wird folgendermassen beschrieben: ‹Es war ein rechteckiger Spiegel, vier Fuss breit, fünf Fuss und neun Inches hoch, auf allen Seiten glänzend. Wenn ein Mann vor ihn hinstand, um sein Ebenbild zu sehen, erschien dieses verkehrt. Wenn jemand seine Hände auf sein Herz legte, konnte er seine fünf inneren Organe beobachten, nebeneinander angeordnet und nicht behindert durch irgendein Hindernis.

Wenn ein Mann eine versteckte Krankheit innerhalb seiner Organe hatte, konnte ‹‹ Ein Wunderwerk, das die inneren Organe sichtbar machte…

er deren Sitz eruieren, indem er in den Spiegel blickte und seine Hände aufs Herz legte. Doch nicht nur das: Wenn eine Frau ungewöhnliche Gefühle zeigte, pflegte ihre Galle anzuschwellen und ihr Herz heftiger zu schlagen. Der Kaiser Ts'in Shi bediente sich deshalb konstant des Spiegels, um die Frauen seines Gefolges zu testen.

Diejenigen, deren Galle angeschwollen war und deren Herz schneller schlug, liess er töten.›» Drohender Zerfall An vielen freigelegten Objekten aus der Grabanlage nagt mittlerweile der Zahn der Zeit. Trotz intensiver Gegenmassnahmen sind Teile davon in erbärmlichen Zustand.

Kein Wunder also, wollen die Chinesen mit der Öffnung des Hauptgrabes weiterhin zuwarten. Dazu Professor Ledderose: «Zweifellos wird es für zukünftige Ausgräber schwierig sein, Flüsse aus Quecksilber und ein Himmelszelt mit Sternbildern zu konservieren.»

Möglich aber auch, dass Grabräuber im «Heiligtum» bereits gewütet haben, wie er spekuliert. Forschungen am Grabhügel haben denn auch die Existenz zweier Raubgräbertunnel bestätigt. Allerdings endeten diese glücklicherweise blind. Ein gutes

Ein Plakat mit vielen verschiedenen Bildern darauf.