Uran-Munition: Strahlt Sie Auch In Der Schweiz?
US-Armeeangehörige betroffen. Bisher mussten etwa 39 000 von ihnen aus dem aktiven Militärdienst entlassen werden, 2400 bis 5000 seien verstorben.
In Grossbritannien leiden etwa 4000 Veteranen am Golfkriegssyndrom. Davon sind bisher nach offiziellen Angaben 16 gestorben, nach anderen Mitteilungen sind aber schon über 100 Todesfälle aufgetreten. Britische Soldaten stellten im Unterhaus missgebildet geborene Kinder vor und gaben anschliessend ihre Kriegsauszeichnungen zurück.
Aber auch Australier, Franzosen und ‹‹ Allein im Irak leiden 250 000 Menschen an den Folgen.
Kanadier sind vom Golfkriegssyndrom betroffen. Selbst in Kuwait stiegen derartige Krankheitsmerkmale immer weiter an. Im Irak werden 250 000 Männer, Frauen und Kinder mit derartigen Symptomen angegeben, deren Mortalität hoch sei.
Kinder erkranken dabei vorwiegend an Leukämie. In einem Bagdader Hospital registrierte man 1050 Fälle: fünfmal so viel wie vor dem Krieg.
Die Erkrankten kommen vornehmlich aus dem Süden des Landes. In Basrah markierten die Ärzte die Herkunft der Patienten: 765 Krebskranke stammten aus einem Landwirtschaftsgebiet westlich von Basrah; dort tobte 1991 eine Panzerschlacht.
Parallelen zu Tschernobyl Inzwischen hat sich der Präsident der US-Golfkriegsveteranen meinen Vermutungen angeschlossen, dass zwischen derlei Erkrankungen und den Vorgängen nach dem verheerenden Reaktorunglück von Tschernobyl im Jahre 1986 Parallelen bestehen.
Bereits im November 1996 wurde zudem darüber berichtet, dass auch in Ex-Jugoslawien etwa 1000 Kinder an einem Symptom unbekannter Ursache litten: Kopf-, Unterbauch- und Muskelschmerzen, Atemnot, Schwindel. Über 600 Kinder seien bisher in Krankenhäuser eingewiesen worden.
Im Dezember 1997 und Januar 1998 berichteten bosnische Medien, dass es in einigen Gebieten des früheren Jugoslawien zu einem dramatischen Anstieg von Leukämie, Krebsbildungen und missgebildeten Neugeborenen gekommen sei.
Eine seltsame Massenerkrankung habe auch die Kühe erfasst. Die Milchproduktion sinke vielfach rapide und versiege teilweise ganz. Der Blutanteil in der Milch sei oft so hoch, so dass sie für den menschlichen Genuss nicht mehr zu gebrauchen ist.
Kälber ohne Haut In einigen Fällen seien bei Kühen Missgeburten registriert worden: Kälber wurden ohne Haut an den Füssen, ohne Klauen oder Zunge geboren, eine genetisch bedingte Veränderung, die auch bei anderen Säugetieren zu beobachten war.
Nach Untersuchungen des Nuklearforschungsinstitutes in Vinca hat die radioaktive Strahlung nach den NATO-Bombardierungen durch die Anwendung von D.U.-Munition gefährlich zugenommen. Auch bei den Kämpfen im Kosovo wurde von der NATO D.U.-Munition eingesetzt.
Bei Kleinkindern dieser Flüchtlinge wurden ausgedehnte Gürtelrose-Bildungen festgestellt: Eine bei Kleinkindern ganz ungewöhnliche Erscheinung, die sonst fast nur bei Krebskranken und älteren Menschen auftritt.
In der Beantwortung einer Anfrage schreibt der Vertreter des deutschen Bundesministeriums der Verteidigung in einem Schreiben vom 6. Juli 1999 zum Thema «Verwendung von Munition mit abgereichertem Uran» unter anderem: 1. «Im Rahmen der NATO-Luftangriffe gegen die Bundesrepublik Jugoslawien wurde D.U.-Munition von dem US-Waffensystem A10 eingesetzt.
2.
Das Waffensystem A10 wurde hauptsächlich im Kosovo eingesetzt. Da mit der Bordkanone keine vorgeplanten stationären Ziele angegriffen werden, sondern solche Ziele, die durch den Piloten während des Einsatzes erfasst werden, ist eine exakte Gebietsangabe nicht möglich.
3. Die NATO hat am 01. 07. 1999 auf eine mögliche toxische Gefährdung beim Umgang mit von D.U.-Munition getroffenen Fahrzeugen hingewiesen und vorbeugende Massnahmen empfohlen, die auch an die im Kosovo befindlichen Hilfsorganisationen weitergegeben wurden.
Eine Dekontaminierungsplanung seitens der NATO gibt es derzeit nicht (…)» Als Arzt und Wissenschaftler rufe ich daher immer wieder dazu auf, die Anwendung der D.U.-Munition zu verbieten – über die mittlerweile schon die Armeen von über zehn Staaten verfügen.
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