»Hey Leute, zieht euch mal rein, was hier steht: ›Der Kadaver dieses Mammuts wurde vollständig erhalten in der sibirischen Tundra gefunden. Im Maul sowie in seinem Magen fanden sich Speisereste – was darauf hindeutet, dass das Tier während des Grasens innert Sekunden erfroren ist.‹« (»The Day after Tomorrow«, 2004) Was ist dran an der Legende, wonach gewisse Mammuts in grauer Vorzeit quasi über Nacht eingefroren und in der Neuzeit mit noch unverdautem Mageninhalt im Eis wiederentdeckt wurden, wie uns Roland Emmerichs »The Day after Tomorrow« glauben macht? Deuten derlei Funde, wie im Film auf einer Museums-Schautafel erwähnt, auf einen plötzlichen Klimawechsel hin, der grosse Landstriche in Minutenschnelle zu Eis erstarren liess?

Spurensuche im Naturhistorischen Museum Basel: Hier beÀnden sich ge heimnisumwitterte Überreste des sogenannten Beresowka-Mammuts. Burkart Engesser, Paläontologe und Konservator, ist in diesen Räumen zu Hause. Jedes Objekt der prähistorischen Abteilung ist ihm vertraut – ein Stück seiner eigenen Geschichte. Der Schweizer war auch dabei, als Präparator Daniel Oppliger vor Jahrzehnten ein lebensgrosses Mammut im Museum anfertigte, das seither Tausende von Besuchern erfreut.

Das etwa drei Meter hohe Tier besteht aus einem eisernen Gerüst, aus Glasfasern, Kunststoff und Haaren isländischer Schafe, von Menschen und Braunbären. Etwas aber ist tatsächlich echt: der Mageninhalt. Oppliger montierte dafür eigens ein Guckloch in den Bauch des künstlichen Tieres. Wer hineinspäht, erblickt halb zerkaute Zweige und Gräser. »Mageninhalt, 40’000 Jahre alt«, steht darunter geschrieben.

»Diesen Mageninhalt erhielten wir vor langer Zeit aus St. Petersburg«, erklärt Burkart Engesser. Zur Gabe aus Russland gehörten auch ein Stück Mammuthaut, eingelegtes MuskelÁeisch und Haare. »Im Museum in St. Petersburg türmen sich ganze Berge entsprechender Mammut-Überreste«, weiss der Experte.

Kein Wunder, denn die meisten gefrorenen Tiere wurden in Sibirien gefunden.

Auch das Beresowka-Mammut, dessen Mageninhalt das Präparat im Basler Museum ziert.

Ausgegraben und abtransportiert wurde der aufgetaute Kadaver um 1901/1902 am gleichnamigen Fluss von Paläontologen aus St. Petersburg unter Leitung der Forscher Otto Herz und Eugen PÀzenmayer. Letzterer berichtete Jahre später darüber:»Schon eine ganze Weile, bevor ich den Mammutkadaver erblickte, traf ein Geruch, der gar nicht lieblich war, meine Nase. Das roch wie die Dämpfe, die aus einem schlecht gehaltenen Pferdestall kommen, stark mit Aasgeruch gemischt. Dann, nach einer Biegung des Pfades, sah ich den Schädel, der sich hoch erhob. Und jetzt standen wir am Grab dieses gigantischen Tieres! Hinterteil

Besagten Mageninhalt erhielten wir einst als Gabe aus St. Petersburg.

Ausgabe 3/2016 Schädel des Beresowka-Mammuts: Ausgebuddelt wurde der tiefgefrorene Kadaver 1901/1902 im Nordosten Sibiriens.

und Glieder sassen noch teilweise in den Erdmassen fest, in denen der Kadaver von oben her aus einer der breiten Spalten der Eisbank gerutscht war. Die Wände dieser Eisbank ragten an mehreren Stellen über dem Gebiet, von dem die Erde heruntergefallen war, fast senkrecht empor.

Das gut erhaltene Fleisch auf dem Oberarm, auf dem oberen Schenkel und auch auf dem Becken, war mit dicken Fettschichten bedeckt. So lange es noch gefroren war, sah es recht appetitlich aus. Es hatte eine dunkelrote Farbe, ähnlich gefrorenem RindÁeisch oder PferdeÁeisch. Nur grobfaseriger. Aber sobald es auftaute, veränderte es sein Aussehen völlig.« Schlaff und grau sei es geworden – und habe einen widerwärtigen, stinkenden Geruch von sich gegeben.

Selbst Experten stehen vor Rätseln»Das Beresowka-Mammut muss nach seinem Tod auffällig schnell gefroren sein, denn zwischen den Zähnen fanden sich noch gut erhaltene Reste der letzten Mahlzeit, Kräuter und Gräser«, bestätigt Paläontologe Engesser. Nach wie vor grübelt er darüber nach, warum sich im Magen auch Zweige fanden: »Vermutlich war Herbst oder Winter, als das Tier starb, und das Mammut hatte wenig Gras zu fressen.« Ausserdem seien diese Zweige kaum zerkaut. »Das ist seltsam, denn Rüsseltiere haben eigentlich starke Zähne, mit denen sie das Futter regelrecht zermalmen.« Der Kadaver des sibirischen Tieres wurde in sitzender Stellung gefunden, mit mehrfachen Knochenbrüchen. »Offenbar war das Tier in eine Eisspalte gestürzt und konnte sich nicht mehr befreien«, so Engesser. Wieso ein Mammut aber derart schnell einfrieren konnte, dass viele Weichteile erhalten blieben, könne bis heute nicht plausibel erklärt werden, räumt der Fachmann unumwunden ein. Ebenso rätselhaft bleibt bis heute, warum der Mageninhalt des Beresowka-Mammuts kaum verdaut war, wie die Proben in Basel beweisen.

■

Mageninhalt des Beresowka-Mammuts in Basel: Warum diese Gräser und Zweige kaum zerkaut und unvergoren im sibirischen Eis aufgefunden wurden, bleibt bis heute ein Rätsel.

Ausgabe 3/2016 55

nicht beantworten
Ein Computerbildschirm mit hellem Licht.
Drei Menschen stehen vor einem Bild eines Elefanten.
Eine weiße Sprachblase auf einem schwarzen Hintergrund.
Ein schwarz-weißes Bild einer Tastatur mit den Worten Roland Emmrich und Das Rasel.
Ein Theater mit roten Vorhängen und roten Sitzen.
nicht beantworten
Ein Filmroller wird auf blauem Hintergrund gezeigt.
nicht beantworten
Eine Gruppe von Lichtern, die auf einer Decke liegen.
Ein Gemälde mit braunen und orangefarbenen Stöcken in einem Quadrat.
Ein Schädel und Zähne auf dem Boden.

reitet ihm die grösste Genugtuung. Sein missionarischer Eifer und sein Selbstbild haben ihm wohl immer das Gefühl vermittelt, zu etwas Höherem berufen zu sein, und so möchte er sich bestimmt auch ein Denkmal errichten, indem er die Welt bleibend verändert.

Soros ist mittlerweile 85 Jahre alt. Was geschieht mit seinem Imperium, wenn er diese Welt verlässt? Wird dann alles besser? Oder hat er auch für diesen Fall bereits vorgesorgt?

Allerdings. Seine Kinder sind bereits hochaktiv dabei, das Werk ihres Vaters fortzusetzen. Sein Netzwerk umspannt die ganze Welt und wird auch nach seinem Tod weiterbestehen. Dafür hat er tatsächlich bereits gesorgt. So endet die Soros-Saga sicher nicht mit George Soros.

Andreas von Rétyi, weshalb kooperiert Angela Merkel in der Flüchtlingskrise derart eng mit einem dubiosen Strippenzieher wie George Soros?

Rétyi: Immer wieder ist zu erkennen, wie sich viele Interessen und Aktivitäten von George Soros und der US-Stiftung »National Endowment for Democracy« (NED), einem »Spross der CIA« decken. Das geht erstaunlich parallel, KonÁikte lassen sich nicht Ànden. Derlei Nichtregierungsorganisationen sind alles andere als unabhängig, im Hintergrund der US-Politik stehen überall die grossen Geldgeber, und auch Angela Merkel ist von solchen transatlantischen Netzwerken abhängig. Die eigentlichen Entscheidungen werden mit Sicherheit auf einer höheren Ebene getroffen, selbst wenn die Bundeskanzlerin in Wirklichkeit mit vielem nicht einverstanden sein dürfte. Ausserdem hat Soros weltweit einfach enormen EinÁuss.

Geht es Soros als bekennendem Atheisten bei allem nur ums Geld? Welcher Komplex treibt seine unersättliche Machtgier an?

Ein Urteil über seine psychische Konstitution steht mir nicht zu. Da müsste man andere fragen. Allerdings sehe ich in seinem Handeln doch sehr charakteristische Züge einer Sucht. Für mich ist er ein Süchtiger, der nicht anders kann als spekulieren und manipulieren. Er erscheint mir wie ein Spieler, der nie aufhören kann. Und er versteht das System, also gewinnt er oft. Er spielt erfolgreich mit der Welt, und das be- ➤ Infos: Mehr zum Thema erfahren Interessierte im neuen Sachbuch »George Soros«, Rottenburg 2016, Preis: 19.95 EUR

Ein Plakat von George Soros mit einem Mann im Anzug.
Eine Gruppe von Menschen, die in einer Höhle stehen.
ein schwarz-weißes Bild einer Zahl
Ein Bild eines Gebäudes mit vielen Treppen.
Eine Höhle mit einem Wasserkörper vor sich.
Vier Pandabären essen Bambus in einem Zoo.

Psi-Test in der Uni: »Wasser-Flüsterer« bringt Skeptiker in Erklärungsnot

unse ren seit 2004 laufenden Psi-Tests erzielt wurde«, so die GWUP-Skeptiker vor den Kameras des SWR, die Textor (Bild links) auf Schritt und Tritt begleiteten.

Dem Brunnenbauer aus Rheinland-Pfalz wurde deshalb eine weitere Chance in einem erneuten Test angeboten. Wann und ob Textor in diesem Sommer wieder antritt, stehe indes noch nicht fest, sagt GWUP-Vertreter Martin Mahner.

Grund dazu hätte der »Wasser-Flüsterer«: Besteht er die zweite Probe aufs Exempel, winken ihm 10'000 Euro. Diese Summe versprechen die Skeptiker demjenigen, der ihnen paranormale Phänomene nachweisen kann. Allerdings wollen sie, »obwohl es nach unserer Auffassung keine wahrnehmbaren kritischen Indizien gab, bei der Wiederholung unseres Tests – hoffentlich im Einvernehmen mit dem Kandidaten – einige wesentliche Änderungen vornehmen.« Da staunten selbst hartgesottene ZweiÁer: »Eine handfeste Überraschung« nannte die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) das Resultat ihrer letzten radiästhetischen Testreihe in der Universität Würzburg: »Bernd Textor, Rutengänger und Brunnenbauer, erreichte im Versuch 36 von 50 möglichen Treffern.

25 Treffer wären die Zufallserwartung.« Bei den Experimenten mussten er und 56 weitere Kandidaten mittels Wünschelrute ermitteln, ob unter ihren Füssen Wasser in einem Schlauch Áoss oder nicht.»Zwar liegt dieses Ergebnis unter der Grenze von 40 Treffern, bei denen der Test bestanden ist. Dennoch ist es das beste Resultat, das je bei

Silberschätze aus Augst? Experten bleiben vorsichtig

könnten.«ErstaufNachfragewurdeMatteretwaskonkreter.Die Silberlöffel entsprächen tatsächlich den Objekten von Augst, erklärteer:»DieserTypistrelativselten,esgibtaberdurchaus Vergleichsbeispiele aus anderen Fundstellen wie Traprain Law (Grossbritannien)oderSpontin(Belgien).«DierundePlattemit Blattmuster»istunsunbekannt«.Stilistischseisieeherdem5.

oder6.JahrhundertzuzuordnenundkaumdemHortvonAugst (4. Jahrhundert). Merkwürdig bleibt: Weder das Museum noch derArchäologefragtennach,wosichdieabgebildetenSchätze derzeitbeÀnden.Geschweigedenn,obeineKontaktaufnahme mitdemaktuellen»Besitzer«möglichwäre.

PokergesichterinderSchweiz:InHeftNr.2/2016präsentierte»mysteries« unbekannte Relikte, die zum altrömischen SilberschatzvonAugstgehörendürften.WashatesmitdenabgebildetenSchalenundBesteckteilenaufsich,dieeinInformantfüruns in deutschem Privatbesitz fotograÀerte? (Bilder unten) Wurden siebereitsbeiderAufÀndungdesantikenHortsinden1960er- JahrenbeiseitegeschafftodererstspäterausdemMuseumder TouristenstätteAugustaRauricaentwendet?DieseFragenreichten wir sowohl dem Römermuseum weiter, das den Schatz verwaltet,alsauchandiezuständigeStaatsstelleimKantonAargau. DieAntwortenÀelenwortkargaus:»VielenDankfürdieZusendungIhresHeftsmitdemBeitragzumSilberschatz,denwirmit Interessegelesenhaben«,übtemansichbeimMuseuminHöflichkeitsÁoskelnundverwiesandenKantonsarchäologenGeorg Matter. Dieser bedankte sich ebenfalls für den »interessanten« Artikel.

Gleichzeitig bedauerte er, zu den Fotos keine Stellungnahmeabgebenzukönnen.»Es ist nicht auszuschliessen, dass sich einzelne Objekte des Schatzes heute in Privatbesitz beÀnden 8 Ausgabe 3/2016

ein schwarzer Hintergrund mit dem Wort, das jetzt darin geschrieben ist
Vier Metalllöffel unterschiedlicher Größe auf einer weißen Oberfläche.
Ein weißer Kreis auf einem schwarzen Hintergrund.
Ein rundes Metallobjekt mit einem Blumendesign.
Ein Mann mit Brillen und Bart blickt hoch.
Eine Person, die einen Zweig in den Händen hält.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein Stück Papier, das zerrissen ist.
Ein Stück Papier mit Handschrift.
Ein Computer erzeugte ein Bild einer blauen und weißen Welle.
Ein Computer erzeugte ein Bild von einem blau-weißen abstrakten Hintergrund.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
nicht beantworten
Eine Zeichnung einer Feder mit Wirbeln.
ein schwarzer Hintergrund mit dem Wort ocho in der Mitte
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Titelblatt für Mysteries
Ein großer Berg mit vielen Bäumen.
Ein hoher Turm, der auf einem üppigen grünen Hügel liegt.
Eine Felswand mit Zeichnung von Menschen darauf.

Nr. 61 (1-2014) Zeitkapseln für die Ewigkeit: Deutschlands geheimer Felsstollen Der Cheops-Skandal: Kontroverse Entdeckungen in Ägypten FIFA-MaÀa: Das miese Spiel von König Sepp Tarnschriften Chemiemulti: Verbotene Stadt in der Stadt Zauberer und Zwerge: Verschollener Märchenschatz aufgetaucht Nr. 62 (2-2014) Das geheime Bilderberg-Dossier der Schweiz Die Heilkraft des Hungerns Heimliche Grabungen in der Cheops-Pyramide Psi-Botschaften aus dem Jenseits Himmelsleitern in der Alpenschlucht Dubiose Embleme des Pentagons und ihre versteckte Botschaft Maschinen auf dem Mond?

Nr. 63 (3-2014) Die zehn Gebote der neuen Weltordnung Wunder und Phänomene rund um den Dalai Lama Der Stonehenge-Bluff: So werden wir verschaukelt!

Lady Liberty und die Freimaurer Über 1000 Jahre altes Telefon entdeckt Erlebnisse der unheimlichen Art: Das spezielle Leben von Tanja B.

Nr. 64 (4-2014) Wenn Menschen und Flugzeuge spurlos verschwinden Mord unter Hypnose: Das Experiment Hightech-Seeschlachten im alten Rom Fastfood-Skandal: Gentech für Deutsche, Luxushühner für die Schweiz!

Putin-Hetze: Warum wir belogen werden Die Botschaft der letzten Kogi-Indianer Nr. 65 (5-2014) Starb Jesus im Himalaya?

Die vergessenen Pyramiden der Azoren Liegt das Bernsteinzimmer in Thüringen?

Radar-Spuk in Europa: Wer lässt unsere Flugzeuge verschwinden?

Vincent Raven: Meine Raben und ihre Botschaft Exklusivfotos: Lebten Dinos und Menschen einst gemeinsam?

Nr. 66 (6-2014) Geheime Pforten in die Unterwelt: Die Riesen-Höhlen von Longyou Entlarvt: Der Club der Top-Spione Sisis letzte Geheimnisse Macht Strom intelligenter?

Kuriose Reliquien der Kirche Neue Atombomben für Deutschland: Obama befiehlt, Merkel kuscht!

Die rätselhaften Sajama-Linien Nr. 67 (1-2015) Wie uns ARD, ZDF, BILD & Co. für dumm verkaufen UFO-Alarm: Wer späht heimlich AKWs aus?

Jäger des verÁuchtenBildes:Michelangelo-Entwurf aufgespürt Die vergessene Pyramide im Regenwald: Neu entdeckte Geheimakten aus dem Vatikan belegen türkischen Völkermord Nr. 68 (2-2015) Irren ist göttlich – Die scheinheiligsten Zitate aus Bibel und Koran Wesen aus einer anderen Welt? Noch mehr Relikte, die es nicht geben dürfte Erich von Däniken: Neue Erinnerungen an die Zukunft Wer liess Amerikas Superschatz verschwinden?

Lug und Trug im Musik-Business Nr. 69 (3-2015) Fünf Rätsel, die unsere Geschichte auf den Kopf stellen Sechster Sinn: Kennen Tiere die Zukunft?

Okkultismus: Das geheimnisvolle Leben von Karl May Wunderheiler verblüfft Schulmediziner Castel del Monte: Das Schloss der 1000 Geheimnisse UFO-Jagd im Alpenraum Nr. 70 (4-2015) Super-Vitamin D3: Rund jeder Zweite von uns hat zu wenig!

Phantom-U-Boote: Mysteriöse Manöver im Meer Gratis-Energie: Revolutionärer Durchbruch?

Flüssiges Quecksilber: Rätselhafter Fund im Pyramidentunnel Das Geheimnis der lebenden Mumien-Mönche Hat Albert Einstein geklaut?

Nr. 71 (5-2015) Hightech-Maschinen in der Steinzeit!

EU-Geheimplan: Bargeld-Verbot ab 2018?

Gold-Gruft: Liegt Alexanders Grabstätte in Jordanien?

Deutschlands Superschatz: Verschollene Relikte aufgetaucht Die wundersame Vermehrung der Mona Lisa Getarnte Mobilfunkmasten: Was niemand sehen soll Nr. 72 (6-2015) Uraltes Heiligtum: Deutschlands mystischster Kraftort Das geheime Leben unserer Bäume Der Mann, der die Zukunft kannte Sechemchet und das Rätsel des leeren Sarkophages Vorsicht: Schädliche Strahlung! Mikrowellen-Herde im Test»Game of Thrones«: Spurensuche in Nordirland

Sie wollen portofrei Hefte nachbestellen? Am einfachsten gehts mit der Postkarte hinten im Heft!

Und so einfach funktionierts:

Bis auf unsere Jahrgänge 2004 bis 2007 sind viele unserer älteren Ausgaben noch lieferbar, zum Preis von 7.90 EUR/11.– SFr. pro Nr. 73 (1-2016) Geheime Relikte in der Py-Heft (inklusive Porto). Achtung: Von einigen Ausgaben sind nur noch ramide!

Mordfall Marilyn Monroe: Wusste sie zu viel?

geringe Restmengen übrig. Greifen Sie zu, solange der Vorrat reicht!

Papst in Gefahr: Alarm im Vatikan Der Skandal um Nach Erhalt Ihres Talons (Postkarte hinten im Heft) senden wir Ihnen die verschwundenen Atomeine Rechnung samt Zahlschein. Ihre Bestellung wird baldmöglichst bomben Heilung: Wie gesund ist Bio-Food?

Wie nach Zahlungseingang ausgeliefert.

bewegten die alten Römer 1000 Tonnen?

Gebären ohne Arzt oder Hebamme Nr. 74 (2-2016) Giftige Wolken: Wird unser Klima manipuliert?

Top Secret: Deutschlands geheime Notvorräte In Shorts durch den Himalaya:»Eismann« verblüfft Schulmediziner Himmlische Zeichen: Marienwunder in Kairo Unkraut als Wunderkraut Relikte der Götter? Ecuadors magnetische Leuchtsteine

Ausgabe 3/2016 45

Eine Wüstenlandschaft mit einer hellen Sonne.
Ein rot und rosa gestreifter Hintergrund mit schwarzer Kante.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann vorne.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann in einer Kapuzenjakke.
Titelblatt für Geheimnisse von Schwarze Löcher
Ein Magazin-Cover mit einem Hai darauf.
Ein Plakat mit einem Buddha darauf, das "Geheimnisse" sagt
Ein Magazin-Abschlag mit der Freiheitsstatue darauf.
Titelblatt für Geheimnisse mit Handen bis zu den Augen
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann vorne.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein rot-schwarzer gestreifter Hintergrund mit einem roten Licht in der Mitte.
nicht beantworten
Ein Magazin-Abschlag mit einer Frau, die sich das Gesicht bedeckt.
Ein Fremdsprachenbuch namens Mysteries mit einem Bild einer Frau.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Flugzeug darauf.
Ein Fremdsprachenbuch namens Mysteries mit einem Mann im Hut.
Ein Fremdsprachenbuch mit einem Bild von Darth Vader.
Ein Magazin-Cover mit einem Berg und den Worten "Geheimnisse".
nicht beantworten
Ein schwarz-weißes Bild von Licht.
Ein abstraktes Bild von einem weißen und orangefarbenen Hintergrund.
Ein schwarz-weißes Foto einer Stadt mit viel Rauch.
Ein Flugzeug, das im Himmel fliegt, mit einer Menge Bomben, die aus ihm kommen.
Ein Flugzeug, das in den Himmel fliegt, mit Bomben, die daraus herauskommen.
ein weißes Stück Papier auf schwarzem Hintergrund
Ein schwarz-weißes Bild eines Fensters.
nicht beantworten

Überraschende Entdeckung nahe Dubai: Zwei dort feilgebotene »Riesenkrallen« verblüffen durch ihren neuzeitlich anmutenden Erhaltungsgrad (Foto oben). Mittlerweile beÀnden sich die umstrittenen aber deswegen nicht minder faszinierenden Relikte in Nordrhein-Westfalen. Was meinen Experten dazu?

»mysteries«-Leser Christoph Börger staunte nicht schlecht, als er am 28. Januar 2015 im kleinen arabischen Emirat Schardscha neben Dubai einen unscheinbaren Antiquitätenladen besuchte. Neben präparierten Krokodilköpfen oder Schildkröten wurden dort auch zwei »Riesenkrallen« mit vermeintlichen Hautresten angeboten, die ihn spontan an Saurier-Klauen erinnerten. »Verblüfft hat mich neben der tadellosen Konservierung auch ihre Grösse: Aufgestellt sind sie 27 Zentimeter hoch!« Der Messefachmann aus Nordrhein-Westfalen zögerte nicht lange und griff zu – nicht zuletzt weil er die kuriosen Relikte »zum regelrechten Schnäppchen-Preis« ergattern konnte, wie er erzählt.

Hiesige Experten, von »mysteries« mit Börgers Fotos konfrontiert, reagierten erwartungsgemäss vorsichtig bis skeptisch:»Echte Haut beziehungsweise ›Krallen‹ (meistens nicht Hornerhaltung, sondern 20 Ausgabe 3/2016 der letzte Knochen darin) können nach allen mir bekannten Umständen nicht so erhalten sein«, gibt etwa Oliver Wings vom Landesmuseum Hannover zu bedenken. »Für einen menschengemachten Ursprung sprechen insbesondere die perfekte 3D- und Farberhaltung und die seltsame Art der Hornscheide.« Zurückhaltender äussert sich Gesine Steiner vom Museum für Naturkunde in Berlin: »Unsere Expertin ist ebenfalls ratlos: Fossil sei es nicht, Vogel und Krokodil auch nicht.« Und Paläontologe Stefan Meng wiederum, Kurator an der Universität Greifswald, glaubt sogar an eine Art Aprilscherz: »Mein Rat: Lassen Sie besser die Finger davon! Die Welt ist auch so voller Geheimnisse.« Zwar ist Christoph Börger ebenfalls Kuriositäten aller Art. In diesem Laden im Emirat Schardscha wurden die Relikte zum Kauf angeboten.

Gigantisch. Das Zentimetermass (links) verdeutlicht die Dimension der Fundstücke. Laut Museumsexperten bestehen sie tatsächlich aus Horn.

davon überzeugt, dass mit seinen zwei Fundstücken »irgendetwas nicht stimmt«. Dennoch gibt er wenig auf Fernanalysen.

Also machte er sich kürzlich ins Naturkundemuseum Münster auf, um seine Stücke dort von Experten persönlich begutachten zu lassen. Ergebnis: »Die dortigen Tierpräparatoren kamen zum Schluss, dass es sich in jedem Fall um echtes Horn handelt und dass die beiden Relikte vermutlich jeweils aus einem einzigen Stück geschnitzt wurden.« Vom Durchmesser her könnten sie ursprünglich von einem Gnu stammen. »Die Originalhörner müssten indes ursprünglich weitaus mehr Material, auch oben an der Spitze, besessen haben, so dass ich mir das beim besten Willen nicht so recht vorstellen kann.« In jedem Fall sei dies »eine unglaublich tolle und äusserst aufwendige Arbeit« wurde dem Mann aus Nordrhein-Westfalen im Museum bescheinigt – auch die Hautstruktur entspreche auffällig genau versteinerter Dinosaurierhaut. Mit Börgers Einwilligung rührten die Verantwortlichen deshalb eilends einen Zweikomponentenkleber an, um davon Abgüsse zu machen. »Sie hätten diese Stücke mit Sicherheit für ihre eigene Sammlung erworben, versicherten sie mir. ›Was aber, wenn die Relikte echt sein sollten?‹, fragte ich. Darauf antworteten sie nur mit einem vielsagenden Achselzucken.« red. ■

Worum könnte es sich Ihrer Meinung nach beim Antiquitätenfund aus den Vereinigten Arabischen Emiraten handeln?

Schreiben Sie uns: Mysteries, Postfach 2427, CH 4002 Basel. Oder direkt via E-Mail: info@mysteries-magazin.com

Ein Bild eines Waldes mit vielen Bäumen.
Ein Bild eines Baumes mit grünen Blättern.
Ein Baum mit grünen Blättern und einem braunen Stamm.
Eine Ladenfront mit einer großen Anzahl von Vasen auf der Ausstellung.
Neben einer Regel ist ein Paar Hörner gezeigt.
Ein Bild einer Pflanze mit weißem Hintergrund.
Ein Bild eines Baumes mit grünen Blättern.
Eine Pflanze mit grünen Blättern, die an ihren Zweigen hängen.
Ein schwarz-weißes Foto eines Mannes im Anzug.
Ein weißer Ball wird auf einem schwarzen Hintergrund gezeigt.
Ein Stück Metall, das wie ein Knochen aussieht.
Eine große grüne Pflanze mit einem weißen Himmel hinter sich.
Eine Pflanze mit grünen Blättern auf schwarzem Hintergrund.
Ein Nahen Aufblick von der Haut eines Reptiles mit weißem Hintergrund.

• Reisebegleitung durch Luc Bürgin Das macht die Reise einzigartig:

  • Luc Bürgin begleitet Sie zu den
  • Besuch der Höhlen von
  • Exklusive Besichtigungen von
  • Exklusives Treffen mit einem
  • Maximal 22 Teilnehmer

Reiseverlauf

1. Ta g: Linienflug mit Air China von Frankfurt nach Chengdu (Sichuan).

2 . Ta g: Ankunft am frühen Morgen. Zum Auftakt unserer China-Rundreise werden wir einen ganz besonderen Einwohner von Chengdu besuchen: den Großen Panda. Unseren ersten Tag lassen wir bei einem Abendessen mit einer kulinarischen Spezialität aus der Region ausklingen: dem berühmten Feuertopf.

3 . Ta g: Am Zusammenfluss der Flüsse Minjiang, Dadu und Qingyi thront der Große Buddha von Leshan, die größte steinerne Buddha-Skulptur der Welt. Sein großer Zeh allein bietet einer ganzen Fußballmannschaft Platz!

4 . Ta g: Heute besichtigen wir unter fachkundiger Begleitung das Sanxingdui-Museum. Ein Panoptikum für Mystery-Freunde!

5. Ta g: Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Flug von Chengdu nach Nanjing. Höhepunkt des heutigen Tages ist der Besuch der hierzulande völlig unbekannten Yangshan-Mystery-Stätte, wo der größte unfertige steinerne Monolith der Welt liegt.

6 . Ta g: Nanjing ist eine der ältesten Städte Chinas, nach Shanghai die zweitgrößte Metropole in Ostchina.

Hier finden wir die längste erhaltene Stadtmauer der Welt. Bevor wir weiter nach Huangshan reisen, besuchen wir das John-Rabe-Haus. Der deutsche Geschäftsmann gilt in China als Nationalheld.

7. Ta g: Der Höhepunkt der Reise beginnt: Erkunden Sie mit Luc Bürgin ein unterirdisches Höhlenparadies, einen antiken Steinpalast voller Fragezeichen: die Grotten von Huangshan, eine mysteriöse kulturelle Schatzkammer. Anschließend werden Sie in der malerischen Altstadt einer traditionellen Teezeremonie beiwohnen.

8 . Ta g: Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung.

9 . Ta g: Heute geht es erneut in die Tiefe – in ein weiteres künstlich geschaffenes Höhlensystem voller Rätsel, das ebenfalls erst seit Kurzem zugänglich ist: die Longyou-Grotten. Exklusiv wird uns ein chinesischer Archäologe vor Ort fachkundig Rede und Antwort stehen.

Einen weiteren Höhepunkt bildet der Besuch bei der»smaragdgrünen Höhle«, deren Eingang kein westlicher Tourist bislang je zu Gesicht bekam.

10 . Ta g: Heute fahren wir mit dem ultramodernen Super-Schnellzug in der Ersten Klasse nach Shanghai und fliegen von dort aus nach Hongkong.

11. Ta g: Ein ganzer Tag für die Besichtigung Hongkongs!

12 . Ta g: Dieser Tag steht zur freien Verfügung bis zur Abfahrt zum Flughafen am späten Nachmittag. Am Abend fliegen wir zurück nach Frankfurt …

13 . Ta g:… wo wir am frühen Morgen ankommen.

Ausführliches Reiseprogramm und weitere Informationen bei: Ko PP & SPANGLER oHG Bertha-Benz-Straße 10 72108 Rottenburg am Neckar Telefon: 07472 980 08 18 Telefax: 07472 980 08 20 info@kopp-spangler.de www.kopp-spangler.de

ein schwarz-weißes Bild einer Zahl
Ein Bild eines Gebäudes mit vielen Treppen.
Eine Höhle mit einem Wasserkörper vor sich.
Vier Pandabären essen Bambus in einem Zoo.
ein hellorange und gelbes Sonnenstrahl
Eine Wüstenlandschaft mit einer hellen Sonne.
Ein rot und rosa gestreifter Hintergrund mit schwarzer Kante.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann vorne.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann in einer Kapuzenjakke.
Titelblatt für Geheimnisse von Schwarze Löcher
Ein Magazin-Cover mit einem Hai darauf.
Ein Plakat mit einem Buddha darauf, das "Geheimnisse" sagt
Ein Magazin-Abschlag mit der Freiheitsstatue darauf.
Titelblatt für Geheimnisse mit Handen bis zu den Augen
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann vorne.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein rot-schwarzer gestreifter Hintergrund mit einem roten Licht in der Mitte.
nicht beantworten
Ein Magazin-Abschlag mit einer Frau, die sich das Gesicht bedeckt.
Ein Fremdsprachenbuch namens Mysteries mit einem Bild einer Frau.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Flugzeug darauf.
Ein Fremdsprachenbuch namens Mysteries mit einem Mann im Hut.
Ein Fremdsprachenbuch mit einem Bild von Darth Vader.
Ein Magazin-Cover mit einem Berg und den Worten "Geheimnisse".

Bananenrepublik Deutschland: Weil er einen DDR-Feuerwehrhelm mit zwei Aufklebern der US-Rockband KISS trug, soll ein Brandenburger Mitglied der Piratenpartei für zwei Monate ins Gefängnis wandern. Und dies, obwohl ein Frankfurter Rechtsprofessor im vorliegenden Fall keinerlei Straftatbestand erfüllt sieht.

chen einer verfassungswidrigen Organisation.« Der jahrzehntelange KISS-Fan lässt sich als Mitglied der Piratenpartei nun von einem Anwalt vertreten. »Leider ist der Staatsanwalt nicht auf unsere Gegenargumente eingegangen, wonach das Logo der Band nichts mit der SS zu tun hat«, berichtete Geier »mysteries« am 15.

März 2016. »Das Verfahren gegen mich wird nicht eingestellt. Es wird zu einer Gerichtsverhandlung kommen.« Behördenwillkür trotz klarer Rechtslage Unsinniger können Steuergelder nicht verschleudert werden!

Entgegen anderer Gerüchte erfüllt das Abbilden oder Tragen des KISS-Logos in Deutschland nämlich keinen Straftatbestand, wie derFrankfurterJuristProfessorUweSchefÁerklarstellt.

In einer Ende 2015 aktualisierten und 143 Seiten langen juristischen Analyse kommt der Kriminologe zu folgendem abschliessenden Fazit: »Was bleibt zu KISS und ihrem Logo aus Sicht des Strafrechts, aus Sicht von § 86a StGB zu sagen? Wenig. Es gibt letztlich nur eine einzige Grenze: Dass das Logo ›der Kunst (…) dient‹, könnte lediglich dann nicht mehr angenommen werden, wenn bei seiner Verbreitung oder öffentlichen Verwendung der ›werbende Zweck für verfassungsfeindliche Tendenzen‹ im Vordergrund steht. Es ist allerdings schwer vorstellbar, wie es möglich sein sollte, mit dem KISS-Logo nationalsozialistische Propaganda zu machen.« red. ■

Einmal mehr im Zentrum einer Kontroverse: KISS-Bassist Gene Simmons (66) neben dem Bühnenlogo seiner Band.

Ausgabe 3/2016 29

Ein Mann mit Fahrrad mit einer Flagge.
nicht beantworten
Eine Bühne mit einem großen Schild, auf dem "Kuss" steht.
ein weißer Kreis auf schwarzem Hintergrund
Ein grüner Helm mit dem Wort "Kuss".
ein weißer Pfeil, der im Dunkeln nach rechts zeigt

aufnahmen der US-Firma Boston Dynamics. Vor kurzem noch im Auftrag des amerikanischen Militärs, heute im Besitz des Google-Imperiums, tüftelt der Hightech-Konzern erfolgreich an allerlei furchterregenden maschinellen Intelligenzbolzen.

»Atlas Next Generation« heisst der neuste zweibeinige Streich. In einem aktuellen Werbevideo vom Februar 2016 hantiert der 1,75 Meter grosse Metallkoloss spielend leicht mit kiloschweren Kisten, öffnet selbständig Türen, stapft kabellos durch verschneite Wälder und rappelt sich, einmal angegriffen oder umgestossen, aus eigener Kraft sogleich unversehrt wieder auf.

wohl im Akkord.

Szene aus dem neuesten »Boston Dynamics«-Video (2016): Mit einem Rohr versetzt ein Firmenmitarbeiter dem mechanischen Koloss einen heftigen Stoss in den Rücken (Bild Nr. 1 ff.). Der»Atlas«-Roboter taumelt, prallt mit voller Wucht auf den harten Boden und rappelt sich in Sekundenschnelle aus eigener Kraft wieder hoch. Unbeschädigt trottet er von dannen, um seinen programmierten Auftrag weiter auszuführen (Bild Nr. 9).

Ausgabe 3/2016 63 neu erschienen Vitamin K2 und das Calcium-Paradoxon Kate Rhéaume-Bleue Viele nehmen für die Gesundheit ihrer Knochen Vitamin D und Calcium ein.

So weit so gut. Neue Forschungen zeigen jedoch, dass dies die Gefahr von Herzinfarkten und Schlaganfällen vergrössern kann, da sich überschüssiges Calcium in den Arterien ablagert. Die Geheimwaffe um Knochen stark zu machen und die Arterien freizuhalten, ist Vitamin K2: ein kaum bekannter Supernährstoff, den die Menschen einst in Hülle und Fülle konsumierten. Dieses Buch zeigt auf, dass Vitamin K2 durch Massentierhaltung fast vollständig aus unserer Nahrung verschwunden ist. Und dass dieses ergänzende Vitamin der wichtigste Nährstoff im Kampf gegen Alzheimer, Koronare Herzkrankheit und Osteoporose ist – aber auch bei vielen anderen Leiden helfen kann.

Kopp, ISBN 978-3864452901, EUR 16.95 Das Seelenleben der Tiere – Liebe, Trauer, Mitgefühl Peter Wohlleben Fürsorgliche Eichhörnchen, mitdenkende Kolkraben, mitfühlende Waldmäuse und trauernde Hirschkühe: Gefühle, die üblicherweise allein dem Menschen zugesprochen werden. Der passionierte Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben (»Das geheime Leben der Bäume«) lehrt uns zu staunen über die ungeahnte Emotionswelt der Tiere. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und anschaulicher Geschichten nimmt er uns mit in eine kaum ergründete Welt: die komplexen Verhaltensweisen der Tiere im Wald und auf dem Hof, ihr emotionales und bewusstes Leben. Der Leser soll begreifen, dass uns Tiere näher sind, als wir je gedacht hätten. Faszinierend, unterhaltsam und bisweilen schier unglaublich.

Ludwig, ISBN 978-3453280823, EUR 19.99 Mainstream – Warum wir den Medien nicht mehr trauen Uwe Krüger Glaubt man neueren Meinungsumfragen, dann hat knapp die Hälfte aller Deutschen den Eindruck, dass ihre Medien einseitig berichten. Wie konnte es zu dieser Vertrauenskrise kommen? In den Redaktionen wird die Ursache selbstherrlich beim Publikum selbst verortet. Doch gibt es, so zeigt der Medienwissenschaftler Uwe Krüger in diesem Buch, in den grossen Medien tatsächlich eine Verengung des Meinungsspektrums, durch die bestimmte Positionen unterrepräsentiert sind. Dieser Mainstream-Effekt hat mit Lobby-Netzwerken und vertraulichen Hintergrundkreisen ebenso zu tun wie mit der sozialen Herkunft der Journalisten und den dramatisch verschlechterten Arbeitsbedingungen der Branche.

C.H. Beck, ISBN 978-3406688515, EUR 14.95 Whistleblower – Insider packen aus Jan van Helsing und Stefan Erdmann Für ihren neuen Bestseller haben die beiden Autoren 16 Whistleblower ausführlich interviewt. Teils anonym, teils unter ihrem richtigen Namen packen diese zu folgenden, oft umstrittenen Themen aus: Wie geht es in deutschen Asylantenheimen wirklich zu? Ist Deutschland souverän? Ist die BRD ein Staat oder eine Firma? Was ist Geomantische Kriegsführung? Was tat die Schweizer Geheimarmee »Abteilung 322«? Gibt es das »Geheime Bankentrading« wirklich? Wie sparen Grossunternehmen und soziale Einrichtungen über Stiftungen Steuern? Wurde der Ruanda-Kongo-Krieg in Wirklichkeit wegen Rohstoffen angezettelt? Wie können Geheimdienste auf Mobilfunkanbieter zugreifen? »Die Zeit ist reif für die Wahrheit«, schreiben die Verfasser, »auch wenn sie vielen nicht schmecken mag. Aber darauf wollen wir keine Rücksicht nehmen. Denn auf uns nimmt auch keiner Rücksicht!« Amadeus, ISBN 978-3938656907, EUR 23.30 Ausgabe 3/2016

ein schwarz-weißes Bild eines Lichts in einem Quadrat
ein Filmroller auf blauem Hintergrund
Ein Roboter steht neben einem Wagen mit Schachteln.
ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats
ein Filmroller auf blauem Hintergrund
Ein Roboter steht vor einem Fenster.
Eine weiße Handumrisse auf einem schwarzen Hintergrund.
ein schwarz-weißes Bild eines Lichts in einem Quadrat
Ein Filmrollen wird in einem dunklen Hintergrund gezeigt.
ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats
ein Filmrollen auf schwarzem Hintergrund
nicht beantworten
ein Filmrollen mit Sternen am Himmel
Ein Roboter wird in einem Lager eingesetzt.
Ein Roboter steht in einem Lager.
Ein Roboter wird in einem Lager eingesetzt.
Ein Roboter steht in einem Lager.
Ein Roboter, der in einem Lagerhaus mit einem großen Bildschirm läuft.
Ein Mann, der einen Baseballschläger neben einem Roboter hält.
Ein Roboter, der in einem großen Raum steht.
Ein Roboter sitzt in einem Lager.
Ein Mann, der einen Stock neben einem Roboter hält.
Ein verschwommenes Bild von Wörtern in einer Fremdsprache.
Ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Silberkugeln.
Ein schwarzer Hintergrund mit den Worten neu erschienen in weißen Buchstaben.
Ein schwarzer Rahmen mit einem weißen Quadrat in der Mitte.
Ein Schild, auf dem Vitamin K2 steht und eine Person darauf steht.
nicht beantworten
Ein Plakat eines Hirschens auf einem Feld mit den Worten "Peter Wohlleben".
nicht beantworten
Pfeiferblaser von Jan Van Helsing
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein Plakat mit den Worten "Mainstream".
Ein Plakat mit blauem Hintergrund und gelbem Schreiben.
Eine Feder wird auf einem verschwommenen Foto gezeigt.
Ein Blau-Weiß-Hintergrundbild mit einem Metallstab in der Mitte.
Ein Plakat für eine Zeitschrift namens OSIRIS-VERLAG mit blauem Hintergrund.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein Poster eines Roboters mit dem Namen Martin Ford darauf.
nicht beantworten
ein Plakat mit einer Tomate darauf
Ein schwarzer Rahmen mit einem weißen Quadrat in der Mitte.
austieg nato - oder finis germaniae
nicht beantworten

Gerade mal sechs Jahre sind es her, seit der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs am 27. Januar 2010 der Öffentlichkeit das allererste »iPad« präsentierte und damit die Welt veränderte.

Dies, nachdem Konkurrenten wie Toshiba, IBM, Siemens oder Microsoft bereits in den 1990er-Jahren mehr oder weniger erfolglos Tablet-Vorläufer lanciert hatten, welche sich jedoch nie Áächendeckend durchsetzen konnten.

Um so visionärer mutet vor diesem Hintergrund Stanley Kubricks Meisterwerk »2001 – Odyssee im Weltall« an. Im Science-Fiction-Klassiker von 1968 arbeiten und chatten die Astronauten im Weltraum bereits mit hauchdünnen portablen Tablet-Computern in A4-Grösse! Als Apple 2001 rechtlich gegen Samsungs »Galaxy«-Tablet vorging, wurde die über dreissig Jahre alte Filmszene vom koreanischen Elektronikriesen sogar vor Gericht präsentiert, um Plagiatsvorwürfe zu kontern.

Internet im All und die Qual der InformationsÁut Das Buch zum Film hatte Kubrick mit dem Schriftsteller Arthur C.

Clarke entwickelt. Ausführlich werden darin weitere Funktionen des Tablets erläutert – und dies wohlgemerkt Ende der 1960er- Jahre, als das Internet noch gar nicht erfunden war:»Obwohl er auf seinem Sitz blieb und las, gab es doch viele Möglichkeiten, die Zeit totzuschlagen. Wenn er von den ofÀziellen Berichten und Memoranden genug hatte, steckte er den Kontakt des Nachrichtenschirms in die Steckdose, die ihn mit dem Informationsstromkreis des Raumschiffes verband. Nacheinander konnte er jetzt die wichtigsten elektronischen Zeitungen der Welt Revue passieren lassen. (…) Erst überÁog er die Titelseiten, auf denen sämtliche im Innern enthaltenen Artikel in Form von Schlagzeilen vermerkt waren (…) und wenn er einen davon auf einer Tastatur drückte, erschien dieser auf dem Schirm als briefmarkengrosses Rechteck, das sich schnell vergrösserte, bis er die gesamte Fläche ausfüllte und sich bequem lesen liess. Wenn er den Artikel beendet hatte, stellte er wieder eine Titelseite ein und wählte ein neues Thema zur Lektüre.

Er befand sich im Weltraum (…). Doch in Bruchteilen von Sekunden konnte er jeden beliebigen Zeitungsartikel lesen. Der Text wurde von Stunde zu Stunde ausgewechselt, und selbst wenn einer nur Englisch verstand, konnte er sein ganzes Leben lang damit verbringen, den ständigen Informationsstrom der Nachrichtensatelliten zu verfolgen.

Man konnte sich schwer vorstellen, dass das System verbessert werden könnte. Aber früher oder später, meinte er, würde es trotz allem veraltet sein und durch etwas Neues und so Unvorstellbares ersetzt werden, wie dieser Nachrichtenschirm dem alten Buchdrucker Gutenberg erschienen wäre. Doch das Lesen der winzigen elektronischen Schlagzeilen liess noch einen anderen Gedanken in ihm wach werden. Je wunderbarer die Kommunikationsmittel wurden, um so banaler der von ihnen übermittelte Inhalt…« ■

Ein Bild eines Berges mit einem Himmel voller Sterne.
nicht beantworten
ein Filmrollen auf schwarzem Hintergrund
Zwei Männer sitzen an einem Tisch mit einem Speisebehälter.
Ein Bild eines Roboters mit blauem Hintergrund.
Ein schwarz-weißes Schild mit den Worten "Gefrorene Mammuts, Kubricks".
Ein schwarz-weißes Bild einer Computer-Tastatur.

»Generalstabschef Jodl hat abgelehnt. Er weigert sich, die Panzerreserve ohne Genehmigung des Führers freizugeben – und der Führer schläft noch immer! Wir werden den Krieg verlieren, weil unser glorreicher Führer eine Schlaftablette genommen hat – und nicht geweckt werden darf! Das ist doch unglaublich. Wir sind Zeuge eines Ereignisses, das die Historiker aller Zeiten für völlig unwahrscheinlich halten werden…« (»Der längste Tag«, 1962) Die Szene schrieb Filmgeschichte: Zynisch kommentiert Wehrmachtsgeneral Günther Blumentritt, gespielt von Curd Jürgens, die Nachricht, dass der deutschen Infanterie in der französischen Normandie trotz angelaufener Invasion der Alliierten die Panzer-Unterstützung vom Führerhauptquartier verweigert wird.

Hatte Hitler die gefürchtete Invasion tatsächlich verpennt, wie uns das Hollywood-Epos »Der längste Tag« vorzugaukeln scheint? Ja, bestätigen die Geschichtsforscher. Während Amerikaner, Engländer und Franzosen am frühen Morgen des 6. Juni 1944 an der Küste der Normandie landeten, döste der Führer fernab der Fronten in seinem Berchtesgadener Berghof.

Historiker Wolfgang Malanowski fasste die haarsträubenden historischen Begebenheiten für den »Spiegel« folgendermassen zusammen: »Mit Eva Braun, einigen Parteiführern und deren Ehefrauen hatte Hitler abends noch Schallplatten mit Musik von Wagner, Lehar und Strauss gehört. Dann hatte sein Leibarzt, Theo Morell, ihm eine Schlaftablette gegeben.« Gegen 22 Uhr tauchte Rüstungsminister Albert Speer auf, nachdem er von der alliierten Landung erfahren hatte. »›Ist der Führer geweckt worden?‹, wollte er wissen. Ein Hitler-Adjutant meinte: ›Nein, er bekommt die Nachrichten, wenn er gefrühstückt hat.‹ Würde er geweckt, fürchtete ein anderer, könnte er einen ›seiner endlosen Anfälle bekommen‹.« Drei kampfbereite deutsche Panzerdivisionen im Bereich der Normandie blieben damit im alles entscheidenden Augenblick blockiert, obwohl die Wehrmachtsführung in Paris telefonisch mehrfach um deren Unterstützung geÁeht hatte. Frankreich wurde befreit. Der Krieg neigte sich dem Ende zu. Nicht zuletzt dank Hitlers Leibarzt.

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Hätten Sie ihn erkannt?

Auch Vicco von Bülow alias Loriot (rechts im Bild) ist im Film in einer kleineren

nicht beantworten
Ein Filmstreifen wird auf blauem Hintergrund gezeigt.
Ein schwarz-weißes Foto eines Mannes in Uniform.
Ein Mann in einer Militäruniform starrt auf die Kamera.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein schwarz-weißes Bild eines schwarz-grauen Textkasten.