Artilleriewerk Nas am Schweizer Vierwaldstättersee. Links eine der perfekt getarnten Geschützstellungen, rechts der selbe Felsabschnitt mit geöffneter Klappe. (Fotos: Hansjakob Burkhardt)
Als schmucke Ferienhäuschen bemalte Bunker oder als Bergwand kaschierte Geschützstellungen: Die Schweizer Armee hat ihrem Land während des Zweiten Weltkriegs trügerische Fassaden verpasst. Manche der einfallsreich verkleideten militärischen Anlagen waren bis vor kurzem noch in Betrieb.
Das Panorama ist atemberaubend: Waldige Hügel und schneebedeckte Berge erheben sich rund um den Vierwaldstättersee.
An Feiertagen werden dort nachts Höhenfeuer entzündet, die von weit her zu sehen sind. Touristen aus aller Welt gondeln in der Sommerzeit von Luzern aus mit Raddampfern durch die zauberhafte Szenerie der Zentralschweiz.
Entzückt fotografieren Asiaten, Inder und Araber den atemberaubenden Anblick, denn an manchen Stellen fallen die Felswände steil zum See hin ab. So auch bei der Seeenge «Nas» bei Vitznau. Was selbst Schweizer kaum wissen: Die Idylle trügt. Nicht alles ist hier so natürlich, wie es scheint. Denn so manches Felsmassiv verbarg bis vor kurzem noch geheime Bunkeranlagen der Schweizer Armee.
Auch die Tarnung der «Seesperre Nas» fällt erst auf, wenn man von ihr weiss (Bilder oben). Ein einziger technischer Handgriff im Innern des Berges genügt, um an dessen Aussenseite tonnen-
Wie durch Geisterhand öffnen sich quadratische Fenster im Felsen.
schwere, genial kaschierte Stücke der Felswand hochzufahren: Unter monotonem Kettengerassel öffnen sich wie durch Geisterhand riesige quadratischen Luken und geben innerhalb weniger Sekunden den Blick auf mächtige Geschützstellungen frei!
Ein wahrhaft schauriger Anblick, der an James-Bond-Filme oder Mystery-Serien wie «Lost» erinnert.
Grund für den Festungsbau war der so genannte «Rütlirapport» von General Henri Guisan am 25. Juli 1940. «Die Grenztruppen aufrecht erhalten, die Einfallachsen ins Landesinnere sperren und den Zentralraum – das Réduit – verteidigen, ohne jeden Gedanken an Rückzug!» So lautete der Befehl des obersten Schweizer Heeresführers, wie er ihn damals seinen Offizieren verkündete.
Anlass war der Kriegseintritt Italiens und der Waffenstillstand, den Deutschland mit Frankreich vereinbart hatte: Die um Neutralität bemühte Schweiz sah sich von den Achsenmächten um- Ausgabe 5/2012 lage nur schwer zugänglich.» In einem Buch zum Thema hat Burkhardt seine akribischen Recherchen dokumentiert, ebenso wie Informationen zum Thema «Schweizer Marine auf dem Vierwaldstättersee», die – man glaubt es kaum – auch heute noch existiert.
Als Landhäuser getarnte Gefechtsposten schlossen. Verteidigung bis auf den letzten Mann, lautete die Devise. In Windeseile wurden allerorts Bergmassive ausgehöhlt, getarnte Bunker und Festungen errichtet – unter strengster Geheimhaltung. Darunter auch die «Seesperre Nas», die im Ernstfall den Einmarsch feindlicher Truppen in die Zentralschweiz verzögern sollte.
Die Festung umfasst drei in den Berg getriebene Waffen- und Beobachtungsstellungen an Land, oberhalb der Passstrasse, sowie fünf Stellungen direkt am See, wie der Schweizer Hobbyforscher Hansjakob Burkhardt erklärt, der sich ihrer Erforschung und Dokumentation verschrieben hat: «Selbst heute ist die An-Weitere Überraschungen lauern auf den Jurahöhen, im Mittelland und in den Alpen, wo idyllische Ferienhäuschen, Bauernhöfe oder Ställe das traditionelle Bild der ländlichen Schweiz prägen.
Oft trügt der Schein auch hier: Erst bei genauerem Hingucken entpuppt sich das eine oder andere Bauwerk als geschickt getarnte militärische Anlage. Nur wer die perfekt in die Landschaft eingebetteten Objekte von Nahem betrachtet, bemerkt die trügerisch aufgepinselte Fassade.
«Türen und Fenster sind als Farbschicht aufgetragen. Holzverkleidungen, aufgesetzte Fensterläden mit Herzmotiven, Blumenmuster auf Vorhängen und falsche Balkonbrüstungen sind als Dekorationen sofort zu erkennen», schreibt der Luzerner Architekt Gerold Kunz im Buch «Falsche Chalets» von Christian Schwager. Schwager hat über hundert als ländliche Häuschen getarnte Bunker fotografisch dokumentiert – Abertausende weitere erinnern bis heute an die Kriegszeit.
Die falschen Chalets sind selbst den meisten Einheimischen unbekannt. Doch: «Wer sie einmal als solche erkennt, sieht sie plötzlich überall», so Architekt Kunz. «Die getarnten Bunker sind ja nicht unsichtbar, sie werden nur nicht als das wahrgenommen, was sie eigentlich sind.» Das Konzept hinter der Tarnung heisse «Integration ins Landschaftsbild» und sei auf seine Fernwirkung abgestimmt.
Viele der Anlagen wurden gleich nach ihrem Bau in der Kriegszeit von 1939 bis 1945 getarnt. Anfänglich zumeist nur mit Farbe und Pinsel im 3D-Look, «durch Bemalung auf Beton», wie Infanteriewerk Angenstein Ost in Duggingen: Der mit Fenstern bemalte untere Teil der Hausfassade lässt sich nach vorne aufklappen.
(Foto: Markus Meier) Oswald Schwitter gegenüber «mysteries» erklärt. Seit vielen Jahren widmet sich der Pensionär dem Sammeln von Informationen und Bildmaterial zu Schweizer Festungen. «Bereits 1939 waren Hilfsdienstpflichtige als Tarndetachements im Einsatz», weiss er.
Tarnung auch nach dem Krieg – wegen den Touristen Ergänzend seien vor allem die Festungswachtkorps aktiv geworden. «In jeder solchen Kompanie befanden sich Fachspezialisten für die Tarnung von Bunkern, bestehend aus Malern, Maurern, Schlossern und Hilfsarbeitern», so Schwitter. Das zur Tarnung als Schuppen oder Scheune benötigte Material wurde zumeist aus Abbruchhäusern beschafft.
Nicht alle Bunker wurden während des Kriegs getarnt. Manche sind erst später «verschönert» worden. «Nach 1945 hatte sich die Schweiz wieder geöffnet und sich erneut als Reiseland angepriesen», erklärt Architekt Gerold Kunz. Der Schluss liegt nahe, dass die vielen Bunker den Genuss der Landschaft störten und nicht ins Bild einer vom Krieg unversehrten Schweiz passten. Was lag näher, als die massiven, nur mit grossem Aufwand abzutragenden Bauten mit einer dünnen Haut aus Farbe, Metallnetzen und Holzprofilen in den Häuserbestand zu integrieren?»
Doch auch der Kalte Krieg liess die Eidgenossen misstrauisch bleiben. Warum aufgeben, was vielleicht doch noch benutzt werden musste? So finden sich in der Schweizer Bergwelt bis heute bei näherem Hingucken als Pappmaché-Felsen getarnte Artilleriegeschütze. Oder mit riesigen «Scheunen» überdachte Panzertürme, die sich bei Bedarf um 360 Grad schwenken lassen, samt ihrer Tarnung. Hollywood lässt grüssen!
ste.
Infos:www.schweizer-festungen.ch Meisterwerk der Tarnkunst: Die komplette Aussenseite dieses hübschen Häuschens in Hilterfingen am Thunersee ist lediglich aufgepinselt, inklusive Fenster, Jalousien und Balkon. Hinter der trügerischen 3D-Fassade verbirgt sich auch in diesem Fall eine militärische Anlage. (Foto: Christian Schwager) Artilleriekanone in Magletsch – seit 2000 ein Museum. Das getarnte Geschütz lässt sich samt der Pseudo-Scheune um 360 Grad drehen!
Als Stall verkleideter Bunker. Das Infanteriewerk Hülftenschanz in Füllinsdorf. (Foto Markus Meier) Ebenfalls kein Landhaus: Als Gebäude getarnter Bunker in Bottighofen am Bodensee. (Foto: Dietrich Krieger) Diessenhofen, St. Katharinental. Der Anbau auf der rechten Seite mit dem aufgemalten Tor birgt einen ehemals geheimen Bunker.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/militaerische-phantomhaeuser-und-falsche-berge-in-der-schweiz-page42-1.jpg8441272Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2012-05-01 12:00:002025-12-15 09:16:12MilitäRische PhantomhäUser Und Falsche Berge In Der Schweiz
Dienst wieder auf. Neuerdings spricht Lindbergs Team sogar von einem starken Radiosignal zwischen 40 bis 50 Megahertz, das man bei den Tauchgängen in der Tiefe aufgefangen habe.
Ein Signal im Frequenzbereich, wie es auch «von russischen U-Booten zur Ortung anderer Boote» genutzt würde. Wird die Expedition bereits beobachtet?
Eine Halbwahrheit jagt in Internet-Blogs mittlerweile die andere. Entsprechend kritisch kommentiert Online-Reporter Andreas Müller, der Lindbergs Akivitäten seit Beginn gespannt verfolgt, den mittlerweile «chaotischen Informationsfluss»: «Offenbar gefangen in einem Netz aus Vertragsbindungen an eine TV-Produktion und die lokalen Medien, entwickelt sich die Öffentlichkeitsarbeit der Entdecker
Technische Pannen und ein Radiosignal: Was geht dort unten vor sich?
Schatztaucher erforschen seltsames Objekt
Seit Monaten hält eine riesige, künstlich anmutende Struktur am Grund der Ostsee Mystery-Fans in aller Welt in Atem: Ein versunkenes Heiligtum? Eine vergessene U-Boot-Sperre aus dem Zweiten Weltkrieg?
Oder gar ein abgestürztes, überwuchtertes UFO?
Das Rätsel lauert in 85 Metern Tiefe. Irgendwo auf dem Meeresgrund zwischen Schweden und Finnland. Entdeckt hatten die kuppelförmige Sandsteinformation von rund sechzig Metern Durchmesser 2011 die Schatztaucher Peter Lindberg und Dennis Asberg («Ocean X Team») bei Sonarmessungen. 300 Meter lange Schleifspuren liessen die Schweden bald von einem «Mysterium» schwärmen. Und auch Taucher Stefan Hogeborn bestätigte: «Ich habe noch nie etwas Vergleichbares am Meeresboden gesehen.»
Mehrere Tauchgänge konnten das Geheimnis bislang nicht lüften. Im Gegenteil: «Rechtwinklige Strukturen» und treppenähnliche Einbuchtungen lassen an ein verkrustetes, künstliches Objekt denken. Zudem scheint es eine Art Sockel aufzuweisen.
Technische Anomalien werfen ebenfalls Fragen auf: So gaben Filmkameras und GPS-Geräte unmittelbar über der Struktur ihren Geist auf. Erst in ein paar hundert Metern Entfernung nahmen sie ihren Bizarres Gebilde.Bizarres Gebilde. Die Computer-Grafik des deutschen Bilddesigners Grafik des deutschen Bilddesigners Hauke Vagt veranschaulicht den Hauke Vagt veranschaulicht den bisherigen Erkenntnisstand über dasbisherigen Erkenntnisstand über das rätselhafte Objekt.rätselhafte Objekt.
mehr und mehr zu einem Fiasko, in dem aufgrund mangelnder Informationen zunehmend Spekulationen die Oberhand über die Fakten zu gewinnen drohen.»
Sponsoren gesucht Noch verwirrender macht die Sache, dass das Schatzsucherteam eine zweite Anomalie in rund 200 Metern Entfernung aufspürte, wie Peter Lindberg auf Nachfrage von Müller bestätigte: «Aufgrund von Störungen während unserer Überfahrt sind die Aufnahmen dieser kleineren Struktur von schlechterer Qualität – deswegen haben wir diese Bilder auch bislang nicht im gleichen Masse publiziert, wie jene der grossen Struktur.»
Finanziell scheint die weitere Erforschung des seltsamen Gebildes am Meeresgrund ebenfalls auf reichlich wackeligen Beinen zu stehen. So räumten Lindberg und Asberg unlängst ein, dass weitere Exkursionen in die Tiefe von der Finanzierung durch Sponsoren abhängig seien: «Vielleicht müssen wir die Untersuchung vorerst einstellen.»
Da in der Nähe versunkene Schiffwracks locken, könnte man das Objekt in diesem Fall zumindest bei künftigen Tauchgängen nochmals untersuchen. «Schliesslich sind wir Schatztaucher und nicht Wissenschaftler.» Tatsächlich verfolgen die Herren derzeit noch weitere heisse Spuren auf dem Sonaraufnahme der beiden Sonaraufnahme der beiden Strukturen.Strukturen.Strukturen.Strukturen. Links unten Links unten das bislang untersuchte Hauptobjekt, rechts oben die zweite, kleinere Anomalie.
(Foto: Ocean X Team) Meeresgrund, die offensichtlich gewinnbringender scheinen, wie sie auf ihrer Homepage andeuten. Vorrang haben dabei drei vermutlich versunkene, millionenteure «Fabergé-Eier», die es zu bergen gilt.
Bereits gefunden haben Lindberg und Asberg im Mai 2011 zudem einen 1917 versenkten Dampfer mit 1000 Flaschen Cognac an Bord. Das Wrack sei exakt lokalisiert, die hochprozentige Fracht aber noch nicht gehoben. Auch zum «UFO» in der Ostsee soll es schon bald weitere Neuigkeiten geben.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/kurioses-relikt-was-schlummert-hier-auf-dem-grund-der-ostse-page10-1.jpg367219Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2012-05-01 12:00:002025-12-15 09:15:55Kurioses Relikt: Was Schlummert Hier Auf Dem Grund Der Ostsee?
Hört dieser Wahnsinn denn nie auf? Finanziert mit Millionen der Bill-Gates-Stif-Hört dieser Wahnsinn denn nie auf? Finanziert mit Millionen der Bill-Gates-Stif-Hört dieser Wahnsinn denn nie auf? Finanziert mit Millionen der Bill-Gates-Stif- Hört dieser Wahnsinn denn nie auf? Finanziert mit Millionen der Bill-Gates-Stiftung starten US-Forscher demnächst einen neuen Versuch zur Wettermanipulation. Zum Wohl der Allgemeinheit, wie sie treuherzig versichern? Wohl kaum.
ten. Ein Schreckensszenario, das Bill Gates gefallen könnte: Bereits seit Jahren finanziert seine Milliardenstiftung landwirtschaftliche Grossprojekte zur genetischen Züchtung umstrittener Hochleistungsgetreide für hungernde Völker in der Dritten Welt. Darunter nicht zuletzt trockentoleranter Gen-Mais, der sich in Dürregebieten am besten verkaufen lässt.
Flugzeuge als Chemieschleuder?
Das Versprühen von Gift in der Atmosphäre zwecks Abkühlung unseres Planeten wurde bereits 1991 von David B. Chang und I-Fu Shih beschrieben – im Auftrag der Hughes Aircraft Company. Die entsprechenden Patentrechte befinden sich mittlerweile in den Händen von US-Rüstungskonzernen.
Konkret schlugen die beiden Forscher damals vor, den Himmel in 7000 bis 13’000 Metern Höhe mit chemischen Metallpartikeln wie etwa «Welsbach-Material» oder Aluminiumoxiden zu «impfen», um damit den durch den massiven Verbrauch fossiler Brennstoffe erschwerten Wärmeabfluss innerhalb unserer Atmosphäre zu forcieren. Beigemischt werden sollten die Substanzen dem Treibstoff von Flugzeugen.
«Leider hat die wissenschaftliche Gemeinschaft unseren Vorschlag damals so gut wie gar nicht zur Kenntnis genommen», seufzte Erfinder David B. Chang 2004 noch gegenüber «mysteries». Mittlerweile hat sich der Wind gedreht.
red.
Die einen versuchen Blitze zu zähmen. Die anderen bringen Wolken künstlich zum Abregnen. Und nun wollen auch David Keith und James Anderson Gott spielen. Finanziert von Microsoft-Milliardär Bill Gates und dessen Stiftung planen die Forscher der Harvard University, in Fort Sumner (New Mexico) einen Ballon auf über 24 Kilometer Höhe steigen zu lassen.
Dort soll er chemische Partikel in die Stratosphäre sprühen, um Wolken zu erzeugen, welche die Sonnenstrahlen in den Weltraum zurückwerfen.
Mit ihrem «chemischen Sonnenspray» möchten die Forscher unseren Planeten vor der Klimaerwärmung schützen. Keith und Anderson stützen sich dabei auf Beobachtungen bei Vulkanausbrüchen: Bei diesen gewaltigen Eruptionen werden so genannte Sulfataerosole in grosse Höhen geschossen, wo sie dann das Sonnenlicht wieder zurück ins Weltall lenken. Die Folge: Auf der Erdoberfläche sinkt die Temperatur.
Innerhalb eines Jahres wollen die Wissenschaftler nun tonnenweise Schwefeldioxid in die Erdatmosphäre pumpen, um herauszufinden, welche Partikelgrösse sich allenfalls am besten als «Sonnenspray» eignen würde. Bringt der Test positive Resultate, sollen weitere, grossflächigere Experimente folgen.
Wettermanipulationen dieser Art werden in der Wissenschaft verniedlichend «Geoengineering» genannt – in diesem Fall «Solar Geoengineering». Keith prahlt bereits, «Solar Geoengineering» sei eine «kosteneffektive Methode, um die globale Erwärmung zu verlangsamen». Das Risiko bei diesem Versuch sei «sehr gering», weil er in einem begrenzten Gebiet stattfände.
Umweltschützer wie der Träger des alternativen Nobelpreises, Pat Mooney, warnen dagegen: Solche Wetter-Experimente seien höchst gefährlich – weil unberechenbar und unkontrollierbar. Sie könnten nicht abschätzbare, desaströse Folgen für Klima und Umwelt haben. Die Ozonschicht werde möglicherweise nachhaltig geschädigt. Und aufgrund von ausbleibenden Regenfällen seien sogar Dürren oder Hungersnöte zu befürch- Grundprinzip des Experiments: Auf ähnliche Weise wollen Bill Gates’ Adlaten das Klima beeinflussen.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/hilfe-nun-spielt-bill-gates-auch-noch-wettergott-page51-1.jpg1491085Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2012-05-01 12:00:002025-12-15 09:15:20Hilfe, Nun Spielt Bill Gates Auch Noch Wettergott!
Gespenster, Poltergeister und andere Schattenwesen treiben auch in unseren Gefilden ihr Unwesen, wie der Physiker und Geisterjäger Walter von Lucadou mehrfach am eigenen Leib erfahren musste. Nun lässt der Parapsychologe die breite Öffentlichkeit an seinen unheimlichen Erlebnissen teilhaben.
tändig fliegen Steine durch die Wohnung. Wie von Geisterhand Sgeworfen krachen sie mit unheimlicher Wucht gegen Wände, zertrümmern Möbel oder Glas. Die Berichte, die ihn damals aus einer baden-württembergischen Grossstadt erreichten, liessen selbst Walter von Lucadou staunen.
Und das will etwas heissen, denn der promovierte Physiker und Psychologe ist Deutschlands bekanntester Spukforscher und Leiter der staatlich geförderten Parapsychologischen Beratungsstelle in Freiburg.
Soeben hat der Wissenschaftler ein neues Buch veröffentlicht, in dem er unter anderem von den unheimlichen Vorkommnissen bei jener italienischen Familie in Süddeutschland berichtet: «Es hiess, es würden Steine durch die Wohnung fliegen – Pflastersteine, aber auch kleinere Steine, welche die Wohnung in einen Trümmerhaufen verwandelten.»
Die Polizei war schon eingeschaltet, doch die Ermittler rätselten ebenfalls, woher die Geschosse stammen könnten.
Schliesslich wurde Walter von Lucadou um Hilfe gebeten. Und der Wissenschaftler tat in diesem Fall etwas, was er nur in absoluten Ausnahmefällen macht: Er reiste zu den Betroffenen und übernachtete sogar bei ihnen.
Was der Parapsychologe bei der Familie erlebte, wird er nicht so schnell vergessen: «Vor allem der Vater war von grosser Unruhe ergriffen, so sehr setzten ihm die Steine in der Wohnung zu.
Verständlich. Teile des Mobiliars waren demoliert, es gab Dellen in der Wand, weil manche Steine offenbar mit grosser Wucht geworfen worden waren. Eines Nachts hatte es zudem kleine Kieselsteine von der Decke geregnet.»
Im Verdacht, hinter der Randale zu stecken, stand die 14-jährige Tochter. Das Mädchen führte «eine Art Aschenputteldasein», so Lucadou. Geistig zurückgeblieben musste sie im Gegensatz zu ihren Geschwistern viel im Haushalt helfen und im kleinsten Zimmer der Wohnung leben. Nachts sperrte der Vater seine Familie ein und wachte mit einer Axt bewaffnet vor der Türe, berichtet Lucadou.
«Er wollte selbst sehen, ob seine Tochter – wie auch immer – Steine ins Haus brachte, oder ob es einen Geist gab.»
Ausgabe 5/2012 Doch der Mann sah nichts. Dennoch lagen am darauf folgenden Tag wieder Steine in der Wohnung herum. Und dann geschah etwas, das Geisterjägern nur ganz selten passiert: Lucadou wurde Augenzeuge des Spuks! «Der Vater kochte gerade in der Küche Spaghetti. Ich stand neben ihm, und wir redeten miteinander, als plötzlich wirklich aus dem Nichts ein Stein in seinen Topf fiel.» Die beiden waren allein in der Küche, die Tür geschlossen.
«Das war tatsächlich ein Spuk», konstatiert Lucadou rückblickend. Ausgelöst von einer «Fokusperson» – in diesem Fall der unglücklichen Tochter. Manche Menschen, so die Theorie des Parapsychologen, können, wenn sie grossen Stress haben oder in sonstigen psychischen Ausnahmesituationen sind, Spukphänomene auslösen. Die Psyche nehme konkreten Einfluss auf das Physische. Tatsächlich endete der Spuk bei den Italienern prompt, als die Tochter für eine Zeit lang zu Verwandten zog.
Der Wissenschaftler schildert in seinem neuen Buch diverse weitere Beispiele von «Poltergeistern» in Deutschland: Da fliegen Messer und Hunde wie aus dem Nichts mit Wucht durch die Luft, und in einer Dorfkneipe beginnt ein Tablett voller Gläser vor mehreren Zeugen zu schweben. Bizarr auch der Fall eines Bürgermeisters, in dessen Haus Schrauben herumschossen und Nägel von der Decke regneten. Ebenso Revue passieren lässt Walter von Lucadou den berüchtigten Spukfall von Rosenheim, wo 1967 eine bayerische Anwaltskanzlei von unerklärlichen Geschehnissen heimgesucht wurde.
Auch dort fanden Parapsychologen eine Fokusperson: Die junge Angestellte Annemarie Schaberl. Ging sie durch den Raum, platzten Neonröhren, fielen Elektrogeräte aus und spielten Telefone verrückt. Dutzende Personen wurden über Monate Zeugen dieser Zustände, darunter Kripo-Beamte, aber auch Experten der Stromwerke. Mit Filmkameras konnte zudem dokumentiert werden, wie sich ein Wandbild plötzlich um 320 Grad drehte.
Der Poltergeist verschwand erst, als Annemarie Schaberl eine neue Stelle antrat. Energisch bestreitet sie bis heute, irgendetwas mit den Vorfällen zu tun zu haben. «Ich bin ganz normal, habe keine besonderen Kräfte. Das muss etwas anderes gewesen sein», beteuerte die mittlerweile ältere Dame erst jüngst in einem TV-Interview.
Viele Spukphänomene sind bis heute nicht restlos erklärbar.
Doch Lucadou verweist auf den komplexen Bereich der Quantenphysik. Dort kennt man den Fachbegriff der «Verschränkung». Er umschreibt das nachgewiesene «Paradoxon, dass es in der Natur Effekte ohne Ursachen zu geben scheint». Schon Plötzlich fiel wie aus dem Nichts ein Stein in den Spaghetti-Topf.
Ausgabe 5/2012 Annemarie Schaberl Ende der 60er-Jahre und heute: Dass sie etwas mit dem Spuk in Rosenheim zu tun gehabt haben könnte, will sie immer noch nicht glauben.
Einstein zermarterte sich darüber das Gehirn. Und auch Luca-Einstein zermarterte sich darüber das Gehirn. Und auch Lucadou forscht in diesem Bereich.
In ausgeklügelten Experimenten konnte er etwa nachweisen, In ausgeklügelten Experimenten konnte er etwa nachweisen, dass Menschen mit besonderen Begabungen und entsprechendass Menschen mit besonderen Begabungen und entsprechender Motivation tatsächlich in der Lage sind, mental auf Ereignisder Motivation tatsächlich in der Lage sind, mental auf Ereignisse in ihrem Umfeld einzuwirken. So gelang es einigen Probanse in ihrem Umfeld einzuwirken. So gelang es einigen Probanden, scheinbar durch ihre pure Anwesenheit und gedankliche den, scheinbar durch ihre pure Anwesenheit und gedankliche Konzentration einen atomar betriebenen Zufallsgenerator «aus Konzentration einen atomar betriebenen Zufallsgenerator «aus dem Rhythmus» zu bringen.
Der Parapsychologe folgert daraus, dass «seelische Vorgänge im Menschen und Zufallsereignisse in seiner Umgebung nicht voneinander unabhängig sind». Psychokinese etwa, also die Bewegung von Objekten durch rein geistige Einwirkung, komme «vielleicht nicht durch eine Kraftübertragung, sondern durch einen Verschränkungszusammenhang zustande».
Ein anderes Problemphänomen, mit dem sich Hilfesuchende an seine Beratungsstelle wenden, verbucht Walter von Lucadou unter der Rubrik «Geister und Erscheinungen». Es betrifft Menschen, wie jene jungen Eltern, die in ihrer Wohnung ständig nächtlichen Besuch von schemenhaften Gestalten bekamen. Darunter beispielsweise ein Mann «von sehr kräftiger Gestalt» in einem Blaumann, mit Wollmütze auf dem Kopf. Mal sah die betroffene Ehefrau ihn durchs Haus schleichen, dann entdeckte der Ehemann ihn zwischen sich und seiner Frau im Bett liegend. Die Gestalt kam aus dem Nichts und verschwand immer wieder spurlos.
Spielt uns unser Gehirn einen Streich?
«Unser Gehirn neigt dazu, aus allen Umrissen eine Gestalt zu machen», gibt Lucadou in solchen Fällen zu bedenken. Die Wissenschaft kenne zudem das Phänomen von «kollektiven Halluzinationen». Und auch Erinnerungstäuschungen könnten eine Rolle spielen, sprich: Betroffene vermischen unbewusst Erzähltes und Erlebtes. Häufig seien Erscheinungen jedoch auf Tagträume zurückzuführen. Der Mensch befindet sich beim Einschlafen in einem «hypnagogen» und beim Aufwachen in einem «hypnopompen» Zustand: Er ist nicht wach aber auch nicht wirklich am Schlummern – kann sich oft nicht bewegen und dabei irrationale Eindrücke haben.
Entsetzliches schilderte eine weitere Hilfesuchende: Sie habe in den vergangenen Jahren bereits zwei Freunde durch Motorradunfälle verloren. Und jedes Mal habe sie vorher von den Unglücken geträumt. Nun habe sie auch ihren aktuellen Lebensgefährten im Schlaf bereits drei Mal sterben sehen. Wieder bei Schwankende Lampen und andere Phänomene: Fotos des Spukfalls von Rosenheim (1967), wie sie der Parapsychologe Professor Hans Bender in den 70er-Jahren veröffentlichte.
Motorradunfällen. Sie habe «fürchterliche Angst» um ihn, so die Verzweifelte in ihrem Brief an Lucadou.
Der Geisterjäger wird häufiger mit Phänomenen dieser Art konfrontiert. Immer wieder «sehen» Menschen im Schlaf den Tod Nahestehender und sind entsprechend am Boden zerstört, wenn das Geträumte kurz darauf – oder gelegentlich sogar zeitgleich – tatsächlich eintritt. «Wahrträume» nennt Lucadou solche Erscheinungen. «Es gibt diese Träume wirklich. Auch wenn sie keinen mystischen Ursprung haben, sondern aus uns selbst stammen.» Derlei im Schlummer entstandene Bilder seien «vermutlich auch dazu da, unser Augenmerk im Alltag auf Alternativen oder auf Probleme zu richten, die wir noch nicht realisiert haben».
Gerade Wahrträume müsse man deshalb als «Warnsignal akzeptieren» und sich fragen, was sie uns mitteilen wollen und wie man drauf reagieren könne, betont der Parapsychologe.
Ebenso wie er Poltergeister, Visionen und Gespenster quasi als «Boten aus uns selbst» versteht, mit einer bestimmten Nachricht, die wir erkennen und ernst nehmen sollten.
Allen Vorurteilen zum Trotz sei Spuk auf jeden Fall nichts Krankhaftes und müsse auch nicht medizinisch behandelt werden. Im Gegenteil: Gerade sehr gesunde Menschen sähen sich häufig mit paranormalen Phänomenen konfrontiert. Oder wie es Lucadou treffend formuliert: «Spuk ist meiner Meinung nach ein Zeichen von Gesundheit.»
Infos: Walter von Lucadou (mit Peter Wagner): «Die Geister, die mich riefen», Lübbe 2012, 14,99 EUR Spuk-Experte Lucadou: «So wird man Poltergeister los» «So wird man Poltergeister los» Wie reagieren, wenn man selbst von Gespenstern oder Poltergeistern heimgesucht wird?
Stimmt es, dass kein einziger Betroffener je von Geistern verletzt worden ist? «mysteries» sprach mit Walter von Lucadou über seine Begegnungen mit dem Unfassbaren.
Herr von Lucadou, trotz des kontroversen Themas und einiger Herr von Lucadou, trotz des kontroversen Themas und einiger wirklich dramatischer Erlebnisberichte ist Ihr neues Buch auffallend ruhig und unaufgeregt gehalten. Mit Absicht?
Natürlich, das ist eine Frage der Professionalität. Ich vergleiche das gerne mit einem Notarzt: Der hilft seinen Patienten auch nicht, wenn er sich von der allgemeinen Aufgeregtheit anstecken lässt.
Sie erklären in Vorwort und Titel, dass Sie in erster Linie «erzählen». Wem wollen Sie denn was erzählen?
Ich möchte mit diesem Buch in erster Linie bewirken, dass man über Spuk wieder vernünftig reden kann. Es ist heutzutage ein Tabuthema, über das man nicht gerne oder wenn, dann nur sehr vorsichtig und meist abwinkend spricht. Ich will ebenfalls erreichen, dass auch die Parapsychologie wieder als das wahrgenommen wird, was sie ist: Eine Wissenschaft.
Warum sind Spuk und viele andere parapsychologische Phänomene solch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft?
Das hat historische Gründe. Im Mittelalter waren Spukphänomene zum Beispiel noch kein Tabuthema. Aber seit der Aufklärung im 18. Jahrhundert neigen wir dazu, alles, was scheinbar unerklärlich ist, zur Seite zu schieben. Die moderne Gesellschaft will so etwas wie Spuk nicht wahrhaben. Die Menschen mögen es nicht, wenn sie durch Ungewissheiten verunsichert mögen es nicht, wenn sie durch Ungewissheiten verunsichert werden. Dabei sind die meisten Spukphänomene sehr wohl erklärbar. Auch wenn ich zugeben muss, dass wir mit unseren Forschungen hier noch ganz am Anfang stehen.
Nicht geschrieben haben Sie das Buch für Ihre Kritiker aus den Reihen der Skeptikerbewegung, wie Sie betonen. Diese hatten Sie jüngst als «Gläubigen» und «Beglaubiger» tituliert sowie als unwissenschaftlich angeprangert… Grundsätzlich habe ich überhaupt nichts gegen konstruktive Kritik. Die ist mir immer willkommen, ein Diskurs kann einen ja durchaus weiter bringen. Aber ich wehre mich gegen ideologische Fundamentalisten, die mir anhand von Interviewpassagen in Zeitungen vorwerfen, ich würde nichts sagen und nichts belegen. Dabei sind diese Kritiker selbst oft Journalisten und wissen ganz genau, dass von einem stundenlangen Interview meist Lucadou: «Jeder Spuk nährt sich von der Beachtung, die man ihm schenkt.»
Ausgabe 5/2012 nur ein Bruchteil veröffentlicht wird – und auch dieser oft stark verkürzt! Diese Leute – etwa Vertreter der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) oder vom «Skeptiker» – ignorieren in ihren Polemiken einfach meine komplexen wissenschaftlichen Arbeiten und Ausführungen, obwohl diese in Fachkreisen als unbestritten und fundiert akzeptiert sind.
Dabei habe ich diese Studien der GWUP sogar extra zukommen lassen. Ohne Reaktion. Stattdessen werden mir Aussagen unterstellt, die ich so nie gemacht habe, oder die aus dem Zusammenhang gerissen sind. Das ärgert mich, insbesondere weil die Skeptiker sich gerne als eine Art Wissenschaftspolizei aufführen.
Wie viele Spukphänomene haben Sie – neben dem geschilderten Fall des Áiegenden Steins in der Küche – mit eigenen Augen gesehen?
Das ist für mich jetzt so aus dem Stegreif schwierig zu quantifizieren. Bei diesem Thema muss man schon mal berücksichtigen, dass ich nur in Extremsituationen die Betroffenen vor Ort aufsuche. Das kommt vielleicht zehn Mal im Jahr vor. Meist hilft bereits eine telefonische Beratung. Um beim vorherigen Beispiel zu bleiben: Ein Notarzt rückt auch nicht aus, nur weil Sie sich in den Finger geschnitten haben. Aber ich habe schon verwüstete Wohnungen gesehen, bei denen für mich klar war, dass dies nicht die Betroffenen gemacht haben können. In einem anderen Spukfall wurde mir geschildert, dass man in einer bestimmten Wohnung nachts plötzlich an den Haaren gezogen wird. Als ich dann dort übernachtete, habe ich genau das tatsächlich erlebt.
Und ich habe in Spukwohnungen auch schon unerklärliche Geräusche gehört.
Überraschend ist Ihre Erkenntnis, dass es selbst bei Poltergeisterscheinungen – trotz teils dramatischer Auswirkungen wie Áiegender Messer oder Steine – noch nie Verletzte gegeben hat…
Das ist tatsächlich so. Mir ist kein Fall bekannt, wo Betroffene direkt durch Spukphänomene verletzt worden wären. So etwas gibt es nur in Horrorfilmen. Anders sieht es natürlich aus, wenn sich diese Menschen zu Kurzschlusshandlungen hinreissen lassen oder vor Schreck eine Treppe herunterfallen. Ich beruhige Ratsuchende deshalb immer mit den Worten: «Wenn Sie nicht aus dem Fenster springen, wird Ihnen nichts passieren.» Spuk ist ja auch nichts Negatives, im Gegenteil: Es sind oft Signale, welche die Betroffenen auf Probleme hinweisen, denen sie bisher vielleicht zu wenig Beachtung geschenkt haben. So können paranormale Phänomene zum Beispiel durchaus auf die Einsamkeit eines Menschen hindeuten. Diesen Personen rate ich dann unter anderem, mehr unter die Leute zu gehen – was in vielen Fällen schon hilft.
Lassen Sie uns versuchen, Ihre Erklärungsansätze in Sachen Spuk mal stark vereinfacht und zugespitzt zusammenzufassen: Es gibt keine Geister – Wahrnehmungen dieser Art sind Produkte von Wachträumen, Einbildung oder Hypersensibilität. Und auch Spukerscheinungen sind «hausgemacht» – von der menschlichen Psyche, die in Ausnahmesituationen sogar in der Lage ist, physisch auf Ihre Umwelt einzuwirken, sprich: Dinge durch Räume Áiegen zu lassen. Schreien Sie jetzt auf?
Na ja, zumindest müsste ich hier doch diverse Stellen korrigieren. Ich beschränke mich der Kürze halber aber nur auf eine: Es gibt sehr wohl Geister – sie sind mentale, psychische Realitäten. Sie existieren für die Betroffenen. Spukphänomene geschehen in der Grenzregion zwischen Psychologie und Physik. Sie sind weder reine Produkte der mit Physik beschreibbaren Wirklichkeit noch reine Produkte unserer Gedanken. Wir wissen in der Parapsychologie inzwischen, dass Menschen mit einer bestimmten Persönlichkeitsstruktur in der Lage sind, psychische Verarbeitungsprozesse in ihrer Umgebung stattfinden zu lassen, statt dass sie sich nur im Kopf abspielen. Spuk ist quasi eine psychosomatische Reaktion, die nicht im eigenen Körper stattfindet.
Interessanterweise widersprechen viele so genannte «Fokuspersonen» vehement, wenn man sie damit konfrontiert, dass sie den Spuk womöglich selber auslösen…
Ausgabe 5/2012 Spukphänomene ereignen sich in der Grenzregion von Psychologie und Physik.
Richtig, und das ist auch verständlich, erklärbar und muss sogar so sein. Die Fachwelt nennt das Externalisierung. Jeder Mensch hat entweder eine externale oder internale Persönlichkeit. Ich möchte Ihnen das an einem Beispiel verdeutlichen: Wenn die Polizei jemanden blitzt, dann gibt es die internalen Typen, die sagen: «Tja, da bin ich selbst schuld!» Und dann gibt es die Externalen, die schimpfen, die Polizei habe ihnen eine Falle gestellt und sie könnten ja gar nichts dafür. Diese Menschen verlagern gerne nach aussen, wälzen ab. Eine sehr ausgeprägte externale Persönlichkeit ist also eine Voraussetzung, zur so genannten Fokusperson in einem Spuk zu werden. Es zeichnet diese Menschen geradezu aus.
Lösen Frauen mehr Spukerscheinungen aus als Männer?
Nein, in den Statistiken hält sich das die Waage.
Was kann ich unternehmen, wenn es bei mir spukt oder wenn ich Gespenster sehe?
Da gibt es zwei Methoden, die sich bewährt haben. Ich nenne sie gerne «Aushungern» und «Festbinden». «Aushungern» besteht darin, dem Spuk keinerlei Aufmerksamkeit mehr zu schenken.
Das ist nicht ganz einfach, aber jeder Spuk nährt sich von der Beachtung, die man ihm schenkt. Das «Festbinden» meint eine möglichst perfekte Dokumentation aller Vorkommnisse, etwa Videokameras aufstellen – am besten vor einem Spiegel – und Tagebuch führen. Auch so verschiebt sich die Bedeutung, die Spuk für einen hat. Statt sich davor zu fürchten, ist man nun interessiert, die Sache zu untersuchen. Das hilft meist schon.
Und man sollte sich auch fragen, was einem der Spuk sagen will. Wenn man ihn in dieser Weise versteht, hat man ihn gewissermassen erlöst.
Wenn Spuk so stark mit der menschlichen Psyche verbunden ist, gehen diese Phänomene denn auch mit der Zeit? Verändern sie sich, werden sie «moderner»?
Das ist tatsächlich so. Früher waren es eher unerklärliche Klopfgeräusche oder ähnliche Ereignisse, welche die Menschen beunruhigten. Heute hören die Leute in ihrer Wohnung zum Beispiel nächtliche Geräusche einer Bohrmaschine oder eines aufstartenden Computers – obwohl sich ausser ihnen niemand im Haus befindet und ihr Rechner aus ist.
In Ihrem Buch sagen Sie: «Ich glaube nicht, dass wir die Welt wahrnehmen wie sie ist. Es ist in meinen Augen eine Illusion, dass wir sie so sehen wie sie wirklich ist.» Wie meinen Sie das?
Die Welt ist Kino im Kopf – das ist in der modernen Psychologie völlig unbestritten. Der Mensch kann erwiesenermassen gleichzeitig nur sieben plus zwei «Chunks» – also Sinnes- oder Informationseinheiten – wahrnehmen. Er nimmt quasi nur wichtige Veränderungen zur Kenntnis. Die Realität ist im Prinzip ein Film mit Dingen, die momentan gerade relevant sind.
Gucken Sie eigentlich gerne Mystery-Serien im Fernsehen?
Ich schaue generell sehr wenig fern, dazu fehlt mir schlicht die Zeit. Auf mehrfache Empfehlung hin wollte ich mir zuletzt jedoch mal eine Folge von «Paranormal Activity» zu Gemüte führen. Aber ganz ehrlich: Ich bin dabei eingeschlafen.
Neue Spuk-Dokumentationen auf DVD Es spukt auf allen Kanälen: Gleich zwei professionelle Filmemacher widmen sich dieser Tage dem scheinbar Unerklärlichen. In der Schweiz kommt die Dokumentation «Fenster zum Jenseits» von O’Neil Bürgi am 12. Dezember 2012 in ausgewählte Kinos (Filmcover links). Anschliessend wird die Reportage als DVD veröffentlicht. Bürgi begleitete unter anderem den Schweizer Förster Sam Hess, der seit seiner Kindheit Geister sehen und mit ihnen kommunizieren kann. Der Deutsche Volker Anding wiederum bringt aus Anlass der Buchveröffentlichung von Walter von Lucadou eine gleichnamige DVD heraus. Der Journalist begleitete Deutschlands bekanntesten Spukforscher mit der Kamera und präsentiert beeindruckendes Filmmaterial.
viel Stuss überkommt mich manchmal die schelmische Lust, einen ultraorthodoxen Rabbi samt einem radikal-islamischen Salafisten, Papst Benedikt und der Feministin Alice Schwarzer
Leben wir mittlerweile wieder im finsteren Mittelalter?
«Mutter Gottes, du Jungfrau, vertreibe Putin!» johlte die Punkband «Pussy Riot» im Februar 2012 in der Moskauer Erlöserkirche.
Sechs Monate sassen die Sängerinnen danach wegen ihrem «Punkgebet» in Untersuchungshaft – von orthodoxen christlichen Kirchenoberhäuptern als «Ausgeburten der Hölle» und «Gesandte des Satans» verteufelt. Das Mittelalter lässt grüssen.
Doch weltfremde Patriarchen kleben nicht nur in Russland auf ihrem Thron: Wussten Sie, dass sich im prunkvollen FIFA-Hauptquartier von Blatter in Zürich ein Andachtsraum befindet? Der katholische Sepp betet dort in Krisenzeiten regelmässig, wie er unlängst gestand. Besser gemacht hätte sich in der Firmenzentrale des Weltfussballs wohl ein Beichtstuhl – für all die korrupten Funktionäre rund um den mächtigsten Fussballzwerg der Welt.
Nie urteilte die Gesellschaft scheinheiliger: Wer bei uns betet, an Gott und seine Wunder glaubt, gilt als kerngesund. Wer dagegen mit UFOs oder Geistern sympathisiert, muss aufpassen, dass man ihn nicht in die Klapse steckt. Wo bitteschön liegt der Unterschied? Warum werden Esoteriker als Scharlatane an den Pranger gestellt, wenn sie «energetisiertes» Wasser verkaufen – und kirchliche Heilwasser-Händler in christlichen Wallfahrtsorten gesellschaftlich wohlwollend geduldet? Heiliger Strohsack!
Auch der schlechteste Wein lässt sich bekanntlich schön trinken. Doch wenn es um extremistische Gläubige geht, hilft selbst der beste Tropfen nichts: Bereits missionieren radikal-islamische Salafisten auf unseren Strassen militanter als die Scientologen.
Sogar im noblen Touristenstädtchen Interlaken schleichen zunehmend schwarz vermummte Burka-Damen durch Erich von Dänikens Mystery-Park. Verkleidete Ausserirdische auf geheimer Erkundungstour? Wer wagt es, ihren Schleier zu lüften?
In den USA fordert mit Präsidentschaftskandidat Mitt Romney derweil ein bekennender Mormone Barack Obama heraus. Zur Erinnerung: Mormonen taufen Lebende stellvertretend für Verstorbene, um letzteren posthum das ewige Leben im Himmel zu ermöglichen. Darunter auch Anne Frank oder Adolf Hitler. Israelis reissen sich nicht nur deshalb beschämt ihre Kippa vom Kopf.
Denn allein in Jerusalem tummeln sich mittlerweile 20 Prozent ultraorthodoxe Juden («Charedim»). In ihren Geschäften gibt es zwei Warteschlangen: Eine für jedes Geschlecht. Feil geboten werden dort auch koschere Handys: Ohne SMS-Service und Internet. Frauen müssen in solchen Quartieren im Bus hinten sitzen. Tun sie es nicht, drohen ihnen Schläge. Selbst wer als Touristin enganliegende Kleider trägt, wird von den erzkonservativen Charedim auf Jiddisch beschimpft – mitten in Jerusalem. Ob so in einen Aufzug zu locken, um ihnen irgendwo zwischen den Etagen den Strom abzudrehen. Ob ihre hitzige Diskussion der internationalen Völkerverständigung dienen würde, darf bezweifelt werden. Amüsant wäre sie allemal.
Da halte ich es doch lieber mit dem «Jediismus». Diese neue Religion gibts tatsächlich. Vom «Krieg der Sterne» inspiriert erhielt sie in England bei Volksbefragungen 2001 die Aktennummer 896.
Kürzlich kreuzten bei einer Volkszählung in Tschechien bereits 15’070 Bürger an, Jediisten zu sein. «Möge die Macht mit uns sein», skandierten sie – frei nach dem Motto: Lieber Yoda & Co.
als machtgeile Regenten in Illuminatenkutte. Die Rebellion gegen das europäische Imperium und seine Vorschriftswut wächst.
Apropos Justiz: «Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.» So steht es wörtlich im Deutschen Strafgesetzbuch unter § 328.
Das gleiche Strafmass droht Konsumenten, die quecksilberhaltige Energiesparlampen im Haushaltsmüll entsorgen (§ 326).
Im «Bürgerlichen Gesetzbuch» wiederum finden sich so sinnige Sätze wie: «Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat.»
(§ 1591) Oder: «Tiere sind keine Sachen. (…) Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden…»
(§ 90a) Weiter lesen wir, dass als Standesbeamter auch gilt, «wer, ohne Standesbeamter zu sein, das Amt eines Standesbeamten öffentlich ausgeübt hat». (§ 1310) Und nicht zuletzt: Dass eine Ehe aufgehoben werden kann, «wenn ein Ehegatte sich bei der Eheschliessung im Zustand der Bewusstlosigkeit oder vorübergehender Störung der Geistestätigkeit befand». (§ 1314) Beschränkte Gesetze entspringen beschränkten Gehirnen. Wetten, dass der liebe Gott nach der Schöpfung des Menschen den Glauben an sich verlor und zum Atheisten mutierte? Wie bemerkte doch bereits Schriftsteller Erich Kästner geistreich: «Die ersten Menschen waren nicht die letzten Affen.»
streng vertraulichen Bilderberg-Dossiers zu nehmen. Die brisanten Akten werfen ein mehr als fragwürdiges Licht auf das deutsche Bundeskabinett.» («mysteries» Nr. 4/2012)
Der Fernseher und das Internet scheinen mir die Hauptursachen für den sonst unerklärlichen Zeitverlust zu sein. Ähnlich wie bei Zigaretten oder Drogen ist es wie eine Sucht, die Glotze an zu haben. Selbständiges Denken wird neuerdings als schwer empfunden, vor allem von den Jugendlichen, weil sie ihre Gedanken kaum von der allgegenwärtigen Technik losreissen können und sich durch jeden Blödsinn ablenken lassen. Die Antwort auf alle möglichen oder möglicherweise gestellten Fragen lautet: «Tja, so isses eben, kann man nichts machen…» Kommt es daher, dass alle glauben, ein Problem sei bereits gelöst, wenn nur erst die Öffentlichkeit davon erfahren hat? Wer hat den Menschen solchen Blödsinn eingetrichtert? Bloss nichts mehr selbst in Bewegung setzen und aus Bequemlichkeit alles glauben, was als wissend bezeichnete Leute daherreden oder schreiben. Tja, «Verschlumpfung» – um Ihre Worte zu gebrauchen – gibt es heute überall und keiner merkt es oder will es wissen.
Man kann sich dieses kurze Leben auch schönreden. Die Zeit, die uns allen bevorsteht, wird von Armut und Selbsterkenntnis überschattet werden.»
Jutta Kälberer (D) Superbeitrag! Klar hätten wir uns noch mehr abgebildete Bilderberg-Akten gewünscht. Trotzdem toll, dass Ihr den Mut hattet, Walter Scheels Publikationsverbot zu missachten. Jetzt ist der Schuss endlich draussen. Volltreffer!
Beat Wildi (CH) Alle zwei Monate freue ich mich schon auf das nächste «mysteries»-Heft, das mein lokaler Edeka-Händler extra für mich bestellt hat. Ob’s um die Bilderberger, Energiesparlampen oder sonstige von den Nachrichtenagenturen verschwiegene oder in die späten Nacht- bzw. frühen Morgenstunden verlegte Nachrichten besonderer Art geht: Fast alles ist lesenswert. Ihr kurzer Bericht («Senkrechtstarter sorgt für UFO-Alarm») dagegen ist nicht ganz korrekt. Der abgebildete Senkrechtstarter hat nur sechs Arme. Aber Mini-Sextocopter klingt natürlich nicht so gut wie Mini-Octocopter. Da ich das UFO-Geschehen schon seit rund 60 Jahren beonachte, schau ich bei Fotos genauer hin. Also: Weiter so!
Sygurd Schuppler (D) Gratulation zu dieser Zeitschrift.
Eure Beiträge sind einfach super, und am besten gefällt mir, dass Ihr kein Blatt vor den Mund nehmt und die Dinge beim Namen nennt. So viel Rückgrat findet man heute eigentlich kaum noch wo. Bravo – und bitte macht weiter!
Monika Wildmann (D)
Wittelsbacher wurden geschmiert «Die bayerischen ‹Guglmänner› sind überzeugt: Märchenkönig Ludwig II. wurde ermordet. Bald wollen die Kapuzenmänner einmal mehr mit einer gewagten Aktion für Aufsehen sorgen, wie ihr ‹Steuermann› verrät.» («mysteries» Nr. 4/2012)
Dass König Ludwig II. nicht im Starnberger See ertrunken ist, wusste ich schon, als ich in der Schule Geschichtsunterricht hatte.
Es liegt klar auf der Hand, dass er erschossen wurde. Dies im Auftrag des damaligen deutschen Kaisers und des Fürsten Bismarck. Ihre Majestät, Kaiserin Sissi von Österreich, war sogar bereit, ihrem Cousin Ludwig II. politisches Asyl zu gewähren – auf Lebenszeit. Sie wartete damals vergeblich darauf, dass man den König mit einem Boot von Berg aus nach Tutzing zu ihr bringen würde. Auch Guttenberg ist ja in der Mordnacht umgekommen. Dies war vom preussischen Geheimdienst einkalkuliert. Das Haus Wittelsbach wusste davon, denn man hatte es mit Schweigegeld geschmiert. Aus dem deutschen Hochadel ist niemand daran interessiert, dass die Wahrheit jemals ans Licht kommt.
Otto-Bernd Hansmann (HU)
Fantastische Zeitschrift «Internationale Atom-Spezialisten schlagen Alarm: Sollte der beschädigte Fukushima-Reaktor Nr. 4 bersten, droht ein nukleares Inferno! Auch in der Schweiz sorgen atomare Altlasten derweil für Nervosität.» («mysteries» Nr. 4/2012)
Meine Hefte finden regelmässig Mitleser.
Ich kann Ihnen nur wünschen und für mich hoffen, dass Sie weiterhin an den wirklich interessanten Themen dran bleiben – und auch dran bleiben können. Für mich ist es absolut fantastisch, was Sie so alles ans Tageslicht zerren. Wie Sie das schaffen, bleibt für mich ein Rätsel. So viele Informationen zu sammeln, zu sortieren, archivieren, auswerten und zu überblicken… Sie haben meinen ganzen Respekt.
Christoph Denz (D) Ausgabe 5/2012
«Verschlumpfung», wohin man blickt «Warum hetzen wir uns im Namen des Zeitgeistes eigentlich immer hektischer zu Tode? Wem nützt es am meisten, dass wir ständig noch mehr arbeiten und noch schlechter schlafen? Wieso toben die grössten Aufstände oft in den ärmsten Ländern? Sind übermüdete Leistungsbürger unseren Herrschern deswegen am liebsten, weil sie kaum mehr die Kraft finden, aufzumucken?» («mysteries» Nr. 2/2012) Bildberger? Volltreffer! «Weltregierung oder privater Plauderclub? Um die geheimen Bilderberg-Konferenzen der mächtigsten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Hochfinanz ranken sich viele Mythen. Nun erlaubte der frühere deutsche Bundespräsident Walter Scheel ‹mysteries› als erstem Journalistenteam, Einblick in seine bisher
Welt der Geheimnisse 7,90 € (D) 7,90 € (A) 11,– CHF (CH) 9,50 € (I) 9,40 € (L) Nr. 5/Sept.
Oktober 2012 GEISTER Deutschlands Spuk-Fälle Kennedy-Mord Kennedy-Mord Kennedy-Mord Kennedy-Mord Fidel Castro wusste Bescheid Verschollene Weltkarten, steinzeitliche Seefahrer und ein verblüffender Fund in der Ostsee Bizarre Kreaturen Mischwesen im Mittelalter Vorsicht: SCHALL-Waffen!
Steht die Menschheit kurz vor einer Transformation, die unsere DNS und damit unser gesamtes menschliches Wesen von Grund auf wandeln könnte? Verweisen viele uralte Prophezeiungen zu einem »Goldenen Zeitalter« auf die heutige Zeit? Welche Rolle spielt dabei das vielbeschworene Ende der »Langen Zählung« des Mayakalenders?
In mehr als 30-jähriger intensiver Forschungsarbeit hat David Wilcock eine unglaubliche Fülle brisanter wissenschaftlicher Daten zusammengetragen, die uns bislang weitestgehend verheimlicht wurden. Sie bestätigen die weltweit überlieferten spirituellen Weisheitslehren: Wir leben in einem intelligenten Universum.
Unser irdisches Schicksal wird von einer verborgenen Intelligenz gesteuert, einem lebendigen Energiefeld, aus dem das ganze Universum gebildet ist. David Wilcock bezeichnet diese allem Leben, aller Materie und Energie, dem Raum, der Zeit und selbst dem Bewusstsein zugrunde liegende Energie als »Urfeld«. Das Urfeld ist der Schlüssel zu allen Mysterien und kann uns helfen, die großen Fragen endgültig zu beantworten: wer wir sind, woher wir kommen, wie wir hierher kamen und wohin wir gehen.
In diesem Buch finden Sie die »Blaupausen für ein Goldenes Zeitalter«. Es verbindet in einer überwältigenden und faszinierenden Gesamtschau uraltes Wissen, aufsehenerregende Prophezeiungen und bislang geheim gehaltene wissenschaftliche Forschungen zu einem großen Ganzen. Dabei wirft es ein strahlendes Licht auf zahlreiche große Rätsel, wie:
Der Backster-Effekt, Freie Energie und die Folgen • Bewusstsein, Ewigkeit und
»Sie werden hier eine enorme Menge solider wissenschaftlicher Studien finden, von denen viele dem westlichen Leserkreis unbekannt sein dürften. […] David Wilcock ist ein führender Denker und liefert in diesem Buch ausgezeichnete Argumente dafür, dass ein Goldenes Zeitalter in greifbarer Nähe liegt und tatsächlich verwirklicht werden kann …« Graham Hancock
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Dass Lee Harvey Oswald die tödlichen Schüsse auf US-Präsident John F. Kennedy abgefeuert hat, ist so gut wie sicher. Doch war der Linksextremist wirklich ein Einzeltäter? Ein ehemaliger CIA-Chef behauptet nun: Fidel Castro war über Oswalds Absichten bestens informiert – und unternahm nichts, um den Killer zu stoppen.
Kennedy-Mord: Castro wusste
lorentino Aspillaga traute seinen Ohren nicht. Doch der Befehl war unmissverständlich. Am Morgen des 22. Novem-Fber 1963 erhielt der Mann von seinem Vorgesetzen die Weisung, die CIA «für einen Tag vom Radar zu nehmen», also keine CIA-Funkverbindungen abzuhören. Stattdessen solle er sich auf «jedes noch so kleine Detail aus Texas konzentrieren».
Der überraschte Aspillaga tat wie ihm geheissen. Nicht mal drei Stunden später konnte der damals für den kubanischen Nachrichtendienst tätige junge Offizier von dort bereits eine Meldung rapportieren. Jene Nachricht, welche die Welt in Trauer versetzen sollte: John F. Kennedy, der 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, war in Dallas erschossen worden.
«Castro wusste mit hundertprozentiger Sicherheit, dass an jenem Tag Schüsse auf Kennedy abgefeuert würden», enthüllte Aspillaga gegenüber dem Buchautor Brian Latell, der dieses pikante Detail nun in seinem soeben erschienenen Werk «Castro’sSecrets» veröffentlicht. Dass Castro aktiv an dem Attentat beteiligt war, glaubt Latell aufgrund seiner Recherchen aber nicht. Er spricht stattdessen von einer «Verschwörung des Schweigens».
Kurz: Der Máximo Líder habe zwar gewusst, dass Kommunist Lee Harvey Oswald auf Kennedy schiessen würde, habe es aber bewusst unterlassen, den Mann, den er als den «grössten und gefährlichsten Feind der Revolution» bezeichnete, vor der tödlichen Gefahr zu warnen.
«Castro wusste, dass Kennedy ihn beseitigen wollte» Brian Latell ist nicht irgendwer. Als ehemaliger Lateinamerika-Chef der CIA weiss er brisante Informationen sehr wohl zu gewichten. Fidels damaliges Schweigen interpretiert er als eine Art Selbstverteidigung: «Castro fürchtete Kennedy. Er wusste, dass Kennedy ihn aus der Welt schaffen wollte.» Tatsächlich hatte die CIA damals mehrere Attentate auf Castro in die Wege geleitet, und just an dem Tag, an dem JFK getötet wurde, soll ein amerikanischer Geheimagent beauftragt worden sein, den kubanischen Staatsführer mit einer vergifteten Füllfederhalter-Waffe ins Jenseits zu befördern. Attentäter Oswald kam Castro also wie US-Präsident John F. Kennedy unmittelbar vor seiner Ermordung in Dallas.
Rechts neben ihm seine Frau Jacqueline (22. November 1963).
gerufen. «Am 22. November 1963 waren die Absichten von Castro deleien, Verfälschungen, Halbwahrheiten und fehlerhaften Senund Oswald identisch», bilanziert Latell trocken.
Ex-CIA-Chef Latell untermauert seine These mit Interviews, Ex-CIA-Mitarbeiter Brian Latell trägt mit seinem Buch nun zudie er mit kubanischen Spionen geführt hat, und einer Menge mindest indirekt zur Ehrenrettung der kritisierten ARD-Reporter Material (geheime Akten und Tonbänder), die er im Laufe seiner bei. Denn auch er stützt sich auf Zeugenaussagen, wonach sich langjährigen Recherchen gesammelt hat. «Alles was ich schrei- Oswald einige Wochen vor dem Attentat angeblich in Mexikobe, lässt sich mit Dokumenten und Aufnahmen belegen», sagt City aufgehalten hat. Die Betonung liegt auf «angeblich» – denn Latell, der heute als Dozent am Institute for Cuban and Cuban handfeste Beweise dafür fanden sich bisher nicht. Das ist inso- American Studies der University of Miami fern bemerkenswert, als die CIA die Botarbeitet. «Ich behaupte nicht, dass Fidel schaften der Sowjetunion und Kubas in Castro den Mord befohlen hat. Auch nicht, Mexiko-City damals rund um die Uhr überdass Oswald sich unter seiner Kontrolle wachten. Personal und Besucher wurden befand. Es könnte so sein, aber dafür ausnahmslos fotografiert.
habe ich keine Beweise gefunden.»
Obwohl es etliche Möglichkeiten gab, Als Indiz für die Mitwisserschaft Cast-Oswald bei einem seiner Besuche in der ros wertet Latell einen Vorfall, der sich kubanischen oder sowjetischen Botschaft im Oktober 1963 in der kubanischen abzulichten, ist kein derartiges Bild von Botschaft in Mexiko City ereignete. Osihm vorhanden. Im Falle der kubanischen wald, der sich als Anhänger Castros und Botschaft bestätigten hochrangige Mitarals Marxist-Leninist ausgab (er hatte drei beiter der CIA zudem ausdrücklich, dass Jahre in der Sowjetunion gelebt), soll sich die Fotoüberwachung in den Zeiten, in dort um ein Einreisevisum für Kuba bedenen Oswald angeblich dort weilte, aktimüht haben. Nachdem man ihm eine Abviert war. Und derart unprofessionell, um fuhr erteilte, soll er angekündigt haben, Oswald – der in den USA als kommunisti- Kennedy zu töten, um seine «kommunisscher Agitator aktenkundig war – zu übertische Ergebenheit zu beweisen».
sehen, dürften die amerikanischen Spitzel kaum gewesen sein. Oder etwa doch?
Kontroverse ARD-Dokumentation Was stutzig macht: Zeugen aus Dal-Eine Schlüsselrolle spielt Oswalds Mexilas gaben zu Protokoll, dass der spätere Ex-CIA-Mitarbeiter Brian Latell: «Castro ko-Reise auch in der ARD-Dokumentation war über das Attentat informiert.»
Attentäter bei ihnen in Texas zu Besuch «Rendezvous mit dem Tod – Kennedy weilte, und zwar just zu dem Zeitpunkt, und Castro», die am 6. Januar 2006 ausgestrahlt wurde. In der als sich derselbe Oswald in Mexiko aufgehalten haben soll. Lie- 850’000 Euro teuren TV-Produktion behaupteten die Autoren fert ein Doppelgänger des Rätsels Lösung? Tatsächlich hörte Wilfried Huismann (dreifacher Grimme-Preisträger) und Gus die CIA damals ein Telefonat des angeblichen Oswald mit der Russo, den Mordfall Kennedy gelöst zu haben: Todesschütze sowjetischen Botschaft ab, in dem dieser ein «schreckliches, war demnach Oswald, und als Drahtzieher agierte der kubanischwer erkennbares Russisch spricht», wie in einer Aktennotiz sche Geheimdienst unter der Regierungsverantwortung von Fivermerkt wurde. Damit konnte aber nicht der «echte» Oswald gedel Castro.
meint sein. Denn dieser sprach fliessend Russisch, las Werke Oswald, so heisst es in der Reportage der ARD, habe in der von Dostojewski im Original und lernte ganze Opern in dieser kubanischen Botschaft in Mexiko-City samt Bargeld den Auftrag Sprache auswendig. FBI-Chef J. Edgar Hoover sagte später: «Es zur Ermordung des amerikanischen Präsidenten erhalten. Die scheint, als wäre eine zweite Person in der sowjetischen Bot-Geschichte des Kalten Krieges müsse umgeschrieben werden, schaft gewesen.»
plädierten denn auch die Verantwortlichen des Senders, als sie Mit anderen Worten: In Mexiko könnte ein Hochstapler in Erden Film den Medien lautstark vorstellten. Mit dieser Aussage scheinung getreten sein. Wollte jemand eine verräterische Spur schossen sie jedoch übers Ziel hinaus. Wäre der Killer, der die nach Kuba legen, damit sich die Beziehungen zwischen Cast-Schüsse auf Kennedy abgab, ebenso unpräzise gewesen wie die ros Staat und den USA nach dem Attentat derart verschlechtern ARD-Autoren bei ihrer Recherche, würde der US-Präsident heute würden, dass die USA gegen den kommunistischen Insel-Staat wohl noch leben.
militärisch vorgehen würden?
Dieser Meinung sind zumindest die beiden Autoren Lothar Buchholz und Ekkehard Sieker. In ihrem selbstverlegten Ta-Wer zog die Fäden im Hintergrund? schenbuch «Rendez-vous mit der Quote. Wie die ARD Kennedy Unbestritten ist: Oswald war der Killer. Wer aber waren die Drahtdurch Castro ermorden liess» zerfleddern sie die Reportage nach zieher? Diese Frage sorgte bereits nach dem Mord für hitzige Strich und Faden. Schritt für Schritt widerlegen sie mit Zeugen-Debatten. US-Präsident Lyndon B. Johnson, der Nachfolger von aussagen und Dokumenten die Thesen des Films. Nur auf eine JFK, bildete eine Woche nach dessen Tod eine Kommission, wel- Frage haben Buchholz und Sieker keine Antwort: Weshalb die che die Hintergründe des Attentats aufklären sollte. Zu diesem ARD es wagte, eine «derartig schlecht recherchierte, mit Schwin-Zeitpunkt war Oswald bereits seit vier Tagen zur letzten Ruhe Ausgabe 5/2012 Amateur-Filmaufnahme von Abraham Zapruder. Sekunden nach dem Attentat versucht Jackie Kennedy in Panik, die Präsidentenlimousine über das Heck zu verlassen.
gebettet, nachdem er in U-Haft vor laufenden Fernsehkameras von Jack Ruby, einem Nachtklubbesitzer mit Kontakten zur Mafia, erschossen worden war.
Die nach ihrem Vorsitzenden, dem US-Richter Earl Warren benannte Kommission, befragte über 600 Personen und analysierte 3000 Beweisstücke, ehe sie zum Schluss kam, dass der 24-jährige Oswald keine Verbündeten bei der Tatausführung hatte und nicht Teil einer in- oder ausländischen Verschwörung gewesen sei. Doch der «Warren-Report» geriet wegen diverser Ungereimtheiten und Fehler bald in die Kritik. Auch deswegen, weil Präsident Johnson, der an eine kubanische Verschwörung gegen Kennedy glaubte, die Kommission angehalten hatte, lediglich die Alleintäterschaft Oswalds zu belegen. Damit sollte den Verschwörungstheorien der Boden entzogen werden. «Wenn gewisse Gerüchte nicht zum Verstummen gebracht werden, könnten die USA in einen Krieg hineingezogen werden, der das Leben von Millionen Menschen bedrohen würde», soll der Präsident Warren ans Herz gelegt haben.
kam ihm mehr als gelegen.kam ihm mehr als gelegen. War Oswald nur der Sündenbock?
Dennoch bereitete die Einzeltäter-These den Nährboden für immer wildere Spekulationen. Dazu trug auch Oswald selbst bei, der bei seiner Einvernahme den Vorwurf der Ermordung Kennedys mit dem Ausruf «Ich bin bloss ein Sündenbock!» bestritt. Ähnlich dachte Jackie Kennedy, die sich nicht damit abfinden wollte, dass ein «dummer, kleiner Kommunist» ihren Mann getötet haben sollte: «Mein Mann hatte noch nicht einmal die Befriedigung, wegen der Bürgerrechte ermordet worden zu sein.»
Bald trieben Verschwörungstheorien die wildesten Blüten. Bereits 1967 kursierten über sechzig unterschiedliche Varianten.
Fidel Castro (um 1959).Fidel Castro (um 1959). Kennedys Tod So stehen neben Castro bis heute folgende Personen und Institutionen im Verdacht, in das Attentat verwickelt zu sein: ► Präsidenten-Nachfolger Lyndon B. Johnson wird nachgesagt, hinter dem Attentat zu stecken, da er der erste Nutzniesser von Kennedys Tod war: Zuletzt verbreitete diese These der Rechtsanwalt Barr McClellan in einem 2003 erschienenen Buch.
► Oder hatte der so genannte militärisch-industrielle Komplex der USA seine Hände im Spiel? Diese Kreise waren verärgert, dass Kennedy der CIA bei der gescheiterten Schweinebucht-Invasion in Kuba keine offene Militärunterstützung gewährt hatte.
Zudem waren sie über seine Abzugspläne aus Vietnam besorgt.
► In fast allen Verschwörungstheorien um die Ermordung Kennedys taucht die Central Intelligence Agency (CIA) auf. Gründe, Kennedy zu beseitigen, hätte auch sie gehabt, hatte doch der Präsident nach dem Schweinebucht-Fiasko gedroht, er werde die CIA «in tausend Stücke zerschlagen».
► Oder war das Attentat gar die Rache der Mafia? Tatsache ist: Als Kennedy Präsident wurde, stiegen die Anklagen gegen die Mafia um den Faktor 11 an. Nach seiner Ermordung fiel die Rate wieder auf das alte Mass zurück.
Weder der Clark-Ausschuss (1967–1968) noch die Rockefeller-Kommission (1975), der Church-Ausschuss (1975–1976) oder ein Sonderausschuss des Repräsentantenhauses (1976– 1979) konnten den Spekulationen ein Ende bereiten. Letzteres Gremium kam zum Schluss, dass «dem Anschein nach keine ausländische Regierung hinter dem Mordanschlag steckt».
Mitglieder des Sonderausschusses waren im April 1978 sogar nach Havanna gereist, um Castro zu befragen. Dieser wusch seine Hände in Unschuld. Wenn er etwas von den Mordplänen gewusst hätte, «dann wäre es unsere moralische Pflicht gewesen, die USA zu informieren», gab der Máximo Líder zu Protokoll. «Ich gehörte zu den naiven Leuten, die glaubten, dass so etwas wie die Ermordung eines amerikanischen Präsidenten niemals geschehen könnte.»
Zynischer gehts kaum. Umso mehr, als die kubanische Führung laut den neuen Enthüllungen von Nachrichtenoffizier Florentino Aspillaga geahnt haben muss, dass in Texas etwas in Busch war. Tatsächlich führte Fidel Castro die USA auch nach dem Attentat an der Nase herum: Rund fünfzig Doppel-Agenten standen für den Máximo Líder während Jahrzehnten unbemerkt im Einsatz. Kein Wunder, überlebte Castro alle Attentate. «Es ist schon schwer, einen Agenten einzuschleusen. Vier Dutzend Doppelagenten aber sind ein Meisterstück», zollt Ex-Geheimagent Brian Latell Anerkennung.
Dreissig Jahre lang informierten die Spione Castro über alle Geheimoperationen der USA. Erst 1987 flog alles auf, als Kubas Top-Agent Aspillaga in Wien in die US-Botschaft überlief. Jener Kronzeuge also, der in Latells Buch den kubanischen Staatsführer nun als Mitwisser von Oswalds Attentat anschwärzt. Aktuelle Bilder von Aspillaga gibt es übrigens keine. Der Mann lebt heute unter falscher Identität. Irgendwo in den USA.
Kürzlich präsentierte der österreichische Bildhauer Manfred Kielnhofer seine lebensgrossen «Wächter der Zeit» am Rheinufer in Basel (Foto). Leider wurde einer der «Illuminaten»über Nacht geklaut. «Eine besonders schöne Skulptur», ärgert sich der Künstler. Bis Mitte September sind seine übrigen Figuren nun im Umfeld der «documenta 13» in Kassel zu sehen. (Foto: Manfred Kielnhofer)
mond-kalender 2012
31. August 30. September 29. Oktober 8. September 8. Oktober 7. November 16. September 15. Oktober 13. November 22. September 22. Oktober Psi-Experimente vor laufender Kamera Das Schweizer TV-Konsumentensendung «Kassensturz» hat in einem Aufruf «Menschen mit paranormalen Fähigkeiten» gesucht. Wer seine Begabung vor laufender Kamera beweisen kann, erhält 10'000 Franken (rund 8300 Euro). In der Jury sitzen der Magier und Illusionist Christoph Borer, der Neuropsychologie-Professor Peter Brugger sowie der Technik-Professor Rainer Bunge.
Bis zum Ende der Anmeldefrist Mitte Juli seien «rund sechzig Bewerbungen eingegangen», so der zuständige Redakteur Peter Basler gegenüber «mysteries». «Das sind mehr als wir erwartet hatten.» Darunter gebe es «einige sehr interessante Kandidaten» – unter anderem aus paranormalen Bereichen der Jenseitsrückführung, der Medizin oder der Telekinese.
Ab September 2012 möchte der «Kassensturz» in mehreren Sendungen die 15 «spannendsten» Vertreter vorstellen.
Journalist Basler betont, dass es nicht darum gehe, sich über die Teilnehmer lustig zu machen oder diese in irgendeiner Form blosszustellen. Die Tests verliefen «unter Laborbedingungen», die im Vorfeld mit den Teilnehmern bis ins Detail besprochen würden.
Amazonas-Indios immun gegen Tollwut Führen unbehandelte Tollwutinfektionen bei Nichtgeimpften unweigerlich zum Tod, wie Schulmediziner glauben? Nicht unbedingt, betonen US-Forscher nach Untersuchungen im peruanischen Amazonas-Gebiet.
Blutproben zweier Volksstämme offenbarten bei zehn Prozent der Getesteten Antikörper gegen das Virus, das dort vor allem von Vampirfledermäusen verbreitet wird. Womöglich, so das Team um Amy Gilbert («Centers for Disease Control and Prevention»), lasse sich dank der neuen Erkenntnisse eine Therapie entwickeln. Noch aber ist unklar, wo die natürliche Widerstandsfähigkeit mancher Indios herrührt.