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Unsere Mediadaten finden Sie unter: www.mysteries-magazin.com «Rätsel der Archäologie» – Unterdrückte Entdeckungen Herbig, ISBN 3776623187, EUR 9.90 «UFOs über der Schweiz» – Das Dossier der Luftwaffe, Kopp, ISBN 3930219271, EUR 19.90

Eine Liste der verschiedenen Sprachen in einer Fremdsprache.
Ein schwarz-weißes Foto eines Blitzes.
Ein Plakat mit einem Gesicht und den Worten Rätsel der Archaologie.
Ein Plakat mit dem Titel UFOS unter der schweiz.

Robert Sebastian: «In 7 Schritten 10 Jahre jünger», Herbig, 240 Seiten, EUR 14.90 Rolf Drevermann: «Heilen in Gottes Auftrag», Langen Müller, 224 Seiten, EUR 14.90

Aktuelle Bücher von Robert Sebastian und Rolf Drevermann

Ein weißes und graues Bild einer Sonne mit einer Zahl 6 in der Mitte.
Ein Buchcover mit einem Mann und einer Frau darauf.
Ein Plakat für Robert Sebastian Das Jungbrunnen-Geheimnis.
Ein Mann fliegt durch die Luft mit einer Menge Blasen um ihn herum.

Kornkreis im schweizerischen Interlaken. Untersuchungen vor Ort deuten auf menschliche Verursacher hin.

Seltsame Vorgänge vor dem Schweizer Mystery Park: Über Nacht entstand vor der Anlage ein Kornkreis mit rund 60 Metern Durchmesser. Untersuchungen vor Ort deuten indes auf eine Fälschung hin.

«Höhepunkt» der aktuellen Kornkreis-Sonderausstellung im Schweizer Mystery Park sollte am Wochenende des 20./21.

August ein «Kornkreis-Making-of Event» durch den Vermessungsingenieur und Künstler Vitali Kuljasow bilden.

Diese Kornkreisfälschung sollte mittels einer Webcam auch im Internet verfolgt werden können. Zu diesem Zweck war auf dem Parkdach seit dem 18.August ein entsprechendes Aufnahmegerät postiert.

Laut Mystery Park wurde am frühen Morgen des 19. August gegen 7.00 Uhr vom Personal ein Kornkreis unbekannter Herkunft in einem der Felder entdeckt. In einer Krisensitzung wurde das geplante Event abgesagt.

Statt dessen sollten Forscher die aufgetauchte Formation unter die Lupe nehmen. Hierzu wurden der Ausstellungsleiter Jay Goldner sowie die Schweizer Kornkreisforschungsgruppe KORE’S und ich aufgefordert.

Als erster war Werner Anderhub (KORE’S) bereits am Abend des 19. August, gegen 19.20 Uhr vor Ort. Er hatte das Glück, die Formation noch vor dem einsetzenden Regenwetter begehen zu können.

Dabei fand der erfahrene Forscher im Kornkreis gebrochene und wirr durcheinanderliegende Getreidelagen vor: «Die Übergangsbereiche von liegendem zu stehendem Getreide wiesen enorm viele Brüche und Knicke auf.»

Geometrische Mängel In der Regel entstehen diese Schäden nicht durch Besucher, sondern haben mit dem Entstehungsprozess zu tun. Offenkundige Löcher in den Kreiszentren fanden sich keine, dafür an vielen Orten ausgetretene Ährenkörner auf dem Feldboden: Ein eindeutiges Zeichen, wenn Kornkreise von Menschen angelegt werden.

Auch die geometrische Ausführung der Formation im Feld scheint die Zweifel zu bestätigen. Was aus grosser Höhe noch interessant erscheint, offenbart beim genaueren Hinsehen deutliche geometrische Mängel und eine unsaubere Ausführung.

Erst am nächsten Tag konnte dann auch Jay Goldner den Kornkreis untersuchen.

Für ihn offenbart die Formation «Strukturen der Heiligen Geometrie und ein fraktales Hexagonalgitter», und er hält somit einen Nachtbubenstreich für unwahrscheinlich. Ebenso will er an manchen Halmen leicht gebogene und leicht gedehnte Wachstumsknoten gefunden haben. Beobachtungen, welche die Forscher von KORE’S nicht bestätigen konnten.

Verdächtige Fotos Auch die Auswertung der Webcam-Bilder spricht für eine Fälschung: So zeigen die Aufnahmen am Morgen um 00.15 und 00.16 Uhr die Scheinwerfer eines Autos, das die alte Landepiste hinter den Parkfeldern entlang in Richtung Feld fährt und dort offenbar anhält.

Leider ist die Auflösung der Kamera zu niedrig, als dass weitere Aktionen zu erkennen wären. Um 04.50 Uhr ist jedoch erneut ein wegfahrendes Auto anhand seiner Scheinwerfer zu erkennen. Die seither vergangenen 4,2 Stunden entsprechen etwa dem Zeitraum, den geübte Fälscher erfahrungsgemäss für derart kleine und relativ einfache Muster benötigen.

Die weiteren Webcam-Bilder zeigen zudem, dass vor Anderhub nur eine einzige Person für weniger als drei Minuten im Kornkreis war. Kaum vorzustellen, dass diese für die überall erkennbaren «Schäden» verantwortlich ist. Kurz: Bei diesem Kornkreis handelt es sich nicht um ein Exemplar des echten, ungeklärten Phänomens, sondern um eine von Menschenhand geschaffene Figur.

Andreas Müller www.kornkreise-forschung.de ■

Wo findet sich womöglich noch Hilfe, wenn kein Arzt mehr helfen kann? Tausende sind in ihrer Verzweiflung nach Ibiza geflogen – zum europaweit bekannten Handaufleger Rolf Drevermann. Und für viele von ihnen war der Wunderheiler Retter aus grösster Not. In Deutschland dagegen wurde er erbarmungslos von der Staatsanwaltschaft verfolgt, trotz Unterstützung durch den damaligen Wirtschaftsminister Möllemann. Als sei das Handauflegen eine kriminelle Tat…

von Robert Sebastian

Nach Operationen und langen Klinikaufenthalten hatten ihr die Ärzte gesagt: «Sie müssen sich damit abfinden, Ihr künftiges Leben im Rollstuhl zu verbringen.»

Die 24-jährige Andrea aus Holzhausen in Bayern war nach einem Autounfall querschnittsgelähmt. Sie war ohne Hoffnung – das Leben für sie nicht mehr lebenswert.

Ein Jahr nach dieser schrecklichen Diagnose treffe ich Andrea in einem Hotel bei München. Zur Begrüssung kommt sie mir, wenn auch auf Krücken, entgegen. Der Mann an ihrer Seite hat das Wunder vollbracht – es ist Rolf Drevermann.

Andrea, die einst Hoffnungslose, sagt zu mir: «Herr Drevermann hat mir ein zweites Leben geschenkt. Und ich glaube daran, dass ich nach weiteren Behandlungen eines Tages auch ohne Krücken gehen kann.»

Begegnung in Ibiza Ich treffe an diesem Tag noch die Sekretärin Eva (25) aus München. Und was sie mir erzählt klingt genauso unglaublich wie die Geschichte von Andrea.

Eva fühlte sich von einer geheimnisvollen Krankheit befallen: Schwellung der Lymphknoten, immer müde, starker Gewichtsverlust, die Sehkraft des rechten Auges nimmt rapide ab – bis auf 18 Prozent.

Mehrwöchiger Klinikaufenthalt, aber die Ärzte finden nichts und können ihr auch nicht helfen. Um auf andere Gedanken zu kommen, macht sie mit ihrem Freund Urlaub auf Ibiza. Dort treten die Krankheitssymptome verstärkt auf.

Eva: «Mein Kopf war glühend heiss, ich war immer müde, das rechte Auge tränte – und ich hatte wahnsinnige Angst, auch links zu erblinden.»

Eine Augenärztin sagt, sie könne ihr nicht helfen. Aber ein deutscher Arzt vor Ort schickt sie zu Drevermann. Nach zwölf Tagen bei ihm sind alle Beschwerden verschwunden, das rechte Auge hat seine volle Sehkraft wiedererlangt. Eva über Drevermann: «Ich bin froh und dankbar, dass er diese Gabe hat.»

Ein weiteres Beispiel: Schon als Mandy noch ein Baby war, stellten die Ärzte bei ihr schwere Sehstörungen fest. Die Ursache dafür fanden sie jedoch erst viel später – einen Tumor im Kopf.

In acht schweren Operationen entfernten Chirurgen die Geschwulst. Nach dem letzten Eingriff war Mandy blind, und die Ärzte sagten: «Sie werden nie wieder sehen können.» Nach fünf Behandlungen durch Rolf Drevermann fällt Mandy dem Heiler weinend um den Hals: «Danke, danke, lieber Herr Drevermann.» Sie kann wieder sehen, lesen, allein mit dem Bus fahren und einkaufen gehen – ein ganz normales Leben führen.

Wunder über Wunder Für Rentner Peter Durst wiederum kam der Schock urplötzlich. Morgens, beim Rasieren bemerkte er, wie das Bild im Spiegel vor seinen Augen verschwamm.

Am 24. Oktober 1997 diagnostizieren die Ärzte in der Augenklinik Aachen, dass Peter Durst auf beiden Augen blind ist. Sie finden weder die Ursache für den plötzlichen Verlust des Augenlichts, noch können sie ihm helfen. Nach nur vier Behandlungstagen bei Rolf Drevermann kann Durst wieder sehen.

Die Nachtschwester Christel Krause aus Neumünster schliesslich hat Krebs. Ein Karzinom, 7 mal 1 3 Zentimeter gross, zwischen den Leberlappen. Der Hausarzt sagt ihr: «Sie haben nur noch ein halbes Jahr zu leben.» Das war im Herbst 1992.

Doch Christel Krause lebt immer noch – Rolf Drevermann hat das Wunder vollbracht.

Drevermann, der gelernte Speditionskaufmann und spätere Koch, entdeckte seine Heilerfähigkeiten, als er ein Restaurant in Andalusien führte. Die 17-jährige Petra hatte ihm dort über andauernde Schmerzen berichtet, die sie nach einem Reitunfall plagten. Um sie zu trösten, hielt Gastwirt Drevermann seine Hand über Rolf Drevermann: «Nicht ich bin für meine Heilerfolge verantwortlich – sondern Gott.»

ihren Arm und sagte: «Das wird schon wieder.»

Drevermann war selbst verblüfft, als ihn Petra später aus Deutschland anrief ‹‹ In Deutschland heilen darf Drevermann nicht mehr…

und freudestrahlend verkündete: «Meine Schmerzen sind spurlos verschwunden.»

Tausenden hat der Mann, der aus dem westfälischen Warendorf stammt, seitdem geholfen. «Ich verstehe ja selbst nicht, was da passiert», sagt er, «aber ich sehe es als Geschenk des Himmels an, die Gabe zu haben, Schwerkranken helfen zu dürfen.»

Er wurde sogar zum spanischen König Juan Carlos gerufen und in das saudiarabische Königshaus. Doch in Deutschland heilen darf er nicht mehr. Der Oberkreisdirektor von Warendorf hat ihm die Ausübung seiner Tätigkeit untersagt. Laut Gesetz von 1939 dürfen nämlich nur Ärzte und Heilpraktiker Kranke heilen.

Auch ein Schreiben des damaligen Wirtschaftsministers Jürgen Möllemann half nichts: «Ich würde es sehr begrüssen, wenn ein Weg gefunden wird, der es Herrn Drevermann gestatten würde, in Zukunft weiterhin seine Tätigkeit in Deutschland und nicht etwa im Ausland auszuüben.»

Der Staatsanwalt beschlagnahmte

Ein schwarz-weißes Foto von zwei Händen, die sich gegenseitig halten.

Seit Dan Browns «Sakrileg»-Bestseller ist die umstrittene Bruderschaft «Prieuré de Sion» in aller Munde. Bewahrt sie tatsächlich das Geheimnis um die Blutlinie Jesu? Einer der wenigen, der je mit einem Mitglied des Geheimordens Kontakt hatte, war der Journalist Mathieu Paoli. Auch dem legendären Geheimnis von Rennes-le-Château war er auf der Spur. Später soll er ermordet worden sein. «mysteries» deckt jetzt exklusiv auf: Der Mann lebt – unter einer neuen Identität in Israel!

von Luc Bürgin «Lesen Sie es nicht, und vor allem kaufen Sie es nicht!» Kardinal Tarcisio Bertone meidet das Buch wie der Teufel das Weihwasser. Doch sein öffentlicher Aufschrei kommt zu spät: Seit vielen Monaten führt das Werk, das er so sehr verteufelt, weltweit die Bestsellerlisten an.

Über 36 Millionen Exemplare gingen von Dan Browns Roman «Sakrileg» mittlerweile über den Ladentisch.

Browns provokante These: Maria Magdalena zeugte mit Jesus Kinder. Deren Nachkommen gründeten Verbindungen mit anderen bedeutenden Geschlechtern.

Speziell die fränkischen Merowinger-Könige entstammten dieser Blutlinie. Ihre Nachkommen lebten noch heute – in der Hoffnung, einst eine neue weltweite Monarchie zu begründen. Und eine geheime Bruderschaft, die «Prieuré de Sion», beschütze sie und ihr Wissen bis auf den heutigen Tag.

Die gleiche These formulierten 1982 bereits die Autoren Henry Lincoln, Michael Baigent und Richard Leigh in ihrem Sachbuch «Der Heilige Gral und seine Erben». Brown schöpfte einen grossen Teil seiner Fakten daraus und vermischte sie geschickt mit fiktiven Elementen. Doch übersah er dabei einen realen Aspekt, der reichlich Stoff für eine ebenso mysteriöse Story böte.

Brisantes Wissen Protagonist in dieser «Nebenstory» ist der Journalist Mathieu Paoli, auf dessen Spuren Lincoln, Baigent und Leigh während ihren ausgiebigen Recherchen lange Zeit wanderten. Paoli hatte über brisante Wachsfigur von Abbé Saunière. Monatelang folgte der später «verschwundene» Journalist Mathieu Paoli seinen Spuren.

Informationen über die Prieuré verfügt, die er anfangs der Siebzigerjahre in zwei Dokumentarfilme für das Westschweizer Fernsehen einfliessen liess – und später 1973 zusätzlich in Buchform veröffentlichte.

«Ebenso wie uns war es Paoli nach einiger Zeit gelungen, mit einem Vertreter der Prieuré de Sion, dessen Namen er allerdings nicht preisgibt, in Verbindung zu treten», schreiben die drei Autoren. «Sein Werk eröffnete nicht nur zahlreiche neue Einblicke in die Materie, sondern enthielt darüber hinaus so viele unbekannte Informationen, dass wir es bedauerten, dass Paoli keinen Fortsetzungsband geschrieben hatte.»

Wie Lincoln, Baigent und Leigh später erfuhren, soll Paoli 1977 oder 1978 in Israel als Spion erschossen worden sein, weil er angeblich Geheiminformationen an die Araber zu verkaufen versucht hätte.

Eine Falschinformation – wie jetzt klar ist: «mysteries» machte Paoli in Israel ausfindig, wo er heute unter dem jüdischen Namen Mati Ben-Avraham lebt und wirkt! Die Informationen über Paolis angebliche Ermordung stammen ursprünglich vom französischen Journalisten Jean-Luc Chaumeil – einem der profundesten Prieu- ‹‹ Paoli wollte in Israel später Geheimagent spielen…

ré-Kenner. Chaumeil wiederum will sie in den Siebzigerjahren vom Rumänen Doru Todericiu erhalten habe – einem früheren Freund Paolis, wie er Ende 2003 erneut in einem Interview bestätigte: «Dank Doru haben wir erfahren, dass Mathieu Paoli später in Israel Geheimagent spielen wollte, indem er ein doppeltes Spiel mit den Ägyptern trieb. In der Folge soll er erschossen worden sein.»

Paoli sei «eine schillernde Persönlichkeit» gewesen, «die alle benutzte, um versteckte Ziele zu erreichen», wie Chaumeil weiter anmerkt. «Er entwendete mir einst eine gewisse Anzahl Dossiers, um sie in seinem Buch zu veröffentlichen.»

Dass ausgerechnet Chaumeil der Falschmeldung über Paolis Ermordung aufsass, erstaunt. Schliesslich geniesst der Franzose speziell unter kritischen Zeitgenossen einen guten Ruf.

In mehreren Büchern will er die geheimnisumwitterte «Prieuré» mittlerweile als neuzeitliche Fälschung entzaubert haben. Tenor: Nicht 1099, wie von Autor Dan Brown behauptet, sondern erst 1956 sei der Geheimbund ins Leben gerufen worden – vom Franzosen Pierre Plantard.

Chaumeils Recherchen werden derzeit in beinahe jedem kritischen journalistischen Bericht über Dan Browns «Sakrileg»- Bestseller zitiert.

Doch es kommt noch besser. Denn laut Chaumeil hiess der angeblich ermordete Mathieu Paoli in Wahrheit Ludwig Scheswig. Das macht mehr als misstrauisch. Wer ist Scheswig alias Paoli alias Ben-Avraham nun wirklich? Warum die Lügenstory mit seiner Erschiessung? Musste er deswegen untertauchen? Und: Was weiss der Mann mit den drei Namen tatsächlich?

Chefposten beim Radio Recherchen von «mysteries» zeigen: Der ursprünglich offenbar aus Korsika stammende Paoli konvertierte in Israel zum Judentum. Als Mati Ben-Avraham zeichnet er heute als Chef für die französischsprachigen Informationen der Radiostation «Kol Israel» verantwortlich. In seiner Freizeit führt er Touristen durch Jerusalem. Und wirkt dazu noch als Präsident der neu gegründeten Freundschafts-Gruppierung «Israel-Corsica».

Von der geheimnisvollen Bruderschaft will er heute seltsamerweise nichts mehr wissen, wie er auf Anfrage erklärt. Sein Buch habe nicht das Geringste mit der Prieuré de Sion zu tun – «an deren Existenz ich sowieso nicht glaube».

Vielmehr behandle es unter anderem das ebenso mysteriöse Geheimnis um François Bérenger Saunière aus dem südfranzösischen Rennes-le-Château.

Das kleine Kaff liegt am Rande der Pyrenäen.

In derselben Gegend, aus dem auch die Merowinger stammen.

Hintergrund dieser Story, von der sich Paoli/Ben-Avraham nach wie vor überzeugt zeigt: Der 1917 verstorbene Abbé soll in einer hohlen Altarsäule seiner Kirche 1891 eine Entdeckung gemacht haben, die sein Leben veränderte: Ans Ta- ‹‹ Seltsamerweise ist Paolis Buch heute nirgendwo mehr erhältlich…

geslicht förderte er dort verschlüsselte Pergamenttexte, mit denen er später offenbar jede Menge Geld verdiente.

Andere spekulieren sogar über einen historischen Schatz, den Saunière gehoben haben könnte. Kostbarkeiten, die einige Forscher in direkten Zusammenhang mit der Prieuré de Sion, den Merowingern, den Freimaurern und den Templern bringen.

Nicht minder kurios: Paolis 1973 erschienenes Buch «Les dessous d'une ambition politique» ist heute nirgendwo erhältlich – und weltweit lediglich in zwei Bibliotheken auffindbar. Beide davon in der Schweiz, wo das Buch einst auch publiziert worden war. Zufall oder Absicht? «mysteries» nahm es unter die Lupe.

Fazit: Von der Prieuré ist darin sehr wohl die Rede! Knapp ein Viertel des Buches widmet sich ausschliesslich diesem Thema. Recherchen Paolis offenbarten zahlreiche kontroverse Neuigkeiten über Pierre Plantard – der die Prieuré im 20. Jahrhundert geleitet haben will. Paoli in seinem Buch wörtlich: «Zweifellos verfügt die Prieuré de Sion über weitreichende Verbindungen…»

Weiss Paoli/Avraham also tatsächlich nicht mehr, worüber er einst schrieb? Oder will er es nicht mehr wissen? Und warum bestand er gegenüber «mysteries» darauf, selbst Jean-Luc Chaumeil nicht zu kennen? Leidet der Mann unter Gedächtnisschwund?

Seltsamerweise will Paoli/Ben-Avra- Auszug aus Paolis Buch. Auf etlichen Seiten berichtet er darin über die Prieuré de Sion – obwohl er dies heute abstreitet.

Ein Buch wird auf eine Seite mit dem Titel Ambition Politique geöffnet.
Ein Plakat mit einem Mann, der Kampfkunst macht und auf dem steht "Das Wunder".

Goldschmuck, der in Bernstorf ans Tageslicht kam. Die Reinheit des Metalls deutet auf eine ägyptische Herkunft.

Ein 1998 entdeckter Goldschatz belegt erstmals Kontakte zwischen Südbayern und dem mediterranen Raum – bis nach Ägypten. Und das mitten in der Bronzezeit – kurz vor der Zeit von Pharao Tutanchamun!

Am 11. Juni 2005 lud die Bayerische Staatskanzlei zum Tag der offenen Tür – und präsentierte den Besuchern ein besonderes Schmankerl. In der Schatzkammer konnte der von Hobby-Archäologen entdeckte Goldschatz von Bernstorf bewundert werden.

Aufgespürt worden war er 1998 hoch über dem Ampertal, wo um 1370 v. Chr.

eine bedeutende Burg stand. Die Befestigung und die Siedlung gingen kurze Zeit später nach einem verheerenden Brand zugrunde. Ihre einstige überregionale Bedeutung lässt sich vor allem aus den wenigen von dort stammenden Funden ableiten. Hierzu zählen neben dem Goldfund auch zwei gravierte Bernsteinstücke, wovon eines eine Ritzung in mykenischer Schrift trägt.

Objekte also, die «aufgrund ihrer Gravierungen so aussergewöhnlich sind, dass zunächst die Frage nach ihrer Authentizität, also ihrer gesicherten Herkunft, im ‹‹ So aussergewöhnlich, dass man zuerst an eine Fälschung dachte…

Raume stand», wie das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege selbstkritisch festhält.

Das eine der beiden zeigt das Gesicht eines Mannes mit Kinnbart und auf der Rückseite drei Bildzeichen. Das andere weist vier Zeichen auf. Die Neufunde belegen nach Ansicht der Wissenschaftler einen intensiven Kulturkontakt Südbayerns zum mediterranen Raum, speziell auch zum mykenischen Kreis: «Bislang war dieser Kontakt nur durch das sporadische Auftreten von mediterranen oder mediterran beeinflussten Gegenständen erkennbar. Dass sich nun aber auch die Verwendung von Schriftzeichen belegen lässt, ist vollkommen unerwartet.»

Wem diese Objekte zuzuschreiben seien, einer einheimischen Bevölkerung oder sogar einer Fremdgruppe, müsse derzeit noch offen bleiben.

Reinstes Gold Der Goldfund selber ist nicht minder erstaunlich. Er stellt eine nahezu vollständige Tracht-Ausstattung der Bronzezeit dar, mit Kopfschmuck, Brustschmuck, Gürtel und Nadel. Hinzu kommt ein Stab als besonderes Zeremonialgerät.

«Das verwendete Gold ist so rein, wie Bernstein mit mykenischer Schrift.

Ein schwarz-weißes Bild eines Baummusters auf einer Münze.
Ein Plakat mit einer Reihe von Wörtern in einer Fremdsprache.
ein Plakat mit einer Brücke darauf

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Ein quadratisches Bild mit einer braunen Grenze.
Ein Bild von einem sehr hellen Licht.
Ein Bild von einem weißen und gelben Hintergrund.
Ein Bild eines gelbfarbigen Hintergrunds.
Ein Bild von einem gelb-orange-weißen Hintergrund.
Ein Bild von einem gelb-orange-weißen Hintergrund.
Ein Buchcover mit Bergszene darauf.
Ein Buchcover mit einem Mann, der einen Globus in der Hand hält.
Ein Buchcover mit Glas darauf.
Ein Plakat mit einem Mann und einer Frau, die aus dem Fenster schauen.
Ein Plakat mit einem Manneskopf, auf dem steht: "Mytos Information-gesellschaft".