Gekaufte Journalisten Udo Ulfkotte Haben auch Sie das gefühl, von den Medien belogen zu werden? Dann geht es ihnen wie der Mehrheit der Deutschen. Bislang galt es als »Verschwörungstheorie«, dass Leitmedien uns Bürger mit Propagandatechniken gezielt manipulieren. Jetzt enthüllt ein insider, was wirklich hinter den Kulissen passiert. Der Journalist Udo Ulfkotte schämt sich heute dafür, dass er 17 Jahre für die»Frankfurter Allgemeine zeitung« gearbeitet hat. Bevor der Autor die geheimen netzwerke der Macht enthüllt, übt er Selbstkritik.er dokumentiert, wie er für seine Berichterstattung in der FAz geschmiert und die Korruption gefördert wurde. Und er enthüllt, warum Meinungsführer tendenziös berichten und wie der verlängerte Arm der nATO-Pressestelle Kriege medial vorbereitet.
Kopp, ISBN 978-3864451430, eUR 22.95 Die Anderswelt lebt: Meine Raben und ihre Botschaft Vincent Raven»in der Stille deines Seins entdeckst du das ganze Universum.« Jeder besitzt die Kraft, in Verbindung mit der Anderswelt zu treten. Dieses Buch möchte einen liebevollen Weg aufzeigen, wie man mit dem Tod umgehen und sich mit ihm versöhnen kann. es soll Freund und Ratgeber sein in schwierigen zeiten. Denn nichts geht verloren, alles ist ein ewiger Kreislauf. Über den Autor: Vincent Raven ist weltweit in etlichen TV-Shows aufgetreten. Mit seinen ungewöhnlichen gaben und Fähigkeiten verfügt er über einen direkten zugang zur natur, der Tierwelt und den anderen Dimensionen. Als Seelenredner sowie Vater dreier Kolkraben (Corax, Odin und Asael) bietet er Coaching und Hilfe in allen Lebenslagen.
Hesper, ISBN 978-3943413144, eUR 19.90 Freie Energie – oder warum fliegen UFOs? Adolf und inge Schneider»Freie energie« in Verbindung mit UFOs? Warum eigentlich nicht, dachte sich das Autorenpaar, das sich mit beiden Themen seit Jahrzehnten intensiv und kritisch beschäftigt. Bereits in den 1970-Jahren setzte sich Adolf Schneider als ingenieur mit der Frage auseinander, inwieweit die Beherrschung der Schwerkraft eine Voraussetzung für interstellare Raumfahrt sein könnte, befragte Piloten über ihre UFO-erlebnisse und veröffentlichte den ersten deutschsprachigen Foto-Band zum Thema. in intensiven gesprächen mit seiner Frau und nach etlichen gemeinsamen Tagungen wuchs die idee zu diesem Buch. Die Autorin grub dazu zahlreiche, bisher nicht publizierte Akten und längst vergriffene Publikationen aus dem Archiv ihres Mannes aus.
Jupiter, ISBN 978-3906571297, eUR 19.80 Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität Peter C. gøtzsche ein Pharmakonzern wurde durch den Verkauf von Heroin gross. ein anderer steht im Verdacht, mit falschen Behauptungen über ein Arthritis-Medikament den Tod von Tausenden Patienten verursacht zu haben. ein weiterer belog die US-Behörden und wurde zu einer Strafe von 2,3 Milliarden Dollar verurteilt. Dieses Buch handelt von der dunklen Seite der Pharmaindustrie, von der Art und Weise, wie Medikamente entdeckt, produziert, vermarktet und überwacht werden. es zeigt detailliert auf, wie Wissenschaftler Daten fälschen, um ihre Meinung zu verteidigen. Dabei stehen die Konzerne der MaÀa in nichts nach, sie sind sogar schlimmer und haben mehr Menschenleben auf dem gewissen. Der Autor bietet jedoch auch Lösungen – von denen einige grössere erfolgschancen haben als andere. Und er zeigt auf eindrückliche Weise die notwendigkeit für umfassende Reformen.
Nr. 37 (1-2010) Hightech-Geldscheine: Bald mit Funk-Chips?
13 Fragen, die keine deutsche Partei beantworten mag Saurier-Jagd in Acambaro Sieben Milliarden Menschen: Wie wird das enden?
Trübt die Sonne unsere Laune?
Geheimer Zahlencode in der Thora Zauber-Salbe: Hilft und heilt sie tatsächlich?
Nr. 38 (2-2010) Teufels-Labyrinth in Österreich entdeckt TV-Pfarrer setzt auf Wunderlampe»Gläserne Blume« der DDR aufgespürt Geheimtreffen in der Schweiz aufgeÁogen Das Geheimnis von Hitlers Talisman Blutiger Kali-Kult UFO-Relikt im Tatra-Gebirge Avatar-Film: Warum unsere Erde weint… Nr. 39 (3-2010) Brisanter UFO-Report aus dem Bundestag 9/11-Attacken: Chemiker entdeckt Sprengstoffspuren Neue Hinweise auf verschollene Stadt ZHeimlicher Krieg in der Antarktis Vergessene Genies: Androiden im Mittelalter HAARP-Terror: Professorin warnt vor dubiosen Wetter-Experimenten Nr. 40 (4-2010) Afghanistan: So manipuliert die CIA das deutsche Volk Auf Stippvisite bei Deutschlands Top-Hackern Das Geheimnis von Glozel Nixen-Mumie: Ist sie echt? Mord im Vatikan Faszination Mossad Eugen Drewermann im Exklusivinterview Toblerone: Schokolade eines Logenbruders Nr. 41 (5-2010) Ararat: Schiffswrack auf 4000 Metern Höhe entdeckt!
So kuschen TV-ProÀs vor den Bilderbergern Wunderheiler: Operation ohne Narkose und Skalpell UFOs über der Air Base von Ramstein Gottes Hand am Himmel:Das Wundervon Waldenburg Deutscher Áog als Erster!
Voodoo am Mississippi Nr. 42 (6-2010) Atlantis im Tibet: Das geheime Wissen der Mönche Nazi-Gold: Neue Funde in Bayern und Bühl Jesus-Geburtsstätte: Beten wir vor einer Fälschung?
Giftwolken: So verpestet das Militär unseren Lebensraum Risikofaktor Radon Strom zum Nulltarif: Die Wundermaschine im Emmental Nr. 43 (1-2011) Maya-Prophezeiung neu entschlüsselt Geheimcode in Goethes Faust: Schiller wurde ermordet!
Stimmen aus dem Jenseits Die Insel des Todes Der erste Kalender der Menschheit Zeitriss: Bilder, die es nicht geben dürfte Bertelsmann-Stiftung: Die Strippenzieher der deutschen Politik Nr. 44 (2-2011) Ist das der 13. Kristallschädel? Brisante Schätze von Hitler und Himmler in Bayern entdeckt!
Dioxin-Skandal von Seveso: Gehei me Akten aufgetaucht Der verschollene Donnervogel Das Münster mit dem Teufelsfenster UFO-Schwindler Billy Meier entlarvt Laos und das Rätsel der Tonkrüge Nr. 45 (3-2011) Das letzte Geheimnis der Cheops-Pyramide Ausserirdische auf dem Mond Kaderschmiede für Top-Spione: Via Hochschule zum ProÀ-Spitzel Deckname Shakespeare: Wer war sein Ghostwriter?
Der Zar aus der Schweiz Das Spukschloss im Regenwald Was erwartet uns in der Zukunft?
Nr. 46 (4-2011) Das verschollene Maya-Manuskript Brisante UFO-Akten: So schlampen Schweizer Behörden Der rätselhafte Tatzelwurm Mona Lisa: Eine Fälschung?
Jagd auf die Schattenmänner: Bilderberg-Treffen in St. Moritz Fukushima: Mit Homöopathie gegen Strahlung Die Sonnensteine der Wikinger Nr. 47 (5-2011) Die geheime Metallbibliothek des Messias Zu Besuch bei Erich von Däniken Apokalypse oder Revolution? Mystery-Experten blicken in die Zukunft Buddhas Wunderperlen Also doch: Nazi-Gral ist gefälscht!
Spione auf Sendung – via Kurzwelle Das Geheimnis der zweiten Schatzinsel Nr. 48 (6-2011) Nazi-Super-Schatz in Bayern aufgetaucht Das Geheimnis von Hangar 112 Mini-Spange heilt Schnarcher Die Mystery-Detektive der EMPA Skandalös: Top-Banker müssen keine Steuern zahlen Wikipedia: So schlampt das Internet-Lexikon Klartext: Die »Söhne Mannheims« klagen an Nr. 49 (1-2012) Das Wissen des letzten Sonnenpriesters Ex-Politiker enthüllt: »Die San doz-Katastro phe war Brandstiftung!« Die UFO-Lichter von Knittelfeld Die heilende Kraft des Wassers Regisseur Roland Emmerich: »Ich bewundere Erich von Däniken« Das Geheimnis des Goldenen Felsens von Burma Nr. 50 (2-2012) Der mumiÀzierte Riesen-Finger von Kairo Nestlé: Dreckige Geschäfte mit sauberem Wasser Deutschlands grösste Kirchen-Rätsel Katzen-Schnurren hilft Kranken Harmonischer Zauberklang dank geheimer Mathematik-Formel RTL-Lügen: Deutscher Immobilen-Makler packt aus Nr. 51 (3-2012) Droht uns bald ein solarer Supersturm?
Deutschlands Alien-Akten: Geheimarchiv in NATO-Zentrale?
Turbo-PÁanzen dank Indianer-Dünger Die grössten Food-Mythen Vatikan AG: Dubiose Geschäfte im Namen Gottes Der Fluch des Attila Schweizer Hellseher verblüfft TV-Team Nr. 52 (4-2012) Exklusiv enthüllt: Die Bilderberg-Akten von Bundespräsident Walter Scheel Fünf Wunderplanzen halten Sie gesund!
Der Geheimbund des Märchenkönigs Relikte aus Atlantis?
LSD: Der Albtraum vom Wahrheitsserum Energiesparlampen: Vorsicht vor giftigen Quecksilberdämpfen!
Nr. 53 (5-2012) Die vergessenen Geheimnisse der allerersten Seefahrer Dubiose Hightech-Waffen: Mit Schallkanonen gegen Wutbürger Kennedy-Mord: Fidel Castro wusste Bescheid!
Spukforscher aus Deutschland öffnet sein Archiv Gab es einst Basilisken?
Alien-Leiche? DNA-Test soll Klarheit bringen Nr. 54 (6-2012) Unterschätztes Weltwunder: Das riesige Höhlen-Labyrinth von China Olympia-Attentat: War alles ganz anders? Geheime Basis im ewigen Eis Gaunerzinken an der Haustüre Embryo-Transfer im alten Indien Strom-Mann verblüfft Dieter Bohlen & Co.
Däniken: Neue Götterspuren in Italien
Ausgabe 6/2014
Nr. 55 (1-2013) Gratis-Strom für jedermann? Geheimnis des Bessler-Rads gelüftet Schützt Fieber vor Krebs?
Vampire: Der Untergang der Blutsauger Hagelraketen: Fluch oder Segen?
Mormonen-Tempel: Kein Zutritt für Ungläubige Der vergoldete Mumienkopf US-Army sponsert Kriegsspiele für Kinder Nr. 56 (2-2013)»Inferno«: Dan Brown und das Ei des Kolumbus Goldmänner: Die machtgeilsten Banker der Welt Die BILD-Zeitung der Stasi Gibt es Phantom-Inseln?
Bienensterben: Naht das Ende?
Der Fluch des schwarzen Buddhas U-Boot-Wunderwaffen: Geheimpläne in Bayern aufgetaucht Nr. 57 (3-2013) Atlantis im Regenwald: Das verschollene Paradies der blonden Inka-Indianer Das Geheimnis der neuen Papst-Prophezeiung Spuk im Pfarrhaus Die Rückkehr der Riesenaffen Chinas Wunderkraut Eingang zur Hölle entdeckt?
Jeans im alten Rom Startete 1933 die erste bemannte Rakete?
Nr. 58 (4-2013) Schwarze Messen unter Bad Tölz?
Der geheime Sternen-Atlas der Kelten im Schwarzwald UFOs über Deutschland: Die rätselhaftesten Fälle Der ErÀnder aus der Heilanstalt Die letzten Rätsel der Indianer MMS-Wunderwasser: Rotes Kreuz heilt und schweigt Feuerkugeln: Bomben aus dem All Nr. 59 (5-2013) Millionenraub: Wer klaute die»Gerechten Richter «?
Lichter auf dem Mars: Vulkane oder Aliens?
EU-Irrsinn: Was uns Brüssel alles verbieten will Astronauten in der Steinzeit Meuterei auf der Bounty: Mythos und Wahrheit Verschollener Eismensch aufgetaucht Spitzel beim Europa-Park Nr. 60 (6-2013) Exklusivfotos: Neues Versteck für die Bundeslade Pyramiden in Bosnien: Kontroverse um Energiestrahl Maya-Heiler lüften ihre Geheimnisse Goldkessel aus dem Chiemsee droht Einschmelzung Neue Hinweise auf Chemtrails Nazi-UFOs von Viktor Schauberger: Und sie Áogen doch!
Nr. 61 (1-2014) Zeitkapseln für die Ewigkeit: Deutschlands geheimer Felsstollen Der Cheops-Skandal: Kontroverse Entdeckungen in Ägypten FIFA-MaÀa: Das miese Spiel von König Sepp Tarnschriften Chemiemulti: Verbotene Stadt in der Stadt Zauberer und Zwerge: Verschollener Märchenschatz aufgetaucht Nr. 62 (2-2014) Das geheime Bilderberg-Dossier der Schweiz Die Heilkraft des Hungerns Heimliche Grabungen in der Cheops-Pyramide Psi-Botschaften aus dem Jenseits Himmelsleitern in der Alpenschlucht Dubiose Embleme des Pentagons und ihre versteckte Botschaft Maschinen auf dem Mond?
Nr. 63 (3-2014) Die zehn Gebote der neuen Weltordnung Wunder und Phänomene rund um den Dalai Lama Der Stonehenge-Bluff: So werden wir verschaukelt!
Lady Liberty und die Freimaurer Über 1000 Jahre altes Telefon entdeckt Erlebnisse der unheimlichen Art: Das spezielle Leben von Tanja B.
Nr. 64 (4-2014) Wenn Menschen und Flugzeuge spurlos verschwinden Mord unter Hypnose: Das Experiment Hightech-Seeschlachten im alten Rom Fastfood-Skandal: Gentech für Deutsche, Luxushühner für die Schweiz!
Putin-Hetze: Warum wir belogen werden Die Botschaft der letzten Kogi-Indianer Nr. 65 (5-2014) Starb Jesus im Himalaya?
Die vergessenen Pyramiden der Azoren Liegt das Bernsteinzimmer in Thüringen?
Radar-Spuk in Europa: Wer lässt unsere Flugzeuge verschwinden?
Vincent Raven: Meine Raben und ihre Botschaft Exklusivfotos: Lebten Dinos und Menschen einst gemeinsam?
MYSTERIES-Hefte portofrei nachbestellen?
Am schnellsten gehts mit der Postkarte hinten im Heft!
Nachbestellung – so einfach funktionierts: Bis auf unsere Jahrgänge 2004 bis 2008 sowie einige andere Hefte (Hinweise oben) sind viele der bisher erschienenen Ausgaben noch lieferbar, zum Preis von 7.90 EUR/11.– SFr. pro Heft (inklusive Porto). Greifen Sie zu, solange der Vorrat reicht! Nach Erhalt Ihres Talons (Postkarte hinten im Heft) senden wir Ihnen eine Rechnung samt Zahlschein. Ihre Bestellung wird baldmöglichst nach Zahlungseingang ausgeliefert.
(1920–2005) ein Popstar. Der Kult geht nach seinem Tod und seiner Heiligsprechung weiter.
Rund hundert Blutreliquien gibt es von Karol Józef Wojtyla weltweit. Das Blut stammt von einer medizinischen Untersuchung, die wenige Wochen vor seinem Tod stattgefunden hat.
Doch auch die blutverschmierte Kleidung, die der Papst nach dem Attentat von 1981 trug, wird heute als Reliquie verehrt. Teile davon werden im römischen Vinzentinerinnenkloster Regina Mundi sowie im polnischen Wallfahrtsort Tschenstochau ausgestellt. Sogar die Kugel, die den Papst damals traf, ist als Andachtsobjekt in der Krone der Marienstatue von Fatima in Portugal eingelassen.
Fünf Bretter der Krippe Christi Überreste der besonderen Art verwahrt auch die Basilika Santa Maria Maggiore in Rom: Insgesamt fünf Bretter, die aus der Christkind-Krippe von Bethlehem stammen sollen. Die heiligen Hölzer aus Maulbeerbaum liegen in einem Reliquiar, das sich unterhalb des Papstaltars beÀndet. Davor steht eine Statue von Pius IX.
Schwammige Reste von der Kreuzigung
Der Schwamm, mit dem Christus gemäss Bibel Essigwasser gegen seinen Durst verabreicht bekam, soll damals in mehrere Stücke aufgeteilt worden sein. Ein grosses Stück davon beÀndet sich in Frankreich, kleinere Teile werden in Rom und im Aachener Dom aufbewahrt.
Jesu Windeln liegen in Aachen
Der Aachener Dom beherbergt eine der bedeutendsten Reliquiensammlungen der Welt. Dazu gehören auch die Windeln Jesu: Eine recht gross wirkende Stoffbahn aus bräunlicher, rauer Wolle. Wissenschaftliche Untersuchungen datierten das Kleidungsstück, das auch gerne mal als Josefs Hosen bezeichnet wird, auf eine Zeit zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert. Zu den wichtigsten Aachener Reliquien gehören zudem das mit Blut beÁeckte »Lendentuch Christi« und das »Kleid Mariens« sowie ein Tuch, auf das der Kopf des enthaupteten Täufers Johannes gebettet worden sein soll. Als »Kleine Aachener Heiligtümer« bekannt sind ein Stück der Geissel, mit welcher der Gottessohn ausgepeitscht wurde sowie Teile eines Gürtels von Jesus und auch von Maria.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/66-kugel-von-papst-attentat-in-marias-krone-page39-1.jpg18131299Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-06-01 12:00:002025-12-15 19:05:09Kugel Von Papst-Attentat In Marias Krone
Knoblauch hilft bei Bluthochdruck. Die Knolle wirkt aber auch gegen Viren und Bakterien und soll sogar gegen Krebs vorbeugen, so neue Forschungsergeb nisse. Wer dagegen lieber zu Kapseln aus der Apotheke greift, sollte sich schlau machen – denn die Wirkung der künstlichen Präparate ist umstritten.
Bluthochdruck ist eine weit verbreitete Zivilisationskrankheit.
Die Ursachen sind meist unklar. Die Folgen – Herzinfarkt oder Schlaganfall – können jedoch zum Tod führen. Gefährlich am Bluthochdruck ist, dass er oft lange unerkannt bleibt. Zeigen sich dann die ersten Folgeschäden, bleibt meist nur noch der Griff zu chemischen ACE-Hemmern und Betablockern.
Wer das umgehen will, sollte regelmässig Knoblauch zu sich nehmen. Die würzige Knolle verdankt ihre Heilwirkung verschiedenen Schwefelverbindungen, in erster Linie dem Allicin. Dieses wirkt gegen freie Radikale, gegen Bakterien sowie Viren, erweitert die Gefässe und wirkt blutverdünnend. Die antibakterielle Wirkung nachgewiesen hatte 1858 bereits der berühmte französische Mikrobiologe Louis Pasteur.
Chinesische Forscher haben nun herausgefunden, dass die Einnahme von Knoblauch und grünem Tee offenbar sogar das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken signiÀkant verringert (»Can- Arzt umrechnet.
cer Prevention Research«, Juli 2013). Auch die gefässerweiternde Wirkung, die gegen Bluthochdruck hilft, wurde neulich erneut untersucht. So ergab eine saudi-arabische Studie, dass Knoblauchpulver sowohl den oberen als auch den unteren Blutdruckwert deutlich senkt (»Pakistan Journal of Pharmaceutical Sciences«, September 2013).
Auch die »Deutsche Hochdruckliga e.V.« empÀehlt deshalb die Einnahme der geschmacksintensiven Knolle. Für Dieter Klaus, ehemaliger Direktor der Medizinischen Klinik der Städtischen Kliniken Dortmund, steht fest:»Knoblauch lässt den oberen Blutdruckwert durchschnittlich um 8 mm Hg (Millimeter auf der Quecksilberskala) sinken, den unteren um 5 mm Hg.« Dazu würde ein Hochdruckpatient täglich etwa vier Gramm frischen Knoblauch benötigen – also in etwa eine kleine Zehe, wie der
Was hilft gegen unerwünschte Gerüche?
Doch so hilfreich der Verzehr von Knoblauch, so hilÁos ist man gegen dessen Ausdünstungen. Ingwer, Petersilie, Kardamom, Milch und Zitrone sollen Abhilfe leisten. Komplett unterbinden lässt sich Knoblauchgeruch damit aber nicht. Als Alternative bieten sich deshalb Präparate in Tabletten- oder Kapselform an. Ob diese gleich gut wirken wie das Original ist jedoch fraglich. So testete 2009 das Verbrauchermagazin »Ökotest« 17 verschiedene Knoblauchpräparate. Das Ergebnis war ernüchternd: »Nicht einmal die Hälfte aller Produkte erreicht gerade noch ein ›ausreichendes‹ Gesamturteil, der Rest ist ›mangelhaft‹.« Man solle deshalb »vorzugsweise Präparate aus Knoblauchtrockenpulver auswählen, in denen noch alle ursprünglichen Bestandteile enthalten sind«, empÀehlt das Informationsportal»Zentrum der Gesundheit«. Noch besser sei es natürlich, möglichst frischen Knoblauch zu verzehren, am besten roh. »Beim Kochen empÀehlt es sich, Knoblauch erst zum Schluss an das Essen zu geben.« Ebenfalls gut zu wissen:»Die Kombination mit Öl steigert die Wirksamkeit.« ste. ■
Stecken die Rosenkreuzer oder die Freimaurer dahinter? Seit Jahren sorgt ein US-Monument für Kontroversen, weil es neben anderen Geboten eine radikale Reduktion der Menschheit fordert. Nach der Einfügung und späteren Zerstörung eines Granitkubus samt Zahlenrätsel schiessen die Spekulationen nun ins Kraut.
zerschlagen. Die Reste verteilte er an offensichtlich zufällig anwesende Zuschauer. Um wen es sich dabei handelte, ist unklar. Angesichts einer Pressemeldung der örtlichen Polizeibehörde wird die Story noch wirrer: Ihr zufolge sei bereits 2013 ein Dieb gefasst worden, der am 11. September (sic!) 2009 besagtes Eckstück der »Guidestones« entwendet hatte, teilte das Elbert County Sheriff’s OfÀce damals mit.
Beim Diebesgut handle es sich um einen Granitwürfel aus dem oberen Bereich des Monuments. Der ganze Fall sei sehr merkwürdig, so Ermittler Darren Scarborough. Kurios auch, dass der LangÀnger nach all den Jahren mit seiner Beute wieder an den Tatort zurückgekehrt sei. Neue Überwachungskameras hatten ihn und zwei Begleiter bei ihrem Treiben nämlich geÀlmt. »Wir wissen aber bis heute nicht, was seine Absicht war.« Betrachtet man die Polizeifotos, fällt auf, dass der vor vier Jahren geklaute und später beschlagnahmte Würfel nicht im Geringsten dem jüngst installierten und zerstörten Quader entspricht: Der alte Würfel hatte keinerlei Gravuren und war auch kleiner als der vor laufender Kamera zerschlagene »2014«-Kubus, der aus dem Monument herausragte (Bilder oben). Stutzig macht auch die professionelle handwerkliche Leistung: Beide Granit-Kuben waren kleine Meisterstücke. Ein weiterer Hinweis auf Freimaurer oder Rosenkreuzer?
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/66-illuminaten-wuerfel-wer-klaute-ihn-und-wer-zerstoerte-ihn-page30-1.jpg7851142Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-06-01 12:00:002025-12-15 19:04:36Illuminaten-WüRfel: Wer Klaute Ihn – Und Wer ZerstöRte Ihn?
Das vermutlich grösste künstliche Höhlensystem der Welt im chinesischen Huangshan hat einen mysteriösen Zwilling: Über 45 gigantische Riesenkavernen im benachbarten Kreis Longyou stellen die archäologische Fachwelt ebenfalls vor schier unlösbare Rätsel. »mysteries« stieg in die jahrtausendealte Anlage unter der Erde – dorthin wo Einheimische mangels »vernünftiger« Erklärungen mittlerweile sogar über ausserirdische Aktivitäten in grauer Vorzeit spekulieren.
Luc Bürgin (Fotos: Gregor Spörri u.a.)
ür euch im Westen mag dies ein archäologisches Weltwunder sein«, erklärt Xu Junrong in bestem Deutsch und Flächelt: »Für uns Chinesen dagegen sind das einfach nur langweilige Steine. Kaum jemand mag sich so etwas an diesem abgelegenen Ort angucken.« Knapp drei Stunden war der Dolmetscher aus Shanghai mit einigen Reiselustigen und mir am 21. September 2014 quer durch die subtropische Pampa gegondelt. Vorbei an unzähligen kegelförmigen, grün überwucherten Hügeln und Bergen. Bis zur Rätselstätte von Longyou (Quzhou) in der südöstlichen Provinz Zhejiang. Rund 200 Kilometer vom rätselhaften Höhlenlabyrinth von Huangshan entfernt, das mir bereits vor zwei Jahren wie das achte Weltwunder vorgekommen war (»mysteries« Nr. 6/2012). Von dieser zweiten in grauer Vorzeit entstandenen Höhlenwelt im Kreis Longyou hatte ich damals erst nach meiner Rückkehr in die Schweiz erfahren und mich wegen der verpassten Chance grün und blau geärgert.
Kommt Zeit, kommt Tat. Und so beÀnde ich mich nun zwei Jah-Niemand weiss, wer einst errichten liess.
diese gigantische Anlage re später nach etlichen Reisestunden doch noch dort, wo sich in China Hund und Katze gute Nacht sagen. Fern von pulsierenden Metropolen wie Shanghai, Hefei oder Hongkong. Vor dem Eingangsportal zu einer weiteren faszinierenden Unterwelt, die im Westen kaum einer kennt. Einer unverstandenen Untergrundstätte, die mindestens so viele Fragen aufwirft wie diejenige von Huangshan.
Über 45 riesige, künstlich geschaffene Höhlen aus uralter Zeit umfasst die unterirdische Anlage von Longyou insgesamt, erfahre ich vor Ort. Manche bis zu 3000 Quadratmeter gross. 24 davon auf einer Hügelkuppe gelegen. Manche bereits eingestürzt oder generell unzugänglich. Fünf davon perfekt erhalten, aber immer noch komplett unter Wasser. Und fünf weitere ausgepumpt und seit 1998 ofÀziell begehbar. Ihre Erbauer? Unbekannt! Ihr Zweck? Unbekannt! Schriftzeichen? Fehlanzeige!
Ihr Alter: Über 2000 Jahre. Zusammen mit der Grottenwelt von Huangshan bilden sie die wohl ältesten und grössten künstlichen Höhlenlabyrinthe unseres Planeten.
Lange Zeit war die Hügelregion am Fluss Lam bei Shiyan Beicun unbewohnt, erfahre ich unterwegs. Erst in den 1950er-Jahren begannen Bauern wegen des steigenden Wasserspiegels und zunehmender ÜberÁutungen die höher gelegene Region zu besiedeln. Im Wasser der Höhleneingänge wuschen sie ihre Kleider. Ohne zu wissen, welch monumentale Rätsel die überÁuteten Kavernen bargen. 1992 begannen ein paar neugierige Landwirte das Wasser schliesslich abzupumpen – und trauten ihren Augen nicht…
Bis zu 25 Meter hohe Steinpfeiler Auf dem Weg zum Berginneren schlendern wir an mehreren abgesperrten, teils mit Drahtgittern geschützten Höhleneingängen vorbei. Einer davon ist mit einem grossen, weissen Zelt überdacht.
Bis oben mit Wasser gefüllt, verbergen sie ihre Eingestürzter Eingang zu Höhle Nr. 18. Das derzeit unzugängliche Innere ist 3000 Quadratmeter gross.
Der Gitterdraht soll weitere Steinschläge verhindern.
Abstieg in die Unterwelt. Über etliche neuzeitliche Treppen stufen steigen wir ins Innere der Kavernen Nr. 1 bis Nr. 5.
Ausgabe 6/2014 Gesicherter Pfeiler in Höhle Nr. 3: Im Hintergrund die von links oben nach rechts unten in die Halle führende Treppe.
Geheimnisse bis heute. »Da ist Grotte Nr. 16, 2000 Quadratmeter gross«, gestikuliert Xu und scheucht uns kurz darauf bereits zum nächsten Höhleneingang. »Dort drüben liegt Nr. 18, rund 3000 Quadratmeter gross, der Eingang ist mittlerweile leider eingestürzt.« Unmittelbar neben der ebenfalls verriegelten Grotte Nr.
6 (»1000 Quadratmeter, mit dem am besten erhaltenen Eingang«) führt uns der Weg über etliche Treppenstufen nach unten, tief unter die Erde, mitten in Höhle Nr. 5 – eine 700 Quadratmeter grosse Kaverne, mit bis zu 25 Metern hohen Steinpfeilern. Statisch perfekt konstruiert, mit allerlei künstlichen Ritzmustern an den Wänden, wie ich sie bereits aus dem benachbarten Höhlenlabyrinth von Huangshan kenne. Als ob hier jemand noch vor kurzer Zeit mit modernsten Maschinen gefräst und gebohrt hätte…
Unten angekommen blicke ich mich mit offenem Mund um: Derart riesig und perfekt hatte ich mir die rechteckigen Longyou-Höhlen und ihre gigantischen Stützpfeiler selbst in meinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt!
»Niemand weiss mit Sicherheit, wozu diese künstlichen Berghallen einst dienten oder wer sie angelegt hat«, erzählt Xu. »Es gibt meines Wissens so gut wie keine historischen Überlieferungen. Alles deutet darauf hin, dass sie vor 2200 bis 2700 Jahren aus dem Fels geschlagen wurden.« Insgesamt 800'000 Kubikmeter Steinmassen, so schätzen die Chinesen, dürften damals von unbekannter Hand hinausbe- Blick vom Höhleneingang nach unten. Noch lässt sich die Grösse der Anlage nur erahnen.
Rillenförmige Verzierungen, wohin das Auge blickt. Auffällig ähnliche Muster finden sich auch im Höhlenlabyrinth von Huangshan.
fördert worden sein. Geröll, von dem bis heute seltsamerweise jede Spur fehlt. Eine für damalige Verhältnisse fast schon unheimliche Meisterleistung, wie neuzeitliche Experimente zeigten. Xu: »Um eine gerade mal 20 Quadratmeter kleine Fläche mit einfachen Metallwerkzeugen in den roten Sandstein zu schlagen, benötigten sieben erfahrene Steinmetze rund 75 Tage. Der Bau der gesamten Anlage muss somit Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte gedauert haben.« Durch einen neuzeitlich angelegten Zwischengang gehts weiter Richtung Höhle Nr. 4: 1200 Quadratmeter gross, bis zu 27 Meter hoch. Ebenso wie die anderen Kavernen ist sie vollkommen frei von Russ-Spuren.
»Forscher haben die Hallen vor einiger Zeit probehalber mit Fackeln beleuchtet«, raunt mir Xu tief unter der Erde ehrfürchtig zu. »Rund eine Stunde später konnte man hier kaum noch atmen. Wie Staunend wandeln wir durch die riesigen steinernen Hallen. Rechts oben die ursprünglichen »Treppenstufen«. Wurden sie einst für Riesen angelegt?
also haben sich unsere Vorfahren in dieser Unterwelt einst zurechtgefunden, geschweige denn ihre mühselige Steinmetzarbeit verrichtet?« Vielleicht mit Spiegeln? Ziemlich unwahrscheinlich, meint unser chinesischer Guide: »Wir haben das ebenfalls ausprobiert.
Möglich ist dies hier frühestens ab 16 Uhr, also kurz vor Sonnen-Seltsame Ritzzeichnung in Höhle Nr. 3. Darstellung eines urzeitlichen Riesenvogels.
Oder nur eine Laune der Natur?
untergang. Viel zu kurz für aufwändige Arbeiten dieser Dimension.« Alle fünf Kavernen, doppelt Xu nach, seien zudem mehr oder weniger parallel zueinander angeordnet. »Die Dicke ihrer Trennwände beträgt gerade mal 0,5 bis 1 Meter. Hier wurde einst mit Hochpräzision gearbeitet.« Ein architektonisches Husarenstück.
Nach dem Sternbild des Grossen Wagens ausgerichtet Über etliche Treppenstufen steigen wir nach einer kurzen Verschnaufpause wieder steil nach oben und gelangen durch einen neuzeitlichen Verbindungstunnel zu Kaverne Nr. 3. Ebenso wie in der vorigen Höhle sind die monströsen Stützpfeiler hier aus Sicherheitsgründen von dicken Eisenstreben umgeben. An den Wänden Àligrane Ritzmuster, wohin das Auge blickt. Fast schon nebenbei erfahre ich, dass sieben der Höhlen aus der Vogelperspektive dem Sternbild des Grossen Wagens entsprechen sollen, beziehungsweise dem »Löffel«, wie Chinesen die stellare Konstellation nennen. Himmlisch!
Gleich mehrere Überraschungen birgt Höhle Nr. 2, wo die ursprüngliche »Treppe« am oberen Eingang noch erhalten ist: Unförmige »Stufen«, teilweise fast schon hüfthoch, führen dort in die Tiefe, als ob darauf einst Riesen oder Trolle herumbalanciert hätten.
»Sehr seltsam«, nickt Xu: »Mit 1200 Quadratmetern ist dies die grösste derzeit zugängliche Kaverne und zugleich die erste, die man entdeckt hat. Man benötigte 17 Tage, um mit vier Pumpen das gesamte Wasser abzusaugen. Hier unten ist alles bis ins letzte Detail fein und perfekt bearbeitet, inklusive der Àligranen Wandverzierungen, wie Du siehst. Warum also wurde ausgerechnet die Treppe nicht ordentlich gebaut? Für uns Chinesen ist das ebenfalls ein Rätsel. Manche spekulieren deswegen sogar über Menschen von fremden Sternen.« Auch ich bin baff. Doch noch während ich schweissüberströmt weiter fotogra- Àere, zupft mich der chinesische Guide bereits am Arm und deutet auf eine andere Stelle hoch oben an der gegenüber- Statisch perfekt. Der schräge Verlauf der Decken wurde milli metergenau der natürlichen Form der Bergkuppen angepasst.
17 Tage wurden benötigt, um das ganze Wasser abzupumpen.
liegenden Wand: »Guck mal dort: Da gibt es uralte Ritzzeichen.
Manche wollen darin einen ausgestorbenen Flugvogel erkennen.« Neugierig folgt mein Kameraobjektiv seinem Finger. Und tatsächlich: Ganz hoch oben erkenne ich so etwas wie einen Pterodactylus, einen urzeitlichen Flugsaurier.
Nur eine Laune der Natur? Möglich. Dennoch schlägt meine Fantasie längst Kapriolen. Vernebelt die subtropische Feuchtigkeit meine Sinne? Nein, denn was ich hier zu Gesicht bekomme, stellt selbst die monströsen Zwillingskavernen von Huangshan in den Schatten: Eine statisch perfekt konstruierte Riesengrotte neben der nächsten und dies gleich zu Dutzenden – fernab von Europa, am anderen Ende der Welt. Als ob hier Jahrhunderte vor Christus eine ganze Heerschar vergessener Genies im Rekordtempo modernste Gerätschaften geschwungen hätten.
Wandelten wir gerade durch uralte Militärkasernen? Unwahrscheinlich. Dafür sind die Eingänge zu klein und die innere Ausarbeitung zu perfekt. Wurden hier einst wertvolle Rohstoffe abgebaut? Nein – weil es in dieser Region keine gibt. Simpler Ausgabe 6/2014 17 Steinerne Paläste für die Ewigkeit.
Eigentlich müssten hier Heerscharen von Forschern aktiv sein, um das Rätsel von Longyou zu lösen. Doch niemand scheint sich dafür zu interessieren…
Bergbau? Warum dann die extrem aufwändigen Verzierungen an den Wänden? Suchte man in den Kavernen vor Jahrtausenden Schutz? Vielleicht. Nur: Vor wem? Oder beÀnde ich mich am Ende gar in einer heiligen Stätte?
Auch die vier chinesischen Entdecker sind sich über Sinn und Zweck der Höhlen bis heute uneins: »Es sollte ein Palast werden, er ist nur nicht fertig geworden«, mutmasste einer der Bauern vor einigen Jahren. »Ich denke, es sollten Kaisergräber werden«, meinte ein anderer. Und ein dritter spekulierte verlegen lächelnd: »Es sieht so aus, als ob es von Menschen gemacht worden wäre. Aber viele behaupten, es seien Ausserirdische gewesen. Das kann auch sein.« Klingt etwas arg fantastisch. Und bleibt dennoch faszinierend – weil sich der legendäre Gelbe Kaiser, mythologischer Urvater aller Chinesen, vor Jahrtausenden nicht nur im Gebirge der Provinz Anhui getummelt, sondern vor seiner Himmelfahrt just auch auf dem Berg Shicheng herumgespukt haben soll. Einem Berg, der sich ausgerechnet in der Provinz Zhejiang beÀndet. So vermeldet es zumindest die Internetseite www.china.org und zitiert dazu Hong Bo.
Der Professor der Zhejiang Normal University beruft sich seinerseits auf allerlei »historische Daten, Legenden sowie Vorortrecherchen« und betont: »Kaiser Huangdis Besuch auf dem Berg Shicheng wurde uns im Buch der Berge und Seen überliefert, einem massgebenden Bericht über berühmte Orte der chinesischen Geschichte.« Nicht einmal unser Guide kannte diesen Ort Unglaublich, dass kaum ein Chinese von diesem unterirdischen Wunderpalast im Kreis Longyou weiss, denke ich, während ich das Unfassbare zu fassen versuche.
Selbst Xu – seit vielen Jahren als Guide mit Touristen in ganz China unterwegs – musste sich wenige Tage vor unserem Besuch vor Ort erst schlau machen, weil er keinen blassen Schimmer davon hatte, wie er mir auf der Fahrt kleinlaut gestand:»Auch das unterirdische Labyrinth von Huangshan war mir bis dato völlig unbekannt.« Ähnlich war es uns bereits einige Tage zuvor in Xian ergangen, wo wir die geheimnisumwitterten Grabhügelpyramiden rund um das Maoling-Mausoleum in Augenschein nahmen. Touristen verirren sich dorthin so gut wie kaum.
Die wenigen Broschüren, die am Eingang der prächtigen Gartenanlage von General Huo Qubing auÁiegen, sind vergilbt, ihre Umschläge wölben sich feucht in alle Richtungen.
»Ich war schon seit vielen Jahren nicht mehr da, und sogar unser Fahrer musste sich erst erkundigen, wie man hierhin gelangt«, kicherte die einheimische Führerin, drehte sich verlegen ab und wandte sich uns erst eine Weile später wieder zu.
»Weshalb werden die Gräber nicht systematisch geöffnet, konserviert und studiert?« will ich von ihr wissen.
»Leider weiss ich das nicht«, meint sie immer noch unsicher. »Vielleicht fürchtet man sich davor, die Ruhe unserer Urahnen zu stören.« Kurz zuvor hatte die gelehrte Dame noch unverhohlen über Grabräuber geklagt, die hier immer wieder wüteten. Und seufzte:»Mit etwas Glück Ausgabe 6/2014 Musste sich selber erst informieren: Guide Xu vor dem Rest einer Statue, die mit den Höhlen nichts zu tun hat.
können Sie OriginalÀguren von hier auf dem Schwarzmarkt bereits für wenige hundert Euro ergattern.« Selber schuld, dachte ich mir und schüttelte ernüchtert den Kopf.
Über 2000 Jahre alte Ritzzeichnung Unvermittelt reissen mich in der fantastischen Unterwelt von Longyou ein paar laute Stimmen aus meinen Gedanken: Ein paar chinesische Besucher kreuzen in Höhle Nr. 2 unseren Weg.
Verhalten schlendern sie von Pfeiler zu Pfeiler. Ihre Neugier weckt einzig eine in einem verdreckten Glaskasten ausgestell – Verbindung zu den Sternen? Glaubt man dieser chinesischen Darstellung, sind die Höhlen Nr. 1 bis Nr. 7 von Longyou im Sternbild des Grossen Wagens angeordnet.
»Ein Pferd, ein Vogel und ein Fisch«: Die einzige nachweislich Jahrtausende alte Darstellung in den fünf Höhlen.
te Statue mit fehlendem Kopf. Ein Buddha? Oder ein stilisierter General? Die kuriose Figur besteht aus einem Gestein, das man erst 1000 Kilometer von den Höhlen entfernt Àndet.
Als einziges Objekt überhaupt wurde sie beim Auspumpen in der Höhle gefunden, vermutlich von irgendwem, irgendwann im damals bereits unter Wasser stehenden Eingang verloren oder bewusst versenkt. Ähnlich einem uralten Eintrittsticket zur Sphinx, das unlängst in einem der Königinnen-Schächte der Cheopspyramide zufällig zum Vorschein kam. Kurz: Die Statue hat hier ebenso wenig verloren wie eine Pekingente in der Arktis.
Während sich die Einheimischen weiterhin um den beschlagenen Glaskasten scharen, schlüpfe ich durch eine kleine, neuzeitliche Öffnung in der 50 Zentimeter dünnen Seitenwand weiter Richtung Höhle Nr. 1. Zum Verdruss chinesischer Forscher hatten Bauern diesen Durchgang in den 1990er-Jahren brachial aufgewuchtet, nachdem sie bereits in Höhle Nr. 5 Wände und Säulen mit allerlei kitschigen, neuzeitlichen Darstellungen verschandelt hatten. Etliche Stahlträger und Betonverstärkungen waren nötig, um das Bauwerk wieder zu stabilisieren.
Hier kriegen wir auch die einzige originale Darstellung zu Gesicht: Hoch oben an einer der Höhlenwände zeigt sie ein stilisiertes Pferd, eine Art Riesenvogel oder Flussmonster sowie einen Fisch. Chinesische Wissenschaftler schreiben der Ritzzeichnung ein Alter von über 2000 Jahren zu. Unter ihnen Professor Zhifa Yang von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Pegeben sie zwei Vasenfragmente, wie sie für die Westliche Han-Dynastie von 206 v. Chr. bis 23 n. Chr. typisch sind.« Nicht zu vergessen die drei Tierdarstellungen in Höhle Nr. 1, wie der Geologe ergänzt:»Gewisse Archäologen und Historiker datieren sie auf 206 v. Chr. bis 589 n. Chr.« Die künstliche Unterwelt dürfte nach Zhifa Yangs Meinung somit gut und gerne bis zu 2200 Jahre alt sein.
Kein Geld für weitere Grabungen Wieder an der OberÁäche bietet mir Xu neben einem Imbiss-Shop eine chinesische Zigarette an. Beim Qualmen schiessen mir unzählige Fragen durch den Kopf.
»Wie gehts hier weiter? Wann werden die restlichen Höhlen ausgepumpt, erforscht und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht?«, sprudelt es aus mir heraus.
Xu weiss es nicht. Also unterhält er sich auf Chinesisch mit einer örtlichen Verantwortlichen. Nach knapp einer Minute ist klar: Geplant ist gar nichts. »Zu wenig Geld«, übersetzt der Guide aus Shanghai den Wortschwall seiner lokalen Kollegin kurz und bündig.
Wohl eher zu wenig Interesse, denke ich angesichts Chinas rekordverdächtigen Devisenmengen zähneknirschend. »Bei uns in Europa wären derart riesige, alte, künstliche und archäologisch erst noch unverstandene Höhlen eine Sensation – so etwas kennen wir bei uns nicht«, wage ich einen letzten Versuch, das Interesse meines Gegenübers an der grandiosen Rätselstätte zu schüren. »Wie bereits gesagt«, lächelt Xu höÁich: »Für uns Chinesen sind das nur langweilige Steine.« Sagts, drückt seine Zigarette aus und drängt zum Aufbruch.
Auf der stundenlangen Rückfahrt in Richtung Huangshan durchs idyllische Niemandsland fahren wir an unzähligen grün überwachsenen Erdhügeln vorbei. Wetten, dass manche davon weitere, unentdeckte Höhlenlabyrinthe bergen?
Neues gibt es auch vom benachbarten Höhlenlabyrinth in Huangshan (Anhui) zu berichten, dessen Erbauer mit denjenigen von Longyou identisch sein dürften. Bis heute werfen die ebenso künstlich geschaffenen und mit ähnlichen Strichmustern verzierten Riesen-Kavernen analoge Fragen auf. Schriftliche Überlieferungen gibts auch in ihrem Fall keine. Geschätztes Alter: Mindestens 2000 Jahre.
Endlich! Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach meinem ersten Besuch stehe ich am 20. September 2014 erneut vor dem rätselhaften Höhlenlabyrinth von Huangshan (siehe Bilder in »mysteries« Nr. 6/2012). Mit von der Partie ist diesmal neben Reiseguide Xu im ofÀziellen Auftrag auch die einheimische Yao.
»Sind Sie der Schriftsteller, der über unsere Höhlen geschrieben hat?« fragt mich die junge Lady unterwegs mit leuchtenden Augen. Etwas verlegen nicke ich. »Es ist mir eine Ehre«, strahlt sie in tadellosem Englisch und reicht mir – für Chinesen untypisch – die Hand. »Vielen, vielen Dank für Ihre Bemühungen, unsere wundervolle Region im Westen bekannter zu machen.« Von den insgesamt 36 Höhlen sind bei unserem Besuch diesmal leider nur gerade drei Abenteuerlustige Weggefährten: Frank Moosburger (oben), Irene Sittig sowie Mathias Lang und Gregor Spörri (r.).
Wegen Steinschlags geschlossen. Die Höhlen Nr. 33 und 34. Wer sucht, findet unweit davon eine weitere, offiziell unzugängliche Grotte (Nr. 31).
öffentlich zugänglich, darunter die mit 4800 Quadratmetern (Nr. 2) und 12’600 Quadratmetern (Nr. 35) grössten künstlichen Kavernen.
Eine weitere, höher gelegene Gruft, in der ein moderner Buddha thront, ist seit Mai 2014 wegen Steinschlags geschlossen. Das hinderte ein paar »mys teries«- Leser freilich nicht daran, auf eigene Faust nach weiteren, bislang noch unter Wasser stehenden Grotten zu suchen.
Mit Erfolg: Gleich zwei weitere, im Dickicht verborgene Höhleneingänge konnten dank Mathias Lang, Irene Sittig und Frank Moosburger trotz ofÀzieller Absperrung abseits der ofÀziellen Touristenpfade heimlich aufgespürt und zum ersten Mal überhaupt fotograÀsch dokumentiert werden (Nr. 1 und Nr. 31).
Überraschend bestätigt wurde mir von einheimischen Experten zudem, dass alle Höhlen einst mit unterirdischen Gängen verbunden waren und sowohl Grotte Nr.
2 als auch Grotte Nr. 35 noch weitaus grösser sein dürften, als sie sich derzeit ohnehin schon präsentieren. Grund: An mehreren Stellen gehts noch tiefer in den Untergrund. Aus Geldmangel wurde das dortige Geröll bis heute nicht ausgehoben und entsprechende Zugänge von den zuständigen chinesischen Archäologen teils sogar bewusst zubetoniert.
»Horch mal«, ruft mir Xu tief unter der Erde zu und stampft in einer unscheinbaren Nische von Höhle Nr. 2 mit dem Fuss auf den Fels. Dumpf vibriert der Boden: Sympathische»Hier unten geht es weiter…« Begleiterin. Die einheimische Yao.
Am Nachmittag drücke ich einem der armen Händler vor den Grotten ein paar Fast noch enger als 2012 bei meinem ersten Besuch: Nur mit Mühe und eingezogenen Köpfen gelingt es uns, aus der überfluteten Höhle Nr. 24 wieder ins Freie zu paddeln.
Zum ersten Mal fotografiert: Blick in die bis heute vor neugierigen Augen geschützte Höhle Nr. 1 von Huangshan.
Bananen und Äpfel in die Hand, die uns vor der Abfahrt im Hotel mitgegeben worden waren. Es dauert eine kleine Ewigkeit, bis der uralte Mann begreift, dass ich ihm die Früchte schenken will.
Ein dankbares Lächeln umspielt sein faltiges Gesicht.
Stunden später, meine Kollegen warten vor der Anlage bereits im Bus, treffe ich ihn erneut. Hastig winkt er einen Kollegen herbei, der ein paar Brocken Englisch spricht. »Sie mögen unsere Höhlen?«, übersetzt dieser. »Of course – natürlich«, lächle ich.
»Grosses Geheimnis man hier entdecken wird, will ihnen dieser alte Mann sagen«, wispert mir der Fremde zu und deutet auf den betagten Chinesen, der sich mit gefalteten Händen nach alter Sitte freundlich vor mir verbeugt. »Sie werden es Ànden. Aber erst, wenn die Zeit mit Ihnen zurückkommt.« Ich verbeuge mich ebenfalls höÁich, schultere eilends meinen Rucksack und haste verdattert Richtung Parkplatz. Ein letzter Blick zurück und mir wird klar: Ich bin hier nicht zum letzten Mal.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/66-hoehlen-labyrinth-von-huangshan-noch-groesser-als-vermutet-page20-1.jpg8471270Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-06-01 12:00:002025-12-15 19:03:47HöHlen-Labyrinth Von Huangshan: Noch GröSser Als Vermutet!
Von Tolkiens Welten fasziniert: Tim Kirk (l.) bei seinem Besuch im Museum von Bernd Greisinger (r.).
Tim Kirk »mysteries«. Besonders beeindruckt habe ihn die Vollkommenheit der Welt, die Tolkien schuf. »Es war mir als Künstler ein intensives Bedürfnis, sie bildlich darzustellen. Ich wollte sie malen, meine Fantasie zu Papier bringen.« Seine Originale nun im Museum zu sehen, ist für den Illustrator ein besonderes Erlebnis. »Bernd hat das grossartig arrangiert, sehr respektvoll und intelligent«, freut sich der Kalifornier.
»Ich habe jahrelang für den Disney-Konzern Vergnügungsparks mitgestaltet. Nicht zuletzt in Tokio. Dabei ging es stets darum, die Besucher in andere, magische Welten zu entführen, sie den Alltag vergessen zu lassen. Und genau das ist hier mit diesem Museum sehr gut gelungen.« Die Hälfte der Sammlung schlummert noch im Keller Überwältigt zeigt sich Kirk auch von der Qualität der Sammlung, die weltweit ihresgleichen sucht. »Diese Ausstellung gehört meines Erachtens auf die Liste der grossen Museen«, schwärmt er. »Ich kenne nichts Vergleichbares.« Und dies, obwohl auf der aktuellen AusstellungsÁäche derzeit nur gerade die Hälfte aller Exponate gezeigt werden kann, die Greisinger besitzt – und die immer noch mehr werden, denn der Tolkien-Kenner strebt eine möglichst vollständige Kollektion an.
Dass das auch logistisch nicht immer einfach ist, machen die vielen Schachteln deutlich, die sich in der Tiefgarage stapeln.
Zauberer Gandalf: Oben das Gemälde von Tim Kirk, unten links Schauspieler Ian McKellen in der neuen »Hobbit«- Trilogie von Peter Jackson.
Monster, Biester, Bestien. Auch viele Geschöpfe Mordors haben im Museum ihre letzte Ruhe gefunden.
»Viele davon müssen erst noch ausgepackt und sortiert werden«, so der Sammler.
Zur Einstimmung auf die Reise durch das illustre Hobbit-Reich empfängt Bernd Greisinger seine Gäste im Partyraum. Beeindruckend ist hier nicht nur eine lebensechte Gollum-Skulptur, sondern auch der runde Tisch, in dessen Mitte ganz Mittelerde eingraviert ist. Die Holzplatte lässt sich drehen. »Wer am Ende bei Mordor sitzt, muss die nächste Runde bezahlen«, bringt der Museumsdirektor die Besucher zum Schmunzeln.
Vollständig eingerichtet, mit Bad und Toilette Die Tür zum eigentlichen Mittelerde-Museum ist kreisrund und führt direkt in die Hobbit-Höhle. »Eine vollständig eingerichtete Wohnung, mit Bad und Toilette«, verrät der Museumsdirektor nebenbei. Von dort geht es weiter zum lebensgrossen Balrog, am riesigen Troll vorbei und schliesslich in die Königsstadt Gondor.
Überall hängen Bilder und prachtvolle Schwerter an den Wänden. Daneben sind Bücher mit Signaturen, Erstausgaben oder Sonderdrucke ausgestellt. Aber auch Briefe von und an Tolkien sowie etliche Figuren, darunter viele künstlerische Prototypen.
Was Tolkien betrifft, ist Bernd Greisinger ein wandelndes Lexi kon. Immer wieder öffnet er Schubladen, um weitere Kuriositäten aus seiner Sammlung hervorzuzaubern. Und zu jedem Ausstellungsstück kennt er mindestens eine Geschichte.
Natürlich hat er alle Bücher gelesen, hat die Runenschrift und die Elbensprache erlernt. Und er teilt sein Insiderwissen gerne, egal ob mit eingeÁeischten Fans oder mit Laien, die bestenfalls Mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Blick aus dem Inneren der Hobbit-Höhle.
Ausgabe 6/2014 Fast wie im Film: Aussenansicht von Bernd Greisingers Mittelerde-Museum im bündnerischen Jenins.
die Filme kennen. Wer weiss zum Beispiel, dass das idyllische einen guten Job gemacht. Man könnte sich darüber aufregen, Lauterbrunnental im Berner Oberland dem Hobbit-ErÀnder verdass er gewisse Dinge wegliess oder veränderte. Aber ich bin mutlich als Vorlage für sein Elben-Paradies von Bruchtal diente?
glücklich mit seinen Filmen und Figuren.« (»mysteries«, Nr. 4/2009) Die Inspiration zur Figur des Zaube-Der dritte und letzte Hobbit-Film (»Die Schlacht der fünf Heerers Gandalf wiederum dürfte auf eine lokale Postkarte zurückre«) startet am 15. Dezember dieses Jahres in unseren Kinos.
gehen, die der damals 19-jährige Tolkien auf seiner Schweizer Bereits am 13. November erscheint zudem eine um 25 Minuten Reise gekauft hatte. Darauf ist ein »Berggeist« zu sehen, samt erweiterte Fassung von »Smaugs Einöde« als Blu-ray-Disc.
Umhang, spitzem Hut und weissem Bart.
Dekoration und Ambiente des Museums erinnern stark an die ➤ Infos:www.greisinger.museum aktuellen Kino-Epen von Peter Jackson. Was hält der Sammler
Die Pilgerstätte für alle Hobbit-Freunde liegt im Schweizer Dorf Jenins. Ein neues Mittelerde-Museum lockt dort Tolkien-Fans aus aller Welt an. Zu ihnen zählt auch der frühere Disney-Illustrator Tim Kirk, der den Figuren aus dem »Herr der Ringe«-Epos als einer der Ersten Gesichter gab. Kürzlich machte auch er in der zauberhaften Hobbit-Höhle Halt, wo manche seiner Gemälde nun ausgestellt sind. »mysteries« war dabei.
Der Weg nach Mittelerde führt über die Schweizer Alpen, an den Rand des bündnerischen Dorfes Jenins. Hier lebt und wirkt Bernd Greisinger, Tolkien-Fan, Sammler und seit letztem Herbst Museumsdirektor. Tausende von Büchern, Bildern und Artefakten hat der Deutsche gekauft oder ersteigert und ihnen in jahrelanger Arbeit ein Museum errichtet, weitgehend unterirdisch – anschliessend an die Tiefgarage seines eigenen Hauses.
Wer das Hobbit-Museum besuchen will, muss sich per Internet anmelden.
Oder er nimmt mit dem enthusiastischen Tolkien-Kenner telefonisch Kontakt auf.
Fantastische Welten halten Überraschungen bereit. Und so schlendert am gleichen Sommertag wie »mysteries« auch der frühere Disney-Park-Imagineer und Tolkien-Maler Tim Kirk aus Kalifornien durchs Museum – und trifft dort auf manche seiner Originale, die Greisinger erworben hat. Etwa den allerersten Tolkien-Kalender aus dem Jahr 1969. Die einzelnen Bilder – alle von Tim Kirk handgezeichnet – wurden einst mit Heftklammern zusammengefügt. Kaum 250 Exemplare davon waren hergestellt worden. »Eines habe ich zu Hause«, erklärt der Maler. Ein weiteres besitzt Bernd Greisinger.
Der kalifornische Künstler gab Kreaturen wie Gollum, Smaug oder Gandalf als einer der Ersten ein unverwechselbares Gesicht. Für seine Master-Arbeit im Fach Illustration legte Kirk eine Serie von 26 Bildern mit Motiven aus »Herr der Ringe« vor. 13 davon wurden als »The J.R.R. Tolkien Calendar 1975« vom US-Verlag »Ballantine Books« publiziert. »Ich war von den Büchern derart begeistert, dass ich sie meinem kleineren Bruder vorlas, nur um sie mit jemandem teilen zu können«, erzählt
Ich musste meine Fantasie ganz einfach zu Papier bringen.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/66-hobbit-epos-dieser-mann-gab-zauberer-gandalf-ein-gesicht-page41-1.jpg1104258Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-06-01 12:00:002025-12-15 19:03:32Hobbit-Epos: Dieser Mann Gab Zauberer Gandalf Ein Gesicht
Hollywood-Spektakel zum Spottpreis: Im Hintergrund die grüne Leinwand, den Rest erledigt der Computer.
Fotos ist längst nicht mehr zu trauen. Dasselbe gilt mittlerweile leider auch für KurzÀlme. Selbst minutenlange Sequenzen lassen sich mittlerweile am heimischen PC manipulieren, so dass es kaum jemand merkt. Und das ist nur der Anfang. Willkommen in einer Zukunft, die sich keiner wünscht.
Ursula von der Leyen graÀsch aufpeppen? Kein Problem. Ukrainischen Soldaten russische Mützen überstülpen, ohne dass jemandem die Bild-Trickserei auffällt? Schwieriger, aber machbar. Mit wenigen Handgriffen verändern GraÀker heute mittels»Photoshop« und anderer Software Fotos aller Art – vom sekundenschnellen Entfernen eines Pickels, über fotorealistische Veränderungen von Gesichtern, Haaren oder Model-Wölbungen bis hin zur Erstellung kompletter Fantasiebilder.
Kaum noch 1000 Euro kosten derlei ProÀ-Programme heute, Tendenz sinkend.
Auch dokumentarischen Filmaufnahmen lässt sich heute kaum noch trauen. Denn abgespeckte Billigversionen bislang unerschwinglicher Hollywood-Tricksoftware sind längst auch für
Zum Tricksen brauchts eine grüne Leinwand und ein paar 1000 Euros.
Otto Normalverbraucher erschwinglich. Wo die ProÀ-Gauklerei früher millionenschweren Filmfabriken vorbehalten war, gehört das sogenannte Greenscreen-Verfahren heute selbst in Kleinststudios zum Standard. Benötigt werden dazu lediglich eine grüne Leinwand, vor der sich ein Schauspieler geschickt in Szene setzt, ein paar Scheinwerfer und PC's sowie ein bisschen Software. In Sekundenschnelle lässt sich die grüne Fläche hinter dem Akteur damit per Mausklick gegen jeden beliebigen Hintergrund tauschen, etwa gegen einen tückischen Taifun. Zwei, drei weitere Mausklicks, ein bisschen Studiowind – und fertig ist das stürmische Filmchen. Der Reporter kämpft nun zum Spottpreis tapfer gegen den Orkan.
Doch das ist nur der Anfang: Immer perfekter gelingt es Hollywood derzeit, Schauspielern digital kopierte Gesichter anderer Darsteller »überzustülpen«, ohne dass der Zuschauer den Schwindel bemerkt. Statt Massendemonstrationen mit Tausenden von Statisten zu drehen, genügt heute eine Handvoll Schauspieler, die in verschiedenen Kostümen x-mal geÀlmt und innerhalb einer Szene dann digital multipliziert werden. Auch in diesem Fall ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis dies auch Hinz und Kunz am heimischen PC möglich ist.
Längst tüfteln unsere Jüngsten auf ihren Mobiltelefonen mit Filmeffekten herum, um sie – spielerisch vereinnahmt von der Softwareindustrie – in reiferen Jahren wohl ebenso spielend leicht einzusetzen. Reifere Semester produzieren in ihrer Freizeit für »youtube« bereits »Star Wars«- oder »Enterprise«-KurzÀlme, die den Originalen in punkto Tricks extrem nahe kommen (Suchbegriffe: »Boba Fett vs Vader«, »Star Trek Continues E02«).
Sind Filme als Beweismittel bald Vergangenheit?
»mysteries« behauptet: Spätestens in zehn Jahren gehören ProÀ-Programme zur trickreichen Manipulation von Filmaufnahmen zur Gratis-Ausstattung jedes Handys. Unterschiede zwischen Fiktion und Realität werden dann selbst für Spezialisten kaum noch erkennbar, geschweige denn nachweisbar sein.
Die schleichende Perfektion der Digitalisierung verändert unsere Welt: Bald wird selbst dem kleinsten Amateur-Filmschnipsel aus Timbuktu kaum noch zu trauen sein, auch wenn er in der ARD oder auf CNN ausgestrahlt wird. Vor Gericht werden Filme als Beweismittel irgendwann wohl nicht mehr zugelassen. Und wo im Internet bereits heute das Informationschaos wütet, wirds künftig noch kunterbunter. Weil bald jeder seinen getürkten Àlmischen Mist in Sekundenschelle um die Welt verbreiten kann. Zur Freude aller Machthaber, denen nichts unbequemer ist als die originalgetreue Abbildung der Wahrheit.
Wird bald jeder Knirps Monster oder Aliens in Szene setzen, um dank Werbeclicks sein Taschengeld aufzubessern?
Und was heisst das für geschichtlich bedeutsame Schnappschüsse oder gestochen scharfe AmateurÀlme von UFOs?
Wird die Beweislage noch vertrackter als sie ohnehin schon ist? Sicher ist: Bereits heute werden wir manipuliert. Auf allen Kanälen. Und in naher Zukunft wird die mediale Verarsche wohl noch weitaus dreister.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/66-glauben-sie-nicht-mehr-alles-was-sie-sehen-page57-1.jpg18181304Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-06-01 12:00:002025-12-15 19:02:54Glauben Sie Nicht Mehr Alles, Was Sie Sehen…
Es klingt barbarisch, und dennoch scheint es kleine Wunder zu bewirken: Wer sein Gehirn mit sanften Stromstössen oder Magnetfeldern traktiert, soll seine Tätigkeiten aufmerksamer und konzentrierter ausüben können. Selbst namhafte Neurologen setzen zunehmend auf derlei Methoden. Und mit ihnen leider auch das US-Militär.
ursprünglich für Video-Gamer, bewirbt die Anwendung nun aber auch für andere Bereiche. Zum Beispiel, um besser lernen oder konzentrierter arbeiten zu können.
trag über diese Tierexperimente hörte, dachte ich, dass das auch beim Menschen möglich sein müsste. So haben wir uns an die ersten Versuche gemacht und die Gleichstromtherapie Wollte es wissen: Radio redakteur Jürg Tschirren bei seinem unkonventionellen Selbstversuch. (Foto: SRF) as hatte Jürg Tschirren da frühmorgens bloss auf dem Kopf? Der Redakteur von Schweizer Radio SRF bastel- Wte sich mit einfachsten Mitteln einen Gleichstrom-Generator, den er sich im August 2014 mittels Klebeband vor der Webkamera um die Stirn band. Die kleine Apparatur gab sanfte Stromstösse an sein Gehirn ab.
Nein, Tschirren ist weder Masochist noch Folterknecht in Ausbildung. Der Journalist testete vielmehr eine vielversprechende, medizinisch erprobte Methode zur Konzentrationssteigerung: Die transkranielle Gleichstromstimulation. Die Anleitung zum Bau solcher»Maschinchen« Àndet sich im Internet unter dem Stichwort »tDCS« (»transcranial Direct Current Stimulation«), bislang allerdings fast nur in Englisch.
Doch das Interesse wächst. Das Unternehmen »TCT Research Limited« aus Hong Kong etwa vertreibt nach eigenen Angaben professionelle tDCS-Geräte seit zwei Jahren in über 120 Ländern und zählt auch gut 40 Universitäten und Forschungszentren zur Kundschaft. In Asien kostet ein Gleichstrom-Stimulator umgerechnet 287 Euro. Etwas günstiger erhält man das Gerät bei »Foc.us« aus den Vereinigten Staaten, nämlich für umgerechnet 189 Euro. Die Firma entwickelte es Bereits die alten Römer behandelten schweres Kopfweh mit Zitterrochen.
SRF-Redakteur Tschirren mags günstiger – aber auch gewagter. Und so bastelte er sich den Hirnstimulator mit 12-Volt-Batterie und feuchten Schwämmen für ein paar Euro kurzerhand selbst (Stromstärke: zwei Milliampere, siehe Box). Nicht ohne dabei auf fachkundigen Rat zurückzugreifen, um sicherzugehen, seinem Gehirn nicht zu schaden. Rücksprache nahm er dabei auch mit dem Neurologie-Professor Andreas Luft vom Universitätsspital Zürich, der zumindest über keine negativen Effekte zu berichten weiss und der Methode durchaus Zukunftschancen einräumt.
Dass Elektrizität einen positiven Effekt auf das menschliche Gehirn haben kann, ahnten schon die alten Römer. Bereits im ersten Jahrhundert empfahl der Arzt Scribonius Largus bei schlimmen Kopfschmerzen das AuÁegen eines Zitterrochens als Elektrotherapie. In den 1960er-Jahren wurde die antike Gleichstrombehandlung wieder entdeckt. »Tierexperimente zeigten, dass die Gleichstromtherapie das Ruhemembran-Potenzial der Hirnzellen verändern kann«, bestätigt Walter Paulus vom Universitätsklinikum Göttingen.
Der Neurologe wendet das Verfahren in seiner Klinik in der Schmerztherapie an. »Als ich 1999 auf einer Tagung einen Vor- ◄ Tschirren beim Gamen.Vor dem Selbstversuch hatte er Rücksprache mit einem Neurologen genommen.
einer Sprachstörung. Jahre nach seinem Schlaganfall erhielt er neben logopädischem Training wöchentlich eine Stunde lang eine Gleichstrombehandlung. Nach einiger Zeit stellte sich eine deutliche Besserung ein.« Die tDCS-Therapie wirkt aber auch bei Gesunden.
Zumindest verspricht sich dies die DARPA (»Defense Advanced Research Projects Agency«), die Ideenfabrik der US-Armee. Sie möchte mit Hilfe von Stromstössen die Ausbildung der Soldaten verkürzen. OfÀziell, weil diese dank höherer Konzentration in kürzerer Zeit mehr Wissensstoff aufnehmen können. InofÀziell wohl, um deren Treffsicherheit zu verbessern.
Erst kürzlich war die DARPA wieder einmal in die Schlagzeilen geraten, als sie kurz vor der Stilllegung des umstrittenen HAARP-Antennenwalds in Alaska mit Millionensummen letzte Strahlungsexperimente Ànanzierte. Nicht im Interesse der Wissenschaft, sondern im Namen des Militärs. Da passt es auch ins Bild, dass sie nun plant, angehende Kampfpiloten während ihres Trainings an Video-Simulatoren mittels tDCS zu unterstützen. Grund: Erste Versuche haben ergeben, dass sich die Piloten – ähnlich wie Videogamer – mit Hilfe von Gleichstrom länger konzentrieren können und so die Genauigkeit beim Finden von Bedrohungen auf dem Bildschirm länger aufrecht erhalten.
Wie lange hält der Konzentrationseffekt an?
SRF-Redakteur Jürg Tschirren testete das Gerät ebenfalls beim Computerspielen. Sicherheitshalber nur während 20 Minuten.
Seine Erfahrung: »Tatsächlich fühlte ich mich während des Spielens sehr konzentriert, mehr als beim Versuch ohne Elektroden an Kopf und Körper. Allerdings ist nicht klar, wie sehr die Veränderung dem Umstand geschuldet sein könnte, dass der Test begonnen hatte und ich mich nun noch mehr auf das Spiel konzentrierte.« Weiter probierte er aus, ob dank des Stroms am Kopf sein Gedächtnis besser funktionierte. Er testete, wie viele Kommastellen der Kreiszahl Pi er sich merken konnte. »Mit tDCS-Unterstützung kam ich auf 18 Zahlen, die ich mir merken kann. Allerdings nicht für lange: Als ich die Zahlen zehn Minuten nach Testende noch einmal aufsagen wollte, scheiterte ich schon nach der fünften«, so sein Fazit, freilich nach nur einmaliger Anwendung.
Zum ultimativen Lerngenie sei er damit nicht mutiert. »Doch ich hatte tatsächlich den Eindruck, die transkranielle Stimulation hätte einen Effekt auf mein Gehirn: Gedächtnis, Reaktion sozusagen erneut entdeckt. Heute wissen wir: Um eine Wirkung zu erzielen, müssen wir länger und intensiver stimulieren als es damals in den Versuchen getan wurde.« Angewandt und erforscht wird die Stromkur auch bei Epilepsie- und Schlaganfallpatienten sowie bei depressiven Personen, etwa an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität München. »Nach den bisherigen Studien erscheint die tDCS mit den bisher verwendeten Parametern als sicher und nebenwirkungsarm bei gleichzeitig stärkerer und länger anhaltender Wirkung auf die kortikale Exzitabilität (Erregung der Hirnrinde) als bei der TMS-Magnetstimulation«, erklärt der Oberarzt und Forschungsleiter Frank Padberg auf der Homepage der Uni.
Will heissen: Der EinÁuss dieser Therapie scheint sogar noch wirksamer als jener von TMS, bei der das Hirn mittels Magnetfelder ebenfalls positiv stimuliert werden kann.
Mit ebendieser Magnet-Therapie behandelt Friedhelm Hummel, Neurologe an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf, Patienten zum Teil noch Jahre nach einem Schlaganfall – ebenfalls mit guten Resultaten. Und auch er erforscht die Wirkung der transkraniellen Gleichstromstimulation. Mit dem Ziel, das »Gehirn anzuregen, sich umzuorganisieren«, wie er 2012 auf dem Diskussionsforum der »Brain Fair«, einer Fachveranstaltung von ETH und Uni Zürich, erläuterte: »Im Vergleich zu den Studienteilnehmern, die eine Placebo-Stimulation erhielten, verbesserte sich bei den so behandelten Patienten die Grundsituation. So zum Beispiel bei einem 83-jährigen Schlaganfallpatienten mit einer Aphasie, Beim US-Militär laufen bereits erste Versuche mit Kampfpiloten.