Hirn oder WC-Papier: «Wo steckt der falsche Bush?» Wahlkampf-Bild aus den Vereinigten Staaten.
Eine seltsame Ausbuchtung am Rücken des US-Präsidenten während des TV-Duells mit Herausforderer John Kerry sorgt für Kontroversen. Das Kabel eines versteckten Kopfhörers? Oder doch nur eine Schussweste?
Bush oder Kerry? Dieser Tage entschied sich, wer die USA künftig regiert. Unabhängig vom Ausgang: Das erste TV-Duell der beiden Kontrahenten zeigte einmal mehr, warum die Welt in einer tiefen Krise steckt: Amerika wurde die letzten Jahre von einem Cowboy regiert.
So schnitt Buch während der Live-Debatte die ganze Zeit über seltsame Grimassen, wiederholte sich ständig, brabbelte wirr herum. Mal um Mal griff er zum Wasserglas, fummelte verzweifelt in seinen Notizen. Kritiker verglichen ihn mit einem verwundeten Tier, das sich hilflos um ein Versteck bemüht – aber keines fand. Immer wieder hielt der Präsident während seinen Ausführungen für Sekunden inne – als ob er darauf wartete, dass ihm eine Stimme von oben die perfekte Antwort eingeben würde.
Selbst seine Anhänger waren verwirrt.
Bush machte eine erbärmliche Figur. Derart erbärmlich, das seither die Gerüchteküche brodelt: Trug der Präsident bei der ersten Debatte womöglich einen Mini-Kopfhörer? Verwirrte ihn sein Einflüsterer derart, dass er überfordert Eigenes und Fremdes vermengte?
Dafür spricht, dass Bush mitten im Argumentieren plötzlich innehielt. «Lassen Sie mich zu Ende sprechen», brummte er sichtlich verstimmt. Und fuhr dann fort. Zum Erstaunen aller Anwesenden – denn weder der Moderator noch Herausforderer Kerry waren ihm ins Wort gefallen. Beide hatten ihm vielmehr regungslos zugehört.
Misstrauisch machte viele Zuschauer aber auch eine seltsame T-förmige Ausbuchtung an Bushs Rücken – unter seinem Jacket (Bild unten). «Eine Schussweste», mutmassen die einen. «Das Kabel des Kopfhörers» kontern andere. Dritte wenden ein, dass es die Batterien eines Zweitmikros sein könnten – für den Fall, dass das Podium-Mikrophon ausgefallen wäre.
«Knopf im Ohr» Seither duellieren sich Anhänger und Gegner im Internet. Schliesslich waren die Bedingungen der TV-Duelle zuvor von beiden Parteien ausgehandelt worden. Versteckte Hilfsmittel waren ausdrücklich verboten. Die Sprecher des Präsidenten dementierten die Gerüchte denn auch umgehend – liessen aber offen, was das geheimnisvolle «T» auf Bushs Rücken zu bedeuten hat.
Bush-Kritiker zeigen sich davon unbeeindruckt: Der Präsident trage sowieso bei jeder Gelegenheit einen Knopf im Ohr, feixen sie. «Ohne das Ding bringt der doch keinen geraden Satz zustande.» Vielleicht habe es während des TV-Duelles ja auch technische Probleme gegeben: «Eine Marionette spricht eben immer nur so gut wie ihr Puppenspieler.»
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/einfluesterer-hat-bush-getrickst-page21-1.jpg4941034Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2004-06-01 12:00:002025-12-13 08:26:35EinflüSterer: Hat Bush Getrickst?
ETs im Mittelpunkt: Gegen 400 Personen fanden sich unter der Regie von Altmeister Erich von Däniken Ende Oktober in Fulda zusammen. Unter ihnen Autoren, Verleger und langjährige Szene-Kenner.
«Waren die Götter Astronauten?» Alle Jahre wieder ruft Erich von Dänikens Forschungsgesellschaft AAS zum grossen Kongress. Diesmal traf man sich Ende Oktober in Fulda, wo bekannte «Mystery»-Autoren wie Ueli Dopatka, Hartwig Hausdorf, Walter-Jörg Langbein oder Peter Fiebag neue Forschungsergebnisse und alternative Denkanstösse vorstellten. Abgerundet wurde die Veranstaltung vom Altmeister selbst, der Filmausschnitte aus der neuen Indien-Show im Mystery Park präsentierte.
Tochter Cornelia von Däniken führte die knapp 400 Kongressbesucher souverän durchs Programm. Unter ihnen viele bekannte Gesichter. So etwa die Verleger Jochen Kopp, Werner Betz und Roland Roth, die Globetrotter Horst und Anke Dunkel sowie Thomas Ritter, die jungen UFO-Forscher Dennis Kirstein und Ferhat Talayhan, mit ihrem älteren Kollegen Roland Gehardt, sowie Lars Fischinger, Peter Kaschel, Tatjana Ingold, Peter Belting und viele andere.
Überschattet wurde der Kongress von einem bedauerlichen Unfall. So stürzte der Wiener Buchautor Peter Krassa unmittelbar vor Vortragsbeginn unglücklich. Nichtsdestotrotz hielt er kurz darauf tapfer seinen Vortrag. Anschliessend wurde der 66-Jährige ins Krankenhaus gebracht, wo die Ärzte mehrere Brüche und Prellungen diagnostizieren mussten. «mysteries» wünscht dem Pechvogel gute Besserung!
Neuer Eklat um Zahi Hawass: Ägyptens höchster Pyramidenverwalter verwehrt zwei französischen Forschern den Zugang zur Cheopspyramide – weil sie nicht nach seiner Pfeife tanzen. Dabei scheinen sich ihre kontroversen Forschungsergebnisse bei genauerer Untersuchung als archäologische Sensation ersten Ranges zu entpuppen…
«La Chambre de Chéops» – die Kammer von Cheops. Unter diesem Titel sorgt in Frankreich ein neues Buch für Aufsehen, das Ägyptens Pyramiden-Chef Zahi Hawass auf die Palme bringt. Verfasst haben es Gilles Dormion und Jean-Yves Verd’hurt. Zwei Amateurforscher. Ziemlich erfolgreiche notabene.
Im Frühling 2000 hatten Dormion und Verd’hurt auf dem 8. International Congress of Egyptologists in Kairo mit der Nachricht für Furore gesorgt, in der Pyramide von Medum zwei unbekannte Kammern und einen Korridor aufgestöbert zu haben. Hohlräume, die den Experten bislang verborgen geblieben waren. Fachleute aller Couleur zollten ihnen dafür Anerkennung.
Für ihre Untersuchungen hatten die zwei Franzosen eine Minikamera verwendet, die sie mit Hilfe eines Endoskops einführten. Damit orteten sie zwei Entlastungskammern. Eine Sensation – waren solche Konstruktionen doch bisher nur von der Cheops-Pyramide her bekannt.
Dormion und Verd’hurt wollten sich nun in die Cheops-Pyramide vorwagen, wie sie kurz darauf öffentlich verlauten liessen. Grund: Georadar-Messungen lassen sie einen noch unbekannten Hohlraum unterhalb der Königinnenkammer vermuten, in 3,5 Metern Tiefe. Ein Gang? Eine Falle? Oder gar eine unbekannte Grabkammer? Die Zwei beschlossen, an besagter Stelle ein winziges Loch zu bohren und die Minikamera ein zweites Mal einzusetzen…
Erst Ja – dann Nein Dr. Gaballah Ali Gaballah vom Supreme Council of Antiquities gab grünes Licht für weitere Untersuchungen. Schliesslich hatte Dormion 1986 mit offizieller Genehmigung der Ägypter bereits früher Probebohrungen in der Königinnenkammer vorgenommen. Später erhielten die Franzosen sogar den Auftrag, in der Pyramide ein neues Ventilationssystem zu realisieren.
Doch dann kam alles anders: Der ägyptische Kulturminister versetzte Gaballah vorzeitig in den Ruhestand. Seither ruht alle Macht über die ägyptischen Ausgrabungsstätten in den Händen von Zahi Hawass.
Und der entzog Dormion und Verd’hurt flugs die Bewilligung seines Vorgängers.
«Ich habe nichts gegen Sondierungsbohrungen, sofern sie auf Beweismaterial basieren und eine wissenschaftliche Institution dahinter steht», dozierte Hawass Mitte Juni 2002 mit erhobenem Zeigefinger. «Aber bei den beiden Forschern handelt es sich bekanntlich um Amateure, die lediglich einen Freund bei den französischen Behörden haben.»
Um sicher zu gehen habe er diesbezüglich Rücksprache mit zwei international bekannten Pyramidenforschern genommen, dem Deutschen Rainer Stadelmann und dem Amerikaner Mark Lehner. «Zu dritt kamen wir zum Schluss, dass wir es nicht jedermann erlauben können, irgendwelche Löcher in die Pyramiden zu bohren.»
Ein abgekartetes Spiel. Dass Stadelmann und Lehner eng mit Hawass befreundet sind, ist nicht nur in Archäologen-Kreisen ein offenes Geheimnis. Und seine abschätzige Bemerkung über den «Freund ‹‹ Wer Hawass nicht huldigt, wird von ihm ignoriert.
bei den Behörden» dürfte den wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Ägypten und Frankreich auch nicht gerade zuträglich sein. Schliesslich handelt es sich dabei um keinen Geringeren als den bekannten Ägyptologen Jean-Pierre Corteggiani vom Institut Français d’Archéologie Orientale in Kairo.
Damit bleibt Hawass seiner selbst in Fachkreisen hoch umstrittenen Verhinderungspolitik treu: Wer ihm nicht huldigt, kriegt eins auf den Deckel. Wer seinen Forschungserfolg nicht grosszügig mit ihm teilen will, den ignoriert er. Und wer die Medien vorab mit Spekulationen füttert, brandmarkt er als Verräter.
«Wer keine wissenschaftliche Institution hinter sich weiss, muss bei uns gar nicht erst anklopfen», doppelte Hawass im September 2004 am 9. International Congress of Egyptologists in Grenoble denn auch nach – und verschwieg, dass sich auch Professor Michel Valloggia von der Universität Genf kurz zuvor für die beiden Franzosen stark gemacht hatte, ja sogar ein offizielles Forschungsgesuch eingereicht hatte. Ohne Erfolg.
«1,05 Meter breiter Gang» Das hindert den Genfer Ägyptologen freilich nicht daran, Dormions Arbeit weiterhin in den höchsten Tönen zu loben: «Ich habe die Ergebnisse der Georadar-Messungen mit eigenen Augen überprüft.
Man sieht darauf ganz klar einen von zwei Mauern begrenzten Gang – 1,05 Meter breit, was exakt dem Längenmass von zwei Ellen im alten Ägypten entspricht. Ich konnte mich ausserdem selber davon überzeugen, dass die Steinplatten am Boden der Königinnenkammer augenscheinlich überarbeitet worden sind.»
Befindet sich dort der versteckte Eingang in eine bislang unentdeckte Grabkammer? Dormion und Verd'hurt bleibt nichts anderes übrig, als zu warten und darauf zu hoffen, dass ihnen Hawass irgendwann doch noch gestattet, ihre These zu beweisen. Der Pyramiden-Chef aber bleibt stur: «Nur über meine Leiche», winkt er ab. Amen.
Endlich ein neuer Beweis Den Artikel über die Metallbibliothek von Ecuador fand ich sehr gut. Ich habe schon vor etlichen Jahren davon gelesen in dem Buch von Erich von Däniken und war damals schon davon fasziniert und überzeugt davon, dass er die Wahrheit sagt.
Nun ist endlich ein neuer Beweis dafür da.
Malte Stolz, Hartenholm (D) «Lilith» jetzt im Internet Darf ich Sie auf «Lilith» aufmerksam machen? Vor einigen Tagen haben wir unsere Seite «www.planetlilith.ch» ins Internet gestellt. Sicher nicht wie Profis, unsere bescheidenen Mittel erlauben das nicht.
Ich habe mir nach zwölf Jahren Frust mit den Astronomen, welche meine «Lilith»-Beobachtung als nicht möglich abtun wollen, die Frechheit erlaubt, meine Beobachtung vom 11.August 1992 am 13. September 2004 per Einschreiben an die International Astronomical Union in Paris (IAU/UAI) zu melden und zu verlangen, dass diese referenziert und «Lilith» als beobachtetes Objekt aufgeführt wird. Die ganze Eingabe an die IAU/UAI habe ich veröffentlicht, um interessierte Personen und die Öffentlichkeit zu informieren.
Werner K. Rüedi, Zürich (CH) Bravo!
Ein Bekannter hat mir einige Hefte Ihres Magazins überlassen. Als alter Fuchs auf diesem Gebiet habe ich sie natürlich sofort verschlungen. Ich möchte Ihrem Team deshalb ein Lob aussprechen: Eine solche Zeitschrift suchte ich schon lange, denn was ich hier lese, hat wirklich Hand und Fuss.
Wie ich in den vergangenen Jahren leider bemerken musste, tummeln sich in diesem Gebiet mittlerweile so viel selbst ernannte «Experten», dass einem schlecht werden kann. Einer schreibt die Fehler des anderen ab, andere glauben unkritisch alles, was im Internet verbreitet wird und wittern bei allem eine Verschwörung, was sie nicht verstehen.
Mit Ihrem Artikel «Stasi verseuchte den Rhein» decken sie zwar ebenfalls eine Mauschelei auf, aber Sie haben ihre Hausaufgaben gemacht. Bravo für Ihren Mut!
A. T. (Name der Red. bekannt) Bush oder Kerry?
Bush oder Kerry? Das Interview mit Andreas von Rétyi bringt es perfekt auf den Punkt: Es spielt keine Rolle! Tragisch, aber wahr.
A. Becher, (E-Mail) Impressum ISSN 1660-4377 Erscheinungsweise 6 Ausgaben pro Jahr Herausgeber Luc Bürgin Redaktion Mysteries, Postfach, CH 4002 Basel Tel. +41 – 61 – 681 62 61 Fax +41 – 61 – 362 07 33 Internet www.mysteries-magazin.com E-Mail: mysteries@bluewin.ch Layout Daniel Schaufelberger, Jürgen Tränkle Lektorat Ruth Gremaud Druck Greiserdruck, Rastatt Jahresabonnement Euro 44.90, Sfr. 69.– (siehe Talon) Anzeigen Contenti Kommunikation Ursula Heist Im Grünwinkel 5, D-79285 Ebringen Tel. + Fax (D): 07664 – 600 515 E-Mail: ursula.heist@t-online.de Anzeigenschluss Ausgabe 7/2005: 24. Dezember 2004 Bankverbindungen Deutschland: BW Bank, Lörrach Konto-Nr.: 460 85262 00, BLZ: 683 200 20 Schweiz: Basler Kantonalbank Konto-Nr.: 165.414.141.84 IBAN: CH25 0077 0016 5414 1418 4 Postcheckkonto Basel Konto-Nr.: 40-93969-1 Copyright Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird keinerlei Haftung übernommen. Mit Autorennamen gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
www.mysteries-magazin.com Mehr Pestizid im Essen Die gesetzlich erlaubten Höchstmengen für Pestizidrückstände in Obst, Gemüse und Getreide wurden in den letzten fünf Jahren in Deutschland von den zuständigen Ministerien massiv angehoben. Seit Einrichtung des Verbraucherministeriums in 2001 hat sich diese Tendenz sogar noch verschärft: Kam es im Jahr 2000 zu 177 Anhebungen, waren es im Jahr 2003 mit 319 fast doppelt so viele. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie «Pestizide am Limit» von Greenpeace. Zu den zehn Pestiziden, bei denen die Grenzwerte am stärksten heraufgesetzt wurden, gehören acht besonders gesundheitsgefährdende Agrargifte. Diese Pestizide können Krebs auslösen, das Hormon- und Fortpflanzungssystem beeinträchtigen und Gewässerorganismen schädigen. Insgesamt wurde in 59 Prozent der pflanzlichen Lebensmittel das zulässige Pestizidlimit erhöht.
Abgehackte Hand im Schloss: Das Rätsel ist gelöst Seltsame Legenden umranken sie: Sie habe einer Hexe gehört, munkelten die einen. Andere mutmassten über einen furchtlosen Feldherrn. Jetzt aber ist klar: Die abgeschlagene Hand im Schweizer Schloss Greyerz war einst Teil einer ägyptischen Mumie. «Histologische Untersuchungen haben diese These hundertprozentig untermauert», bestätigt Bruno Kaufmann vom Anthropologischen Forschungsinstitut Aesch gegenüber «mysteries». Bereits vor drei Jahren hatte er das geheimnisumwitterte Stück erstmals unter die Lupe genommen. Vergleiche mit anderen ägyptischen Mumienteilen in seiner Sammlung haben das Rätsel nun definitiv gelöst. Wie die Hand indes ins Schloss gelangte, bleibt weiterhin unklar.
Irgendjemand muss sie einst mit einem Beil abgeschlagen haben, vermutet Kaufmann. Im Nachgang zu Napoleons Ägyptenfeldzug dürfte sie dann in die Schweiz gelangt sein.
Mädchen mit «Röntgenaugen» verblüfft russische Mediziner Natalia Demkina aus Russland verfügt über eine ungewöhnliche Fähigkeit: Sie kann mit blossem Auge das Innere eines Menschen sehen. Eine Erklärung dafür gibt es bislang nicht. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls eine einstündige TV-Dokumentation aus Grossbritannien über das «Mädchen mit den Röntgenaugen», die kürzlich auf «Premiere» ausgestrahlt wurde. Mit zehn Jahren erklärte Natalia, sie könne zwei Bohnen, eine Tomate und einen Staubsauger im Körper ihrer Mutter sehen. Natalia hatte offenbar Nieren, Herz und Darm erkannt, wusste aber die Bezeichnungen dafür noch nicht. Auch mit 16 Jahren fällt es ihr schwer, das was sie sieht, genau zu benennen. Doch Untersuchungen am Kinderkrankenhaus von Saransk scheinen keinen Zweifel daran zu lassen, dass sie das Innere eines menschlichen Körpers tatsächlich bis in Detail sehen kann. Sogar Veränderungen und Krankheiten soll Natalia erkennen. Täglich erhält das Wunderkind Anrufe von Menschen, die sich von ihr «röntgen» lassen wollen. Nun versucht das Massachusetts Institute of Technology dem Rätsel auf die Spur zu kommen.
Mystery Park: Neuerungen Die Themenpavillons im Mystery Park in Interlaken werden weiter ausgebaut und optimiert. Seit Mitte September 2004 läuft im indischen Themenpavillon «Vimana» eine überarbeitete Multimedia-Show. Die Besucher erleben die Mysterien um geheimnisvolle fliegende Apparate, die in den Sankskritschriften beschrieben sind, noch eindrücklicher. In der neuen Attraktion «Pyramid View» kann die Aussicht von der Spitze der Pyramiden genossen werden. Der Science-Floor, welcher ursprünglich für Sondershows vorgesehen war, wird aufgrund der Nachfrage als Event-Center für Firmen ausgebaut.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/bush-oder-kerry-es-spielt-keine-rolle-page5-1.jpg380949Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2004-06-01 12:00:002025-12-13 08:26:30«Bush Oder Kerry? Es Spielt Keine Rolle!»
Seit Jahren verblüfft Sepp Holzer Landwirtschaftsexperten und Wissenschaftler. Auf seinem Krameterhof in einem Tal im südlichen Salzburgerland – auch als «Sibirien» Österreichs bekannt – lässt der Bergbauer bis auf 1600 Meter Höhe Äpfel, Birnen, Kirschen und Kiwis gedeihen. Von den Behörden jahrzehntelang schikaniert, ist der Agrar-Rebell mittlerweile zum «Idol einer neuen Landwirtschaft» geworden. Heute betreut Sepp Holzer landwirtschaftliche Projekte auf der ganzen Welt.
von René Haenig Jahrzehntelang haben sie ihn ausgelacht und für verrückt erklärt: Ihn, den Sepp Holzer. Schwer gemacht haben sie ihm das Leben, dem kleinen Bergbauern aus dem österreichischen Lungau, einem kleinen Tal im südlichen Salzburgerland.
«Für die hohen Herren in der Landwirtschaftskammer war ich nur ein Spinner, ein Verrückter, ein Exot», erinnert sich der 62-jährige Landwirt inzwischen fast schon amüsiert. Holzer könnte verbittert sein, denn nur allzu oft haben ihn sture Beamte vor Gericht gezerrt. «Ich bin der am meisten bestrafte Bauer von Österreich», sagt der streitbare Landwirt über sich selbst.
Er hat sich nicht unterkriegen lassen.
Weder von den Behörden noch von den Spöttern. Heute ist der Agrar-Rebell eher so etwas wie ein Held. Zu Tausenden pilgern die Leute inzwischen auf Holzers auf 1300 Meter über Meer gelegenen Krameterhof, um sein Paradies zu bewundern.
Kiwis bis in den Oktober Selbst Wissenschaftler aus der ganzen Welt wollen sehen, wie es der alte Bergbauer schafft, dass auf seinem kargen Boden Äpfel, Birnen, Kiwis und Kirschen gedeihen – und das bis in den Oktober hinein.
Sepp Holzer ist inzwischen berühmt für seine Bewirtschaftungsart der so genannten Permakultur. Zwei Bücher berichten über ihn und seine Art der Landwirtschaft. Und er betreut mittlerweile Projekte in Brasilien, Kolumbien und Thailand.