Es müssen nicht immer exotische Gewächse sein. Wenn es um unser WohlbeÀnden geht, empÀehlt Tobias Niedenthal von der »Forschergruppe Klostermedizin« des Institutes für Geschichte der Medizin an der Uni Würzburg lieber einheimischen Superfood wie Dinkel, Heidelbeeren, Kohl oder Rote Bete.
Herr Niedenthal, was halten Sie von der aktuell grassierenden Superfood-Manie?
Insbesondere von exotischem Superfood möchte sich unsere Forschergruppe klar distanzieren, wobei hier vor allem ökologische Gründe ausschlaggebend sind. Meist gibt es günstigere heimische Alternativen, deren langzeitliche Wirkung hierzulande zudem auch besser erforscht ist. So kann man statt Chia-Samen auch Leinsamen zu sich nehmen oder Schwarze Johannisbeeren statt Goji-Beeren. Acai-Beeren wiederum können durch Heidelbeeren oder Sauerkirschen ersetzt werden. Und Dinkel ist eine einheimische Alternative zu Quinoa.
Welche Lebensmittel Ànden sich aktuell in Ihrer persönlichen»Top 5« des einheimischen Superfoods?
Ich bin da recht bodenständig. Spontan fallen mir nicht zuletzt Laucharten wie Zwiebel oder Knoblauch ein, aber auch verschiedene Ingwergewächse oder Kohlsorten. Die kennt jeder, sie werden aber zum Teil intensiv erforscht. Und einige sind auch ganz ofÀziell anerkannte ArzneipÁanzen mit MonograÀen der Europäischen Arzneimittelagentur. Derzeit wird übrigens eine Monogra-Àe zum Knoblauch erstellt, zum Ingwer existiert bereits eine und zu Kurkuma gibt es sogar bereits deren zwei (Curcuma longa und Curcuma xanthorrhiza).
Können Sie aufgrund Ihrer Forschungen zu altem Heilkundewissen Tipps geben, welche Hausmittel bei welchem Wehwehchen helfen? Was ist etwa bei Husten und Schnupfen zu tun?
Wenn bei mir eine Erkältung im Anmarsch ist, dann koche ich mir einen Tee aus frischem Ingwer mit viel Pfeffer. Manchmal kommt auch noch etwas Thymian mit hinein, dann Ànde ich den Geschmack aber nicht mehr ganz so gut. Bei Bronchitis empfehlen wir einen Tee aus Thymian und Süssholzwurzel.
Und bei Bluthochdruck?
Bei Hypertonie sollte man erst einmal nach der Ursache schauen. Erste Ansatzpunkte wären Stressmanagement und Schlafhygiene. Der Saft der überdies äusserst vitaminreichen Roten Bete kann hier hilfreich sein, wenn man ihn mag.
Bei Kopfweh?
Auch in diesem Fall wäre erst einmal die Ursache zu ergründen.
Bei Spannungskopfschmerzen ist beispielsweise das ätherische Öl der Pfefferminze interessant. Das kann man auf den Schläfen einmassieren, wo es einen kühlenden Effekt suggeriert.
Und wie stehen Sie öffentlich zum immer noch kontrovers diskutierten Thema »Cannabis als Heilmittel«?
Ambivalent. Cannabis wird schon sehr lange als ArzneipÁanze eingesetzt, wurde aber in Europa und der arabischen Welt immer auch sehr widersprüchlich beschrieben. Viele Fragen zu Nutzen und Risiko sind nach wie vor offen. Ich freue mich jedoch auf die Legalisierung von Medizinalhanf in Deutschland und wünsche mir vor allem eine sachlichere Diskussion, wie wir sie bereits vor Jahren angeregt haben.
Magische Mixtur: Gefüllt werden die Hörner u.a. mit Baldrian, Kamille, Schafgarbe, Löwenzahn, Brennnessel, Eichenrinde und Quarz.
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der Kuh, das riechen, wie von den Hörnern aus das Astralisch-Lebendige nach innen strömt. Bei den Klauen ist das in einer ähnlichen Weise der Fall. (…)
Nehmen wir also Dünger, wie wir ihn bekommen können, stopfen wir damit ein Kuhhorn aus und geben wir in einer gewissen Tiefe, ich will sagen etwa dreiviertel bis einhalb Meter tief, wenn wir einen unten nicht zu tonigen oder zu sandigen Boden haben, das Kuhhorn nun in die Erde. Wir können ja einen guten Boden dazu, der nicht sandig ist, auswählen.
Sehen Sie, dadurch, dass wir nun das Kuhhorn mit seinem Mistinhalt eingegraben haben, dadurch konservieren wir im Kuhhorn drinnen die Kräfte, die das Kuhhorn gewohnt war, in der Kuh selber auszuüben, nämlich rückzustrahlen dasjenige, was Belebendes und Astralisches ist. Dadurch, dass das Kuhhorn äusserlich von der Erde umgeben ist, strahlen alle Strahlen in seine innere Höhlung hinein, die im Sinne der Ätherisierung und Astralisierung gehen.
Und es wird der Mistinhalt des Kuhhorns mit diesen Kräften, die nun dadurch alles heranziehen aus der umliegenden Erde, was belebend und ätherisch ist, es wird der ganze Inhalt des Kuhhorns den ganzen Winter hindurch, wo die Erde also am meisten belebt ist, innerlich belebt. Innerlich belebt ist die Erde am meisten im Winter. Das ganze Lebendige wird konserviert in diesem Mist, und man bekommt dadurch eine ausserordentlich konzentrierte, belebende Düngungskraft in dem Inhalte des Kuhhorns. (…) Man nimmt wiederum Kuhhörner, füllt sie aber jetzt aus nicht mit Mist, sondern füllt sie aus mit bis zu Mehl zerriebenem Quarz oder Kiesel, oder auch Orthoklas, Feldspat, und bildet aus diesem einen Brei, der etwa die Dicke eines ganz dünnen Teiges hat, und füllt damit das Kuhhorn aus.
Jetzt, statt dass man das Kuhhorn überwintern lässt, lässt man es übersommern, nimmt es alsdann, nachdem es übersommert hat, im Spätherbst heraus, bewahrt nun den Inhalt bis zum nächsten Frühjahr, dann nimmt man heraus dasjenige, was da dem sommerlichen Leben in der Erde ausgesetzt war, und behandelt es in ähnlicher Weise, nur dass man jetzt viel geringere Quantitäten braucht.
Sie können also ein erbsengrosses Stückchen verteilen durch Rühren auf einen Eimer Wasser, vielleicht auch nur ein stecknadelkopfgrosses Stückchen. Nur muss man das auch eine Stunde lang rühren. Wenn Sie das verwenden zum äusseren Bespritzen der PÁanzen selber – es wird sich insbesondere bewähren bei GemüsepÁanzen und dergleichen nicht zum brutalen Begiessen, sondern zu einem Bespritzen – dann werden Sie sehen, wie nun das der Wirkung, die von der anderen Seite durch den Kuhhornmist aus der Erde kommt, unterstützend zur Seite steht.« Ausgabe 3/2019 47
Intelligenz ist und bleibt ein ausserirdisches Privileg
Was geschieht, wenn man menschliche Gehirne miteinander vernetzt? Sie produzieren noch mehr Unsinn! Und so präsentierte Samsung dieser Tage, worauf niemand gewartet hatte: das teuerste Handy der Welt. 2000 Euro kostet es. Zudem ist es faltbar.
Und damit platzsparend entsorgbar. Weil es bereits nach wenigen Tagen den Geist aufgibt. Wie innovativ! Ich behaupte: Jedes eiserne Schloss vor 100 Jahren war sicherer als die modernste elektronische Türverriegelung. Jeder antike Panzerschrank bleibt schwerer zu knacken als unser E-Banking-Konto. Und jedes verstaubte Kabeltelefon mit Wählscheibe abhörsicherer als ein Smartphone. Merke: Die Arche Noah wurde von Amateuren gezimmert. Die Titanic von ProÀs konstruiert.
Rückschritt bleibt ein irdisches Privileg. Längst erobern Bücher über unnützes Wissen die Bestsellerlisten, während immer mehr Publikationen mit nützlichem Wissen im Regal verstauben.
Wer will sich schon daran erinnern, dass Frauen in der BRD erst seit 1977 gesetzlich nicht mehr »zur Führung des Haushaltes« verpÁichtet sind? Oder dass es in Deutschland erst seit 1998 erlaubt ist, sein Kind Jesus zu nennen? Oder dass es Juristen»nicht zumutbar ist, zur Wahrnehmung eines Gerichtstermins die Reise vor 6 Uhr morgens (Nachtzeit) anzutreten und derart früh aufzustehen«? (OLG Nürnberg, 2012) Oder dass Hessen bereits 2018 (!) die Todesstrafe aus seiner Verfassung gestrichen hat?
Intelligenz bleibt ein ausserirdisches Privileg. Und so lästert derzeit alle Welt über Trumps Mauer-Projekt an Mexikos Grenze.
Gleichzeitig scheint es niemanden zu kratzen, dass die Türkei in den letzten Jahren einen 900 Kilometer langen Stacheldraht-Betonzaun zur syrisch-iranischen Grenze hochziehen liess. Die drittlängste Mauer der Welt. Und dies mit millionenschwerer Unterstützung der Europäischen Union! Zur Erinnerung: Der 21.
März gilt in Brüssel als Feiertag – Ende des Winterschlafs und Beginn der Frühjahrsmüdigkeit, die nach der Sommerpause endet. Weil danach der obligate Herbstblues Einzug hält.
Unvorstellbar, dass sich unsere Gurken-Normierer ihre Ratspräsidentschaft von Gauner-Syndikaten wie VW oder Audi sponsern lassen – und dennoch wahr! So durfte bei der jüngsten EU-Aussenministerkonferenz in Bukarest ausgerechnet Coca-Cola klebrige Geschenke verteilen.
Und 2018?
Da hatte – Ös terreich den EU-Vorsitz inne, wo man sich dank des noblen Wiener Frottee- und Bettwäsche-Sponsors »Zur Schwäbischen Jungfrau« die beÁeckten Hände ebenso kostenlos in Unschuld wusch. Fehlt nur noch, dass die lustlosen Paarungsversuche im Berliner Bundestag künftig von der Beate Uhse AG gefördert werden.
Oder Angela Merkels Neujahrsansprache von Vicks MediNait präsentiert wird (»Für einen erholsamen Schlaf«)!
Insofern kann ich mich nur wiederholen: Falls wir tatsächlich in einer virtuellen Computer-Realität leben, deren Matrix aus Einsen und Nullen besteht, repräsentieren wir wohl die Nullen. Denn in Wirklichkeit ist alles noch schizophrener: Könnte ich etwa als Historiker glasklare Beweise dafür vorlegen, dass im Zweiten Weltkrieg nicht wie ofÀziell behauptet sechs Millionen, sondern acht Millionen Juden ihr Leben lassen mussten, wären mir huldvolle Schlagzeilen in Deutschland, Amerika oder Israel sicher! Ebenso wie so manche internationale Ehrung. Mein Ruhestand wäre gesichert. Würden meine ebenso glasklaren Beweismittel dagegen relativierend »nur« vier Millionen tote Juden dokumentieren, wäre der mediale Shitstorm garantiert. Zudem müsste ich mich in meiner Heimat vor Gericht als Holocaust-Leugner verantworten.
Anderes Beispiel: Gelänge es mir, als namhafter Klimaforscher klipp und klar zu belegen, dass die globale Erhitzung weitaus schneller voranschreitet als aktuell befürchtet und etliche Küstenstaaten bereits übermorgen im Meer versinken, wären mir dank einÁussreichen Institutionen Forschungsgelder in Millionenhöhe sicher. Könnte ich dagegen ebenso blitzsauber nachweisen, dass wir diesbezüglich aktuell einer Massenhysterie erliegen, erhielte ich ab sofort keinen Cent mehr für meine Forschungen und würde von der wissenschaftlichen Gemeinschaft wohl als Ketzer verdammt und gesellschaftlich geächtet.
Oder noch dreister fabuliert: Könnte ich als weltberühmter IQ-Forscher nobelpreisverdächtig belegen, dass alle Dunkelhäutigen genetisch doppelt so clever sind wie wir Bleichgesichter, würde ich ebenso als Intelligenzbestie gefeiert. Meine Publikationen würden sich jahrelang in allen Bestsellerlisten tummeln, ich wäre in etlichen Talkshows präsent. Könnte ich dagegen ebenso brillant das exakte Gegenteil dokumentieren, würde ich weltweit als Rassist geächtet, gebrandmarkt und verdammt – und von Fanatikern womöglich sogar um die Ecke gebracht.
Fazit: Nicht unmenschliche Despoten entscheiden über unser gesellschaftliches Schicksal. Sondern der menschliche Zeitgeist.
Ob dies eine gute Nachricht ist, wage ich zu bezweifeln. Bleiben Sie in diesem Sinn weltoffen, neugierig und kritisch. Und vergessen Sie nie: »Das Problem mit Zitaten im Internet oder in der Presse ist, dass man nie weiss, ob sie wirklich korrekt sind.« (Johann Wolfgang von Goethe, 1749–1832).
Walter Dänzer gehört zu Europas Öko-Pionieren. Als junger Mann studierte er Recht und Wirtschaft in Zürich. 1974 schlug er in seiner Doktorarbeit eine moderne Ausrichtung der Agrarpolitik an gesundheitlichen und ökologischen Zielen durch Förderung des Biolandbaus vor. »Die Arbeit wurde leider für unwissenschaftlich erklärt, die interdisziplinär erarbeiteten Einsichten komplett abgewürgt«, erinnert er sich.
Doch Dänzer blieb sich treu und gründete ein Unternehmen, das sich auf die Produktion von veganen Bio-Produkten spezialisierte. 1981 entstand daraus seine Firma »Soyana«, die heute rund drei Dutzend Angestellte zählt. »Tägliche Meditation, Singen und Sport halten uns körperlich und geistig gesund und sorgen dafür, dass jeder etwas Positives beitragen will«, so Dänzer. Deshalb beginne auch jede Produktion in der Firma mit einer kurzen Gruppenmeditation.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/93-vor-arbeitsbeginn-meditiert-das-gesamte-personal-page13-1.jpg20481468Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2019-03-01 12:00:002025-12-16 12:34:57Vor Arbeitsbeginn Meditiert Das Gesamte Personal
Kurt E. Müller, als Dermatologe engagieren Sie sich als ärztlicher Experte im Vorstand des Deutschen Berufsverbands der Umweltmediziner in Berlin. Wie lange braucht unser menschlicher Körper, um Pestizide, Insektizide oder Fungizide aus Lebensmitteln über den Urin auszuscheiden? Und: Werden diese Gifte komplett ausgeschwemmt, oder bleiben Reste davon in unserem Organismus zurück?
Müller: Die Halbwertszeit der Ausscheidung von Schadstoffen ist völlig uneinheitlich. Sie hängt wesentlich davon ab, ob die Substanz wasser- oder fettlöslich ist. Je fettlöslicher, desto länger dauert es. Fettlösliche Pestizide haben Halbwertszeiten von sechs bis zehn Jahren. Das bedeutet, dass in dieser Zeit 50 Prozent der aufgenommenen Substanzen wieder ausgeschieden sind. Für 50 Prozent der verbliebenen Hälfte (also ein Viertel der ursprünglichen Menge) werden wiederum sechs bis zehn Jahre benötigt. Das bedeutet, dass in zwölf bis zwanzig Jahren 75 Prozent ausgeschieden sind. Vorausgesetzt, derlei Stoffe werden in besagter Zeit überhaupt nicht mehr aufgenommen. Die Sache wird noch komplizierter, wenn man weiss, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung – in Deutschland ist es rund die Hälfte – auf Grund genetischer Varianten gar nicht ordnungsgemäss entgiften kann, so dass die theoretischen Überlegungen der Halbwertszeit zu kurz angesetzt sind.
Kombiniert man etwa Organophosphate mit Pyrethroiden ist der Effekt zehnmal (!) so stark, wie die Addition der einzelnen Stoffe es erwarten lässt.
Eine Überwachung durch Ärzte Àndet überhaupt nicht statt, da die Stoffe sehr variabel und nicht bekannt sind.
Es Àndet ein Experiment am Verbraucher statt!
Oft heisst es, dass die gemessenen Pestizid-Werte in Lebensmitteln für sich einzeln genommen nicht gesundheitsgefährdend, als »Cocktail« jedoch chemisch und medizinisch kaum einzuschätzen seien. Stimmt das?
Tatsache ist: Die Auswirkungen von Schadstoffgemischen können nur bei einer Kombination von maximal drei Stoffen wissenschaftlich untersucht werden. Wenn also, wie in TV-Sendungen gezeigt, mehr als zehn Stoffe gefunden werden, kann niemand eine zuverlässige Prognose abgeben. Bereits bei der Kombination von bis zu drei Stoffen hat sich gezeigt, dass der Effekt über der Addition der Wirkung der einzelnen Stoffe liegt. Es wurde oft eine multiplikative Wirkung erzielt.
Ihnen zufolge können sich Pestizide schädigend auf unser zentrales Nervensystem auswirken. Kommt diese Schädlichkeit erst mit erhöhten Dosen zustande, oder sind Pestizide bereits in kleineren Mengen gefährlich?
Alle chronisch zugeführten Schadstoffe können auch bei niedriger Dosis riskant werden, wenn sich im Körper von Betroffenen immunologische Reaktionen (nicht nur Allergien) darauf entwickeln. Dieser Trend nimmt stetig zu.
Was rät und empÀehlt Ihr Verband den Verbrauchern in diesem Zusammenhang?
Die Herkunft und Anbauweise von landwirtschaftlichen Produkten genau in Erfahrung bringen. Das ist regional am besten möglich. Steuerung des Marktes durch Kaufverhalten!
Und was fordern Sie von Gesetzgebern und der Nahrungsmittelindustrie?
Unabhängige Begutachtung, Verlagerung der Beweislast auf die Produzenten und nicht auf die Betroffenen, lückenlose Überwachung der Produkte, Sicherstellung der Untersuchung der Geschädigten, Rückstellung aus erwirtschafteten Gewinnen zur Verbesserung der Forschung und für die Entschädigung Betroffener. Und im Fall Deutschlands: Einhaltung des Grundgesetzes.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/93-es-findet-ein-experiment-am-verbraucher-statt-page54-1.jpg18201304Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2019-03-01 12:00:002025-12-16 12:28:03»Es Findet Ein Experiment Am Verbraucher Statt«
Mit den Kräften der Natur zusammenarbeiten – und nicht gegen sie.
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Er war zeitlebens auf Konfrontationskurs mit der Schulwissenschaft. Schon als kleiner Junge soll der im heutigen Kroatien geborene und in der Schweiz verstorbene Rudolf Steiner hellsichtig gewesen sein und mehr als andere gespürt, erahnt oder vorausgesehen haben. Später trat er als Freidenker und Begründer der Antrophosophie hervor. Bis zu seinem Tod polarisierte er nicht nur mit seinen Erziehungsansichten (Waldorfpädagogik), sondern auch mit allerlei ernährungstechnischen Aussagen, wie etwa, dass der »Mensch am gesündesten bleibt, wenn er nur 50 Gramm Eiweiss täglich in sich aufnimmt«. Zum Thema Kuhhörner äusserte sich Steiner am 12. Juni 1924 in einem öffentlichen Vortrag in Koberwitz wie folgt:»Haben Sie schon einmal nachgedacht, warum die Kühe Hörner haben, oder gewisse Tiere Geweihe haben? Das ist eine ausserordentlich wichtige Frage. Aber dasjenige, was die Wissenschaft darüber bietet, ist gewöhnlich etwas ausserordentlich Einseitiges und Äusserliches. (…) Die Kuh hat Hörner, um in sich hineinzusenden dasjenige, was astralisch-ätherisch gestalten soll, was da vordringen soll beim Hineinstreben bis in den Verdauungsorganismus, so dass viel Arbeit entsteht gerade durch die Strahlung, die von Hörnern und Klauen ausgeht, im Verdauungsorganismus.
Nun, sehen Sie, dadurch haben Sie im Horn etwas, was durch seine besondere Natur und Wesenheit gut dazu geeignet ist, das Lebendige und Astralische zurückzustrahlen in das innere Leben. Würden Sie im lebendigen Kuhorganismus herumkriechen können, so würden Sie, wenn Sie drin wären im Bauch
»Cistus incanus« macht nicht nur Bakterien, sondern auch Àesen Viren aller Art den Garaus. Zudem wirkt die griechische HeilpÁanze krebsverhütend – drei- bis fünfmal stärker als Grüntee oder Vitamin C! Gleichzeitig entgiftet sie unseren Körper auch von Schwermetallen wie Cadmium, das vor allem beim Rauchen inhaliert wird.
Gibt es ein Zaubergewächs, das neben Bakterien auch Grippeviren den Garaus macht – und dies sogar efÀzienter als umstrittene Pharmaprodukte wie »TamiÁu«? »Wunschdenken!«, wird so mancher Hausarzt abwinken. Doch eine solche HeilpÁanze gibts tatsächlich. Sie heisst Zistrose und wächst im Mittelmeerraum.
Eine ihrer Unterarten hat es faustdick hinter den Ohren: Die graubehaarte »Cistus incanus«, wie sie in Griechenland gedeiht.
Erforscht wird die Zistrose seit vielen Jahren vom griechischen Biologen Georgios Pandalis. Mit seiner patentierten biochemischen Varietät »Cistus incanus Pandalis« gelang ihm die Entwicklung eines wahren Wunderextrakts. Unter dem Namen »Cystus 052« wird es von seiner deutschen Firma längst in andere Länder exportiert.
Studien zeigen: Viren entwickeln keine Resistenzen Dass sein Heilmittel tatsächlich die Fähigkeit hat, selbst virale Krankheitserreger in die Schranken zu weisen, beweisen aufwändige Studien, wie Dr. Pandalis stolz betont: »Durchgeführt wurden sie von Professor Stephan Ludwig an der Universität Münster und Professor Oliver Planz, zunächst am Friedrich-LöfÁer-Institut, später an der Universität Tübingen.«Revolutionäre Erkenntnisse, wie am 12. Februar 2009 auch die »TaZ« betonte: »Die Forscher haben herausgefunden, dass der pÁanzliche Wirkstoff Cystus 052 einen deutlich besseren Schutz vor der Vogelgrippe bieten kann als TamiÁu.« In den klinischen Untersuchungen habe sich zudem gezeigt, dass die gefährlichen Viren – anders als bei TamiÁu – gegenüber dem pÁanzlichen Wirkstoff keine Resistenzen entwickeln:»Wissenschaftler aus Münster und Tübingen wiesen in jeweils eigenständigen klinischen Versuchen nach, dass Cystus 052 bei H5N1-Viren eine zum Teil hundertmal stärkere Reduktion der Viruslast bewirkt.« Bereits am 22. Januar 2006 berichtete»Der Spiegel« über die erstaunlichen Laborresultate und zitierte dazu besagten Stephan Ludwig vom Institut für Molekulare Virologie der Uni Münster: »Selbst ein mutierter Erreger kann sich der antiviralen Wirkung des Extraktes nicht entziehen.« Auch in diesem Fall wurde ausschliesslich mit Pandalis’ Cystus 052 experimentiert. Das Extrakt brachte damals selbst Experten der Berliner Charité zum Schwärmen. 80 Patienten mit Infekten im Hals-, Nasen- und Rachenraum wurden dort laut Professor Holger Kiesewetter entsprechend behandelt. »Bei 75 Prozent der Teilnehmer hat sich eine Besserung oder Heilung eingestellt.« Möglich macht die heilende Wirkung der PÁanze vermutlich ihr massiver Gehalt an hochmolekularen Polyphenolen, wie Christopher Weidner in seinem Büchlein »WunderpÁanze Zistrose« zusammenfasst: »Sie hüllen die Krankheitserreger gewissermassen ein und verhindern so, dass sie sich an Zellen anheften und dort eindringen können.« Polyphenole zählen zur Gruppe der Antioxidantien, die unseren Körper vor Entzündungen oder Krebs schützen. Von derlei chemischen Verbindungen strotzt die Grauhaarige Zistrose nur Ausgabe 3/2019 21
Cistus-Extrakt bietet wirksameren Schutz vor Grippe als Tamiflu.
so, wie eine Analyse des LEFO-Instituts für Lebensmittel und Umweltforschung in Ahrensburg im Jahr 2000 ergab. Wurden bis dahin vor allem Grüntee, Rotwein oder Vitamin C als Polyphenol-Könige gefeiert, heisst es nun umdenken. Denn das antioxidative Potenzial von Cistus-Tee ist dreimal höher als das des bisherigen Spitzenreiters Grüntee, ja sogar viermal so hoch wie das von Vitamin C.
Weitere Untersuchungen in den letzten Jahren schreiben »Cistus incanus« noch mehr Heilkräfte zu. So deutet vieles darauf hin, dass das Heilkraut Rauchern hilft, inhaliertes Cadmium im Körper abzubauen. Weiter soll der Sud der PÁanze bei Neurodermitis oder Akne helfen und laut Forschern der Universität Freiburg sogar Karies und Paradontose vorbeugen. Laut Professor Hans Wilhelm Rauwald, Pharmakologe an der Uni Leipzig, hilft»Cistus incanus« zudem auch gegen Borreliose-Bakterien.
2016 kam es schliesslich noch dicker: »Extrakte der HeilpÁanze inaktivieren sogar HIV-Viren, Ebola- oder Marburg-Viren und verhindern ihre Vermehrung in Laborexperimenten«, jubelten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München in der Fachzeitschrift »ScientiÀc Reports« nach entsprechenden Analysen.
Doch aufgepasst: Die Zistrose gibts wie erwähnt in etlichen biologischen Varianten. Cistus ist also nicht gleich Cistus. Wer insofern auf Nummer sicher gehen will, sollte sich deshalb in der Apotheke am besten den Bio-Tee der NaturprodukteÀrma »Dr.
Pandalis« besorgen, die unter dem Label »Cystus 052« neben Lutschpastillen auch spezielle Sud- und Creme-Varianten von»Cistus incanus« anbietet.
Löwenzahn-Wurzelextrakte sogar bei Melanomen (Hautkrebs), die sich zuvor als resistent gegen klassische Medikamente gezeigt hatten, den »programmierten Zelltod« auslösen können. Im selben Jahr publizierte das»Journal of Ethnopharmacology« eine Studie, wonach Löwenzahn-Wurzeltee Leukämiezellen vernichte. Und das »International Journal of Oncology« präsentierte 2008 eine Studie, wonach entsprechender Blättertee, nicht aber Wurzeltee, auch bei Brustkrebs hilft.
Weitere Studien von Professor Pandey förderten ergänzend zutage, dass auch Zitronengras und vor allem die asiatische Spinnenlilie durchschlagende Wirkungen gegen Krebs haben könnten. Ein synthetischer Wirkstoff etwa, der »von der gewöhnlichen Spinnenlilie inspiriert« gewesen sei, habe in aktuellen Laborversuchen »20 verschiedene Krebszellen getötet«, gab die Universität von Windsor jüngst bekannt. Dieses Präparat übertreffe damit »alle derzeit im Einsatz be- Àndlichen Krebsmedikamente«.
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Plötzlich roch ihr Mann anders – nach all den gemeinsamen Ehejahren.
»Es geschah nicht von einem Tag auf den anderen, eher schleichend«, erinnert sich die Schottin Joy Milne. »Aber dann war er zunehmend da, dieser neue Geruch, er hatte etwas Moschusartiges.« Wenig später diagnostizierten die Ärzte bei ihrem damals 45-jährigen Gatten die unheilbare Nervenkrankheit Parkinson.
Es sei ihr schon immer bewusst gewesen, dass sie über einen aussergewöhnlichen Geruchssinn verfüge, erzählt Milne. Hatte sie die Krankheit somit tatsächlich gerochen, bevor diese ersichtlich wurde? Forscher machten Experimente mit ihr (Bild oben). Sie liessen sie an zwölf T-Shirts riechen. Sechs davon hatten Parkinson-Patienten getragen.
Das Resultat war verblüffend: Elf der zwölf Proben ordnete Joy Milne richtig zu. Ein beeindruckendes Ergebnis – das wenige Monate darauf sogar nach oben korrigiert werden musste. Grund: Eine zum Zeitpunkt des Experiments medizinisch für gesund befundene Testperson bekam von den Ärzten im Nachhinein ebenfalls eine Parkinson-Diagnose – just jener Fall, bei dem Milne vermeintlich falsch gelegen war. Anders formuliert: Die Schottin hatte die Krankheit in diesem Fall sogar früher erkannt als die Ärzte und legte somit eine 100-Prozent-Quote hin.
»Das hat uns sehr beeindruckt«, erklärte Tilo Kunath von der Edinburgh Universität. Unter Leitung der Professorin Perdita Barran von der Universität Manchester und Mitwirkung der schottischen Supernase sowie weiteren Menschen mit ausgeprägtem Geruchssinn sollte anhand 200 Probanden in der Folge endgültig geklärt werden, ob Parkinson schon im frühen Status riechbar ist.
Mit Erfolg! Man identiÀzierte eine Gruppe von zehn charakteristischen Molekülen im Hauttalg von Parkinsonpatienten, die bei Menschen mit der neurodegenerativen Erkrankung häuÀger vorkommen –»und für den von Joy Milne wahrgenommenen ungewöhnlichen, moschusartigen Geruch sorgen«, wie die Forscher im März 2019 in der Chemie-Fachzeitschrift »ACS Central Science« darlegten. Ziel sei es nun, einen entsprechenden Diagnosetest für die unheilbare Krankheit zu entwickeln, um Betroffenen frühzeitiger helfen zu können.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/93-wissenschaftlich-bestaetigt-diese-frau-kann-parkinson-krankh-page32-1.jpg541529Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2019-03-01 12:00:002025-12-16 12:35:20Wissenschaftlich BestäTigt: Diese Frau Kann Parkinson-Krankheit Riechen!
Verblüffende Entdeckung Sichtbar gemachte Lebenskraft Lassen sich Bio- und Nichtbio-Produkte unter dem Mikroskop voneinander unterscheiden? Faszinierende Kristallisationsbilder geben zu denken.
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Sonderheft Gesundheit
Bio – oder Nichtbio?
Labor-Analysen enthüllen gravierende Unterschiede Pflanzen statt Pillen Medizin aus Gottes Garten Zederkerne aus der Taiga Cholesterin-Senker, Vitaminbomben und Appetithemmer Graubehaarte Zistrose PÁanzlicher Virenfeind, Entgifter und HIV-Gegner Moringa-Baum Seine Blätter sind gesünder als Äpfel oder Bananen Königspilz Shiitake Medizinischer Tausendsassa aus Asien Mariendistel-Samen Sie heilen die Leber, doch kaum jemand weiss davon Chinas Donnerfürst-Ranke Hilfe gegen Rheuma, Arthritis und Krebs Knoblauch Natürlicher Blutdruck-Senker Chia-Samen Wunder wirken sie nur gemahlen!
Löwenzahn als Heilmittel Kein Unkraut – sondern ebenfalls ein Superkraut Kokos-Wasser Powerdrink von Mutter Natur Dinkel, Leinsamen, Zwiebel & Kirsche»Auch heimisches Superfood kann Wunder wirken!« Schützt Fasten vor Krebs?
Die Heilkraft des Hungerns Bio-Superfood dank kosmischer Energie Voodoo-Zauber oder Agrar-Magie?
Wundermittel Vitamin D3 Was Sie unbedingt wissen sollten Wie viel Pestizid nehmen wir beim Essen auf? Beunruhigender Selbstversuch Vorsicht: Getarnte Mobilfunkmasten Nun strahlen sogar unsere Kanaldeckel Getarnte Mobilfunk-Antennen Jetzt strahlen sogar Kanal-Deckel!
Ob falsche Bäume oder Schornsteine aus Plastik: Mit immer dreisteren Tricks verbergen unsere Telekom-Riesen ihre Mobilfunkmasten – neuerdings sogar unter der Strasse.
Mehr als jeder Zweite leidet an Vitamin-D-Mangel. Ohne es zu wissen. Die gesundheitlichen Folgen sind gravierend. Kurz: Wer unbeschwerter leben will, benötigt in jedem Fall mehr davon. Laut neuen Studien sogar deutlich mehr als so mancher Hausarzt empfiehlt. Nur: Wie viel Vitamin D ist viel zu wenig?
Und wie viel definitiv zu viel? Erfahren Sie mehr über Unterund Überdosierung – und andere überraschende Erkenntnisse.
Was Sie unbedingt wissen sollten, um ebenfalls vitaler zu leben
Áanzen gehen ein, wenn es ihnen an Licht mangelt. Menschen ebenfalls. Die Zahlen sind alarmierend: Weit über Pdie Hälfte aller Deutschen, Schweizer und Österreicher leidet unter chronischem Vitamin-D-Mangel. So gut wie niemand weiss über die nachgewiesene Heilkraft des »Sonnenhormons« Bescheid, wie eine Umfrage von »mysteries« ergab. Chemische Heilmittel gegen Schnupfen, Schmerzen oder Husten werden rund um die Uhr am TV beworben. Doch Vitamin-D-Präparate?
Nichts da. Weil die Pharmaindustrie kaum daran verdient?
Hand aufs Herz: Kennen Sie Ihre persönlichen Vitamin-D-Blutwerte? Haben Sie diese jemals messen lassen? Und was ist mit Ihrem Nachbarn, Freund oder Ehepartner? Wetten, dass auch diese über den persönlichen Versorgungsstatus ihres Körpers kaum Bescheid wissen? Fragen Sie ruhig nach. Denn wer zu wenig Vitamin D hat, lebt mitunter beschwerlicher und kürzer als ihm lieb sein kann.
Wer zu wenig hat, wird schneller krank»Eine Unterversorgung mit Vitamin D kann zu zahlreichen Erkrankungen führen – darunter Autoimmunerkrankungen, Infektionen wie Tuberkulose, Bluthochdruck, Osteoporose und Diabetes«, bringt Professor Jörg Reichrath von der Universität des Saarlandes die neueren Forschungsergebnisse auf den Punkt.
»Sogar die Entstehung von Darm-, Brust-, Prostata- und Lungenkrebs sowie Pankreaskarzinomen wird mit Vitamin-D-Mangel in Verbindung gebracht.« Doch halt: Ist nicht längst erwiesen, dass teure Vitaminpillen und Nahrungsergänzungsmittel medizinisch gesehen völlig unnötig sind und die entsprechenden Herstellerversprechen oft an Betrug grenzen? Stimmt – aber nicht im Ausnahmefall von Vitamin D! Das räumen selbst pharmakritische Konsumentenschützer ein. Die lebenswichtige Substanz Àndet sich in unseren Lebensmitteln nämlich nur in winzigen Mengen. Kiloweise Kalb-Áeisch, Sardinen oder Lachs müsste man täglich verdrücken.
Oder Dutzende von Hühnereiern essen. Nur um alleine durch Nahrungszufuhr halbwegs adäquate D-Blutwerte zu erreichen.
Das schafft niemand.
Glücklicherweise produziert unser Organismus Vitamin D in Eigenregie. Und zwar über die Haut, via Leber und Niere – mittels des ultravioletten Anteils der Sonnenstrahlung. Doch selbst dies reicht längst nicht bei allen. Sei es, weil wir zunehmend im Büro versauern oder uns draussen ständig mit Sonnenöl einschmieren, um die UV-Strahlung abzublocken. Aber auch, weil wir unsere D-Speicher trotz ausgedehnten Spaziergängen in unseren Breitengraden im Gegensatz zu Südländern nicht genügend auffüllen können. Vor allem nicht im trüben Winter.
Medizinische Tatsache ist: Selbst wer sich in den kalten Monaten etwa mit seinem Hund täglich draussen aufhällt, kämpft oft mit niedrigen D-Depots. Denn in Nord- und Mitteleuropa – also bei uns – lässt sich nur von März bis Oktober halbwegs efÀzient UVB-Strahlung tanken. Das konstatieren nicht parteiische Vertreter der Pharmaindustrie.
Sondern immer mehr Schul- und Naturmediziner.
Geringeres Sturz- und Frakturrisiko Die Folgen unseres D-Mangels sind gravierend. Selbst das oft konservative Infoportal »wikipedia« zitiert etliche medizinische Studien aus der Neuzeit, die klare Zusammenhänge zwischen allerlei üblen Krankheiten und mangelnder Vitamin-D-Versorgung dokumentieren: Von Multipler Sklerose über Asthma bis hin zu Schlafstörungen, Demenz, Fruchtbarkeitsproblemen oder Parkinson. Eine Metaanalyse des Copenhagen University Hospital mit einer Beobachtungszeit von 29 Jahren und 10'170 Probanden beispielsweise ergab vor einigen Jahren, »dass ein hoher Spiegel an Vitamin D eine um 81 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit bedeutet, einem tödlichen Herzinfarkt zu erliegen« (»Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology«, November 2012).
Medizinisch gemessen und beziffert wird die Dosis von Vitamin D in so genannten Einheiten (I.E., IE oder IU). Gemäss einer 2011 im »European Journal of Clinical Nutrition« publizierten und von der »Pharmazeutischen Zeitung« zitierten US-Metaanalyse reduziert eine orale Vitamin-D-Zufuhr von über 500 IE pro Tag im Vergleich zu einer Zufuhr von unter 200 IE pro Tag das Risiko für Typ-2-Diabetes um 13 Prozent. »Ferner fanden die Forscher heraus, dass bei einem Vitamin-D-Status von mehr als 25 ng/ml im Blut (= knapp gut) das Risiko für Typ- 2-Diabetes um 43 Prozent niedriger ist als bei einem Vitamin-D-Status von weniger als 14 ng/ml (= sehr schlecht).« veröffentlichte die»Deutsche Gesellschaft für Ernährung« eine rund 50-seitige Stellungnahme von zehn namhaften Wissenschaftlern aus Deutschland und der Schweiz zum Thema »Vitamin D und Prävention ausgewählter chronischer Krankheiten«. Darunter Lehrstuhlvertreter der Universitäten Bonn, Erlangen-Nürnberg oder der TU München.
Schwarz auf weiss steht in ihrem bewusst vorsichtig formulierten Bericht, was vor wenigen Jahren Hausärzte kaum für erwähnenswert befanden: 1) Die Evidenz für einen das Sturzrisiko und Frakturrisiko senkenden Effekt einer ergänzenden Vitamin-D-Aufnahme wird als überzeugend eingestuft.
2) Eine Risikoreduktion bei Dickdarmkrebs lässt sich noch nicht eindeutig nachweisen, scheint aber möglich.
Hoher Vitamin-D-Spiegel beugt auch Herzinfarkten vor.
Im selben Jahr Geschätzte globale D-Blutspiegelwerte. »Bereits mit 2000 IE Vitamin D3 und maximal zehn Minuten direkter, ungeschützter Sonnenbestrahlung pro Tag kann etwa das Brustkrebsrisiko deutlich reduziert werden«, betont der Arzt Eberhard J. Wormer nach Auswertung neuer Studien. (Grafik: Kopp Verlag) im Blut. Das würde erklären, warum niedrige Level mit einem breiten Spektrum an Erkrankungen assoziiert werden.« Dieser reichlich gewagte Umkehrschluss erfuhr zwar grosse mediale Beachtung – aber auch massive Kritik aus Fachkreisen.
»Vitamin D wirkt antientzündlich und blutdrucksenkend«, zitierte der »Tagesanzeiger« dazu Heike Bischoff-Ferrari vom Universitätsspital Zürich. Entsprechend geizte die Geriatrie-Professorin als eine der führenden Vitamin-D-Forscherinnen nicht mit Kritik an der französischen Analyse und benannte deren Schwachpunkte auch im »Swiss Wirksamer Schutz vor Medical Forum« 2014 mit klaren Worten.
Gegenüber»mysteries« bestätigt die hohem Blutdruck – aber Altersforscherin: »Gesichert gilt heute anauch gegen Brustkrebs.
hand randomisierter, kontrollierter und verblindeter klinischer Studien, dass Vitamin D in einer ausreichenden Dosierung von 800 IE pro Tag etwa jeden dritten Sturz und jeden dritten Hüftbruch verhindern kann.« Zudem haben laut Bischoff-Ferrari selbst die Ergebnisse der französischen Metaanalyse für Vitamin D plus Kalzium »eine bedeutsame achtprozentige Reduktion der Gesamtfrakturenrate sowie eine signiÀkante 16-prozentige Abnahme der Hüftfrakturen ergeben. Weiter zeigte sich eine signiÀkante Verringerung der Gesamtmortalitätsrate um vier Prozent durch die Gabe von Vitamin D allein beziehungsweise in Kombination mit Kalzium.« Noch genauere Aufschlüsse erhofft man sich nun von einer von der EU Ànanzierten Studie unter ihrer Leitung, deren Resultate Mitte 2019 publiziert werden sollen (»DO-HEALTH«). Mehr als 2000 ältere Probanden aus fünf europäischen Ländern nehmen Ausgabe 3/2019 51 3) Bei Menschen mit erhöhtem Blutdruck (Hypertoniker) besteht mit möglicher Evidenz ein Blutdruck senkender Effekt.
4) Die Evidenz für einen schützenden Effekt von Vitamin Dbetreffend Herz-Kreislaufstörungen wird als möglich eingestuft.
5) Die ergänzende Vitamin-D-Aufnahme bei Personen vorwiegend höheren Alters und mit zum Teil eingeschränkter Mobilität oder eingeschränktem Gesundheitszustand senkt mit wahrscheinlicher Evidenz das Mortalitätsrisiko (vorzeitiges Ableben).
Im Rahmen einer kleineren Studie der Medical University of South Carolina in Charleston zeigte sich kürzlich überdies, dass eine tägliche Vitamin-D-Zufuhr von 4000 IE im Gegensatz zu Placebo-Präparaten nichtaggressiven Prostata-Krebs bei 60 Prozent der betroffenen Männer verlangsamen und in Einzelfällen sogar zu heilen scheint (»Medical News Today«, 23. März 2015).
Veto aus Frankreich und Kritik aus der Schweiz Skeptischer gibt man sich in Frankreich. So stellen Mediziner des International Prevention Research Institute in Lyon nach Auswertungen vieler Studien die Überlegung zur Debatte, dass niedrige Vitamin-D-Spiegel »nicht ein Grund genannter Erkrankungen sein könnten, sondern deren Folge«, wie Mainstream-Medien 2013/2014 nachkauten. Dazu Professor Philippe Autier in »Lancet Diabetes & Endocrinology«: »Beim Auftreten von Krankheiten und im Krankheitsverlauf reduzieren entzündliche Prozesse die messbaren 25(OH)D-Serumspiegel von Vitamin Dterversorgung täglich schlucken? Und ab wann droht eine kontraproduktive Überdosierung? Im Notfall genügen sollen gemäss konservativen Einschätzungen und längst veralteten, aber leider immer noch praktizierten Empfehlungen bescheidene 200 bis 400 IE (Einheiten) pro Tag. Bringt leider kaum was, ist viel zu gering bemessen. Kurz: Vergessen Sie es!
Selbst die »Deutsche Gesellschaft für Ernährung« hat ihre Referenzwerte kürzlich auf 800 IE pro Tag hochgeschraubt. Dass dies immer noch mehr als moderat ist, zeigt die aktuelle Empfehlung der Züricher Uni-Professorin Heike-Bischoff-Ferrari: Sie rät allen älteren Erwachsenen, unabhängig ihrer Blutwerte oder Arztbesuche, täglich 800 IE einzunehmen – und zwar lebenslang. Ohne ärztliche Diagnose. Selbst, wenn sie sich kerngesund und pudelwohl fühlen.
Wie viele Einheiten pro Tag machen Sinn?
Wem es dagegen nachweislich an Vitamin-D mangelt (also der Mehrheit von uns), sollte deutlich höhere Portionen schlucken.
Am besten in Tropfenform. Kombiniert mit ein paar Tropfen Olivenöl. Schaden kanns nicht, im Gegenteil: Bis zu 4000 IE pro Tag über sechs Monate gelten bei Stubenhockern oder Bürohengsten als absolut unbedenklich. »Es bedarf bei rund 80 Kilo schweren Erwachsenen täglich rund 4600 IE Vitamin D3, um einen ausreichenden 25(OH)Vitamin-D3-Spiegel von 80 nmol/l(32 ng/ml) im Blut langfristig zu halten, sofern keine Vitamin-D-Bildung durch Licht hinzukommt«, so eine Studie von 2003 in »The Amercian Journal of Clinical Nutrition« (»Human serum 25-hydroxycholecalciferol response…«).
Selbst »wikipedia« schreibt unter Bezug auf medizinische Quellen: »Von den meisten Autoren wird für Erwachsene eine tägliche Zufuhr bis zu 100μg (4000 IE) Vitamin D3 über sechs Monate als sicher angesehen, das heisst ohne nachprüfbare Nebenwirkungen wie eine erhöhte Calciumausscheidung im Urin.« Andere propagieren zwecks Krebsprävention guten Gewissens höhere Dosierungen von bis zu 8000 IE pro Tag und beziehen sich dabei unter anderem auf neue Untersuchungen, die 2011 im Fachmagazin »Anticancer Research« publiziert wurden (Studientitel:»Vitamin D Supplement Doses and Serum 25-Hydroxy vitamin D in the Range Associated with Cancer Prevention«). Über 3600 Freiwillige hatten sich für besagte Untersuchung zur Verfügung gestellt. Erschreckendes Resultat: 90 Prozent hatten nachweisbare Vitamin-D- Werte unter 40 bis 60 ng/ml im Blut!
»Wir haben herausgefunden, dass bei Erwachsenen die Einnahme von 4000 bis 8000 IE erforderlich ist, um den Blutspiegel von Vitamin-D-Stoffwechselprodukten auf dem Niveau zu halten, das notwendig ist, um das Risiko für verschiedene Erkrankungen – Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Multiple Sklerose und Diabetes Typ-1 – um die Hälfte zu verringern«, so Professor Cedric Garland vom Moores-Krebs-Zentrum der Universität von Kalifornien (San Diego). »Es hat mich überrascht, dass die erforderliche Menge an Vitamin D, die man einnehmen muss, um den Zustand zu erhalten, in dem man Vitamin-D-Erkrankungen verhindern kann, so hoch ist – viel höher als die Minimaldosis Professorin Heike Bischoff-Ferrari (Zürich): »Vitamin D senkt das Sturzund Hüftbruchrisiko.« laut einer Mitteilung der Universität Zürich daran teil. »Erforscht wird, ob sich die Gesundheit mit der regelmässigen Einnahme von Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und einem einfachen sportlichen Trainingsprogramm verbessern lässt.« Auch die Einnahme von D3 (der wirksamsten Form) auf Stoffwechselerkrankungen oder die Anfälligkeit für Infektionen wird unter die Lupe genommen. Ebenso EinÁüsse auf andere Organfunktionen.
Was also sollte man bis dahin tun? Bereits beim nächsten Arztbesuch unbedingt seinen Vitamin-D3-Wert messen lassen.
Und zwar auf eigenen Wunsch hin, auch wenn man Sie dafür vielleicht schief anschauen wird. Doch welche Referenzwerte sind glaubwürdig?
»mysteries« kämpfte sich durch die Fachliteratur, wälzte Studien, las unzählige Expertenberichte. Wichtigste Erkenntnis: Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsforschung oder dem Schweizer Bundesamt für Gesundheit gelten Vitamin-D-Werte im Blut von unter 30 ng/ml (bzw. 75 nmol/l) als »mangelhaft«. Als optimaler taxiert werden alle Werte darüber (siehe Box auf Seite 50).
Oder in den präziseren Worten des deutschen Arztes und pharmakritischen Autors Eberhard J. Wormer formuliert: »Die meisten Vitamin-D-Forscher gehen davon aus, dass der für die Gesundheit optimale Wert bei 40 bis 60 ng/ml (100 bis 150 nmol/l) im Blut liegt.« Der Mann weiss es besonders genau.
Denn er hat ein empfehlenswertes Buch zum Thema veröffentlicht, in das er seine langjährigen Erfahrungen mit dem Wundermittel einÁiessen liess (»Vitamin D«, Rottenburg 2014).
Doch: Wie viele Tropfen des rezeptfreien und vergleichsweise günstigen Wunderelixiers soll man im Fall einer vermuteten Un-Fast alle untersuchten Testpersonen waren deutlich unterdosiert.
Ausgabe 3/2019»Ich persönlich nehme zusätzlich zum Vitamin Daus der Nahrung (Milch, Eier, Fisch) und aus Sonnenstrahlung 3000 bis 4000 Einheiten Vitamin D täglich ein. Auf diese Weise kann ich einen D-Spiegel um die 40 ng/ ml (CLIA-Test) im Jahresverlauf halten.« (Eberhard J. Wormer, Arzt und Autor) Laut der »Deutschen Apotheker-Zeitung« (2012) belegen die Ergebnisse zahlreicher Studien,»dass ein Mangel an Magnesium und an Vitamin D die Entwicklung von Bluthochdruck begünstigt«. In der klinischen Praxis werde beiden gefässaktiven Mikronährstoffen bisher noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. »Auch wegen der guten Kosten-Nutzen-Relation sollten sie jedoch stärker als bisher in der Bluthochdrucktherapie eingesetzt werden.« Empfohlen wird daher, bei Bluthochdruck auch den Vitamin-D-Status zu kontrollieren und diesen im Mangelfall zusätzlich mit Magnesium-Einahme zu unterstützen (ungefähr 600 Milligramm von Vitamin D in Höhe von 400 IE täglich, die beim Sieg über die Rachitis im 20. Jahrhundert erforderlich war.« Selbst eine durchgängige Einnahme von bis zu 40'000 (!) IE Vitamin D3 pro Tag »wird vermutlich nicht zu einer Vitamin-D-Vergiftung führen«, heisst es in der Zusammenfassung der Studie abschliessend. Ist durchaus nachvollziehbar. Denn wer seinen Körper in Badekleidung bis zur minimalen Hautrötung maximal eine Stunde dem Sonnenlicht aussetzt, produziert dabei in etwa so viel Vitamin D wie es einer oralen Einnahmemenge von 10'000 bis 25'000 IE entspricht, rechnen die Professoren Jörg Reichrath und Peter Stehle (Universitätsklinikum des Saarlandes/Universität Bonn) vor.
Wer dazu noch beachtet, dass etwa der martktführende Schweizer Vitamin-D-Hersteller »Streuli« Ärzten bei Diagnostizierung auf »Chronische NebenschilddrüseninsufÀzienz« laut Beipackzettel tägliche Injektionen von bis zu 200'000 Einheiten Vitamin-D empÀehlt, weiss wie hoch die Schmerzgrenze im akuten Notfall liegt. Umso mehr, als ergänzend gewarnt wird: Vergiftende, überdosierte Wirkungen von D-Vitaminen »können auftreten, wenn Tagesdosen von 1000 bis 3000 IE pro Kilo Körpergewicht über mehrere Monate verabreicht werden.« Zwei Messungen pro Jahr – zur eigenen Sicherheit»mysteries« meint: Übertreiben soll man es nicht! Dennoch scheinen im Mangelfall, bei Krankheit oder auffällig wenig Sonnenlicht Einnahmen von bis zu maximal 10'000 IE pro Tag während Monaten absolut vertretbar und gesundheitsfördernd. Selbst pro Tag).
wer – vermeintlich kerngesund – neben Nahrung und Sonnenlicht anschliessend lebenslang regelmässig rund 4000 Einheiten D3 pro Tag zusätzlich schluckt, lebt in jedem Fall gesünder – und setzt sich garantiert keiner unerwünschten Überdosis aus. Wer die Sonne dagegen kaum je sieht und bereits »älteren Baujahres« ist, darf guten Gewissens und ohne sich Sorgen zu machen, auf bis zu 8000 Einheiten pro Tag erhöhen. Ohne Angst vor irgendwelchen Nebenwirkungen.
Empfehlenswert bleibt, zweimal im Jahr vom Arzt oder notfalls mittels Apothekentest den eigenen Vitamin-D-Wert bestimmen zu lassen (»25-OH-Wert«), um ein Gefühl für die eigenen Blutwerte zu erhalten. Kostet rund 40 Euro, zahlt sich aber in jedem Fall aus. Am besten im April/Mai (»Ist mein persönliches D-Depot aufgebraucht?«) sowie Oktober/November (»Ist mein D-Speicher im Hinblick auf den Winter genügend voll?«). Denn: Mit durchschnittlich 40 bis 60 ng/ml (100 bis 150 nmol/l) D3 im eigenen Blut lebt es sich langfristig gesehen in jedem Fall gesünder, unbeschwerter und damit auch länger!
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Vitamin D3-Formel Check-Tabelle für den ärztlichen Bluttest. So hoch muss Ihr Vitamin-D3-Spiegel nach neuester Erkenntnis sein, damit er sich im gesundheitsfördernden, grünen Bereich befindet.
VITAMIN-D-WERT ng/ml nmol/l(Erwachsene, 25-OH) massiver Mangel unter 12 unter 30 deutlicher Mangel 12 – 30 30 – 75 ausreichend/gut 30 – 40 75 – 100 optimal 40 – 60 100 – 150 gute, obere Grenze 60 – 88 150 – 220 überdosiert/toxisch über 88 über 220 Ausgabe 3/2019