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Schatzsuche geht weiter
Der Fundort der 3600 Jahre alten «Himmelsscheibe von Nebra» birgt knapp zwei Jahre nach ihrer Entdeckung möglicherweise weitere Schätze.
Neue Grabungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle sollen in Kürze auf dem 252 Meter hohen Mittelberg (Burgenlandkreis) starten. Die Bronzescheibe mit Goldauflagen ist die älteste genauere Sternenabbildung der Welt.
«Bis zum Herbst wollen wir etwa 8500 Quadratmeter inmitten der prähistorischen Wallanlage freilegen», sagt Grabungsleiter Thomas Koiki.

Mystery Park: Neue Attraktion
Die Überraschung ist perfekt: Die Sonderausstellung «Unsolved Mysteries» gastiert dieses Jahr nicht in Japan, sondern in Erich von Dänikens «Mystery Park» in Interlaken. Wie die Verantwortlichen unmittelbar vor Redaktionsschluss bestätigten, wird die kontroverse Sammlung archäologischer Fundstücke dort ab 5. November 2004 zu sehen sein – während vier Monaten. Untergebracht wird sie im ersten Stock des Eingangsgebäudes. Ursprünglich sollte die Schau dieses Jahr in Japan gezeigt werden. «Die Chance, unsere Exponate in Dänikens Themenpark zu zeigen, wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen», freut sich der Wiener Ausstellungsmacher Klaus Dona. «Wir entschlossen uns deshalb, unser Japan-Projekt auf 2005 zu verschieben.»
«Unsolved Mysteries» präsentiert unzählige umstrittene Relikte, die unser klassisches Geschichtsbild in Frage stellen – viele davon zum ersten Mal. Zum Start der Ausstellung im «Mystery Park» ist ein spezielles Symposium geplant.

Luftangriff auf Papst geplant
Schock für Katholiken: Das Netzwerk Al Kaida von Osama Bin Laden plant offenbar ein Attentat auf Papst Johannes Paul II. Dies bestätigte ein Sprecher des italienischen Innenministeriums. So wollten die Terroristen den Petersdom bereits um die Weihnachtszeit mit einem sprengstoffbeladenen Flugzeug angreifen. Nach einer Warnung des israelischen Geheimdienstes Mossad wurde der Luftraum über der italienischen Hauptstadt deshalb bis zum 6. Januar 2004 gesperrt.
Datentransfer ohne Elektrosmog?
Ingenieuren der Global Scaling Communication Group des Institutes für Raum-Energie-Forschung in Wolfratshausen ist offenbar ein wichtiger Schritt in der Entwicklung eines Systems für drahtlose Datenübertragung gelungen, das ohne Sender beziehungsweise Mobilfunk auskommt. Die Rolle des Senders und Empfängers übernehmen so genannte «Rauschdioden». Die Datenübertragung erfolgt nicht über eine elektromagnetische Trägerwelle, sondern «über die Eigenschwingungen des in aller Materie enthaltenen Vakuums», wie es heisst. Das Verfahren ist wissenschaftlich umstritten, scheint aber tatsächlich zu funktionieren, wie jetzt an einer Pressekonferenz in Berlin dargelegt wurde.
Astronauten sichten UFO
Die Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS) hat im Februar ein «UFO» gesichtet. Der Russe Alexander Kaleri und der US-Bürger Michael Foale hätten ausserhalb ihrer Station «ein rund 20 Zentimeter langes flexibles Band im Weltraum» beobachtet, teilten Mitarbeiter des Kontrollzentrums nahe Moskau mit. Noch sei unklar, worum es sich gehandelt haben könnte. Vor Jahren filmten bereits Kosmonauten der früheren russischen Raumstation Mir ein ähnliches Phänomen. Die Herkunft des damaligen leuchtenden Objekts konnte aber nie geklärt werden.
Nanu, was liegt denn da?
Gab es einst Leben auf dem Mars? Seit der Landung der beiden NASA-Roboter und neuen Bildern des ESA-Orbiters «Mars Express» verdichten sich die Anzeichen. So konnten die Europäer zum ersten Mal Lage und Volumen von gefrorenem Wasser am Südpol des Planeten sowie Wasserdampf nachweisen. Wasser gilt als wichtigste Voraussetzung für die Existenz einfacher Lebewesen auf dem Roten Planeten. Reichlich kurios mutet auch die Ausschnittvergrösserung eines Bildes des «Opportunity»-Roboters an. Von den hiesigen Medien wurde es bislang komplett ignoriert. Es zeigt einen «gehörnten» fossilienähnlichen Gegenstand, der so gar nicht ins bekannte Landschaftsbild des Roten Planeten passen will.
Was hat es damit auf sich? Noch hält sich die NASA diesbezüglich bedeckt. «mysteries» hat die Aufnahme von der offiziellen NASASeite
heruntergeladen, vergrössert – und verifiziert. Was auch immer darauf zu sehen ist: Das Bild ist keine Fälschung!

blitztalk

Beatrix Küttel:
«UMTS-Technologie könnte schädlich sein»
Eine neue Studie des Physiklabors TNO in Holland zeigt einen signifikanten Zusammenhang zwischen Handystrahlen und dem
Unwohlsein von Testpersonen auf. Wie interpretiert das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Resultate?
Da die Studie sehr seriös durchgeführt wurde, nehmen wir diese Resultate ernst. Allerdings muss die Studie nun von weiteren Forschungsgruppen wiederholt werden, damit die Resultate endgültig bestätigt und anerkannt werden können.
Was unterscheidet die Studie von bisherigen Untersuchungen?
Es ist die erste Studie, die einen direkten Hinweis liefert, dass die neue Mobilfunk-Technologie UMTS die Gesundheit negativ beeinflussen könnte.
Welche Konsequenzen zieht das BAG daraus?
Das BAG unterstützt eine Studie in der Schweiz, die die holländische TNO-Studie wiederholt. Dabei wird überprüft, ob die Resultate der TNO-Studie richtig sind, oder ein Produkt des Zufalls. Falls sich die Resultate bestätigen, werden die Risiken und geeignete Massnahmen neu überprüft.
Beatrix Küttel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Schweizerischen
Bundesamt für Gesundheit in Bern.
«Testatika» nachgebaut
Die geheimnisvolle «Freie-Energie-Maschine» der Methernitha-Sekte im schweizerischen Emmental sorgt weiterhin für Diskussionen. Nähere Aufschlüsse
über die seit Jahrzehnten unter Verschluss gehaltene «Testatika» soll nun ein Seminar bringen, das am 13. März 2004 unter der Leitung von Adolf und Inge Schneider (Jupiter Verlag) im Technopark in Zürich über die Bühne geht.
Unter anderem wird dort auch ein Nachbau des «Perpetuum Mobile» vorgestellt. Nähere Informationen zum Seminar unter Tel.: +41 – (0)1- 252 77 33.

Van Helsing sucht Kinder
Der umstrittene deutsche Autor Jan van Helsing («Geheimgesellschaften») macht wieder von sich reden. Derzeit besucht er vermehrt medial veranlagte
Kinder. «Ich habe drei Kinder gefunden, bei denen nachgewiesen ist, dass sie den Anschlag auf das World Trade Center bis zu zehn Monate voraus gesehen hatten», verriet er der Internet-Seite phantasieria.de in einem Exklusivinterview. «Und diese Kinder haben natürlich auch für die nächsten Jahre Ereignisse vorausgesehen, über die ich jedoch noch nicht sprechen möchte.»

hoppla!
Harte Zeiten für Werner Walter: Weil der in Insiderkreisen berüchtigte Mannheimer Hobby-Skeptiker UFOSichtungen generell als Verwechslungen und Schwindel verstanden wissen will, hagelte es von Augenzeugen immer wieder Kritik. Doch o weh: Jetzt bezichtigt ihn selbst sein langjähriger Weggenosse Rudolf Henke der Datenklitterung, noch dazu in aller Öffentlichkeit. Stein des Anstosses: Walters eigenes UFO-Erlebnis. «Nur ein Flugzeug», wettert Henke in einer ellenlangen Stellungnahme mit erhobenem Zeigefinger. «Ach was, eine Laserprojektion!» hält der Angegriffene dagegen – und wirft seinem Skeptiker-Kollegen Futterneid vor. Nur: Wen interessiert das eigentlich?


