Zeitreisen sind möglich

«Zeitreisen sind für uns ein ernst zu nehmendes Thema geworden!» Dies betonte der renommierte amerikanische Professor Michio Kaku (Bild) am Weltkongress der Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und Seti (AAS). Ausserdem sei es nur noch eine Frage der Zeit, bis ETs offiziell mit uns in Kontakt treten würden.

Der Experte für theoretische Physik verblüffte mit erstaunlich visionären Ausführungen. So hält es Kaku durchaus für möglich, dass eine uns überlegene ausserirdische Zivilisation einst Sonden auf unserem Mond deponierte. «Sobald wir Raumfahrt betreiben, könnte diese Information an andere Zivilisationen weitergeleitet werden.» Spätestens dann würde unsere Welt nämlich für andere Zivilisationen interessant.

Weit über 600 Kongressbesucher lauschten am 4. Oktober 2003 seinen Ausführungen. Organisiert wurde die Tagung im Schweizer Mystery Park unter der Leitung von Erich von Däniken. Der nächste Weltkongress findet im August 2006 in San Francisco, Kalifornien, statt.

Volle Deckung, Mr. Bush!

Michael Moore schlägt wieder zu. Der amerikanische Autor («Stupid White Men») hat ein neues Buch veröffentlicht.

Deutscher Titel: «Volle Deckung, Mr. Bush». Darin rechnet er mit dem amtierenden US-Präsidenten schonungslos ab.

«Stimmt es, dass der Bin-Laden-Clan in den letzten 25 Jahren geschäftliche Beziehungen mit Ihnen und Ihrer Familie pflegte?» fragt Moore – und spricht die wahren Hintergründe der Tragödie vom 11. September an. Ein entsprechender Film zum Thema ist bereits in Arbeit.

Ein Mann in Anzug und Krawatte steht vor einem schwarzen Hintergrund.

Doch kein Alien

Der mysteriöse Fötus im Naturalienkabinett der Kleinstadt Waldenburg bei Chemnitz ist definitiv menschlich. Dies bestätigte der Chemnitzer Kinderarzt Dietmar Müller nach einer ensprechenden DNA-Analyse des so genannten «Hühnermenschen».

Das missgestaltete Lebewesen kam 1735 nach acht Monaten zur Welt – als Totgeburt einer sächsischen Bäuerin. In Spiritus konserviert, sorgte es seither für unzählige Kontroversen. In neuerer Zeit bot vor allem sein alienartiges Aussehen Anlass zu allerlei Spekulationen.

«Schatzfisch» geangelt

Kurioser Fang in der Ostsee: Ein 48-jähriger Angler hat unweit von Rostock einen regelrechten «Schatzfisch» aus der Ostsee gezogen. Beim Ausnehmen des Dorschs stiess der Mann auf einen rund sechs Zentimeter grossen Bernstein mit äusserst seltenen Einschlüssen. Wie wertvoll der seltsame Brocken tatsächlich ist, scheint vorläufig noch unklar. Experten wollen den Fund aus dem Mageninneren nun genauer unter die Lupe nehmen.

Riesenkristalle ausgebuddelt

Sensationeller Fund in den Schweizer Bergen: Je rund eine Tonne wiegen die beiden Riesenkristalle, die zwei Bündner Strahler in einer Felskluft freilegen konnten. Vom Volumen her handelt es sich um die bisher grössten Funde dieser Art in der Schweiz, wie Fachleute bestätigen.

Knapp vier Jahre benötigten Michael Flepp und Alfons Derungs, um die beiden Prachtexemplare freizulegen. Ende 2003 werden die Riesenkristalle an der internationalen Mineralienschau in Hamburg der Fachwelt präsentiert. «Der Wert interessiert uns im Moment noch nicht», betont Flepp, der sich auf Anfrage partout nicht auf eine Zahl festlegen lassen wollte. «Wir werden den Verkaufspreis später ermitteln lassen.»

Einsteins Pass versteigert

92 912 Schweizer Franken: So viel liess das Historische Museum Bern springen, um Albert Einsteins persönlichen Reisepass zu ergattern. Das Liebhaberstück kam in Basel anlässlich einer öffentlichen Auktion unter den Hammer – zusammen mit unzähligen anderen Originaldokumenten.

Auf Vermittlung von «mysteries» und einer lokalen Zeitung konnte dem Albert-Einstein-Archiv der Hebräischen Universität in Jerusalem eine digitale Kopie davon zur Verfügung gestellt werden. «Wir können so die einzelnen Stationen Albert Einsteins genauer nachvollziehen», freut sich Wissenschaftlerin Barbara Wolff.

Zur Versteigerung gelangten auch zahlreiche weitere Originale. Darunter verschiedene Notenblätter von Wolfgang Amadeus Mozart oder Briefe von Friedrich von Schiller. Nicht alle Raritäten stiessen indes auf Begeisterung. Für eine handschriftliche Karte des früheren US-Präsidenten Roland Reagan etwa wollte sich partout kein Käufer finden lassen. Der Gesamterlös der Auktion betrug 3,8 Millionen Franken.

Ein Buch mit einem Bild eines Mannes in Anzug und Krawatte.

Marco Rima: «Intelligent ist, wer sich gerne mag!»

Ein schwarz-weißes Foto eines lächelnden Mannes.

Welches Geheimnis würden Sie gerne knacken?
Die unendlichen Tiefen des Weltalls – beziehungsweise meines Seelenlebens.
Hatten Sie je ein paranormales Erlebnis?
Ich hatte als 6-Jähriger das ultimative Weihnachtsgefühl, auf dem Balkon das Christkind oder einen Engel gesehen zu haben.
Wie ernst nehmen Sie Horoskope?
Meine Mutter hat von meiner Schwester und mir vor 30 Jahren Horoskope machen lassen. Interessanterweise haben sich viele Dinge genau so ergeben, wie
sie im Horoskop vermerkt waren. Ich lese Horoskope mit Interesse, aber auch mit dem nötigen Humor.
Wem vertrauen Sie mehr – Ihrem Gefühl oder Ihrem Kopf?
Meinem Bauch.
Glauben Sie an Gott?
Ich glaube an Gott. Ich glaube auch die biblischen Geschichten des Neuen Testaments – sprich: an Jesus Christus. Ich halte aber nichts vom Papst und der römisch-katholischen Kirche, die an ihrer Verlogenheit zu ersticken droht. Das ist sehr bedauerlich und schade.
Was fürchten Sie mehr – das Leben oder den Tod?
Ich fürchte mich nicht vor dem Tod, sondern vor dem Sterben. Ein Leben voller Schicksalsschläge stelle ich mir brutal vor. Deshalb habe ich für Menschen Verständnis, die auf Grund ihrer Lebensqualen freiwillig aus dem Leben scheiden. So gesehen fürchte ich mich hin und wieder auch vor dem Leben.
Worum beneiden Sie das andere Geschlecht?
Frauen haben es trotz Emanzipation und Gleichstellung im Beruf immer noch sehr schwer. Deshalb beneide ich das andere Geschlecht nicht.
Gibt es intelligentes Leben auf der Erde?
Natürlich! Wer sich im Spiegel betrachtet und sich von ganzem Herzen mag, zählt für mich zu den intelligenten Wesen.

Marco Rima, Entertainer und Comedy-Star

Diana doch ermordet?

Ahnte Lady Di ihren Tod voraus? «Jemand plant einen Unfall mit meinem Wagen, ein Bremsenversagen und schwere Kopfverletzungen, um den Weg freizumachen, damit Charles heiraten kann.» Dies schrieb die englische Prinzessin im Oktober 1996, zehn Monate vor ihrem Unfalltod.

Der entsprechende Brief befindet sich im neuen Buch ihres Butlers Paul Burrell: «A Royal Duty». Diana hatte ihm das Schreiben seinerzeit in einem versiegelten Umschlag anvertraut.

Die französische Polizei will die Untersuchungen zum Autounfall nun wieder aufnehmen, bei dem die Prinzessin und ihr Freund Dodi 1997 ihr Leben lassen mussten.

Schlange im Badezimmer

Schock im Badezimmer: Wie aus dem Nichts kroch in Liestal (Schweiz) am helllichten Tag eine 70 Zentimeter lange Schlange aus einem Lavabo.

Via Notruf alarmierten die entsetzten Wohnungsbewohner die Polizei, die einen Schlangenexperten aufbot. Nach einem kurzen Augenschein konnte der Fachmann Entwarnung geben: Beim rot-gelb-schwarz geringelten «Ungetüm» handelte es sich um eine ungiftige Königsnatter.

Laut Polizei war die Schlange offenbar via Kanalisation ins Badezimmer gelangt. Sie wurde in ein Zoogeschäft gebracht – wo ihr Besitzer ausfindig gemacht werden konnte. Dem war die Natter entwischt – «vermutlich durch die Toilette».