Zauberhaftes Spektakel oder schlechtes Omen?

Bald erwarten uns laut NASA die schönsten Polarlichter seit 50 Jahren, weil es auf der Sonne immer stärker kracht. Doch bereits im alten China sah man im himmlischen Farbenmeer ein ungutes Omen. Ebenso später in Europa, wie «mysteries»-Autor Hans Peter Roth zu bedenken gibt. Auch ihn zieht das zwielichtige Schauspiel auf seinen Reisen in den Norden immer wieder in den Bann.

Als ob ein virtuoses Geistwesen in die Tasten griffe, beginnt die Lichtorgel am Nachthimmel zu spielen. Still. Magisch. So hell, dass die verschneiten Hänge der norwegischen Küstengebirge und der nahe Atlantik unter der «Aurora borealis» grünlich-sanft aufglimmen. Mit fürs Auge ungewohnter Geschwindigkeit bewegen sich wallende Lichtvorhänge und bunt leuchtende Kaskaden über den ganzen Sternenhimmel. Ergriffen blicken wir zur Lichtersymphonie empor. «So wirkt der Geist auf die Erde ein», sagt ein Beobachter feierlich.

Ich habe Glück.

Während meiner Reise in das lange Dunkel des Hohen Nordens sind die meisten Nächte klar – nicht selbstverständlich für die sturmgepeitschte Küste Nordnorwegens. Fast jede Nacht huschen Polarlichter mehr oder weniger intensiv über das Firmament.

Sie entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwindes auf die oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen und dort die Luftmoleküle zum Leuchten anregen. Je aktiver die Sonne, desto intensiver das Schauspiel.

Der Schweizer Physiker Herman Fritz (1829–1902) stellte bereits im 19. Jahrhundert fest, dass das Nordlicht (Aurora borealis), beziehungsweise das Südlicht (Aurora australis) jeweils um den 67. Grad nördlicher oder südlicher Breite am intensivsten leuchtet. Entsprechend eignen sich auf der Nordhalbkugel die Gebiete in einem Gürtel um den 67. Grad und nördlich davon am besten zur Beobachtung. Dazu gehören weite Zonen Sibiriens, Alaskas, Kanadas, Grönlands und Skandinaviens.

Ich habe mich für die Insel Andoya entschieden. Sie gehört zur Vesteralen-Inselgruppe nördlich der Lofoten und liegt direkt am offenen Atlantik. Allein die Landschaft ist atemberaubend.

Es ist, als ob die verschneiten Schweizer Alpen im Meer versänken. Auf dem 69.

Breitengrad gelegen, sind die Sichtungsbedingungen für Polarlichtbeobachtungen hier ideal. Während des Aufenthalts in der Polarnacht um den Jahreswechsel zeigte sich das Nordlicht normalerweise am intensivsten zwischen 21 Uhr und 01 Uhr nachts.

Wenn er zur «Aurea borealis» emporblickt, wird selbst der bekannte Berner Satiriker Andreas Thiel sanft und poetisch: «Es beginnt ganz leicht, wie der Hauch einer Ahnung. Man ist sich nicht sicher, ist es eine Wolke, die sich über einem fernen Hügelzug bildet, sind es Schneeverwehungen, oder ist da gar nichts. Als Nächstes stellt man fest, dass das, was da fast nicht ist, leicht grünlich pulsierend schimmert. Dann geschieht das Gleiche über einer Bergflanke nebenan. Und jetzt beginnt der Himmel Licht zu versprühen, wie ein Zuckerstock, der in Zeitlupe abbrennt, wie ein nächtliches Ballett für die Sterne, als würden leuchtende Engel, die weder Zeit noch Raum empfinden, über den Himmel hinwegtanzen.»

Bedrohliche Vorboten grosser Kriege?

So idyllisch haben die Menschen den vom «Elektrometeor» entflammten Nachthimmel nicht immer gesehen. Schon im 5.

Jahrhundert wollten Astronomen im alten China aus den Farben der Polarlichter das Eintreffen von Fluten oder Dürren, von reichen Ernten oder Hungersnöten bestimmen. Und vor allem in Mitteleuropa, wo sie selten zu sehen waren und für viele Menschen im Mittelalter alles Fremde erst einmal bedrohlich wirkte, wurden die Polarlichterscheinungen als Ankündigung von Seuchen, Krankheiten, Kriegen oder anderen Katastrophen

Es scheint, als ob die verschneiten Alpen im Meer versänken.

gedeutet, je nach Färbung. Dem Polarlicht kam eine ähnlich prophetische Bedeutung zu wie einem Kometen. Kein Zufall, wie die moderne Forschung zeigt.

Die Wikinger Norwegens und Schwedens wiederum betrachteten das nächtliche Lichtspiel als Spiegelung des Scheins bei einem Kampf. Irgendwo auf der Welt wurde eine grosse Schlacht geschlagen. In der Vorstellung der Wikinger ritten Walküren über den Himmel und suchten nach Helden, die an Odins Tafel speisen. Auf deren Rüstungen brach sich das Mondlicht und wurde zum Nordlicht. In der nordischen Mythologie spielt das Polarlicht denn auch eine zentrale Rolle. Auch hier wurde es oft als Tanz von Jungfrauen und Walküren interpretiert, ebenso als Kampf der Götter und Geister. Oder aber die gefallenen Krieger teilten durch das Polarlicht den lebenden Herrschern Warnungen mit.

Erstaunlich, aber wahr: Trotz grosser Anstrengungen ist es der modernen Wissenschaft bis heute noch immer nicht endgültig gelungen, den genauen Ablauf der Polarlichtentstehung vollständig zu erklären. Sicher ist hingegen, dass eine wachsende Zahl von Menschen dem Bann des nächtlichen Lichterzaubers am Polarhimmel erliegt. Und sie kommen auf ihre Kosten.

Denn jetzt erreicht der elfjährige Sonnenzyklus wieder ein Aktivitätsmaximum mit besonders häufigen, starken Eruptionen: Laut der NASA erwarten uns demnächst die stärksten Polarlichter seit 50 Jahren…

Hans Peter Roth Xylit • Xylitol 500g | EUR 8,90 Nähere Informationen und Bestellungen: www.mare-versand.de FED: «Je stärker die Sonnenaktivität, desto mehr finanzielle Turbulenzen» Sagenhafte 8000 Jahre muss man in der Erdgeschichte zurückgehen, bis man einen Zeitraum findet, in dem unsere Sonne im Mittel ebenso aktiv war wie in den vergangenen 60 Jahren. Dies berichtete am 28. Oktober 2004 die weltbekannte Fachzeitschrift «Nature». Die Sonne interagiert dabei nicht nur mit unseren Körpern, sondern auch mit unserer Psyche, wie ein 40-seitiges Arbeitspapier der Federal Reserve Bank of Atlanta (FED) vom Oktober 2003 dokumentiert, welches im Internet eingesehen werden kann. Titel: «Geomagnetische Stürme und der Aktienmarkt».

Wörtlich steht darin: «Eine Vielzahl psychologischer Untersuchungen hat gezeigt, dass geomagnetische Stürme einen starken Effekt auf die menschliche Stimmung haben. (…) Genauer gesagt mögen Leute, beeinflusst von geomagnetischen Stürmen, an stürmischen Tagen eher dazu neigen, Wertpapiere zu verkaufen, weil sie ihre schlechte Stimmung irrtümlicherweise vermeintlich negativen ökonomischen Aussichten zuschreiben statt den tatsächlich schlechten umweltbedingten Gründen.»

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V E R S A N DMittlerer Daxstein 15 DE–94579 Zenting | Tel. +49 (0)9907/ 15 95 25 Naturgeheimnissen auf der Spur Bereits die alten Inka vertrauten auf die schamanistische Heilkunst der Kallawaya: Hunderte von Pflanzen sollen die Naturärzte aus den Anden kennen. Derart viele, dass sie von den Spaniern wegen ihrer Opfer und Rituale einst als Hexer verbrannt wurden. Die Überlebenden geben ihre medizinischen Geheimnisse bis heute nur mündlich weiter. Doch nun droht das uralte Kräuterwissen der Kallawaya erneut verloren zu gehen – «dank» der UNESCO.

von Luc Bürgin

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Der Kölner Dom braucht Geld und greift dabei zu Methoden, wie man sie sonst nur von Abzockern kennt. Nun soll auch «mysteries» zur Kasse gebeten werden – mit scheinheiligen Argumenten, die auch dem heiligen Petrus, dem offiziellen «Patron des Doms», sauer aufstossen würden.

Dicke Post vom Kölner Dom: Nach der letzten «mysteries»- Ausgabe erreichte uns ein Brief des Dombauarchivs. Ein Dankesschreiben für unsere Reportage über die Geheimnisse der Kathedrale?

Mitnichten.

Vielmehr hielten wir eine Rechnung über «170 Euro exklusive Bankgebühren» in den Händen!

Bezahlen sollten wir eine «Aufwandsentschädigung» für vier Bilder aus dem Dom-Innern, die wir zur Illustration unseres Artikels verwendet hatten.

Begründung der Dombauarchiv-Mitarbeiterin Christine Di Costanzo: «Leider wurde es von Ihrer Seite versäumt, eine offi zielle Anfrage an das Bildarchiv des Kölner Doms zu stellen.

Der Innenraum des Domes ist ein umfriedeter Raum, und das Kölner Domkapitel besitzt dort das Hausrecht.» Daher seien alle Bilder, die auf Grund und Boden der Kathedrale entstehen, urheberrechtlich geschützt «und dürfen nur mit Genehmigung der Hohen Domkirche veröffentlicht werden».

Der Witz: Zwei der beanstandeten Fotos hatte «mysteries» ordnungsgemäss über internationale Bildagenturen eingekauft, das dritte war ein Gratis-Foto von Wikipedia und das vierte eine winzige Bleistiftskizze aus einer externen Publikation, deren Rechte gar nicht beim Kölner Dom liegen.

Werden hier nicht die Falschen gebüsst?

Warum sollten wir dafür einen Obolus entrichten? Warum straft man uns als ordnungsgemässen Kunden mit juristischen Mitteln – und nicht die verantwortlichen Bildagenturen? Telefonische Antwort einer Mitarbeiterin des Dombauarchivs: «Weil besagte Agenturen nicht in Deutschland beheimatet sind. Das ist uns zu aufwändig.» Da kichern ja die Domspatzen! Stellen Sie sich nur mal vor: Sie kaufen bei Amazon oder Thalia in Deutschland ein ausländisches Buch und kriegen dann einen behördlichen Bussgeldbescheid, weil der Vertrieb besagten Werkes in ihrem Land verboten ist. Muss da nicht eher der Verkäufer belangt werden?

«Wir haben hier im Kölner Dom sechs Millionen Besucher pro Jahr, und natürlich wird mit unseren Bildern auch Kasse gemacht», wand sich die gute Dame auf telefonische Nachfrage und drückte auf die Tränendrüse: «Aber neben diesen Einnahmen haben wir jedes Jahr Kosten von sieben Millionen Euro, um den Bau zu erhalten. Bitte verstehen Sie uns!» Dass in der Kathedrale jährlich etwa 25 kostenlose (!) Grosskonzerte stattfinden, vergass sie zu erwähnen. Dafür räumte sie ein, dass «auch andere Medien erstaunt auf unsere Honorar-Forderungen reagieren.

Im Endeffekt bezahlen die danach aber alle anstandslos.»

«mysteries» tut dies nicht – aus Prinzip. Denn hier werden eindeutig die Falschen geschröpft! Wer auf der Dom-Homepage übrigens nach Hinweisen sucht, dass das Fotografieren mit kommerzieller Absicht im Innern verboten ist, findet dort wider Erwarten keinen Hinweis. Stattdessen sticht einem auf der Hauptseite ein Online-Spendenaufruf in die Augen, samt dem Hinweis: «Bitte beachten Sie, dass bei einem Betrag von unter 200 Euro keine Quittung ausgestellt wird.» Halleluja!

Luc Bürgin Blick in den Innenraum des Kölner Doms: Auch dieses völlig legal erworbene und bezahlte Foto stammt aus dem Fundus der internationalen Bildagentur «www.shutterstock.com».

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Peinliche Dom-Posse in Köln: So werden Journalisten geschröpft – Abbildung 2
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Korruption, Schwarzgeld, Kooperation mit der Mafia: Dokumente aus einem Geheimarchiv rücken den Vatikan in die Nähe des organisierten Verbrechens. Wer sich gegen das System auflehnt, wird abserviert – mit dem Segen des Papstes.

Wäscht Joseph Ratzinger noch weisser als seine Vorgänger?

Papst Benedikt XVI. unter Beschuss Die Vatikan AG Dubiose Geschäfte im Namen Gottes – Abbildung 2
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Wer schuf den «Wächter der Wutachschlucht»?

Was hat dieses eindrückliche Fabelwesen in der Schwarzwälder Wutachschlucht zu suchen? Das fragt sich unser Leser Sven Schöpke seit 2005, als er die Prachtfigur von Moos und Gestrüpp befreite. War er auf einen alten, keltischen «Höhlenbeschützer» gestossen? Eher nicht, wie Karl «Fuzzy» Dösserich, Pfleger der Wutachflühen aus Stühlingen, zu wissen glaubt: «Die Skulptur dürfte 28 bis 30 Jahre alt sein.

Ein Kollege und ich hörten den spanischen Bildhauer damals während eines Joggingausflugs beim Hämmern. Kurz darauf entdeckten wir die Figur. Der begabte Mann hatte offenbar in Blumberg gelebt und mit behördlichen Widerständen zu kämpfen, weil sein Werk den Schwarzwald verschandle, wie es hiess.» Ein Schandmal? Im Gegenteil, meint auch Dösserich: «Immer wieder werde ich auf das prächtige Fabelwesen angesprochen. Mir gefällt es – es passt perfekt in unsere Region.» Wissen Sie mehr über die Skulptur? Dann wenden Sie sich bitte direkt an die «mysteries»- Redaktion (Kontaktdaten auf Seite 70).

Psi-Wunder Silvio Meyer zieht sich zurück Silvio Meyer mag nicht mehr. In den 70erund 80er-Jahren sorgte das Psychokinese-Genie aus Bern mit seinen Psi-Kräften zeitweise für mehr Rummel als Uri Geller.

Unter den Augen von Experten vollführte der Technische Zeichner allerei unerklärliche Dinge. So krümmte er Münzen oder brachte 1979 gar Löffel zum Brechen, deren gravierten Stiel er vor Zeugen anschliessend um 180 gedreht wie mit Geisterhand wieder mit dem Oberteil «verschweisste».

2004 berichtete das Schweizer TV erneut über den nun als Kunstmaler tätigen Wundermann. «Ich habe meine Fähigkeiten immer noch», gestand Silvio (Bild). Dann wurde es still um ihn. Auf Anfrage von «mysteries» winkt der heute 71-Jährige mittlerweile leider ab. «Ich gebe keine Interviews mehr – ich habe mit den Medien abgeschlossen» Selbst das Zureden eines befreundeten Forschers konnte ihn nicht umstimmen.

Men in Black (Teil 3), Prometheus, Batman und der kleine Hobbit Heisser Kino-Sommer für Fantasy-Fans: In diesen Wochen kehren die «Men in Black» zurück – zumindest auf die grosse Leinwand. Auch im dritten Film haben es Will Smith und Tommy Lee Jones mit allerlei durchgeknallten ET's zu tun. Im Juli schwingt sich dann Batman zum sechsten Mal in die Luft – unter dem düsteren Titel «The Dark Knight Rises». Am 9. August feiert schliesslich Ridley Scotts lang ersehntes «Alien»-Prequel «Prometheus» Premiere, für dessen Monster-Design unter anderem der Künstler H. R. Giger verantwortlich war. Tolkien-Fans dagegen müssen sich noch bis Ende Jahr gedulden: Dann startet der erste Teil von Peter Jacksons «Hobbit» (Bild links), dem Vorläuferepos zum «Herr der Ringe» – mit vielen Darstellern aus der Originaltrilogie.

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fender Kamera. Er sieht viele Fahrzeuge, «die sich aber nicht bewegen». Er glaubt die Frau «in der Nähe von oder in diesem Ge-Bildstrecke aus dem Film (v.l.n.r.): Zoller fühlt. Dann zeichnet er auf der Karte zwei Kreise ein, während die Testperson durchs Denkmal (oben) schlendert. Nach der «Psi-Ortung» telefonieren die beiden.

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Journalisten stellen «Remote Viewer» auf die Probe

Manche bezeichnen ihn als Medium, andere schlicht als «Remote Viewer». Ein deutsches TV-Team um den Journalisten Robert Fleischer wollte es ganz genau wissen und stellte dem Schweizer Martin Zoller nach etlichen Sicherheitsvorkehrungen eine knifflige Aufgabe: Gelingt es ihm, irgendwo in Leipzig innerhalb einer Stunde eine bestimmte Frau zu lokalisieren – nur mit seinen mentalen Kräften?

«Ich bin jederzeit bereit für weitere Tests – gerne auch zusammen mit einem TV-Team», versicherte Martin Zoller (41) bereits vor Jahren gegenüber «mysteries», als ihn im Gegensatz zu Südamerika hierzulande noch kaum jemand kannte. Tatsächlich arbeitete der Schweizer Hellseher schon immer gerne mit Journalisten und Politikern aus aller Welt zusammen. Und immer wieder verblüffte er dabei mit seinen medialen Fähigkeiten. Speziell bei der Suche nach Vermissten.

So etwa Ende der 90er-Jahre, als er allein durch mentale Kraft ein abgestürztes Privatflugzeug im Dschungel ortete und dessen Insassen gerettet werden konnten – in Bolivien, wo er einige Zeit auch eine eigene Fernsehsendung hatte. Oder 2002, als er voraussagte, dass die neue Miss Universum aus Osteuropa komme. «Die Anfrage kam von einer bolivianischen Journalistin. Ich stellte mir die Weltkugel vor und sah Europa, anschliessend Osteuropa, beziehungsweise ein ehemals sowjetisches Land. Bei der Hautfarbe tauchte weiss auf», erzählt Zoller. Und tatsächlich: Entgegen allen Expertenprognosen gewann damals Oxana Fedorova aus Russland den Titel.

Völkerschlachtdenkmal in Leipzig: Hierher fuhr Testperson Anja für das Experiment.

2011 sorgte Martin Zoller auch im deutschen TV für Diskussionen – in der Fernsehsendung «Verschwunden – Ein Medium sucht Spuren» auf RTL2. Doch wie gut sind die Prognosen des Hellsehers tatsächlich? Lassen sich seine Fähigkeiten objektiv überprüfen – und inwieweit stimmen sie mit der Realität überein? Um dies herauszufi nden, hat der freischaffende deutsche Journalist Robert Fleischer gehörigen Aufwand betrieben. Gemeinsam mit zwei Kamerateams testete er Ende 2011 Martin Zoller und dessen Gabe, Personen lediglich mit Hilfe seiner Medialität und einer Landkarte aufspüren zu können.

Wie ein Detektor kreist seine Hand über dem Stadtplan Als Testperson und Lockvogel für das Experiment agierte Fleischers Journalisten-Kollegin Anja Lehmann. Sie traf sich mit dem Hellseher in Leipzig – einer Stadt, die Martin Zoller bis dahin noch nie persönlich besucht hatte. Mitten auf einer Brücke drückte sie dem Schweizer einen Stadtplan in die Hand und fuhr dann mit ihrem Auto los. Ihren genauen Zielort erfuhr sie von Fleischer erst kurz vor der Abfahrt.

Eine halbe Stunde später macht sich Zoller an die Arbeit, im TV-Studio der Leipziger «NuoViso Filmproduktion». Rund 45 Minuten lang meditiert der Mann dort in sich versunken, fährt mit seinen Fingern wie mit einem Metalldetektor über die Stadtkarte, fühlt, spürt, denkt und konzentriert sich auf seine inneren Bilder. Währenddessen kritzelt er immer wieder Stichworte auf einen Notizzettel.

«Wenn ich mich auf Anja konzentriere, ist das erste Bild, das auftaucht, ein grosses schweres Gebäude», erklärt Zoller vor lauschlendert sie neben anderen Touristen in das wuchtige Monument mit seinen grossen Fenstern und säulenartigen Strukturen, mitten in die düstere Krypta mit ihren riesigen Totenwächtern.

Just dort also, wo sich der Blick zum rund 400 Meter entfernten alten Leipziger Messegelände samt dem grossen Einkaufszentrum öffnet, das Zoller soeben in einem seiner zwei Kreise markiert hatte. Ziemlich erstaunlich, auch für Journalist Robert Fleischer: «Vom Platz her hätten etwa 200 Kreise dieser Art auf die Karte gepasst!

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Anja an einem dieser zwei Orte befi ndet, betrug demnach 1:100.»

Dennoch dürfte leider auch dieses Experiment Hardcore-Skeptiker nicht von Psi-Kräften überzeugen, wie Robert Fleischer weiss. «Selbst dann nicht, wenn wir versichern, dass beim Dreh alles mit rechten Dingen zuging und dass wir nichts manipuliert haben.» Und Martin Zoller? Der ist bereits wieder unterwegs. Unter anderem im Mittleren Osten. Parallel dazu arbeitet er an einem «Praxishandbuch» über seine Fähigkeiten. Erscheinen soll es im September 2012.

red.

Vom Platz her hätten 200 Kreise dieser Art auf die Karte gepasst.

von einer grünen Parkanlage mit Parkplatz, samt S-Bahn-Station in der Nähe. Noch während Zoller sich auf die Frau konzentriert, Infos:www.exopolitik.org /www.martinzoller.com Martin Zoller: «Was Remote Viewing ist?

Es ist das Erlangen von Informationen über Orte, Situationen oder Objekte, von denen der Wahrnehmende räumlich getrennt ist. Die Technik wurde in den 70er-Jahren durch das Stanford Research Center und das US-Militär entwickelt.»

bäude». Zudem sehe er sehr grosse Fenster. «Nicht weit von dort ist ein öffentliches Gebäude, vielleicht so etwas wie ein Bahnhof oder eine S-Bahn-Station. Anja muss auch einen Blick auf eine Grünfläche haben, die sie in der Nähe sieht. Da sind Menschen, die sich bewegen. Der Begriff ‹dunkler› Raum ist ebenfalls aufgetaucht.» Auch dort glaube er, sie zu spüren. «Dann tauchen noch Stichworte wie Säulen oder feste Mauern auf. Das könnten Stützen sein, die mit diesem Gebäude zusammenhängen.»

Vielleicht seien das Empfindungen von einem Ort, oder gar von zweien, ergänzt Martin Zoller vorsichtig. Auch eine Art grosses Einkaufszentrum wähnt er in der Nähe der Testperson. Dann zeichnet er auf der Stadtkarte zwei kleinere Kreise, innerhalb derer er Anja in Leipzig vermutet.

«Kann man das weiter eingrenzen?» fragt Journalist Fleischer kritisch. «Schwierig», antwortet Zoller ehrlich. «Erfahrungsgemäss nicht.»

Was Martin Zoller nicht weiss: Anja Lehmann befi ndet sich mittlerweile beim Leipziger Völkerschlachtdenkmal. Umgeben

Live-Test in Leipzig: Schweizer Hellseher verblüfft TV-Team – Abbildung 2
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Mit beinahe missionarischem Eifer drängen die USA bei den Regierungen der Andenländer darauf, die traditionsreiche Koka-Heilplanze zu dezimieren – trotz ihrer gesundheitlichen Vorzüge.

Importe in die Vereinigten Staaten sind strikt verboten. Davon ausgenommen ist eine einzige Firma: Das Coca-Cola-Imperium!

Im Rahmen einer lange Zeit verschwiegenen Sonderregelung importiert der Mega-Konzern für sein Geheimrezept jede Menge Koka-Blätter, wie die «New York Times» am 1. Juli 1988 enthüllte. Abgewickelt wird der Ankauf über das Verarbeitungslabor Stepan Company.

Rund 100 Tonnen Koka sollen es derzeit jährlich sein, aus Peru und Bolivien. Selbstverständlich wird das Kokain vor der Verwendung auf chemische Weise aus den Blättern herausgelöst.

Doch wohin wandert es? An die Mallinckrodt Incorporated in St. Louis, die mittlerweile dem Pharma-Riesen Covidien gehört, dessen Sitz kürzlich von den Bermuda-Inseln nach Irland verlegt wurde. Bei Mallinckrodt wird das Kokain der Coca-Cola-Importe – neben Opium aus Indien – für den «medizinischen Gebrauch» verwendet, was auch immer das konkret heisst, Wer nachrechnet, kommt dabei auf sagenhafte 333 Kilo Kokain pro Jahr – im Markwert von über 16 Millionen US-Dollar!

und Kaltpflanzen. «Warmpflanzen aus den subtropischen Dschungelregionen setzen sie etwa bei Erkältungen ein. Kaltpflanzen aus dem Hochplateau bei Fieberschüben.»

Zu Gast beim Hüter des Heiligen Berges Und dann – noch bevor sie ihr Tal verlassen – treffen Aurelio und Cerilo in Kanisaya ein, wo sie einen 91-jährigen Kallawaya besuchen. Den Hüter ihres heiligen Berges Akhamani. Den letzten seiner Art im Dorf. Seine jüngeren Gefährten zog es mittlerweile alle in die Stadt. So gerät nun auch das mündlich tradierte Wissen dieses Weisen in Vergessenheit – weil sich kaum noch jemand dafür interessiert.

«Kannst Du meinem jungen Sohn vor unserer grossen Reise etwas über die Geheimnisse der Berge erzählen?» fragt Aurelio den alten Mann mit leuchtenden Augen. Der 91-Jährige bittet seine Besucher auf eine kleine Holzbank. Dann beginnt er zu erzählen. Ein fast schon magischer Moment: «Vor langer, langer Zeit sind die bösen Götter aus der Erde gestiegen und haben die Berge errichtet. Die guten Geister kamen von oben und haben mit Schnee und Eis die bösen Kräfte unter sich festgefroren.»

Nachdenklich hält der Weise einen kurzen Moment inne, um dann mit mahnender Stimme fortzufahren: «Wenn eines Tages das Eis schmilzt, dann bedeutet dies das Ende der Welt…»

Infos: www.richardladkani.com / filmquadrat.de /ina-roesing.de los. Für Cerilo ist es die erste Reise überhaupt. Wohin sie ihn wohl führen wird?

Wie durch ein Wunder kreist beim Abmarsch ein Condor über Vater und Sohn – das heiligste Tier der Kallawaya, welches ihnen seit jeher Schutz verspricht. «Sie jagen ihn nicht», erläutert Filmemacher Ladkani. «Aber wenn sie einen verendeten Condor finden, behandeln sie Warmpflanzen helfen mit seinem Fleisch Epileptiker und mit seinem Blut Tuberkulose-Kranke.»

bei Erkältungen, Kaltpflanzen Weiter unterscheide die Naturheilkunlindern Fieberschübe. de der Kallawaya zwischen Warmpflanzen

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rei. «Der Einsatz von Furchtappellen in präventiven Kampagnen ist sinnvoll», liest man bereits 1998 in einer 150-seitigen Studie des Psychologischen Instituts der Universität Freiburg. Fazit von Professor Jürgen Bengel & Co.: «In zahlreichen experimentellen Arbeiten konnten positive Effekte von Furchtappellen auf gesundheitsbezogene Einstellungen nachgewiesen werden.»

Publiziert hat diesen Bockmist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln – unter dem sinnreichen Titel: «Prävention durch Angst». Schade ums Steuergeld!

Unser Tipp: Lassen Sie sich nicht wahnsinnig machen und schon gar nicht den Appetit verderben. Denn wer sich einigermassen ausgewogen ernährt, lebt heute trotz Gentechnik, Industrie-Food, Cholesterin- und Acrylamid-Hysterie weitaus gesünder als je zuvor. Höchste Zeit, einige Ammenmärchen zu korrigieren.

► Ist frisches Gemüse im Supermarkt vitaminreicher als tiefgefrorene Produkte aus dem Kühlregal? Nein. Tatsächlich besitzen unmittelbar nach der Ernte schockgefrorene Produkte weitaus mehr Vitamine als vermeintliches «Frischgemüse», weil letzteres meist frühreif geerntet wurde und auf der Ladentheke jeden Tag trotz optischer Aufpeppung mehr wertvolle Inhaltsstoffe verliert.

derlei Tiere mittlerweile fast komplett «ausselektiert».

► Ist superteures, kalt gepresstes Olivenöl besonders gesund? Sicherlich gesünder als billiges Sonnenblumen-Öl. Ebenso sicher aber ist: Raps- oder Walnussöl sind gesünder. Denn sie enthalten deutlich mehr ungesättigte Fettsäuren – und beugen damit Krebs vor.

► Grüner Blattsalat enthält viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe? Ein fataler Trugschluss! Oder um es mit den Worten des Lebensmittelchemikers Udo Pollmer zu umschreiben: Blattsalat hat nicht mehr Nährwert als ein nasses Taschentuch. Grün- und Weisskohl oder Paprika toppen ihn um ein Vielfaches.

► Wachen wir schneller auf, wenn wir einen Espresso trinken? Gute Nacht! Denn eine normale Tasse Kaffee enthält weitaus mehr Koffein als ein konzentrierter «Espresso».

► Warum sind die meisten Bio-Eier braun? Weil sie gesünder sind? Nein. Bio-Bauern bevorzugen die Produktion von braunen Eiern nur, «weil der Konsument das erwartet und will». Ein reiner Marketing-Gag!

Ammenmärchen rund ums Essen

Kann man rohes Fleisch guten Gewissens essen? Leben wir wirklich gesünder, wenn wir viel trinken? Warum riechen manche Eier nach Fisch? Längst nicht alles, was verteufelt wird, ist ungesund – und längst nicht alles was hochgejubelt wird, hochwertig. «mysteries» entlarvt die grössten Food-Mythen. Denn aller Panikmache zum Trotz essen wir in Europa mittlerweile wohl gesünder denn je.

Ob BSE, SARS, Vogelgrippe, Schweinegrippe oder EHEC: Immer öfter warnen uns behördliche Gesundheitsapostel vor fiesen Seuchen oder keimbelasteten Lebensmitteln. Selbst stinknormale Grippeepidemien werden mittlerweile zu ultimativen biblischen Plagen hochstilisiert. Panikmache ohne Ende. Entwarnungen gibts kaum. Zurück bleiben verunsicherte Konsumenten, die zu Hypochondern mutieren, weil ihnen das Gefühl vermittelt wird, täglich aufs Neue infiziert oder vergiftet zu werden.

«Furchtappelle» nennen Experten derlei gezielte Angstmache- ► Entwässert uns Kaffee wirklich? Überhaupt nicht, wie selbst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) betont. Dennoch sollte man es bei maximal vier Tassen pro Tag belassen.

► Warum riechen braune Eier manchmal nach Fisch? Weil die Hühner mit billigem Fischmehl gefüttert wurden? Falsch! Weil bestimmte Hennen einen Gendefekt haben und das Molekül Trimethylamin im Futter-Raps nicht zerlegen können. Europas Hühner-Züchter Nr. 1 – die Firma Lohmann aus Cuxhaven – hat fühl, reichen absolut.

Verdauung wirklich besser? Erneut eine Werbelüge. Jedes andere Joghurt wirkt genauso so gut – oder schlecht!

► Macht Bier dick? Klar, weil Alkohol die Fettverbrennung verlangsamt. Dennoch schlägt ein Feierabendbier weitaus weniger auf den Bauch als ein Glas Wein oder ein Gläschen Schnaps.

► Ist blutig gebratenes Rindersteak eine Keimschleuder? Nein, wie Tests des WDR 2011 ergaben – sofern es korrekt im Kühlschrank gelagert wurde. Ob ganz kurz angebrutzelt oder richtig durchgegart: Spielt gesundheitlich überhaupt keine Rolle.

► Ist Essen zu später Stunde ungesund? Macht es uns dicker? Vergessen Sie es. Weil auch dieses Ammenmärchen nicht stimmt.

red.

► Regulieren so genannt probiotische Joghurts («LC1») unsere Ist alkoholfreies Bier wirklich alkoholfrei?

Mitnichten!

► Ketchup ist wegen seines hohen Zuckergehalts die ultimative Kalorienbombe. So wird es Kindern erzählt. Auch das ein Märchen. Denn eine riesengrosse (!) Portion Ketchup à 100 Gramm hat rund 65 bis 107 Kalorien – also genau so viel wie ein Becher Joghurt. Die gleiche Menge Mayonnaise dagegen schlägt mit rund fünf- bis siebenmal mehr Kalorien auf den Bauch!

► Lassen sich in kaltem Wasser abgeschreckte Eier besser schälen? Selbstverständlich nicht. Faustregel: Je älter ein Ei, desto leichter lässt es sich nach dem Kochen pellen. Mit kaltem Wasser hat das nichts zu tun.

► Bleiben Gurken im Kühlschrank frischer? Im Gegenteil, denn sie beginnen schneller zu schimmeln. Optimal lagert man sie bei Raumtemperatur. Auch «Nachtschattengewächse» wie Kartoffeln, Tomaten oder Zwiebeln grauen sich vor Kälte. Ebenso Zitrusfrüchte. Und: Auch Äpfel gehören nicht in den Kühlschrank.

Sie verbreiten Aethylen-Gas und verderben damit anderes Obst.

► Zu viel Salz soll den Blutdruck von gesunden Konsumenten erhöhen? Quatsch! Es gibt keinerlei seriösen Nachweis dafür.

► Darf man rohes Rindshackfleisch essen? Warum auch nicht? Schliesslich gilt auch rohes Schweine-Met manchen als Delikatesse. Einziger Tipp: Gehacktes immer an dem Tag verzehren, an dem es gekauft wurde.

► Ist Margarine gesünder als Butter, weil sie weniger Fett enthält? Wieder eine Werbelüge. Denn Fett ist und bleibt Fett. Ob tierisch oder pflanzlich: Beides ist ebenso gesund wie ungesund.

► Gehen Vitamine in der Mikrowelle schneller kaputt? Im Gegenteil: Durch das schnelle Garen bleiben sie sogar länger am Leben als beim normalen Kochen, wie Lebensmitteltechniker nach Tests bestätigen.

► Deckt ein Apfel pro Tag den täglichen Vitaminbedarf? Auf keinen Fall. In jedem Fall sollten wir die Kerne intensiv kauen – weil sie dank ihrem hohen Laetril-Anteil (B17) die Abwehr stärken.

► Ist «alkoholfreies Bier» alkoholfrei?Wers glaubt, dem wachsen Flügel. Bis zu 0,5 Prozent Alkohol sind erlaubt. Alkoholiker und schwangere Frauen sollten besser die Hände davon lassen.

► Hält uns eine warme Mahlzeit pro Tag länger am Leben? Ob kalt oder heiss: Spielt absolut keine Rolle.

► Bekommt man Würmer im Magen, wenn man rohen Teig isst? Keineswegs – Blähungen vorbehalten, wegen der Stärke. Auch das ist also ein uraltes Ammenmärchen.

► Lebt man gesünder, je mehr Wasser man trinkt?Ebenfalls ein klassischer Food-Mythos. 1,5 Liter pro Tag, je nach Durstge-

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Geologe provoziert Archäologen mit gewagter Idee

Warum ritzten unsere alpenländischen Vorfahren vor Jahrtausenden Kreise und andere seltsame Zeichen in den Felsen? Lediglich zu Kultzwecken, wie uns Archäologen versichern? Ein Schweizer Geologe ist anderer Meinung. Er glaubt, in den Bündner Bergen prähistorische Landkarten entdeckt zu haben.

1965: Auf der Alp Carschenna unweit von Thusis entdeckt ein Forstingenieur Schleifspuren, die vermutlich bei der Montage von Hochspannungsleitungen entstanden waren. Bei genauerem Hinsehen bemerkt er jedoch noch etwas anderes: «Seltsame, in den Fels gravierte Kreisansammlungen», wie Urs Schwegler 1997 in der Zeitschrift «Helvetia Archaeologica» erstmals dokumentierte. Der damalige Kantonsarchäologe Christian Zindel nahm die Strukturen in Augenschein und erkannte schnell, «dass es sich wahrscheinlich um einige Tausend Jahre alte Felszeichnungen handeln müsse».

Auf insgesamt zehn Felsplatten eingeritzt fanden die Archäologen schliesslich Kreise, Striche, abstrakte Motive sowie Menschen- und Tierdarstellungen, die sich im Umkreis von 400 Metern verteilen. Einige der Platten waren mit Moos und Gras bewachsen und mussten erst freigelegt werden. Sämtliche Steine wurden fotografiert und dokumentiert.

«Der Hauptteil der Zeichnungen besteht aus über 300 kleinen Umzeichnung der Felsplatte Nr. 2.

Oben und unten sind etliche Gravuren zu sehen, dazwischen verläuft eine tiefesehen, dazwischen verläuft eine tiefe Furche. Die frühere Talebene des Rheins?Furche. Die frühere Talebene des Rheins? (Foto: Landesmuseum Zürich)

Ähnliche Motive sind aus Valcamonica und Apulien bekannt.

Schalen, halbkugelförmigen Vertiefungen von einigen Zentimetern», berichtet Schwegler. «Fast die Hälfte davon ist von einem oder mehreren konzentrischen Kreisen umgeben. Etwa achtzig Mal ist auf den Felszeichnungen ein einziger Kreis erkennbar, häufiger sind es dagegen zwei, drei oder vier konzentrische Kreise dieser Art.»

Die Kreise, aber auch die Darstellungen von Menschen und Tieren, seien durchaus vergleichbar mit Felszeichnungen an anderen Orten, erklärt Jürg Rageth, früherer wissenschaftlicher Mitarbeiter im Archäologischen Dienst Graubündens gegenüber «mysteries». Der Archäologe arbeitet derzeit an einem Buch über örtliche Kultplätze in seinem Kanton. Ähnliche Kreismotive, so betont er, kämen im Valcamonica vor, das im Norden Italiens an der Grenze zu Graubünden liegt, aber auch in Irland, Schottland oder Spanien. Verblüffend sei die Ähnlichkeit einiger Tier- und Menschendarstellungen mit den Wandmalereien von Porto Badisco in Apulien. So zum Beispiel der Reiter auf dem eindeutig männlichen Pferd mit einem Dreizack in der Hand.

Da sich manche Zeichen überschneiden, liegt der Schluss nahe, dass sie zu verschiedenen Zeitepochen angebracht wurden, wobei die Schalen und Kreise älter sein dürften als die Tierdarstellungen. «Dies lässt sich auch anhand subjektiver Beurteilung des Verwitterungszustandes vermuten», so Schwegler. Tiefe Zufall oder Absicht? Grosse Teile der Felsgravuren (rot) scheinen auffällig gut mit der örtlichen Siedlungsdichte übereinzustimmen. Hier eine topographische Überlagerung der Zeichnungen im oberen Teil der Platte. Ganz unten der Rhein, der sich früher einen weitaus breiteren Weg durch die Landschaft bahnte. (Foto: Weidmann/Swisstopo) und Art der Zeichen liessen zudem darauf schliessen, dass sie nicht mit einem Steinwerkzeug, sondern mit Metall in den Fels gehauen wurden. Zumindest die kreisförmigen Felszeichnungen auf der Hochebene nahe der Passwege in den Süden dürften somit in der Bronzezeit entstanden sein – also vor rund 3000 bis 3500 Jahren.

Noch schwieriger als die Datierung ist indes die Interpretation der Felsgravuren: Wozu ritzten die Menschen in prähistorischer Zeit Kreise und Striche in den Stein? War ihnen bewusst, dass ihre Zeichen die Zeit überdauern? Huldigten sie damit ihren Göttern? Die Felszeichnungen hatten mit Sicherheit eine kultische Bedeutung, ist Archäologe Rageth überzeugt. «Da es sich um 400 bis 500 Motive handelt, können wir davon ausgehen, dass eine Kultgemeinschaft sie angebracht hat – und nicht einzelne Hirten.» Ein Ausdruck «kultischer Riten und sakraler Handlungen» seien die Zeichnungen, schliesst auch Schwegler seinen Bericht. Ihre Anordnung wecke zudem den Verdacht, dass damit «die Grenzen oder der Zugang zu einem Kultplatz markiert wurden, der sich vielleicht beim Eingang zur Viamalaschlucht befunden haben könnte».

Liegen die Fachleute völlig falsch?

Markus Weidmann kann und will das nicht ausschliessen. Den Schweizer Geologen aus Chur lässt seit zehn Jahren aber auch eine weitere, eigene Idee nicht mehr los. Im Gegensatz zu vielen Archäologen deutet er die Felsplatten mit den seltsamen Kreisen und Zeichen nämlich als uralte Landkarten! «Keine topogra- Markus Weidmann. Der Geologe würde sich freuen, wenn andere Forscher seine Idee weiterverfolgen.

fischen Karten im klassischen Sinne, sondern eher skizzenhafte Spezialkarten», wie er gegenüber «mysteries» präzisiert.

Aufgrund seiner Ausbildung ist der Mann mit Kartierungen und abstrakten Kartensymbolen bestens vertraut und gleichzeitig auch überzeugt, dass insbesondere die konzentrischen Kreise mit Schalen in ihrem Zentrum («Wellenkreise») sowie ihre Anordnung zueinander eine längst vergessene kartographische Bedeutung haben.

In Fels gemeisselte Karten gibt es tatsächlich – und zwar im italienischen Valcamonica, der weltweit grössten Fundregion prähistorischer Felszeichnungen. Die bekannteste findet sich in der Nähe der Ortschaft Bedolina. Auf ihr sind detailiert Häuser, Menschen, Tiere, Äcker und Wege dargestellt. Auch auf den Felsplatten von Carschenna gibt es Tiere und Menschen, jedoch keine Äcker und Häuser.

«Ich gehe davon aus, dass die Felszeichner in Carschenna beim Eintragen von Informationen in die Felskarte abstrahierten Ausgabe 3/2012 und deshalb – nicht zuletzt auch wegen des geringeren Platzbedarfs – abstrakte Kartensymbole verwendeten», so Weidmann.

Soll heissen: Anstelle von fünf Häusern oder fünf Äckern kann man auch einen Punkt mit fünf konzentrischen Kreisen in den Fels meisseln. Der Geologe ist von seiner Idee auch deshalb überzeugt, weil sich die Dichte und Anordnung gewisser Symbole auf «Felsplatte 2» auffallend gut mit der Geographie und Siedlungsdichte des Raumes Heinzenberg-Domleschg in Übereinstimmung bringen lassen.

Früher strömte der Rhein weitaus ungezähmter Eine längliche Furche, die sich über die gesamte Platte zieht, ist dagegen frei von Felszeichnungen. Weshalb? «Diese – natürlich entstandene – Vertiefung innerhalb der Karte stellt die Talebene dar», glaubt Weidmann. «Ein Raum, in welchem der damals ungezähmt mäandrierende Rhein keine grössere Besiedlung zuliess. Dementsprechend sind in dieser Vertiefung auch keine Symbole zu finden.»

Interessante Übereinstimmungen zwischen Felszeichnungen und Topographie gibt es zudem auch bei zwei speziellen Symbolen auf Felsplatte 2, «die nicht wie die anderen rund und konzentrisch sind, sondern eine besondere, bewusst gewählte Form haben». Aufgrund seiner Interpretation ordnet Weidmann eines der beiden Symbole der Ortschaft Cazis, das andere der Ortschaft Fürstenau zu.

Weshalb? Einerseits sei die Form der beiden Symbole der Topographie der Ortschaften ähnlich, andererseits mache aber auch die relative Lage der beiden Symbole zueinander Sinn: «Sie liegen auf der Felsplatte beide am Rand der Flächen mit grosser Symboldichte. Dazwischen liegt der Bereich ohne Zeichnungen.

Cazis und Fürstenau liegen topographisch in vergleichbarer Wei-Originalausschnitt der Platte Nr. 2.

Rechts im Bild ist die Furche sichtbar, welche die spiralförmigen Zeichnungenmigen Zeichnungen voneinander trennt.

se gegenüber: Zwischen ihnen liegt die Talebene, in welcher sich einst der wilde Rhein schlängelnd seinen Weg bahnte.»

Der freischaffende Geologe ist sich sehr wohl bewusst, dass er seine Theorie nicht abschliessend belegen kann. «Es würde mich deshalb sehr freuen, wenn Wissenschafter meinen Ansatz aufgreifen und weiter verfolgen würden.» Eine aufwändige Arbeit, für die Markus Weidmann neben seinem «Büro für Erdwissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit» derzeit kaum noch Zeit findet. Trotzdem ist er sich sicher: «Jedes Volk braucht Karten.»

Und von der Hochebene von Carschenna aus hat man in der Tat einen hervorragenden Überblick über das Tal.

«Vielleicht stellen die alten Felszeichnungen ja eine Art Katasterpläne dar, in denen man einst Lage und Grösse von bewirtschafteten Flurstücken erfasste», mutmasst der Bündner. «Trotz dieses profanen Zwecks ist es gut möglich, dass die Felsplatten auch bei kultischen Riten eine Rolle spielten – etwa, wenn es darum ging, die Götter um Fruchtbarkeit für die Flurstücke zu bitten.»

Stéphanie Erni Verblüffende Übereinstimmung. So wie die jeweiligen Zeichnungen auf der Felsplatte, liegen sich die Ortschaften Cazis und Fürstenau durch den Rhein getrennt gegenüber. Die orangen Vierecke markieren das frühere Flussgebiet.

Besonders interessant: Auch in Carschenna finden sich Reiter-Ritzungen – samt Dreizack. (Foto: Archäologischer Dienst Graubünden) Ausgabe 3/2012

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2011 weltweit die meisten Kriege seit 1945 hatten? Vermutlich deshalb, weil der Schriftsteller in seinem Pamphlet zwei Punkte streift, die im wahrsten Sinne «fragwürdig» sind: 1. Weshalb ge-

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?

Haben Sie es ebenfalls bemerkt? Still und heimlich treiben in unseren Gefilden immer mehr Zeitdiebe ihr Unwesen. Emsig schrauben die fiesen Gesellen an unseren Uhren, stibitzen uns hinterrücks Sekunde um Sekunde, streuen uns abends Sand in die Augen und stehlen uns damit die Musse, zu lesen, zu lieben, zu träumen und zu denken. Sie piesacken uns täglich mit PC-Problemen, klauen uns mit kurzen Verkaufsanrufen den längsten Moment, lassen uns an der Kasse im Supermarkt versauern und auf der Autobahn im Stau ergrauen. Endlich zu Hause raubt man uns am TV mit Werbegelaber nächtens die letzte Ruhe, im Vergleich zum Filmton alle paar Minuten in doppelter Lautstärke, um uns aufzuschrecken – bis zum Einschlafen. Fazit: Je weniger Zeit wir haben, desto kostbarer wird das Leben. Selbst Zeit zum Sterben kostet in unserer Welt zunehmend Geld. Viel Geld!

Warum hetzen wir uns im Namen des Zeitgeistes eigentlich immer hektischer zu Tode? Wem nützt es, dass wir ständig noch mehr arbeiten und noch schlechter schlafen? Wieso toben die grössten Aufstände oft in den ärmsten Ländern? Weil die Menschen dort in ihrem Elend zumindest die Zeit haben, auf die Barrikaden zu steigen! Bin ich ein Schlingel, wenn ich behaupte, dass übermüdete Leistungsbürger unseren Herrschern am liebsten sind, weil sie kaum mehr die Kraft finden, aufzumucken?

Der tägliche Stress beginnt bereits morgens am Briefkasten, wo mir neulich ein Werbeprospekt für «Monopoly» die ersten Nerven raubte. Zur Erinnerung: Dank dieses Brettspiels hat man spätere Leistungsträger schon als Kinder spielerisch auf Raffgier getrimmt. Im Gegensatz zu PC-Ballergames schrie damals kein Kuschel-Pädagoge auf. Und das, obwohl sich das in über 100 Ländern verkaufte «Familienspiel» laut Lexikon seit jeher schamlos definiert: «Ziel ist es, ein Grundstücksimperium aufzubauen und alle anderen Mitspieler in die Insolvenz zu treiben.» Bereits 2005 wurde «Monopoly» mit Bankkarten und Kartenlesegerät aufgerüstet. Wie ich erfahre, gibt es nun sogar eine Version für «Kids ab 5 Jahren» (!), damit sie den «Umgang mit Geld lernen», dazu einen waschechten «Monopoly»-Geldautomaten für Kleinkinder (kein Witz!) und hirnverbrannte Werbeslogans wie: «Wenn ‹Monopoly› auf den Tisch kommt und Mama zum Immobilienhai wird, ist die ganze Familie gerne dabei.» Heiliges Kanonenrohr!

Scheinheilige Spiele und ebensolche Sprüche haben derzeit sowieso Hochkonjunktur. Da GRASSiert in Deutschland etwa die Empörung über ein Gedichtchen. Kaum jemand hats gelesen. Aber alle haben eine Meinung dazu. Warum quasselt am TV derzeit eigentlich alles über Günter Grass und keiner darüber, dass wir steht der Westen Israel nach wie vor das exklusive moralische Recht zu, heimlich Atombomben zu basteln, aber Diktaturen wie dem Iran oder Nordkorea nicht? 2. Wieso verschenkt Deutschland seit Jahren nagelneue Top-U-Boote an Israel, die den Steuerzahler bislang fast eine Milliarde Euro (!) gekostet haben?

Werde ich nun, ebenso wie Grass, als Antisemit gebrandmarkt, also als judenfeindlich, nur weil mir das unkoscher scheint? Was hat Kritik am israelischen Regime mit Antisemitismus zu tun?

Und weshalb empört sich alles immer über Judenfeindlichkeit – und niemand über Christenfeindlichkeit, Buddhistenfeindlichkeit oder Atheistenfeindlichkeit? Ehrlich gesagt: Dieses scheinheilige Schwarz-Weiss-Zetermordio hängt mir zum Hals raus! Denn ob hier oder sonstwo: Ein paar Jahre lang regiert die Linke, dann die Rechte, dann wieder die Linke, dann die Rechte etc. Glücklicher wird deswegen niemand. Die Parolen sind längst austauschbar.

Ich behaupte: Es ist immer nur der goldene Mittelweg, der in turbulenten Phasen neue Horizonte eröffnet und die Hoffnung auf bessere Zeiten, die uns Gutes diktiert – nicht die Extremisten links und rechts. Nur wer trotz Zeitnot noch liest, zuhört, denkt, hinterfragt und handelt, bewegt etwas. Sonst droht uns bald der geistige Stillstand: Die intellektuelle Apokalypse! Ein unheimlicheres Szenario als jeder Zykluswechsel im Maya-Kalender.

Und irgendwo da draussen trifft ein maskierter Zeitdieb nach erfolgreichem Raubzug einen Kollegen, um sich mit ihm ein Feierabendbier zu gönnen. «Sorry», winkt dieser hastig ab, «ich habe keine Zeit, ich muss noch arbeiten.» Kein Problem, grinst der Erste und knallt seine pralle Zeitausbeute auf den Tisch: «Ich lade Dich gerne auf ein Stündchen ein!»

Und noch weiter da draussen verstaubt derweil Michael Endes Kinderbuch-Juwel «Momo und die Zeitdiebe». Weil kaum noch einer Zeit hat, es zu lesen.

Luc Bürgin (Herausgeber)

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PSI-Heilung/Beratung

»Wer mich anruft, für den bin ich da!« (Claus Rahn)»Es gibt vieles, das nicht erklärt werden kann, aber nichts, das nicht geschehen kann.« Tel.-Nummer (ohne Zusatzgebühr): 00 49 – (0) 162 – 36 71 757 Mail: psychokinese123@gmx.de Wir bieten ein 7-stufiges Ausbildungsprogramm für Craniosacraltherapie mit Hugh Milne (bekannt aus dem Film «Guru»).

Ausbildungsbeginn: September 2012/Mai 2013 Milne Institute, VCSW GmbH Tel./Fax 044 793 44 55 VisionaryCSW@hotmail.com www.milneinstitute.com Ausbildung Visionäre Craniosacrale Arbeit Hugh Milne Nr. 25 (1-2008) Noch mehr weibliche Jünger: Neue Beweise für Geheimbotschaft im «Abendmahl» Bigfoot im Eisblock: Die Exklusivbilder Nofretete: Nur ein Duplikat Hitlers? Lockerbie-Absturz: Kronzeuge entlarvt US-Verschwörung Zeitreisende auf der Autobahn?

Gammelfleisch im Dosenfutter Nr. 26 (2-2008) Protokolle von Zion: Historiker schreibt Geschichte um EU-Diktatur? Mieses Spiel in Brüssel Wilhelm Reichs Wetter-Experimente bestätigt Magnet-Mann versichert: «Ich trickse nicht!»

NASA-Mondmission sabotiert?

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Der Zar aus der Schweiz Das Spukschloss im Regenwald Was erwartet uns in der Zukunft?

Nr. 46 (4-2011) Das verschollene Maya-Manuskript Brisan te UFO-Akten: So schlampen Schweizer Behörden Der rätselhafte Tatzelwurm Mona Lisa: Eine Fälschung?

Jagd auf die Schattenmänner: Bilderberg-Treffen in St. Moritz Fukushima: Mit Homöopathie gegen Strahlung Die Sonnensteine der Wikinger Nr. 47 (5-2011) Die geheime Metallbibliothek des Messias Zu Besuch bei Erich von Däniken Apokalypse oder Revolution? Mystery-Experten blicken in die Zukunft Buddhas Wunderperlen Also doch: Nazi-Gral ist gefälscht!

Spione auf Sendung – via Kurzwelle Das Geheimnis der zweiten Schatzinsel Nr. 48 (6-2011) Nazi-Super-Schatz in Bayern aufgetaucht Das Geheimnis von Hangar 112 Mini-Spange heilt Schnarcher Die Mystery-Detektive der EMPA Skandalös: Top-Banker müssen keine Steuern zahlen Wikipedia: So schlampt das Internet-Lexikon Klartext: Die «Söhne Mannheims» klagen an Sie wollen ältere Hefte nachbestellen?

Am schnellsten gehts mit der Postkarte in der Heftmitte Nr. 37 (1-2010) Hightech-Geldscheine: Bald mit Funk-Chips?

13 Fragen, die keine deutsche Partei beantworten mag Saurier-Jagd in Acambaro Sieben Milliarden Menschen: Wie wird das enden?

Trübt die Sonne unsere Laune?

Geheimer Zahlencode in der Thora Zauber-Salbe: Hilft und heilt sie tatsächlich?

Nr. 38 (2-2010) Teufels-Labyrinth in Österreich entdeckt TV-Pfarrer setzt auf Wunderlampe «Gläserne Blume» der DDR aufgespürt Geheimtreffen in der Schweiz aufgeflogen Das Geheimnis von Hitlers Talisman Blutiger Kali-Kult UFO-Relikt im Tatra-Gebirge Avatar-Film: Warum unsere Erde weint… Nr. 39 (3-2010) Brisanter UFO-Report aus dem Bundestag 9/11-Attacken: Chemiker entdeckt Sprengstoffspuren Neue Hinweise auf verschollene Stadt ZHeimlicher Krieg in der Antarktis Vergessene Genies: Androiden im Mittelalter HAARP-Terror: Professorin warnt vor dubiosen Wetter-Experimenten Nr. 40 (4-2010) Afghanistan: So manipuliert die CIA das deutsche Volk Auf Stippvisite bei Deutschlands Top-Hackern Das Geheimnis von Glozel Nixen-Mumie: Ist sie echt? Mord im Vatikan Faszination Mossad Eugen Drewermann im Exklusivinterview «Toblerone»: Schokolade eines Logenbruders Nr. 41 (5-2010) Ararat: Schiffswrack auf 4000 Metern Höhe entdeckt!

So kuschen TV-Profis vor den Bilderbergern Wunderheiler: Operation ohne Narkose und Skalpell UFOs über der Air Base von Ramstein Gottes Hand am Himmel:Das Wunder von Waldenburg Deutscher flog als Erster!

Voodoo am Mississippi Nr. 42 (6-2010) Atlantis im Tibet: Das geheime Wissen der Mönche Nazi-Gold: Neue Funde in Bayern und Bühl Jesus-Geburtsstätte: Beten wir vor einer Fälschung?

Giftwolken: So verpestet das Militär unseren Lebensraum Risikofaktor Radon Strom zum Nulltarif: Die Wundermaschine im Emmental Nr. 49 (1-2012) Das Wissen des letzten Sonnenpriesters Ex-Politiker enthüllt: «Die Sandoz-Katastrophe war Brandstiftung!» Die UFO-Lichter von Knittelfeld Die heilende Kraft des Wassers Regisseur Roland Emmerich: «Ich bewundere Erich von Däniken» Das Geheimnis des Goldenen Felsens von Burma Nr. 50 (2-2012) Der mumifizierte Riesen-Finger von Kairo Nestlé: Dreckige Geschäfte mit sauberem Wasser Deutschlands grösste Kirchen-Rätsel Katzen-Schnurren hilft Kranken Harmonischer Zauberklang dank geheimer Mathematik-Formel RTL-Lügen: Deutscher Immobilen-Makler packt aus Nachbestellung – so funktionierts!

Bis auf wenige Ausnahmen (Jahrgänge 2004 bis 2006) sowie einige andere Hefte (Hinweise oben) sind viele der bisher erschienenen Ausgaben noch lieferbar, zum Preis von 7.90 EUR/11.– SFr. pro Heft (inklusive Porto). Greifen Sie zu, solange der Vorrat reicht! Nach Erhalt Ihres Talons (Postkarte in der Heftmitte) senden wir Ihnen eine Rechnung samt Zahlschein. Ihre Bestellung wird baldmöglichst nach Zahlungseingang ausgeliefert.

Weitere Informationen: www.mysteries-magazin.com Tel. 0041 – 61 – 681 62 61 mysteries-archiv mysteries-archiv mysteries-archiv archivarchivarchiv archiv Nr. 19 (1-2007) Blasphemie? Forscher wollen Jesus klonen Bilderberger: Schattenregierung manipuliert die Welt Unidentifizierbare DNA: Zwei Haare, die es nicht geben dürfte Kraftlinien in den Alpen entdeckt Johannes von Buttlar meldet sich zurück Woher kannten die Maori Jupiters Ring?

Nr. 20 (2-2007) Betonsteine im alten Ägypten: Fachwelt muss umdenken Gibt es Leben auf unserem Mond?

Schatzsucher: «Weltbank krallte sich Wunder-Detektor» Dollar-Krise: Stehen wir vor dem Finanzcrash?

Leonardos Vermächtnis entdeckt Was trieb Kissinger heimlich in Bayern?

Nr. 21 (3-2007) Zürich beschlagnahmt Gral aus Bayern Klima-Hysterie: Jede Menge heisse Luft Deutsches «Psi-Wunder» meldet sich zurück Tagebücher von Mussolini entdeckt?

Homöopathie wirkt auch bei Tieren Organ-Raub in China Palmblatt-Prophezeiungen: Kritik und neue Zweifel.

Nr. 22 (4-2007) Zwei Insider packen aus: «So wurden wir zu Freimaurern» «Verbotene Archäologie» in Italien CIA foltern mitten in Deutschland Gegen Krebs ist ein Kraut gewachsen Nazi-Wunderwaffen über Skandinavien Inka-Schatz: Liegt der Schlüssel in Polen?

Psi-Wunder auf offener Strasse Nr. 23 (5-2007) Urzeit-Code: Die ökologische Alternative zur Gen-Technologie Erich von Däniken über «Indiana Jones 4» Geheime Pharaonengruft in Felswand entdeckt Warum Erdöl nie mehr billig wird Fliegende Drohnen: «USA testen ausserirdische Technologie» Jesus-Grab: Experten melden Zweifel an Nr. 24 (6-2007) Goldexperte schlägt Alarm Schwarze Hubschrauber versprühen Gift über Englands Kornkreisen Zukunftsforscher: «Gesundheit wird unser kostbarstes Gut» Tunguska-Katastrophe: War es doch ein UFO? Neue Trümmer entdeckt Wie viele Freimaurer sitzen in unseren Parlamenten?

Nr. 31 (1-2009) Freimaurer: Jörg Haiders geheimes Doppelleben Rebellen gegen den Krebs und ihre alternativen Therapi en Roche-Konzern: Wasser dank Wünschelrute Geheimer Inka-Schatz im Keller Märchenkönig Ludwig II.: Suchte er nach dem Heiligen Gral?

Zu Besuch bei TV-Pionier Rainer Holbe Nr. 32 (2-2009) Facebook: CIA & Co. gieren nach unseren Daten Neuer Zoff um Goldkessel Planen UNO und NATO eine Weltregierung?

Phylos von Atlantis: Sah er unsere Zukunft voraus?

Liegt Maria Magdalena in Frankreich?

Die Wahrheit über den Strom-Mann DDR-Gold: Wo liegt Schalcks Schatz?

Nr. 33 (3-2009) Geheime Grabungen im Tal der Könige: Wonach wird gebuddelt?

So belügt uns die BILD-Zeitung Excalibur: Befindet sich das Zauberschwert in Italien?

Sind Schlafwandler hellsichtig?

Schweizerin: «KZ-Arzt Mengele wohnte bei uns!»

Goethe und das übersinnliche Dajo-Film im Internet Nr. 34 (4-2009) Das verschollene Buch von Nostradamus Udo Ulfkotte warnt: «Vorsicht: Bürgerkrieg!»

Herr der Ringe: Elben-Paradies wiederentdeckt Fabrik-Käse: So werden wir für dumm verkauft Delfine: Japans blutiges Geheimnis Professor Jung und die UFO-Akten Hilfe: Spitalärzte machen uns krank Nr. 35 (5-2009) Verbotene Bücher Kosmonaut enthüllt: «NASA hat getrickst!»

Kirchenpatriarch: «Ich habe die Heilige Lade gesehen!»

Washingtons düsteres Geheimnis Ica-Steine: Sind sie doch echt?

Neue Beweise: Zellen flüstern via Licht Oak Island im Schatzfieber Unterwegs auf dem Pfad der Kraft Nr. 36 (6-2009) Faszinierender Himmels-Code entdeckt Exklusiv: Erich von Däniken im grossen Interview Deutschland bald in Mafia-Hand?

Wunderkraut heilt die Leber Top-Experten beweisen: Beten hilft!

Wetterexperimente über unseren Köpfen Das Geheimnis von Pater Ernettis Zeitmaschine

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