Bizarrer Insel-Kult in der Südsee Seit Jahrzehnten hofft man auf der Südsee-Insel Tanna auf die Rückkehr von »John Frum«. Zuletzt erlebte die religiöse Bewegung ihren Heiligen in Gestalt von US-Soldaten, bestaunte deren Himmelsvögel, Gerätschaften und Wundermedizin. Der bizarre Kult hält bis heute an: Nach wie vor wird auf dem abgelegenen Eiland zu Ehren von John Frum regelmässig salutiert und exerziert.
Waschen mit teurem Industriepulver? Das muss nicht sein. Die umweltfreundlichere und erst noch billigere Alternative heisst: Efeu! Immer mehr Selbstversorger schwören auf die reinigende PÁanze aus Gottes Garten.
Lange zeit galten Waschnüsse als das alternative und umweltfreundliche Waschmittel schlechthin. Doch die kleinen Schalenfrüchte müssen von weither eingeÁogen werden und sind auch sonst nicht unumstritten. echte naturfreunde bedienen sich deshalb längst eines uralten, fast in Vergessenheit geratenen Hausmittels: Efeu. Die SchlingpÁanze wächst überall, ist das ganze Jahr über verfügbar und hat beeindruckend reinigende Wirkkräfte.
»Efeu ist eine hervorragende Alternative zu herkömmlichem Waschmittel«, schwärmt etwa Umweltaktivistin Sabrina Kley im Internet. »Es kommen immer zehn mittelgrosse Blätter mit zur Wäsche. Ich stopfe sie in einen Socken und binde ihn dann zu«, berichtet sie begeistert. »Egal ob mit 40 oder 60 grad, efeu wäscht immer sauber. Auch helle Wäsche.« Die säubernde Wirkung verdankt die PÁanze ihrem hohen Anteil an Saponin – ein natürlicher Wirkstoff, dessen name aus dem Lateinischen kommt und Seife bedeutet. Auch andere PÁanzen wie Seifenkraut, Spitzwegerich und Kas tanien enthalten diesen natürlichen Reiniger. Aber keine ist so einfach und kostengünstig erhältlich wie Efeu. Hinzu kommt: efeu wäscht schonend und bleicht dunkle Wäsche nicht so schnell aus wie seine chemischen Konkurrenten. Und als Sud ist es ebenso als Spülmittel zu gebrauchen.
Dank seiner Saponine ist die pÁegeleichte KletterpÁanze ein echter Tausendsassa und wurde 2010 sogar zur MedizinpÁanze des Jahres gekürt. Efeu helfe erwiesenermassen bei»chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen und akuten Entzündungen der Atemwege«, betont der Medizinhistoriker Gottfried Mayer von der Uni Würzburg. »Auch bei Keuchhusten wird er zur Linderung eingesetzt.« Lediglich Allergiker sollten Vorsicht walten lassen. Denn wie die meisten WildpÁanzen hat auch frischer Efeu potenziell irritierende Wirkungen auf die Haut.
DIESES PROFILBILD IST IN DEINEM LAND NICHT VERFÜGBAR den Stummelschwanz zu beissen (»Haps«!) und sie damit zu in- Àzieren. Ist dieser Kultcomic nun plötzlich rassenfeindlich? Und was ist mit Hans Albers und seinem legendären »Lied vom Nigger
Dieser Titel ist in Deinem Land leider nicht verfügbar!
BUNTE Lügen haben kurze Beine: Wer morgens einen Áüchtigen BLICK in den trügerischen SPIEGEL wirft, um sich ein getürktes BILD unserer scheinheiligen ZEIT zu machen, wird sich schmerzlich bewusst, dass diese verlogene WELT ganz anders tickt, als der FOCUS auf unseren schlingernden STERN vermuten lässt.
Diese Zeilen schrieb ich in einem Pekinger Hotel. Twittern konnte ich sie nicht. Denn China besitzt neben seiner Mauer auch die weltgrösste Firewall. Facebook? Gesperrt. Youtube? Kein Durchkommen. Wikipedia? Keine Verbindung. Zensiert sind auch alle Dienste von Google. »Dieses Video ist in Ihrem Land nicht verfügbar« heisst es selbst bei uns im Westen immer häuÀger. Die Allmacht der behördlichen Sittenwächter wächst. Längst werden wir von Vater Staat mit dem Zuchtstock wie Kleinkinder gegängelt, moralisch gezwängelt und mit immer mehr gesundheitlichen Vorschriften zum ewigen Leben gedrängelt – ob wir wollen oder nicht.
Dennoch bleibt Sterbehilfe in Deutschland verboten. Wieso darf nicht jeder selbst entscheiden, wann ihm der Irrsinn zu viel wird?
»Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt«, trällerte Pippi Langstrumpf einst unbedarft. Nun haben die Moralapostel auch ihr die Zöpfe gestutzt. Neben der sprachlichen Entschärfung von Astrid Lindgrens »kolonialistisch gefärbten« Kinderbüchern wurden jüngst auch alle Filme kastriert – Wörter wie »Negerkönig« zeitkonform eliminiert. Die Szene, in der Pippi ihre Lider zu Schlitzaugen verzieht, Àel der Schere sogar komplett zum Opfer: »Weil sich Zuschauer diskriminiert fühlen könnten.« Oh unheiliger Taka-Tuka-Geist: Bei so viel Moralin erbleicht ja selbst Roberto Blanco!
Ein Glück, dass das Mädchen kein Zigeunerschnitzel verdrückte.
Sonst wäre daraus am Ende noch Kirchererbsenbrei geworden.
Wie lange dauert es wohl noch, bis in Zeiten von Ebola auch Peyos pechschwarze Schlümpfe dem Zensurbeil zum Opfer fallen? Die Àebrigen Winzlinge schlugen 1959 erstmals in Comicform zu, um ihre blauen Artgenossen – angesteckt von der Mücke »Bzz« – in Jim«? Oder mit Vico Torrianis »Schwarzem Zigeuner«? Gibts derlei Klassiker künftig nur noch auf dem Schwarzmarkt? Nein, denn auch dieser wird demnächst wohl gebrandmarkt und umgetauft.
Der Mohr hat seine PÁicht getan, der Mohr kann gehen. Mein Tipp: Bestellen Sie beim Bäcker statt einem »Negerkuss« künftig doch einfach einen »Obama«, um keine dicke Lippe zu riskieren. Haps!
Während uns zur Kinderstunde früher nur Schnatterinchen & Co. Sand in die Augen streuten, wird im TV derweil bereits am Nachmittag gezofft, gelogen, gebumst und gemordet – und keinen pädagogischen Warmduscher scheints zu kratzen. Stattdessen soll es nun auch Michael Endes »Jim Knopf« sprachlich an den Kragen gehen. Fehlt nur noch, dass man Sherlock Holmes seine Pfeife verbietet, Miss Piggy wegen sexueller Belästigung von der Bühne verbannt oder Obelix zum Vegetarier degradiert. Autsch!
»Das Komische ist etwas Ernstes, das schiefgegangen ist«, seufzte bereits Peter Ustinov. Sitzen Sie im Büro deshalb nie auf einem Gymnastikball. Dieser verstösst gemäss §4 des Arbeitsschutzgesetzes nämlich gegen die Unfallvorschriften (»Roll-, Rutsch-, Kipp- und Sturzgefahr«). Duschgels mit Erdbeer- oder Karamellduft wiederum dürfen laut einem Münchener Urteil von 2012 in unseren Wannen nicht zum Einsatz kommen, da für den Verbraucher »Verwechslungsgefahr mit Lebensmitteln« bestehe. Lebensnotwendig für jeden Selbstversorger auch folgende EU-Vorschrift (79/693/EEC): Marmelade aus Zitrusfrüchten heisst »Marmelade«. Und Marmelade ohne Zitrusfrüchte heisst »KonÀtüre«. Apropos Paragraphen: Kann mir irgendein Superhirn bitte mal erklären, warum Gefängnisausbrüche in Deutschland, Österreich und der Schweiz NICHT strafbar sind – Einbrüche dagegen schon?
Und irgendwo da draussen wälzt sich eine ruhelose Seele verdrossen im Grab und murmelt: »Wahre Vernunft, liebe Menschen, keimt dort, wo Eure Fantasie Kapriolen schlägt. Nicht das Nachtgespenst sollt Ihr fürchten. Sondern Euren Zeitgeist.« Luc Bürgin (Herausgeber)
Ob Jesu Vorhaut, seine Sandalen und Windeln oder die Kugel, die Papst Johannes Paul II. lebensbedrohlich verletzte: In Europa Ànden sich unzählige christliche Reliquien, die bis heute von Abertausenden von Gläubigen bestaunt und verehrt werden. »mysteries« präsentiert einige der obskursten Heiligtümer.
Ende 2013 sorgte Papst Franziskus für Aufsehen in der christderte christlicher Kultobjekte zusammengetragen – und kommt lichen Welt: Erstmals präsentierte er der Öffentlichkeit die Pezu einem vernichtenden Urteil: »Ich habe über 400 Reliquien trus-Reliquien – eine schwarze Schatulle mit den sterblichen beschrieben, keine davon ist authentisch. Es ist ein grosser Be-Überresten des Apostels. Acht Knochensplitter insgesamt, auftrug.« Allein mit den unzähligen »Muttermilch Mariens«-Reliquibewahrt in einem bronzenen Schrein. Ihre Authentizität bleibt en könne man den Bodensee füllen, spottet der studierte Theoumstritten. Denn mit Reliquien ist es bekanntlich so eine Saloge gerne. Und all die vermeintlichen Holzsplitter und Nägel che. Zumindest einige davon, wie das Turiner Grabtuch, der vom Kreuze Jesu dürften langen, um »eine ganze Arche Noah Schleier von Manoppello (»mysteries« zu bauen«.
5/2005) oder das Schweisstuch von Differenzierter sieht dies der Histori-Mit all den Splittern vom Oviedo, sind derart rätselhaft, dass sich ker und bekennende Katholik Michael selbst Wissenschaftler seit Jahrzehnten Hesemann, ein weiterer versierter Exper-Kreuze Jesus liesse sich die Köpfe darüber zerbrechen.
te zum Thema in Deutschland. Sein Creeine Arche Noah bauen.
Um einiges obskurer sind Unmengen do: In dubio pro reo – im Zweifelsfall für weiterer Christusreliquien.
Ob Fingerdie Reliquien. Aus katholischer Sicht ist nägel, Atemluft oder Vorhäute, Steine oder Holzsplitter: es für ihn von sekundärer Bedeutung, ob eine Reliquie »wirklich Die angeblichen Relikte Jesu wirken in ihrer Gesamtheit wie die das ist, als das sie uns erscheint, solange sie uns zu Christus Sammlung in einem Kuriositätenkabinett. Wie viele dieser führt«. Doch Michael wäre nicht Hesemann, würde ihn kirchlichen »Kostbarkeiten« insgesamt existieren oder existiert die Problematik nicht auch aus wissenschaftlicher haben, überblickt man wohl nicht mal mehr im Vatikan.
Sicht interessieren. Ob etwa die textilen Reliquien in Aachen auch in historischer Hinsicht echt Marias Muttermilch statt ewiges Fegefeuer sind, mag er nicht zu beurteilen. Dass die zu- Vor allem im Mittelalter tauchten die angeblichen Heiligtümer ständigen Stellen weitere Untersuchungen plötzlich in Hülle und Fülle auf. Einzelne Herrscher wetteifererst jüngst abblockten, wurmt ihn. Umso ten um die grösste Reliquiensammlung und nahmen so auch mehr, als sich damit allenfalls Indizien allerlei Fragwürdiges in ihre Kollektionen auf. Laut dem Phi-Ànden liessen, »die ihre Verehrung noch losophen Peter Sloterdijk liess Luthers höchster Vorgesetzter, plausibler machen könnten«.
Erzbischof Albrecht von Mainz, 1521 zur Finanzierung ambi- Das grundsätzliche Problem bei tionierter Baupläne sogar »einen Sonderablass in Form eines Reliquien sei, dass es zwar leicht ist, gigantischen Reliquienkatalogs auÁegen, in dem 42 integrale Fälschungen aufzudecken, gab der Heiligenkörper und 9000 Einzelobjekte im Gesamtwert von Gerichtsmediziner Christian Reiter 19,25 Millionen Fegefeuerjahren zum Kauf ausgeschrieben jüngst im ORF ergänzend zu bedenwaren«. Darunter Prachtstücke wie das Becken, in dem Pontius ken. »Umgekehrt ist es aber fast un- Pilatus seine Hände in Unschuld wusch, Manna aus der Wüste möglich, die Echtheit nachzuweisen.« oder eine Handvoll Erde, aus der Adam erschaffen wurde.
So bleiben viele Reliquien wohl das, Der frühere Priester und heutige Kirchenkritiker Horst Herrwas sie schon immer waren: Reine mann hat in seinem »Lexikon der kuriosesten Reliquien« hun- Glaubenssache.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/66-die-kuriosesten-der-k-page35-1.jpg4181265Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-06-01 12:00:002025-12-15 18:58:54Die Kuriosesten Der K
Der mächtigste Spitzelverein Europas agiert derart geheim, dass selbst Experten bis heute kaum etwas von ihm wissen. Auf Kosten der Steuerzahler und ohne parlamentarische Kontrollen zieht der »Berner Club« hinter den politischen Kulissen seine Strippen, eng vernetzt mit der CIA. Eine fragwürdige Hauptrolle spielt dabei auch die »neutrale« Schweiz.
listen des Schweizer »Tagesanzeiger« öffentlich enttarnt – zum Schrecken mancher Spitzelpaten. Dass sich just in Bern an der Sulgeneck strasse 19 heute auch ein als Botschaft getarnter CIA-Hauptstützpunkt beÀndet, macht die Situation noch verworre ner. Umso mehr, als sich in der helvetischen Bundeshauptstadt nach dem Zweiten Weltkrieg bereits die Europazentrale der CIA-Vorgängerorganisation OSS befand. Will heissen: Die CIA organisiert mitten im Herzen der Schweiz ihre dubiosen Aktivitäten, und niemand will etwas davon wissen. Selbstverständlich auch nicht vom »Club de Berne« und dessen allfälligen Vernetzungen.
Nur im äussersten Notfall lassen die Regierenden Informationen über die klandestine Vereinigung nach aussen dringen. So etwa im Frühjahr 2004 als das Schweizer Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) überraschend eine Medienmitteilung mit dem Titel »Treffen des Club de Berne« veröffentlichte.
»Die Leiter der Sicherheits- und Nachrichtendienste der EU-Mitgliedstaaten, plus Norwegen und die Schweiz, kommen in regelmässigen Abständen zusammen, um nachrichtendienstliche und sicherheitsrelevante Themen miteinander zu erörtern«, hiess es damals. »Diese Gruppe ist unter der Bezeichnung Berner Club bekannt. Die letzte Sitzung fand am 21. April 2004 in der Schweiz statt. Besprochen wurde die Umsetzung der Zielsetzungen aus der Erklärung des Europäischen Rats zum Kampf gegen den Terrorismus, die infolge der Attentate vom März in Madrid erstellt worden war.« Laut dem Bremer Politikwissenschaftler Torsten Moser gehört jedoch neben der Terrorbekämpfung »auch die Spionageabwehr Er trifft sich gerne in abhörsicheren Räumen. Hinter fest verschlossenen Türen. Nicht zuletzt in der Schweizer Hauptstadt, die als Gründungsort auch Pate für den Namen des geheimnisvollen Zirkels stand. Die Rede ist vom »Berner Club« beziehungsweise »Club de Berne« oder »Club di Berna«.
Auffällig wenig ist über die ebenso fragwürdige wie mächtige SchnüfÁer-Organisation bekannt. Um 1968 bis 1971 wurde sie von den Nachrichtendiensten der Alpenstaaten und Frankreichs im Kampf gegen Linksterroristen gegründet. Namentlich von Umberto Federico d'Amato, wie die deutsche Investigativjournalistin Regine Igel zu wissen glaubt. Der 1996 verstorbene D'Amato hatte dabei alles andere als saubere Hände. Als italienischer CIA-Topagent und Mitglied der berüchtigten Freimaurerloge »P2« war er in etliche politische Dreckgeschäfte verwickelt.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 scheint der »Club« zusammen mit den Inland-Geheimdiensten der EU massiv erweitert worden zu sein. Kurz zuvor hatten ihn Journa- 10 Ausgabe 6/2014 und der illegale Technologietransfer« zum Aufgabenspektrum des Club de Berne. 1979 soll sogar der rumänische Geheimdienst der Phantomtruppe angehört haben.
Erkundigt man sich heute bei den entsprechenden Regierungsstellen über die geheimen Treffen, stösst man auf eine Mauer des Schweigens. »Oh, über den Club de Berne sprechen wir nicht. Der ist geheim, klassiÀziert, sorry!«, blockte etwa die Sprecherin des Schweizer Nachrichtendienstes, Isabelle Graber, eine Anfrage von »mysteries« telefonisch ab. Und auch deutsche Stellen winken bei Erkundigungen zum Agenten-Club nervös ab – selbst wenn die Anfragen von höherer Stelle kommen:»Die Veröffentlichung der erbetenen Informationen kommt aus Gründen der Geheimhaltung nicht in Betracht«, so die Bundesregierung neulich Bliebe der Club nicht auf eine parlamentarische Anfrage.
Im Gegensatz zu den Bilderbergern verstreng geheim, wäre das steht sich die Schlapphut-Truppe darauf, Staatswohl gefährdet. ihre Tätigkeiten bis heute zu verschleiern.
Und so müssen selbst Fachleute auf Anfrage von »mysteries« abwinken: »Da muss ich leider passen, zu wenig Wissen um den Berner Club«, entschuldigt sich etwa der renommierteste deutsche Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom. Und auch der Schweizer Historiker und Szenekenner Daniele Ganser bedauert: »Zum Berner Club weiss ich leider praktisch nichts, da kann ich nicht helfen, tut mir leid.« Antiterror-Einheit ins Leben gerufen Durchforstet man internationale Fachliteratur und behördliche Unterlagen, erfährt man dennoch das eine oder andere Detail über diese verborgene Gruppe: So treffen sich die Geheimdienstchefs in dieser Runde offenbar zweimal im Jahr an streng geheimen Orten. Nicht einmal die Bundesbehörden in Bern nicht offen gelegt.« wüssten über diese Zusammenkünfte Bescheid. Die Meetings dienten »lediglich dem persönlichen und kollegialen Informationsaustausch«, es gebe kein Sekretariat und es werde nichts beschlossen, heisst es von ofÀzieller Seite immer wieder beschwichtigend.
Doch das stimmt nicht: So bestätigte das eingangs erwähnte Justiz- und Polizeidepartement 2004 in seiner Mitteilung, dass der Berner Club im Jahre 2001 die Counter Terrorist Group (CTG)»ins Leben gerufen« habe: Eine internationale Spezialeinheit zur Terrorismusbekämpfung, die »als Schnittstelle zwischen der EU und den Leitern der Sicherheits- und Nachrichtendienste der Mitgliedsstaaten dienen soll«. Die CTG spiele »eine tragende Rolle« beim »Kampf gegen den Terror«. Unter anderem erstelle die Einheit »Bedrohungsanalysen für führende Politiker auf EU-Ebene«. Diese Spezialisten kooperierten auch mit amerikanischen und anderen aussereuropäischen Geheimdiensten.
Die »eigentliche Facharbeit« im Rahmen des Berner Clubs werde von »Arbeitsgruppen geleistet«, berichtet der deutsche Sozialwissenschaftler Martin Scheren ergänzend in einer Studienarbeit. Mitglied des exklusiven Zirkels dürften lediglich Dienste werden, deren Aufgabe primär der Schutz der inneren Sicherheit sei: »Sowohl die Zusammenarbeit einzelner Club-Mitglieder als auch die multilaterale Zusammenarbeit im Plenum und den Arbeitsgruppen des Clubs ist von gegenseitigem Vertrauen geprägt; innerhalb des Clubs werden Informationen und Erfahrungen relativ offen ausgetauscht.« Fehlende parlamentarische Kontrolle Üblicherweise wird zur Arbeit des Berner Clubs und seiner CTG jedoch nicht informiert: Es handle sich schliesslich um höchst sensible Angaben, »die Rückschlüsse auf die Arbeit und die gesetzliche Aufgabenerfüllung des Bundesamt für Verfassungsschutz ermöglichen«, entschuldigt die deutsche Bundesregierung im Parlament ihre Verschwiegenheit in dieser Angelegenheit. Kämen mehr Information über die beiden Geheimorganisationen an die Öffentlichkeit sei sogar»das Staatswohl gefährdet«.
Dennoch bleibt Europas Agenten-Club suspekt: Solcherart heimliche Polizei- und Nachrichtendienst-Netzwerke seien »fragwürdige Vereinigungen, die sich fernab jeder parlamentarischen und öffentlichen Kontrolle etabliert haben«, kritisiert etwa der linke Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko. Zu Recht, denn welche Rolle dabei ausgerechnet die EU-kritische Schweiz spielt, ist ebenso unklar.
Bereits 2002 geisselten Datenschutzaktivisten des Schweizer»Big Brother Award« die Heimlichtuerei des Berner Clubs mit harschen Worten. »Was der Verein tatsächlich tut, wer dabei auftritt, wer die Geschäfte führt, auf welcher rechtlichen Grundlage der Club operiert, all das ist top secret«, kritisierte die Organisation.
»Wer, beziehungsweise welche Institution daran teilnimmt und was der Club uns kostet, wird von den politisch Verantwortlichen Es handle sich um Geheimdienstarbeit und Datenaustausch»ausserhalb jeglicher politischer Kontrolle«. Aus diesem Grund erhielt der Club de Berne damals von der Organisation eine besondere Ehrung: Den Preis für sein Lebenswerk, über dessen dubiosen Inhalt sich bis heute nur spekulieren lässt.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/66-der-geheime-club-der-top-spione-page9-1.jpg9131249Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-06-01 12:00:002025-12-15 18:58:21Der Geheime Club Der Top-Spione
Aus einer beispiellosen Befragung von 18 der weltweit grössten spirituellen Denker entstand dieses internationale Projekt über die Kraft des Herzens. Baptist de Pape war ein junger Anwalt, als er den Ruf verspürte, herauszu- Ànden, woher Menschen die Kraft für ihre Lebensentscheidungen schöpfen. er interviewte Berühmtheiten auf der ganzen Welt – darunter isabel Allende, eckhart Tolle, Paulo Coelho und neale Donald Walsch. Die Aussagen der gesprächspartner sind überraschend übereinstimmend: Der Ursprung aller Kräfte wie Dankbarkeit, Widerstandswillen, intuition oder Vergebung liegt in der intelligenz des Herzens. »The Power of the Heart« ist international bereits ein Bestseller und liegt nun endlich auch in deutscher Sprache vor.
Gekaufte Journalisten Udo Ulfkotte, 22.95 eUR Ölziehkur Bruce Fife, 14.95 eUR Verbotene Wissenschaften Richard Milton, 9.95 eUR Die Pyramiden und das Pentagon nick Redfern, 19.95 eUR Spontanheilung Andrew Weil, 9.95 eUR Wenn das die Deutschen … Daniel Prinz, 21.00 eUR Gelenkschmerzen Bruce Fife, 16.95 eUR Omas großes Gesundheitsbuch Dr. Jörg Conradi, 9.95 eUR Die besseren Pillen Kurt Allgeier, 9.95 eUR COMPACT-Spezial Nr. 4 – Krieg gegen Russland 8.80 eUR Wir sind die Guten M. Bröckers & P. Schreyer, 16.99 eUR Der Fluch der bösen Tat Peter Scholl-Latour, 24.99 eUR Freie Energie für alle Menschen Claus W. Turtur, 19.95 eUR Das Ende der Sicherheit Franz Solms-Laubach, 18.00 eUR Der Dritte Weltkrieg Peter Orzechowski, 16.95 eUR
1 2 3 4 Knaur, ISBN 978-3426657577, eUR 19.99 5 Hashimoto: Symptome – Ursachen – Therapien eberhard J. Wormer 6 Sie leiden an erschöpfung, Müdigkeit, gedrückter Stimmung und unerklärlicher gewichtszunahme? Dass die eigene Schilddrüse dahinter steckt, würde man kaum vermuten. Und genau das ist das Problem: Wie dieses Organ 7 funktioniert und womit man bei Störungen rechnen muss, ist viel zu wenig bekannt, selbst in Arztkreisen. Viel zu oft wird die autoimmune Schilddrüsen- 8 erkrankung Hashimoto nicht rechtzeitig erkannt oder nicht richtig behandelt.
Patienten müssen es ertragen, dass ihre Beschwerden verharmlost werden oder keine passende Therapie durchgeführt wird. Die nach ihrem entdecker, 9 dem japanischen Arzt Hakaru Hashimoto (1881–1934), benannte Krankheit wirft nach wie vor viele Fragen auf. Dieses Buch liefert hilfreiche Antworten.
10 Mankau, ISBN 978-3863741754, eUR 7.99 11 Gaia Vermächtnis: Wendezeit oder Weltuntergang?
Rico Paganini 12 geosophie bezeichnet die Lehre der erdkunde aus einer gesamtheitlichen Schau, die neben den irdischen und wissenschaftlichen informationen auch die geomantischen, energetischen und geistigen Bereiche mit einbezieht.
13 Dieses Werk versteht sich als Schlüssel zum Verständnis des Menschseins in der Wendezeit zum 21. Jahrhundert. Wir brauchen ein neues Verständnis 14 von Mutter erde, die uns trägt und unser Leben und unsere ernährung erst ermöglicht. geosophie und geomantie werden deshalb in den nächsten Jahren enorm an Bedeutung gewinnen, ist der Autor überzeugt. Rico Paganini hat 15 in den letzten Jahren vierzehn der wichtigsten Kraftorte der erde besucht.in diesem Buch reist der Leser mit ihm.
Evol, ISBN 978-3952284957, eUR 36.00 Bestsellerliste basiert auf den Verkaufszahlen des Kopp Fachbuchversands – www.kopp-verlag.de
Nicht nur dem Phantom »John Frum« wird auf Tanna wie einem Gott gehuldigt, sondern auch einem leibhaftigen Menschen: Ein ganzes Dorf glaubt daran, dass Prinz Philip, Ehemann der britischen Queen, eines Tages auf ihre Insel zurückkehrt.
Guiart den wohl entscheidenden Input lieferte. Der französische Anthropologe weilte in den 1950er-Jahren auf der Insel. Er soll den Menschen damals einen Bildband gezeigt haben, in dem auch Prinz Philip abgebildet war.
Dessen griechisch-dänischer Stammbaum verwirrte die Insulaner. Als Guiart erklärte, dass der Prinz weder aus England noch Frankreich, Australien oder Neuseeland stamme, war für die Yaohnanen klar: Wenn Prinz Philip von keinem dieser Orte kommt, dann muss er von ihrer Insel stammen. Und so sahen sie in ihm fortan einen Ahnen, sogar den Sohn des heiligen Berges Tukosmera und einen Bruder von »John Frum«.
Der Legende nach soll Philip von seinem Vater weggeschickt worden sein, um eine reiche Frau zu heiraten. Wenn die Zeit reif sei, werde der Prinz in seine Heimat zurückkehren. Dieser Glaube manifestierte sich um 1971, als Prinz Philip mit seinem Onkel Earl Louis Mountbatten Malekula besuchte, eine Insel nördlich von Tanna. Und dann nochmals 1974, als die Queen und ihr Mann den Inselstaat besuchten und mit ihrer Yacht »Britannia« vor Anker gingen.
Häuptling Jack Naiva gehörte zu den Einheimischen, die in Einbäumen die königliche Yacht begrüssten und den Prinzen in seiner weissen Marineuniform zu Gesicht bekamen. Damals befanden sich die Inseln noch unter englisch-französischer Ver waltung.
Ausgabe 6/2014 51 Eigentlich ist es ganz einfach: »Die Christen verehren Jesus und die John Frum-Anhänger eben diesen mit Ritualen und Gebeten.
Aber was haben sie davon? Wir hingegen verehren Prinz Philip nur, indem wir unser traditionelles Leben führen und ihn im Herzen behalten. Und er hat uns Briefe und Fotos geschickt«, sagte Häuptling Jack Naiva zum Engländer Matthew Baylis.
Der britische Anthropologe und Journalist lebte für einen Monat auf der Insel Tanna, im Dorf der Yaohnanen, bei den Mitgliedern des »Prinz- Philip-Kults«. 2013 veröffentlichte er seine Erlebnisse im unterhaltsamen Buch »Man Belong Mrs Queen«.
Ursprünglich wollte Baylis herausÀnden, wie es zu dieser Verehrung für den Ehemann der englischen Königin gekommen war und in welcher Weise Prinz Philip heute gehuldigt wird. Doch viele Gespräche und unzählige Missverständnisse später weiss er immer noch nichts mit Sicherheit. Und hat dennoch enorm viel gelernt. So stösst er beispielsweise auf Hinweise, dass Jean
Im Falle seiner Heimkehr erwarten den Prinzen drei Jungfrauen.
Nachdem das britische Königshaus Wind von den Vorgängen auf Tanna bekommen hatte, schickte Prinz Philip seinen Verehrern 1978 ein Foto samt fünf Tonpfeifen. Um sicher zu sein, dass die Geschenke wirklich von ihm kamen, sandten die Yaohnanen dem Herzog von Edinburgh eine traditionell geschnitzte Keule für die Schweinejagd. Prinz Philip erkundigte sich bei Anthropologen, wie eine derartige Keule zu schwingen sei und liess sich im Garten des Buckingham Palastes damit ablichten. Auch dieses Foto wurde nach Tanna gesandt.
Gleichheit mit den Europäern als höchstes Ziel Die Yaohnanen luden den Prinzgemahl daraufhin ein, auf der Insel zu leben und boten ihm zudem drei Jungfrauen an. Er dürfe aber auch seine Frau Elisabeth mitbringen. Philip hat die Offerte nicht angenommen und bis heute auch nie einen Fuss auf die Insel gesetzt.
»Es ist nicht so, dass die Einheimischen davon ausgehen, dass mit der Rückkehr von Philip plötzlich Güter vom Himmel fallen«, betont Matthew Baylis. »Hier wissen alle, dass man einen Kühlschrank kaufen muss, wenn man einen will.« Was die Menschen sich aber wünschten, wäre Gleichheit mit den Europäern.
Baylis: »Sie wollen EinÁuss, Status, Organisation und selbstbestimmende Macht.
Und sie möchten ihr Netzwerk vergrössern, Austausch haben.« Mit Baylis ist ihnen das gelungen. »Du bist ein Tor für uns«, huldigte ihm Häuptling Jack beim Abschied. Erst später begriff der Brite, was damit gemeint war. Dies nachdem er eine britische TV-Crew beraten hatte, welche 2007 eine Delegation der Yaohnanen nach England einlud, um den Prinzen zu treffen – was dann auf Schloss Windsor auch geschah. Häuptling Jack: »Wir wollen nichts von ihm, wir wollen IHN!« Fahnen-Kult und Feierlichkeiten Zwischen Baylis’ Besuch auf Tanna und der Veröffentlichung seines Reiseberichts hat sich auf der Insel einiges getan. Nach Jack Naivas Tod 2009 wurde dessen Enkel Siko Nathuan Häuptling.
Und dieser führte – ähnlich wie im Fall von John Frum – Feierlichkeiten zu Ehren von Prinz Philip ein. So wird mittlerweile die britische Fahne im Dorf der Yaohnanen gehisst.
Immer am Geburtstag des Monarchen, dem 10. Juni, gibt es überdies ein grosses Fest. Woher die Insulaner das Datum kennen? Matthew Baylis hat es ihnen verraten.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/66-auch-prinz-philip-wird-auf-tanna-wie-ein-heiliger-vergoettert-page50-1.jpg13972048Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-06-01 12:00:002025-12-15 18:57:31Auch Prinz Philip Wird Auf Tanna Wie Ein Heiliger VergöTtert
Wie krank ist das denn? Bis heute lagern in Rheinland-Pfalz 20 Atombomben. Gedacht für deutsche Tornado-Jets. Doch statt endlich entsorgt, sollen sie nun auf Druck der USA zu noch tödlicheren atomaren Lenkwaffen umgerüstet werden – für allfällige deutsche Ernsteinsätze.
Deutschland hat keine Nuklearwaffen? Von wegen! Obwohl die Bundesrepublik den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet hat, verfügt die Bundeswehr sehr wohl über solche Massenvernichter – dank amerikanischer Hilfe und viel politischer Trickserei.
So lagern auf dem Fliegerhorst Büchel der deutschen Luftwaffe in Rheinland-Pfalz 20 Atombomben. Die dort stationierten deutschen Tornado-KampfÁugzeuge können jederzeit damit bestückt werden.
Schon seit Jahrzehnten arbeiten und trainieren deutsche Soldaten mit diesen und allerlei weiteren schmutzigen Waffen. Unter dem Titel »Nukleare Teilhabe« organisiert dies die Nato. Dieses Konzept aus den 50er-Jahren sieht vor, allen Mitgliedstaaten im Ernstfall den Einsatz und den Umgang mit Nuklearwaffen zu ermöglichen. So ist es zwar streng formal korrekt, dass Deutschland keine eigenen Atomwaffen besitzt. Denn die Dinger gehören den Amerikanern. Sie stehen der deutschen Luftwaffe aber jederzeit zur Verfügung und sind auch bei ihr gelagert. Es handelt sich dabei um sogenannte B61-Atombomben mit einer Sprengkraft von bis zu 340 Kilotonnen TNT, was etwa dem 26-Fachen der Hiroshima-Bombe entspricht.
Als wäre dies nicht grotesk genug, wurde nun bekannt, dass
Wenn der US-Pitbull kläfft, ergeben mit dem Kopf.
nickt der deutsche Dackel
sowohl die Atomwaffen als auch die Tornados modernisiert werden sollen. Bisher handelt es sich beim Typ B61 um reine Abwurfbomben. Die neue Version soll nun womöglich ein Steuerungssystem erhalten. Damit würden sie zu präzisionsgesteuerten Lenkwaffen, wie Kritiker warnen.
Dies alles geschehe im Rahmen des sogenannten Lebensdauerverlängerungsprogramms der USamerikanischen Atombomben, wie das deutsche Verteidigungsministerium im April auf Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Agnieszka Brugger erklärte. Da dies »ein nationales Programm der USA« sei und »auf einer nationalen Entscheidung der US-Administration« beruhe, habe es dazu »keine Verhandlungen mit den USA gegeben«.
Steuergeld-Millionen für die atomare Aufrüstung Finanziell beteiligen wird sich die deutsche Regierung wohl dennoch, wie die »Rheinische Post« berichtet. So werde Deutschland – auch im Rahmen jenes »Lebensdauerverlängerungsprogramms« – Millionenbeträge in die Modernisierung des Fliegerhorts Büchel und der dort stationierten »Atombomber« investieren. Hatte nicht Aussenminister Frank-Walter Steinmeier in seiner ersten Amtszeit noch vollmundig den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland gefordert?
Wenn der US-Pitbull kläfft, nickt der deutsche Dackel ergeben mit dem Kopf.
»Deutschland trägt damit weltweit zur Aufrüstung bei«, schimpft nicht nur Agnieszka Brugger. Sie wirft Merkel und ihrem Kabinett ein »falsches Spiel« vor.
Auch die»Deutsche Friedensgesellschaft« kreidet der deutschen Regierung Feigheit an. Das Kabinett verstecke sich hinter den USA, so die älteste deutsche PaziÀsmusorganisation.
Und verweist anhand eines anderen NATO-Landes darauf, dass es auch anders ginge – dass man Amerika durchaus die Stirn bieten könne: »Wie man es richtig macht, zeigt das Parlament in den Niederlanden. Es beschloss am 19. November 2013, die ›nukleare Teilhabe‹ de facto auslaufen zu lassen.« Ausgabe 6/2014 23