Entschlacken – heute in, früher verpönt. Besonders von Mediziner-Kollegen erntete der deutsche Arzt Otto Buchinger (1878 – 1966) ob seines Plädoyers für das Heilfasten herbe Kritik – die bis heute anhält. Zu Unrecht, wie eine Arbeit an der Uni Köln kürzlich zeigte.
Bei psychischen Krankheiten oder akuten Infektionen ist so genanntes Heilfasten durchaus riskant. Und bei anderen gesundheitlichen Problemen wie etwa Übergewicht nur wenig wirkungsvoll. Zu viele Diäten und Fastenkuren führen zu Essverhaltensstörungen, während ein wenig Sport oft viel effektiver zur Gewichtsreduzierung und körperlichen Gesundheit beiträgt.
Trotzdem erfreuen sich Fastenkuren wieder einer wachsenden Popularität. Dass hierbei aber nicht unbedingt der Wille, ein paar überflüssige Pfunde abzubauen, im Vordergrund steht, zeigt eine Arbeit von Dr. Bettina Stief-Reifenrath vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Köln. Sie nahm das Leben und die Verdienste des deutschen Fastenarztes Otto Buchinger unter die Lupe und nutzte die Gelegenheit, um Chancen und Grenzen des Heilfastens auszuloten.
Lange Erfolgsgeschichte In der heutigen Schulmedizin ist das traditionelle Heilfasten inzwischen leider fast bedeutungslos geworden. Im klassischen Klinikalltag findet es keinerlei Anwendung. Als vorbeugende oder therapeutische Massnahme wird es kaum, höchstens noch von Alternativmedizinern oder Heilpraktikern, empfohlen. Dabei kann diese Methode des bewussten Verzichts auf Nahrung auf eine Jahrtausende alte Erfolgsgeschichte zurückblicken.
Zahllose Religionen, Philosophien und Gelehrte sehen schon seit jeher im Fasten eine ideale Form der körperlichen und seelischen Regeneration. In der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts war es unter anderem der deutsche Arzt Otto Buchinger, der diese Idee wieder lebendig werden liess und grosse Heilerfolge durch das Fasten erzielen konnte.
Buchinger begründete die Wirksamkeit des Heilfastens damit, dass der Organismus gereinigt und die Selbstheilungskräfte aktiviert würden. Er benutzte dafür den Begriff Entschlackung und stiess damit bei anderen Medizinern auf Kritik. Sie vertraten die Ansicht, der Körper entschlacke sich regelmässig von selbst. Eine Auffassung, die von der Wissenschaftsmedizin unverändert bis heute vertreten wird.
In einem spannenden, abwechslungsreichen Leben musste der weit gereiste und humanistisch gebildete Buchinger sich grossen Herausforderungen stellen und viel Leid ertragen. Die häufig widrigen Umstände, besonders während der nationalsozialistischen Ära, konnten ihn jedoch nie davon abbringen, den Menschen in den Vordergrund seines ärztlichen Handelns zu stellen. Dazu zählten für ihn auch geistige Wertvorstellungen und religiösspirituelle Aspekte.
Seine medizinischen Kenntnisse und Fähigkeiten beruhten neben der schulmedizinischen Grundausbildung vor allem auf einem vielfältigen kulturellen Wissen, das er auf langen Reisen im Dienst der deutschen Marine erworben hatte. Später lernte er zahlreiche alternative Heilmethoden kennen.
Selbstversuche als Erfolgsrezept Als Fastenarzt führte Buchinger mehrere Versuche an sich selbst durch, bevor er sich durch zahlreiche Heilerfolge vor allem im süddeutschen Raum einen Namen machte. Sein Erfolgsrezept bestand in der Kombination verschiedenster Heilverfahren. Er liess seine Patienten während mehrwöchiger Fastenkuren homöopathische Medikamente nehmen, verordnete viel Bewegung in der Natur und – gemäss seinen idealistischen Vorstellungen – ausreichend Ruhe und Zeit zur inneren Einkehr.
Im Laufe seines langen Lebens – er wurde immerhin 88 Jahre alt – versorgte und heilte Otto Buchinger «genügend Patienten, um die medizinische Fachwelt mit einigen interessanten Fakten zum Heilfas- «Bei Entzündungen und Fieber scheint Heilfasten besonders wirksam.»
ten überraschen zu können», wie die Uni Köln mit Bezug auf Bettina Stief-Reifenraths Arbeit anerkennend festhält.
Seine kombinierten Fastenkuren zeigten Buchinger zufolge Wirksamkeit bei Fettleibigkeit, bei Rheuma und Arthritis, bei Stuhlverstopfung, bei Arteriosklerose und Bluthochdruck. Weiterhin halfen sie hervorragend gegen Asthma und Hautkrankheiten, gegen Blasen- und Nierensteine, Nierenentzündungen und Parodontose. Auch die Sehkraft werde häufig verbessert, Herz- und Leberleiden verringerten sich, gab er zu bedenken. Bei Entzündungen und Fieber schliesslich sei Heilfasten besonders wirksam.
Ausserdem schloss Buchinger nicht aus, dass Fasten einer Krebserkrankung vorbeugen könnte, da es das Tumorwachstum hemmt. Erstaunlicherweise helfe gezieltes Heilfasten offenbar auch bei Magersucht, indem es schwache Organismen kräftige.
«Innere Einkehr» notwendig Da viele Krankheiten auch psychische und seelische Ursachen haben, legte Buchinger grössten Wert darauf, dass seine Patienten während des Fastens neben der körperlichen Reinigung auch die seelische Regeneration betreiben.
Denn, so Dr. Bettina Stief-Reifenrath: «Werden beim Heilfasten Ruhe, innere Einkehr und Bewegung in der Natur vernachlässigt, nützt die Kur meist gar nichts und Krankheiten können sich sogar verschlimmern. Da diese Faktoren in schulmedizinischen Studien oft nicht miteinbezogen werden, treten dort während des Fastens eher Verschlechterungen des gesundheitlichen Zustands ein.»
Quintessenz ihrer Arbeit: «Menschen, die sich sowohl die körperliche als auch die geistige Dimension des Heilfastens zu Herzen nehmen, finden in Buchingers Methoden in jedem Fall ein gutes Mittel, um Leib und Seele gesund zu halten.»
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/heilfasten-nach-otto-buchinger-gesuender-als-viele-schulmedi-page52-1.jpg7461034Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2007-02-01 12:00:002025-12-13 10:06:30Heilfasten Nach Otto Buchinger: GesüNder Als Viele Schulmediziner Wahrhaben Wollen
Werner Kroh. 2005 zeigte er «mysteries» stolz die Gutachten über seine Erfindung. Jetzt wird sie endlich kommerziell verwertet.
Durchbruch für Werner Kroh: Sein Wundermittel gegen Öl-Katastrophen ist nach jahrzehntelangem Ringen endlich auf dem Markt. Und: Das «Zauberpulver» hält, was es verspricht!
«Natürlich bin ich happy», sagt Werner Kroh. Über zwanzig Jahre hatte der in der Schweiz lebende deutsche Erfinder an einem biologischen Mittel zur Bindung von Öl getüftelt. An etlichen Erfindermessen stellte er sein innovatives Produkt vor – doch der Erfolg blieb aus. Die Widerstände von Lobbyseite waren enorm.
Wie «mysteries» bereits 2005 exklusiv berichtete, liess ein Schweizer Unternehmen sein «Zauberpulver» in anerkannten Forschungsanstalten testen.
Nach aufwändigen Untersuchungen wurde es nun endlich für gut befunden – für sehr gut sogar.
Jetzt wird der «Öl-Killer» internatio-
nal vertrieben – von der eigens gegründeten Oil Treatment International Ltd. Die Rechte daran hält die Swisstech Holding «Selbst mit Öl verklebte Tiere lassen sich mit dem Mittel einfach säubern.»
AG, welche Kroh die Patentrechte abgekauft hat und seiner Erfindung zum Durchbruch verhalf.
Auf einer neuen Homepage wird das Wundermittel mittlerweile auch im Internet beworben: www.oti.ag. Dort steht auch, wie sich die Produkte einsetzen lassen. Mit dem Pulver SOT 11 etwa kann vor allem verschmutztes Wasser gereinigt werden.
Vollkommen umweltfreundlich Die Flüssigkeit LOT-11 wiederum lässt sich zur Reinigung von Hafenarealen, Containern, ja sogar von ölverseuchten Tieren verwenden. Dafür müssen das verschmutzte Fell oder die verklebten Federn lediglich mit der Reinigungsflüssigkeit eingesprüht werden.
Das Schmutzwasser wird anschliessend in einen Tank gepumpt und dort mit dem Reinigungspulver behandelt. Danach kann es direkt ins Meer zurückgeleitet werden. Denn Werner Krohs Ölreiniger sind vollkommen umweltfreundlich und bauen sich innert Monaten hundertprozentig ökologisch ab. Das Mittel ist also völlig ungiftig.
Übrig bleibt lediglich ein Gemisch von vollkommen natürlichen Gesteinsmineralien, betonen Forscher, die das Produkt getestet haben. Darunter auch die US-Firma Bio-Aquatic-Testing in den USA. Und Werner Kroh? Der Erfinder kanns nicht lassen – und tüftelt bereits an neuen Produkten.
Alle Mond-Bilder auf den folgenden Seiten liegen der Redaktion als Originalkopien der NASA vor.
Collins: «Roger. Keine Spuren des Lunar Module. Ich sah aber ein auffällig kleines, weisses Objekt auf dem Mond, dessen Koordinaten sind…»
McCandless: «Fahren Sie fort mit den Koordinaten des kleinen weissen Objektes… » Collins: «0.3, 7.6, aber ich (…) und es ist rechts auf dem südwestlichen Rand eines Kraters. Ich denke, sie wüssten, wenn sie sich in solcher einer Umgebung befinden würden. Es schaut so aus, als ob ihr LM ziemlich schräg stehen würde. Es befindet sich auf dem südwestlichen Rand eines recht kleinen Kraters…»
Der Clou: Was auch immer Collins damals auf dem Mond erspäht hatte – es war definitiv nicht das Apollo-Landemodul, wie sich später herausstellen sollte! Handelte es sich also um die russische Luna-Sonde? Oder um Surveyor 5? Solch einen Lapsus hätte sich Collins als erfahrener Mond-Spezialist wohl kaum geleistet. Nur: Was hatte der NASA-Astronaut dann tatsächlich gesehen?
Anomalien in Hülle und Fülle Auf einigen offiziellen Apollo-Aufnahmen finden sich jedenfalls Anomalien, die durchaus stutzig machen (siehe folgende Seiten). Ebenso wie gewisse Bereiche auf Schnappschüssen der Clementine-Mondsonde seltsam unscharf, ja gar geradezu retouchiert erscheinen. Reine Bildfehler, wie uns die NASA weismachen will?
Schliesslich ist da auch noch die merkwürdige Struktur, die Felix A. Bach auf dem Mond aufgestöbert haben will – und über die er im Juli 1987 erstmals in der Zeitschrift «The Gate» berichtete. Während seiner Mondbeobachtungen stach ihm 1985 in der Nähe des Kraters Rost eine seltsame Apparatur ins Auge. Sie bestand aus einer Art Mast, um welchen sieben helle zwiebelähnliche Objekte befestigt waren. Bach schätzte die Höhe dieses Dings auf gute 20 Meilen!
Ein Jahr später versuchte er, dieselbe Struktur erneut mit seinem Teleskop zu erfassen. Doch er staunte nicht schlecht: Der «Mast» war in der Zwischenzeit offensichtlich in eine ganz andere Position gedreht worden, und die daran festgemachten «Säcke» hingen nun über dem Krater Schiller!
«Sie sahen aus wie an einer Wäscheleine befestigte Kleidungsstücke», notierte er verdutzt. Immer wieder suchte er in der Folge mit dem Teleskop «seine» Struktur – bis sie eines Tages plötzlich verschwunden war…
Ob nun künstlichen oder doch natürlichen Ursprungs: Höchste Zeit, all diesen merkwürdigen Hinweisen nachzugehen – in der Hoffnung, sie mit modernster Aufnahmetechnik endlich auch fotografisch zufriedenstellend dokumentieren zu können. Und dafür bieten sich bereits in Kürze gleich mehrere Gelegenheiten: Mindestens vier Sonden sollen bis 2008 von der Erde aus Richtung Mond starten.
Den Anfang machen die Chinesen, die ihren ersten Mondorbiter bereits im April dieses Jahres startklar machen wollen.
Versprochen werden uns «gestochen scharfe 3D-Aufnahmen» von unserem Trabanten. Im Sommer ziehen dann die Japaner mit ihrer Raumsonde «Selene» nach. Und auch die NASA ist nicht untätig: Im Herbst 2008 will auch sie eine weitere Mondsonde starten.
Ebenfalls 2008 soll die indische Chandrayaan-1 denselben Weg antreten. Und in mittelbarer Zukunft wollen gleich mehrere Nationen erneut Astronauten auf den Mond entsenden. Atemberaubende neue Bilder sind in jedem Fall garantiert.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/einmal-geschummelt-und-einmal-authentisch-page17-1.jpg437339Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2007-02-01 12:00:002025-12-13 10:06:25Einmal Geschummelt – Und Einmal Authentisch
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Wo kommt der zusätzliche Taler her?
«Geld» = Schulden
98 Insulaner haben in Summe 9900 Taler (pro Kopf
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https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/edelmetall-experte-raet-kaufen-sie-besser-heute-gold-und-si-page37-1.jpg391680Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2007-02-01 12:00:002025-12-13 10:06:24Edelmetall-Experte RäT: «Kaufen Sie Besser Heute Gold Und Silber – Und Nicht Erst Morgen»
Originalbild im Internet unter: www.cmf.nrl.navy.mil/ clementine/clib/generated_images/ 129048000768.gif Originalbild im Internet unter: www.cmf.nrl.navy.mil/ clementine/clib/ generated_images/ 216048600768.gif
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/clementine-mondfotos-lediglich-bildfehler-oder-wurde-hi-page21-1.jpg538322Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2007-02-01 12:00:002025-12-13 10:06:21Clementine-Mondfotos: Lediglich «Bildfehler» – Oder Wurde Hier Ebenfalls Retouchiert…?
PHYSIKER UNTERMAUERN BRISANTE THESE MIT NEUEN FAKTEN
Stammen die riesigen Steinquader der Pyramiden von Gizeh doch nicht aus den Steinbrüchen der Umgebung, wie die klassische Ägyptologie gerne behauptet? Wurden sie vielmehr «gegossen» – ähnlich heutigem Beton? «mysteries» fasst die neusten wissenschaftlichen Ergebnisse für Sie zusammen.
Seit rund drei Jahrhunderten werden immer wieder Stimmen laut, die – im Gegensatz zur klassischen Ägyptologie – behaupten, dass die grossen Pyramiden nicht mit Natursteinen der Steinbrüche aus der Umgebung gebaut worden seien, sondern aus «gegossenen» Blöcken aus Kalkstein und einem Bindemittel bestehen würden. Untersuchungen im letzten Jahr haben die Debatte neu entfacht.
Die Hypothese der «zusammengefügten» Steine wurde 2001 vom Wissenschaftsmagazin «Science & Vie» erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Französische Wissenschaftler hatten im selben Jahr in Steinproben aus verschiedenen Pyramiden erstaunliche Anomalien gefunden.
Aktuelle wissenschaftliche Analysen weisen nun in die gleiche Richtung. Modernste Technik, Röntgenstrahlen, Plasma-Lampen und Rasterelektronen-Mikroskop standen den amerikanischen Physikern Michel Barsoum und Gilles Hug für Untersuchungen zur Verfügung, die sie im Laufe des letzten Jahres durchgeführt haben.
Ihr Team hat natürlichen Kalkstein aus den Brüchen von Toura und Maadi mit Steinproben aus der Cheops-Pyramide verglichen und dabei festgestellt, dass die Mikrostrukturen in den Pyramiden-Blöcken weit komplexer sind, als in jenen aus den Steinbrüchen.
In den Steinproben aus den Pyramiden sind nämlich Spuren einer schnell abgelaufenen chemischen Reaktion zu finden – anstelle des erwarteten natürlichen Kristallisationsprozesses. Ein unerklärlicher Befund; es sei denn, man geht davon aus, dass die Blöcke, ähnlich heutigem Beton, gegossen worden sind.
Die moderne Röntgentechnik und der Einsatz von so genannten Plasma-Lampen erlauben heute sehr genaue Analysen.
So zeigte sich beispielsweise, dass die Proben aus der Cheops-Pyramide eine deutlich höhere Silizium-Konzentration aufweisen als jene aus Toura, von wo die Steinblöcke der Pyramiden – laut bisheriger Annahme – stammen.
Da Silizium ein in der Geologie übliches Element ist, erstaunt es, dass dieses in den Pyramidenblöcken in Kombination mit anderen Elementen (Magnesium, Calcium, Aluminium etc.) vorkommt, wie es in der Natur in dieser Form nicht existiert. Die Anwesenheit von Silizium in den meisten Steinproben aus den Pyramiden, und demgegenüber sein Fehlen im natürlichen Stein, unterstützt die These der synthetischen Natur der Blöcke zusätzlich.
Ebenfalls bestätigt wurde unter anderem die bereits vor dreissig Jahren vom belgischen Physiker Demortier nachgewiesene deutlich höhere Konzentration von Magnesium, Fluor und Natrium.
Mehrzahl der Steine gegossen Die im Dezember 2006 im «Journal of the American Ceramic Society» veröffentlichte Studie von Barsoum und Hug sollte beweisen, dass zumindest ein Teil der Pyramidenblöcke aus künstlich gefertigten Steinen besteht.
«Ein Ziel, das wir erreicht haben», ist Barsoum überzeugt. «Die uns zur Verfügung gestellten Proben waren jedoch winzig klein, was möglicherweise zu einer gewissen Einseitigkeit der Resultate geführt haben könnte.»
Die beiden Forscher sind zum Schluss gekommen, dass die Mehrzahl aller sichtbaren Blöcke der Pyramiden auf dem Plateau von Gizeh – speziell deren Gipfel-Partien – gegossen sind. Damit stehen sie im Widerspruch zu den Thesen des französischen Chemikers Joseph Davidovits, «Verfügten die Ägypter über eine ausgeklügelte Herstellungsmethode auf Calcium-Basis?»
der nach wie vor überzeugt ist, dass die Pyramiden von der Basis bis zur Spitze ganz aus Geopolymeren gefertigt sind.
Seiner Meinung nach hätten die alten Ägypter die Herstellung von «synthetischen» Steinen mittels eines kalkartigen Bindemittels beherrscht. Die Blöcke seien nacheinander in Bretterschalungen gegossen worden und bestünden zu 93 bis 97 Prozent aus natürlichem Kalk, der Rest aus einem Binder auf Silikat-Basis.
Davidovits ist überzeugt davon, dass die alten Ägypter über eine ausgeklügelte Methode zur Zementherstellung auf Calcium-Basis verfügten. Insgesamt wurden im Laufe der Zeit die Ergebnisse von vier verschiedenen chemischen Verfahren ermittelt.
Davidovits hat die seiner Ansicht nach praktizierte Herstellungsweise so erläutert: Der weitaus grösste Materialanteil ist natürlicher Kalk. Zwischen drei und sieben Prozent macht das Bindemittel Kaolinit-Ton aus, der sich im Wasser zu einer Art Kalkschlamm verbindet. Die antiken Chemiker reicherten diesen Schlamm nun mit gelöschtem Kalk an.
Zusammen mit der Asche (reich an Calciumoxid), die bei der Verbrennung von Palmen entstand, und dem Salz, das aus den Ablagerungen eines Trockenflusses gewonnen wurde, entstand Natronlauge. Zum Kalkstein gefügt, formte sich eine zähe Masse mit einem sehr hohen pH- Wert. Durch die Beigabe von weiterem Salz konnte jetzt jene Konsistenz erzielt werden, die sich in aus Brettern geformte Schalungen stampfen und verfestigen liess.
Natürlichem Zement ähnlich «Der auf diese Art hergestellte Zement ist der natürlichen Zementbildung im Fels chemisch sehr ähnlich», ist Davidovits überzeugt. «Das ist der Grund, weshalb die Geologen, die bis anhin mit den klassischen kristallographischen Analysemethoden arbeiteten, den natürlichen nicht vom künstlich hergestellten Kalkstein unterscheiden konnten.» Auch unter dem Mikroskop sei die Unterscheidung schwierig.
Kritiker von Davidovits’Theorie haben darauf hingewiesen, dass die Brennstoff- «Neue Beweise»: Deckblatt des Artikels im «Journal of the American Ceramic Society».
ZEMENT IN GIZEH: SCHON VOR 300 JAHREN EIN THEMA 1720: Paul Lucas, ein Diplomat im Dienste des Sonnenkönigs Ludwig XIV., stellt erstmals die Hypothese auf, die Steinverkleidung der grossen Pyramiden sei aus Zement und nicht aus Steinblöcken gefügt.
1979: Der französische Chemiker Joseph Davidovits stellt die Theorie der «zementierten Blöcke» auf.
1992: Untersuchungen des belgischen Physikers Guy Demortier führen zur Erhärtung dieser These.
2001: Die Studien der französischen Geologin Suzanne Raynaud und des Amateur-Archäologen Joël Bertho kommen zum selben Schluss. Ihre Resultate werden im Wissenschaftsmagazin «Science & Vie» veröffentlicht.
2006: Die Physiker Michel Barsoum und Gilles Hug (Drexel-University, Department of Materials Science and Engineering, Philadelphia) untersuchen die Steinstrukturen mittels modernster Technik und publizieren ihre Ergebnisse im Dezember im «Journal of the American Ceramic Society».
Passen oft nahtlos aneinander: Pyramidensteine auf dem Gizeh-Plateau.
beschaffung für die Kalzination vieler Tonnen von Kalk äusserst schwierig gewesen sein müsste, wären dafür doch Temperaturen von rund 900 Grad Celsius nötig gewesen. Als Kalzination wird das Erhitzen eines Materials bezeichnet, mit dem Ziel, dieses zu entwässern oder zu zersetzen. Dieser Vorgang ist bei der Herstellung von Zement notwendig.
Inzwischen ist jedoch in verschiedenen weiteren Steinproben ein hoher Magnesiumgehalt festgestellt worden, was wahrscheinlich durch die Beimischung von Dolomit oder Magnesit (MgCO3) erreicht worden ist. Beide Gesteinsarten ermöglichen die Kalzination bei sehr viel niedrigeren Temperaturen und beide kommen in Ägypten vor.
Davidovits konnte belegen, dass seine Theorie in der Praxis funktioniert. Im Sommer 2002 gelang ihm am französischen «Institut Géopolymère» in St. Quentin die Herstellung von fünf verschiedenen Blöcken mit einem Totalgewicht von vierzehn Tonnen. Die dortigen Chemiker verwendeten einen weichen, tonhaltigen Kalk ähnlich dem von Gizeh. Die anschliessenden Blindversuche bestätigten einmal mehr, dass die Unterscheidung von natürlichem Kalzit und dem durch eine chemische Reaktion erzeugten äusserst schwierig ist.
Vom Saulus zum Paulus Wie zu erwarten war, bleiben die «Schulägyptologen» kritisch. Dennoch findet die These der künstlich hergestellten Steine immer mehr Anhänger – auch unter anfänglich skeptischen Wissenschaftlern.
Guy Demortier zum Beispiel, mittlerweile emeritierter Professor der Universität Notre Dame de la Paix im belgischen Namur, gesteht, dass er dieser Theorie anfänglich sehr skeptisch gegenüberstand.
Bis eine Gesteinsprobe jedoch sein besonderes Interesse weckte. Es handelte sich dabei um einen von blossem Auge sichtbaren Überzug über eine kompakte Steinstruktur.
Die Analyse hatte ergeben, dass diese Ummantelung einen erhöhten Anteil an Fluor, Silizium, Magnesium und Natrium aufwies – Bestandteile, die nur in sehr geringerer Konzentration im Innern der Struktur nachgewiesen werden konnten.
«Der Kern der Probe und sein Überzug wiesen eine gänzlich unterschiedliche Zusammensetzung auf. Der Kern bestand aus dem Grundstoff – und die Umhüllung aus schlecht verdünntem Kalk wäre dann das gesuchte Bindemittel.»
Für Demortier besteht kein Zweifel mehr: Die Laboruntersuchungen, die er während zehn Jahren durchgeführt hat, haben ihn überzeugt, dass «die drei majestätischen Pyramiden des Cheops, des Chefren und des Mykerinos aus künstlich gefügten Steinen geformt wurden.»
Auch die Spezialisten des französischen Laboratoire Central des Ponts et Chaussées (LCPC), die sich im vergangenen Jahr mit der Materie befasst haben, beurteilen die Studienergebnisse von Barsoum und Hug als «sehr überzeugend».
«Weshalb etwas Neues?»
Dennoch: Als das Magazin «Science & Vie» die Untersuchungsergebnisse von Raynaud und Bertho 2001 dem «Laboratoire Religion et Société dans l’Egypte de l’Epoque tardive» zur Begutachtung vorlegte, fiel die Antwort lapidar aus: «Die Konstruktion aus massivem Stein drängt sich nun mal auf. Die antiken Baumeister konnten vor Ort auf genügend Material und genügend billige Arbeitskräfte zugreifen, und sie hatten alle erforderlichen technischen Kenntnisse. Weshalb also hätten sie etwas Neues erfinden sollen?»
Demgegenüber lässt sich argumentieren, dass allein für die Beschaffung der rund 2'500’000 Kubikmeter Stein für die Konstruktion der grossen Pyramide 25’000 bis 100’000 Arbeiter notwendig gewesen wären – rund 2000 Mann aber hätten genügt, um die erforderliche Menge an Polymersteinen zu fabrizieren.
Auch der Transport wäre kein Problem gewesen, wenn die Blöcke unmittelbar bei der Baustelle hergestellt worden wären.
Millimetergenaues Zuschneiden und perfektes Zusammenfügen der Quader hätten sich ebenso erübrigt wie die Konstruktion von monumentalen, kilometerlangen Rampen und der immense Kraftaufwand, um die Blöcke in der Höhe zu positionieren. Der Flaschenzug wurde nachweislich erst später erfunden.
Verblüffende Präzision Ausserdem sprechen nicht nur geologische und chemische Analysen für die Theorie der gefügten Blöcke. Auch die Betrachtung der eigentlichen Maurerarbeit stützt diese These. Da ist einerseits die Exaktheit, mit der die Blöcke aneinandergereiht sind. Und anderseits das erstaunliche Ausgleichen der unebenen Oberflächen nebeneinander liegender Blöcke.
«Wie ist es möglich», fragen die Befürworter der Zement-Theorie, «dass diese mehrere Tonnen schweren Blöcke derart exakt zusammengefügt werden konnten? Das hätte ja bedeutet, dass jeder einzelne Stein passgenau zum andern hätte behauen werden müssen.»
Die Beobachtung der Blöcke zeigt zudem, dass Erosionsspuren mehrheitlich auf deren Oberseite zu finden sind. Für Professor Davidovits ist der Grund dafür offensichtlich: «Nach dem Giessen der Mischung setzt sich das schwerere Material unten ab. Dieser Teil wird somit dichter und kann deshalb der Erosion besser widerstehen.» Ein Phänomen, das sich übrigens auch beim modernen Beton zeigt.
Ob es dem obersten ägyptischen «Pyramiden-Verwalter» Zawi Hawass also gefällt oder nicht: Die Verwendung von polymeren Steinen beim Bau der Pyramiden scheint durchaus wahrscheinlich.
Dennoch bleibt die «Guss-Hypothese» vorläufig umstritten. Ihre Hauptschwäche: Sie basiert lediglich auf der Untersuchung einer Handvoll Steine.
Weitere Untersuchungen wären also dringend notwendig. Die aber bedingen, dass die zuständigen ägyptischen Behörden endlich offizielle Probeentnahmen zulassen. Doch wie so oft wurden bis heute alle entsprechenden Anfragen von Kairo entweder abschlägig beschieden oder Tatort: Tatort: Tal der Talder Könige Könige aber ignoriert.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/beton-steine-im-alten-aegypten-page10-1.jpg17941278Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2007-02-01 12:00:002025-12-13 10:06:15Beton-Steine Im Alten äGypten
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