Kühlschranks (ab 320 Euro aufwärts) künftig mit einem Gutschein von 150 Euro belohnt werden. »Wo bitteschön soll ein Hartz-IV-Empfänger das Geld hernehmen, um sich einen neuen

Immer mehr Menschen sorgen für immer mehr Probleme

Der Dritte Weltkrieg bricht 2026 aus. Zumindest im TV-Knüller»Raumschiff Enterprise«. Derart optimistisch bin ich nicht: Eifriger denn je produzieren wir heute die Irrtümer von morgen. Zu beschränkt ist der Homo Sapiens, um seine eigene Dummheit zu kapieren. Das beginnt bereits bei der Biologie, die uns neuerdings den Trockennasenaffen zuordnet. Zoologisch gesehen müssten wir somit unters Tierschutzgesetz fallen. Nur: Sind wir überhaupt schützenswert? Hand aufs Herz: Welcher Affe hat mehr Grips? Der zivilisierte Mensch, der die Welt in die Luft jagt, oder der wilde Gorilla, der uns an die Gurgel geht, weil wir seinen Lebensraum bedrohen? Und was soll man von einer aufgeklärten Gesellschaft halten, deren Mehrheit immer noch glaubt, dass»Frischgemüse« aus dem Supermarkt gesünder sei als Tiefkühlware, obwohl letztere nachweislich viel mehr Vitamine enthält?

Noch während ich diese Zeilen tippe, plärrt mein Telefon. »Hallo, hier spricht Tussi Tratsch vom Verkaufs-Portal ›Quatsch‹«, säuselt es sinngemäss. »Hallo Frau Tratsch, willkommen beim Verbraucher-Portal ›Patsch‹!«, drehe ich den Spiess um: »Wie viel kassieren Sie pro Abzock-Anruf? Hat man Sie privat ebenfalls schon gestalkt? Gerne zeichne ich unser Gespräch zu Studienzwecken auf.« Räuspern in der Leitung. »So habe ich das nicht gemeint«, stottert die Stöpselmieze, um dann hastig aufzulegen. Eine Kuh macht Muh. Viele Kühe machen Mühe. Mein Tipp: Greifen Sie bei anonymen Werbeanrufen zur Selbstjustiz und betreiben Sie selber Telefonterror! Machen Sie sich einen Jux daraus, die Veräppler zu veräppeln – bis man Sie in Ruhe lässt. Ich tu’s regelmässig. Mit wachsendem Erfolg. Und schelmischem Vergnügen.

Die gute Laune raubte mir später die »Aktuelle Kamera«, pardon: die »Tagesschau«. Lauthals durften die Hellseher des Weltklimarats dort ihre neuste Sturmwarnung um die Welt posaunen:»Die Erderwärmung könnte Bürgerkriege fördern«, so die jüngste Prophezeiung. »Könnte«? Derart schwammig orakelte nicht mal Uriella! Zu allem Übel wartete dann auch noch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks mit dem neusten Sparwitz zur Energiewende auf: Ob des drohenden Klima-Tsunami fordert sie alle Deutschen dazu auf, sich warm anzuziehen – und zu Hause nur noch bis 20 Grad zu heizen. Warum nicht gleich mit Pulli und Wollmütze intimisieren, um mit Reibungswärme ökologisch einzuheizen? Und wann werden uns wohl kompostierbare Kondome zwangsverordnet, frei nach dem Motto »Jute statt Plastik«?

Ideenarmut bleibt das Privileg der Herrscherklasse. Also setzte die SPD-Tante noch einen drauf. Hartz-IV-Empfänger, so plant Hendricks bierernst, sollen beim Kauf eines sparsamen Luxus-Kühlschrank leisten zu können?«, nahm mir eine schäumende Gesinnungsfreundin prompt die Worte aus dem Mund. »Soll er es sich aus den Rippen schneiden? Eine Niere verkaufen? Oder vielleicht einfach einen Monat lang nichts essen?« Gehts noch realitätsfremder? Jederzeit. Zum Beispiel in der Schweiz. Dort ist der Teufel los – in Person des Churer Bischofs Vitus Huonder. Laut dem stockkonservativen Gottesmann sollen »sexuell Verirrte«, Geschiedene oder Pärchen, die sich samt Gummi verlustieren, bei der Kommunion in der Kirche künftig die Arme verschränken, um ihre Sünden zu offenbaren. Statt der Hostie erhielten sie dann nur noch den Segen. Heiliger Strohsack! Da lobe ich mir doch den neusten Heidenspass der FIFA.

Immerhin erlaubt der Weltfussballverband ab sofort Kopftücher, Schleier und farbenfrohe Turbane auf dem Rasen – »sofern das Design nicht gegen die Ausrüstungsbestimmungen verstösst«.

Vermummungsverbot ade? Das kann ja heiter werden!

Beinahe hätte ich es verdrängt: Da war ja noch das x-te Trümmerteil von MH370, das keines ist. Wann wird endlich eine schwimmfähige (!) Blackbox entwickelt, deren Batterie jahrelang sendet?

Warum soll ich den Behörden auch nur noch eine verdammte Silbe glauben, nachdem man uns wochenlang mit Falschinfos fütterte? Etwas Gutes lässt sich der Tragödie trotz allem abgewinnen, wie ein Kollege kürzlich feixte: »Schön, dass es trotz NSA noch Orte gibt, wo man nicht gefunden werden kann!« Um das Positive erneut zu bemühen, verneige ich mich zudem vor dem ZDF für den cleversten aller Energiespar-Entscheide: Merci, dass ihr »Wetten, dass«-Hallodri Lanz endlich den Strom abdreht!

Und irgendwo da draussen in einem Luxusaufzug bleiben wegen Überfüllung derweil vier Schwergewichte namens Hoeness, Blatter, Erdogan und Berlusconi stecken – und streiten sich angesichts ihres drohenden Falls darüber, welchem ihrer Geldkoffer sie ihr missliches Schicksal zu verdanken haben.

Luc Bürgin (Herausgeber)

editorial editorial – Abbildung 2
editorial editorial – Abbildung 3
editorial editorial – Abbildung 4
editorial editorial – Abbildung 5

Die Inka-Vorläufer verständigten sich bereits telefonisch, per Kabel! Dies behauptet niemand Geringerer als die berühmte US-Forschungseinrichtung »Smithsonian«, die etliche US-Museen verwaltet. In Peru entdeckt hatte das mindestens 1000 Jahre alte »Chimú-Telefon« in den 1930er-Jahren ein ausgewanderter preussischer Baron: Walram Albert Alexander von Schoeler.

Zwei bunt bemalte Kürbisteile mit einem langen Garn verbunden: So sieht das bislang älteste Telefon der Welt aus. Aufgestöbert hat es der bekannte US-Professor Neil Baldwin (Montclair State University) im Lagergebäude des »National Museum of the American Indian« in Suitland, Maryland. Kein Aprilscherz, wie Baldwin im renommierten »Smithsonian Magazine« (Dezember 2013) betont: »Die Mitarbeiter schoben in einem Rollwagen einen der grössten Schätze des Museums in den Raum. Eingebettet in einem säurefreien Wellpappe-Container lag dort das erste bekannte Beispiel von Telefon-Technologie in der westlichen Hemisphäre.« Weit über 1000 Jahre alt sei das Gerät und »funktionstüchtig, aber zu zerbrechlich, um es auszuprobieren«, so das »Smithsonian«. Davon überzeugt, dass dieser Vorläufer unserer Kabeltelefone einmalig ist, zeigt sich auch der zuständige Museumskurator, Anthropologe und Archäologe Ramiro Matos: »Nur dieses eine Exemplar wurde bis jetzt entdeckt.« Hör- und Sprechmuscheln aus Kürbis Auf die beiden gerade mal neun Zentimeter kleinen, harzbeschichteten Kürbis-Hör- und Sprechmuscheln wurde eine dünne Haut genäht. Die Baumwollschnur dazwischen hat eine Länge von 23 Metern. Hergestellt haben sollen das präkolumbianische Telefon Vorläufer der indigenen Kultur im nördlichen Peru mit Namen »Chimú« (um 900–1470), die bekannt war für ihre Innovationen. Kurator Matos: »Die Chimú waren geschickte, einfallsreiche Menschen, eigentlich die erste Technologie-Gesellschaft in der Neuen Welt.« Die Kultur verschwand im 15. Jahrhundert von der BildÁäche, nachdem der Inka-König Túpac Yupanqui den letzten Chimú-Herrscher Minchancaman bezwungen hatte.

Wozu die Chimú das Telefon erfanden, bleibt unklar. Ramiro Matos aber ist überzeugt, dass die Verwendung der Hörer einer Oberschicht vorbehalten war.

»Sie hatten eine klare Hierarchie. Wände innerhalb von Wänden und abgeschlossene Wohnräume in ihrer Stadt deuten auf eine kla- Kein Jux: Die Telefon-Abbildung auf der Homepage des »Smithsonian Magazine«.

re Trennung von Elite und Arbeiterklasse.« So könnte das Telefon zum Beispiel dazu benutzt worden sein, Befehle zu erteilen, ohne dem Empfänger gegenübertreten zu müssen.

Aus der Fundgrube eines deutschen Barons Aufgetaucht war der Telefonvorläufer in den 1930er-Jahren in der Sammlung eines gewissen Walram-Voystingus Albert Alexander von Schoeler, der in Peru nach historischen Relikten fahndete. Das Internet scheint ihn so gut wie vergessen zu haben. Allerdings würdigte der »Rochester Democrat and Chronicle« vom 4. März 1947 den ausgewanderten, »acht Jahre in Peru tätigen preussischen Baron« immerhin samt Bild, nachdem dieser in der»Memorial Art Gallery« im Rahmen eines Vortrags (»The Ancient Art of Peru«) Bilder einer Goldmaske aus der Prä-Inka-Zeit sowie weitere FarbÀlme seltener Kostbarkeiten präsentiert hatte.

Sein halbes Leben lang verkaufte Walram von Schoeler kunsthistorische Objekte an Museen in aller Welt. Eine seiner peruanischen Inka-Figuren aus dem 15./16. Jahrhundert Àndet sich heute in der Rockefeller-Sammlung des »Metropolitan Museum of Art« (New York). Ein anderes Objekt von ihm beÀndet sich im»Saint Louis Art Museum«. Und eine Schale aus Lima (7. bis 3. Jahrhundert v.Chr.) ebenfalls im »Metropolitan«. red. ■

Über 1000 Jahre altes Telefon in US-Museumsarchiv entdeckt – Abbildung 2
Über 1000 Jahre altes Telefon in US-Museumsarchiv entdeckt – Abbildung 3
Über 1000 Jahre altes Telefon in US-Museumsarchiv entdeckt – Abbildung 4
Über 1000 Jahre altes Telefon in US-Museumsarchiv entdeckt – Abbildung 5
Über 1000 Jahre altes Telefon in US-Museumsarchiv entdeckt – Abbildung 6
Über 1000 Jahre altes Telefon in US-Museumsarchiv entdeckt – Abbildung 7
Über 1000 Jahre altes Telefon in US-Museumsarchiv entdeckt – Abbildung 8
Über 1000 Jahre altes Telefon in US-Museumsarchiv entdeckt – Abbildung 9
Über 1000 Jahre altes Telefon in US-Museumsarchiv entdeckt – Abbildung 10
Über 1000 Jahre altes Telefon in US-Museumsarchiv entdeckt – Abbildung 11
Über 1000 Jahre altes Telefon in US-Museumsarchiv entdeckt – Abbildung 12

Irgendwo in Augsburg sass vor knapp 500 Jahren ein unbekannter Mystery-Freund und zückte Pinsel und Feder. Heutigen Phänomene-Chronisten gleich liess sich der Mann seltsame Geschehnisse berichten, um sie in Wort und Bild für die Nachwelt festzuhalten. Dass sein verschollenes Lebenswerk nun ab sofort für die gesamte Menschheit verfügbar ist, hätte er sich wohl nie träumen lassen.

Jahrhundertelang war es verschollen. 2008 tauchte es wieder auf und beÀndet sich heute als eine der spektakulärsten Entdeckungen aus dem Bereich der Renaissancekunst in amerikanischem Privatbesitz. Nun hat der deutsche Taschen-Verlag das farbenfrohe Prachtwerk als luxuriöse Faksimilieausgabe veröffentlicht (ISBN: 978-3836542852, Preis: 99.99 Euro).

Mit 192 Zeichnungen dokumentiert das um 1550 in Augsburg von unbekannter Hand verfasste »Wunderzeichenbuch« bemerkenswerte Himmelsphänomene und allerlei andere Kuriositäten der damaligen Zeit. Eine journalistische »Hochglanz-Mystery-Chronik« aus dem 16. Jahrhundert, in der nicht zuletzt Sichtungen Áiegender Drachen über Deutschland protokolliert werden: ►»Im Jahr 1533, im Oktober hat man in Böhmen und dem Vogtland, auch im Ascher Ländchen (in der Tschechischen Republik) allerlei Áiegende Drachen gesehen, auf dem Kopf eine Krone, ein Rüssel wie ein Schwein, und auch zwei Flügel. Es dauerte dann etliche Tage an, dass jeden Tag von ihnen mehr als vierhundert miteinander geÁogen sind, sowohl grosse als kleine, wie hier gemalt ist.« (Zeichnung 24. Tag, in der Nacht um 10 Uhr, sind an manchen Orten bei Hilpoltstein (in Bayern) und dort am HofÁeinshaus solche wundersamen Drachen wohl etwa zwei Stunden in der Luft gesehen worden.« (Zeichnung rechts unten) Besonders interessant und für die damalige Zeit erstaunlich: Der Chronist enthält sich so gut wie jeder Wertung oder Deutung der Phänomene und lässt seine eigene Weltanschauung aussen vor. Statt eigene Theorien zu entwickeln, lässt er die Beobachter sprechen. Und die haben einiges zu erzählen.

Fliegende Drachen über Deutschland: Mysteriöse Zeichnungen aus Bayern – Abbildung 2
Fliegende Drachen über Deutschland: Mysteriöse Zeichnungen aus Bayern – Abbildung 3
Fliegende Drachen über Deutschland: Mysteriöse Zeichnungen aus Bayern – Abbildung 4
Fliegende Drachen über Deutschland: Mysteriöse Zeichnungen aus Bayern – Abbildung 5
Fliegende Drachen über Deutschland: Mysteriöse Zeichnungen aus Bayern – Abbildung 6
Fliegende Drachen über Deutschland: Mysteriöse Zeichnungen aus Bayern – Abbildung 7
Fliegende Drachen über Deutschland: Mysteriöse Zeichnungen aus Bayern – Abbildung 8

Wurde in Ostdeutschland nach dem Krieg ein toter ET geborgen?

Diese Frage wirft der Galileo-Park im Sauerland ab dem 17. Mai 2014 auf. Im Rahmen einer aufwändigen Sonderausstellung wird eine Alien-Leiche präsentiert, die in den 50er-Jahren auf einem russischen Truppenübungsplatz in der DDR gefunden und später vom KGB konÀsziert worden sein soll.

»Beschreibungen und Skizzen erinnern an den UFO-Absturz in Roswell (USA). Zufall oder bewusste Täuschung?«, so das Team um Parkbesitzer Wolfgang Schmidt geheimnisvoll. »Der deutsche Künstler Ommo Wille hat auf Basis von Zeugenaussagen den Aufbewahrungsort in einem ehemaligen sowjetischen Bunker nun originalgetreu rekonstruiert.« Mit der »Zurschaustellung eines ›echten‹ Alien in einer inszenierten Umgebung« werde Neuland betreten, beschreiben die Parkbetreiber ihre kontroverse Gratwanderung zwischen Realität und Fiktion. Man darf gespannt sein.

red. ■

➤ Infos:www.galileo-park.de

UFO-Crash in der DDR? Neue Ausstellung im Galileo-Park – Abbildung 2
S_61_Alien_mysteries0314_RZ.indd 61 10.04.2014 17:11:12
UFO-Crash in der DDR? Neue Ausstellung im Galileo-Park – Abbildung 4
UFO-Crash in der DDR? Neue Ausstellung im Galileo-Park – Abbildung 5

Vitali Klitschko ist nicht zu trauen. Der von Kanzlerin Merkel gehegte und von der BILD-Zeitung mit regelmässigen Kolumnen verwöhnte ukrainische Muskelprotz kämpft seit längerem mit falschen Bandagen – dank heimlicher Finanzspritzen aus der EU, wie gehackte E-Mails nun schwarz auf weiss belegen.

Bereits vor Monaten hatte »Anonymous Ukraine« den E-Mail- Account von Laurynas Jonavicius, Berater des Präsidenten von Litauen, gehackt und im Februar 2014 rund 200 von dessen Messages öffentlich gemacht. Darunter auch Mails von Vitali Klitschko. Die Aktivisten: »Der Inhalt dieser Briefe zeigt, wie westliche Länder Klitschko durch Mittelsmänner wie die litauische Regierung Ànanzieren und kontrollieren.«»mysteries« liegen alle gehackten Nachrichten im Original vor.

Ebenso die vier Mails, in denen sich der aufwieglerische Muskelprotz mehrmals bei seinen europäischen Partnern einschleimt.

So schrieb Klitschko am 27. November 2013 an Jonavicius: »Besonderen Dank an alle litauischen Freunde für die Ànanzielle Unterstützung. (…) Heute hat mein Assistent Ihre Botschaft besucht und den Berater getroffen. Es ging um Ànanzielle Dinge und künftige Kooperation. Mein Assistent hat Valentina auch die Details meiner Bankverbindung in Deutschland bekannt gegeben.« Und am 9. Januar 2014 mailte der Boxweltmeister: »Laurynas, ich denke, wir haben den Weg für eine noch radikalere Eskalation der Situation gepÁastert. Ist es nicht an der Zeit, fortzufahren mit noch entscheidenderen Aktionen? Ich bitte Sie ausserdem darum, die Möglichkeit einer erhöhten Finanzierung in Betracht zu ziehen, um die Dienste unserer Supporter zu bezahlen.« Trotz kostenloser Download-Möglichkeit erwähnte keine einzige deutsche Zeitung die gehackten Mails! Wer setzte hier den Zensurgriffel an? Und warum dementiert Klitschko trotz mehrfacher Anfragen die Authentizität besagter Mitteilungen nicht?

Weil sie echt sind! Und weil der Ukrainer dank Unterstützung seines Co-Financiers und milliardenschweren EU-Freundes Pjotr Poroschenko seine Muskeln demnächst in Kiew als Bürgermeister spielen lassen will. Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger und sein kalifornisches Faustrecht lassen grüssen.

lb. ■

Halbstarke EU-Marionette: Vitali Klitschkos geschmierter Kampf – Abbildung 2
Halbstarke EU-Marionette: Vitali Klitschkos geschmierter Kampf – Abbildung 3
Halbstarke EU-Marionette: Vitali Klitschkos geschmierter Kampf – Abbildung 4
Halbstarke EU-Marionette: Vitali Klitschkos geschmierter Kampf – Abbildung 5

– oder »Strange Sounds« werden derlei akustische Phänomene im Internet genannt. Was früher lediglich ein paar Querdenker faszinierte, beschäftigt mittlerweile auch immer mehr Internet-Blogger und Wissenschaftler. Eine umfassende Dokumentation der aktuellsten Zeugenberichte stellt derzeit die bekannte Mystery-Journalistin Linda Moulton Howe zusammen. »Seit Januar 2011 erhalten wir aus allen Teilen der Vereinigten Staaten Meldungen über laute Knallgeräusche, die oft sogar Wände wackeln und Fenster bersten lassen«, meldet die Amerikanerin.

Flugzeuge waren es nicht – aber was dann?

Manchmal würden die Phänomene zudem von »grellen Lichterscheinungen« begleitet – bei klarem Wetter, ohne jegliches Gewitteraufkommen. »Alle, die jene lauten, kurzen Schläge gehört haben, betonen anschliessend, dass diese deÀnitiv nicht von Überschall-Flugzeugen herrühren«, fasst Howe zusammen. »Viele Ohrenzeugen erklärten, die Geräusche seien aus dem Boden oder aus der Luft gekommen. Der Bürgermeister von Clintonville (Wisconsin) etwa hatte das Gefühl, seine Füsse würden von einer schmerzhaften Stosswelle – wie etwa von einer U-Bahn – getroffen.« Am 15. März 2012 hatte dort eine ganze Serie von»Sonic Booms« die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt.

Ende Monat folgten weitere markerschütternde Donnerschläge.

Nicht nur im Fall von Clintonville zeigten sich Experten ziemlich ratlos. U-Bahnen donnern im 4500-Seelen-Örtchen nicht unter der Erde durch. Laut Behörden gab es im näheren Umland zum besagten Zeitpunkt auch keine Tiefenbohrungen, Bergbauaktivitäten oder schwerere Bauarbeiten. Die später angebotene Erklärung mit Mini-Erdbeben befriedigte viele Betroffene nicht oder nur bedingt.

Steinen und Clintonville – nur zwei Fälle einer mittlerweile schier endlosen Serie identischer Ereignisse. Zwar können manche Vorfälle – zumindest laut ofÀzieller Schreibweise – tatsächlich rational erklärt werden. So etwa im März, Juli und September 2010, als es im Umkreis von Leipzig gleich dreimal rumste:»NATO-Überschallknall«. Oder in Pinneberg (Schleswig-Holstein), wo die Bevölkerung ab dem Frühjahr 2013 monatelang durch seltsame Detonationen aufgeschreckt wurde. Immerhin »einige Ausgabe 3/2014 43 Seneca-Guns: Auch »Der Spiegel« weiss keine gescheite Antwort Eines der berühmtesten »Boom«-Phänomene tritt in regelmässigen Abständen am Seneca Lake im Bundesstaat New York auf. Immer wieder wird die örtliche Bevölkerung dort durch dumpfe Knallgeräusche aufgeschreckt. Unter der sinnigen Bezeichnung »Seneca Guns« (»Seneca-Pistolen«) hat das Mysterium in den USA bereits eine gewisse Berühmtheit erlangt. Obwohl es mittlerweile -zig Untersuchungen gab, weiss bis heute niemand, woher der merkwürdige Lärm kommt. »Die Forscher müssen weiter spekulieren«, konstatierte am 7. Dezember 2011 selbst»Der Spiegel« verwirrt. So könnten die »Seneca-Pistolen« von Erdgasexplosionen, Stürmen, Seewellen »oder etwas ganz anderem« verursacht werden, zitierte das Magazin ratlose Geowissenschaftler. Insofern bleibe »der Ursprung vieler Klänge unbekannt«. Die Erde sei eben »ein komplexer Ort«, das Dröhnen universal.

Fälle« habe das Landeskriminalamt damals auf Pyromanen zurückführen können, wie Ende Jahr ohne weitere Erklärungen überraschend verlautbart wurde.

Der Weisheit letzter Schluss ist das alles nicht. Denn wer sich durch Zeitungsarchive und Fachbücher der Vergangenheit wühlt, Àndet Abertausende ähnlicher Berichte aus aller Welt, von denen viele bis heute einer konventionellen Erklärung harren.

Ihre Spur lässt sich bis ins 19. Jahrhundert zurück verfolgen, als noch keinerlei Flugzeuge am Himmel ihre Runden drehten.

So katalogisierte bereits der Áeissige US-Kuriositätensammler Charles Fort (1874–1932) derlei Phänomene in seinen Büchern entzückt unter der Rubrik »Skyquakes« (Himmelsbeben).

»Alle Hunde bellten, aber da war nichts…« Der vergangene Winter hätte es dem damaligen Mystery-Pionier besonders angetan, denn einmal mehr liess es in den USA irgendetwas Unbekanntes ordentlich krachen, wie Linda Moulton Howe zu berichten weiss. Bereits Ende Oktober 2013 vernahmen der LKW-Fahrer Richard Herrell und seine Lebensgefährtin Ashley Goodlett sowie mehrere Nachbarn in Louisville (Kentucky) »ein gutes Dutzend lauter Knalls«. »Es klang wie Explosionen«, so Goodlett. »Alle Hunde bellten – aber da war nichts. Wir warteten auf Sirenengeheul oder Rauchgeruch, doch nichts dergleichen geschah.« Merkwürdigerweise meldeten weder die Behörden noch die Lokalmedien später etwas über das Ereignis. Und das in einem Land, das seit Jahren Terrorängste hegt und pÁegt. »Vielleicht wissen oder haben die Behörden etwas, das wir nicht kennen«, mutmassen Herrell und Goodlett. Bereits ein paar Wochen zuvor war nämlich ganz in der Nähe nach einem bis heute ungeklärtem lautem »Boom« eine ganze Highschool geräumt worden.

Nach dem Knall habe das Gebäude gewackelt, erklärte die Schulleitung gegenüber der Lokalpresse. Das Geräusch sei von draussen gekommen, man habe aber nirgends Spuren einer Detonation gefunden.

In der Nacht zum 8. November 2013 wiederum klagten Bewohner von DeerÀeld (Illinois) über »eine ganze Serie lauter Selten fotografiert: F-18 beim Durchbrechen der Schallmauer (2012).

Detonationen« in der Nähe des Michigan-Sees. Mindestens eine halbe Stunde lang sei »alle zehn bis zwanzig Sekunden« ein»lautes Rumsen« erklungen. Jon Stewart, ein früherer ProÀ-Wrestler und Lokalpolitiker, meldete dies auch der Polizei.

Als besonders unheimlich empfand Stewart, dass die Böller-Geräusche gegen Ende plötzlich direkt über seinem Haus stattfanden – und dann weiter Richtung See zogen. Zuvor habe es sich wie»entferntes Kanonenknallen« angehört. In kürzester Zeit habe die akustische Manifestation »sprungartig grosse Distanzen zurückgelegt«, so der Ohrenzeuge weiter.

»Wie etwas Technisches, etwa ein schnelles, unbekanntes Flugobjekt.« Am Morgen des 20. November 2013 wiederum nahm der pensionierte Navy-Pilot Mark Wood in seinem Haus in Boca Raton (Florida) »zwei extrem starke Druckwellen« wahr. Bei der ersten habe er anfänglich noch gedacht, es werfe sich jemand gegen seine Eingangstüre, berichtet der Ex-Militär. Beim Nachschauen entdeckte er aber niemanden. Wenige Stunden später wurde die Ostfront seines Heims erneut wie von Geisterhand erschüttert.

»Sie können mir glauben: Als jemand, der 25 Jahre in der Marine und in der Reserve geÁogen ist, weiss ich sehr wohl, was ein Überschallknall ist«, so Wood gegenüber Journalistin Linda Moulton Howe. Zudem habe er lange in der Nähe des Kennedy Space Center auf Merritt Island gewohnt. »Ich habe auch Überschallknalls erlebt, die von der Rückkehr des Space Shuttles resultierten. Doch diese beiden Druckwellen waren eindeutig Ausgabe 3/2014 anders: Sie waren spürbar präsent und stark.« Der Aviatiker verdächtigt nun die dubiose Pentagon-Forschungsabteilung DARPA als möglichen Verursacher.

Wortwörtlich »aufgerüttelt« wurden gemäss Linda Moulton Howe am Abend des 26. Novembers 2013 auch diverse Einwohner von Montreal, St-Lazare und der angrenzenden kanadischen Region sowie von Plattsburgh (New York). Und zwar durch Erdbewegungen, die von einem lauten Knall sowie einem hellen, blau-grünen Lichtblitz am Nachthimmel begleitet wurden. Die lokalen Medien spekulierten über einen »möglichen Meteoriteneinschlag in West-Quebec«. Zum Verdruss der überforderten Behörden trudelten für jenen Zeitraum bald weitere »Boom«-Berichte ein – aus Alaska, Connecticut, Kalifornien, Oregon, Utah und Arizona.

Im Dezember 2013 setzte sich die kuriose Serie fort: Erneut erreichten Moulton Howe Dutzende Hinweise. Unter anderem meldeten diesmal Bürger von Illinois am 21. Dezember »laute Explosionsgeräusche«. Und an Heiligabend krachte es dann an der kanadisch-amerikanischen Grenze. Diesmal in der Nähe von Toronto sowie bei Milton (Vermont). Hier hörten Anwohner einen lauten und lang anhaltenden, metallisch klingenden »Horn- oder Trompeten-Klang« – ein ungeklärtes akustisches Phänomen, das mehrfach auch schon in Europa dokumentiert wurde. Einem umstrittenen Video auf »Youtube« zufolge unlängst auch in der Schweizer Stadt Zürich.

Sind Frostbeben am unheimlichen Lärm schuld?

Einmal mehr verzeichneten US-Erdbebendienste für besagten Zeitraum keine relevanten Vorkommnisse. Manche spekulierten deshalb, dass es sich um ein so genanntes Frostbeben gehandelt habe. Ein Phänomen, bei dem Wasser im Erdreich gefriert und sich ausdehnt. Dabei werde Gestein aufgebrochen und es komme zu kleineren Erschütterungen, die teilweise auch an der OberÁäche als Beben und grollende Geräusche wahrgenommen würden. »Sicher wissen wir das aber nicht«, resümierte unter anderem »Toronto Global News«.

Tatsächlich wurden im letzten Winter vermehrt Frostbeben aus dem südlichen Kanada sowie dem Nordosten und dem mittleren Westen der USA gemeldet – also exakt jene Regionen, aus denen zuletzt auch vermehrt Berichte über mysteriöse Explosionsgeräusche kamen. Lokale Medien schrieben im Januar und Februar denn auch von regelmässigen »Erschütterungen und ohrenbetäubendem Krachen wie bei explodierenden Bomben« aufgrund von Frostbeben.

Doch längst nicht alle Geräuschphänomene lassen sich damit erklären. Kommt dazu, dass derartige Erscheinungen im Januar und Februar 2014 aus fast allen Teilen USA gemeldet wurden, also auch aus Gebieten, die nicht vom Frost betroffen waren.

Längst werden deshalb auch Stimmen laut, die eine himmlische Ursache hinter dem höllischen Lärm vermuten. Insbesondere, weil gerade die »Trompetenklänge« neuerdings auch schon mit UFO-Sichtungen dreieckiger Flugkörper einhergingen.

Nachdenklich macht zudem, dass die auch in Europa vielerorts minutenlang registrierten »Himmelsposaunen« in manchen In der Bibel kündigen Apokalypse an.

Himmelstrompeten die Online-Aufnahmen auffällig ähnlich klingen. Einige erinnern an quietschende Züge, die in Rangierbahnhöfen langsam bewegt werden. Andere an das Trompeten von Elefanten, Metallarbeiten auf Grossbaustellen oder an Walgesänge.

Dass sich die ausserirdischen Aggressoren in Steven Spielbergs»Krieg der Welten« weltweit mit markerschütternden Trombonen-Klängen ankündigen, dürfte die Wogen zwischen erschreckten Augenzeugen und ZweiÁern ebenfalls nicht glätten. Umso mehr, als auch die apokalyptischen Zeichen in der biblischen Offenbarung des Johannes mit Himmelstrompeten – sieben an der Zahl – angekündigt werden.

Einheitlich»wegerklären« lässt sich das vielschichtige »Boom«-Phänomen jedenfalls nicht. Umso mehr, als die wahrgenommenen Phänomene wohl unterschiedliche Ursachen haben.

Deshalb dürfte auch die gängige Behauptung, das US-Militär stecke hinter all dem ebenso wenig Allgemeingültigkeit beanspruchen wie das kategorische Abwinken der deutschen Skeptiker Bernd Harder und Florian Freistetter, welche die meisten Augenzeugenberichte im Internet vorschnell als Fälschungen abtun.

Unstrittig bleibt, dass gerade in den USA allerlei Dubioses über unseren Köpfen getestet wird. Die erwähnte DARPA-Gruppe und das von ihr übernommene Atmosphären-Forschungsprojekt HAARP zählen zu den üblichen Verdächtigen, die mit Sicherheit schon manche »unerklärlichen« Vorkommnisse produziert haben. Ebenso gesichert ist, dass aerodynamische Faktoren, Erdbeben, Vulkane oder Meteoriteneinschläge zu lauten Explosionsgeräuschen und Erschütterungen führen.

Zudem konnten Forscher nachweisen, dass auch so genannte Monsterwellen oft noch hunderte Kilometer entfernt als dumpfes Grollen wahrgenommen werden können. Dennoch bleibt ebenso bemerkenswert wie unbefriedigend, dass Phantomexplosionen zwar seit jeher artig notiert werden, aber – weil aus dem jeweils vorherrschenden Zeitgeist heraus nicht erklärbar – ebenso regelmässig wieder in den Archiven verschwinden.

»mysteries« meint: Das Phänomen bedarf endlich neuer, unkonventioneller Erklärungsansätze. Höchste Zeit, über weitere, bis heute unverstandene atmosphärische Vorkommnisse zu spekulieren! Nur wer sich das Unbekannte ausfantasiert, kann es irgendwann auch entdecken oder erkennen. Zu lange wurden entsprechende Berichte aus dem 19. Jahrhundert nicht ernst genommen. In diesem Sinn, liebe Geowissenschaftler und Atmosphärenforscher: Ab in die Archive. Um endlich zu vergleichen und auszusondern, was einen gemeinsamen Nenner haben könnte.

Kurz vor Druck dieser Ausgabe krachte es übrigens erneut.

So etwa im kanadischen Calgary, wo am 4. März 2014 ein ge- Zu lange wurden ähnliche Meldungen aus dem 19.Jahrhundert ignoriert.

waltiger Donnerknall aus heiterem Himmel die Einsatzkräfte verwirrte. Ähnliche Meldungen trafen Mitte März 2014 aus dem Umkreis von Polk County im US-Bundesstaat Florida ein.

Nachtrag in letzter Minute: Auch Berlin betroffen!

Aufregung herrscht inzwischen aber auch im Norden Berlins, wo rätselhafte Phantomexplosionen die Bevölkerung bereits seit Wochen regelmässig aus dem Schlaf reissen: »Der Knall ist eine Mischung aus Scheppern und Rumsen. Er beginnt mit einem Grollen und hebt an zu metallischem Reissen«, fasste»Spiegel-Online« die Schilderungen unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP am 3. April 2014 zusammen.

Die Ursache? Auch in diesem Fall völlig unklar. »Wir wissen nicht, woher der Knall kommt«, müssen Berlins zuständige Behördenstellen auf Nachfrage ratlos einräumen.

Auch in Deutschland knallts regelmässig, aus heiterem Himmel Immer wieder rumst es auch in unseren GeÀlden aus heiterem Himmel, wie ein willkürlicher Blick in Zeitungsmeldungen der letzten Jahre zeigt: ►»Ein mysteriöser Knall hat am Sonntag vielen Menschen rund um Senftenberg einen Schrecken eingejagt. Gegen 14 Uhr gab es ein so lautes Geräusch, dass die Leute aus der Nachbarschaft auf die Strasse kamen und wissen wollten, was passiert ist. Nach Angaben des Lausitzrings haben die Zuschauer den Knall ebenfalls gehört. Doch könne die Rennstrecke als Ursache ausgeschlossen werden. Auch bei der BASF Schwarzheide habe es keinen Störfall gegeben. Bei Polizei und Rettungsdienst sind keine Einsätze aufgelaufen.

Die Ursache des Knalls ist noch nicht bekannt.« (»Lausitzer Rundschau« vom 22. Oktober 2013) ►»Das minutenlange Geheul des Martinshorns in Werther liess gestern nichts Gutes verheissen. Ein Anwohner hatte gegen 15.20 Uhr an der Borgholzhausener Strasse einen lauten Knall gehört und per Notruf gemeldet.

Vorm Eintreffen der Rettungskräfte kursierte bei der Polizei zunächst die Befürchtung, es habe eine Explosion im Dachgeschoss eines Wohnhauses gegeben. Doch vor Ort staunten die Einsatzkräfte nicht schlecht: ›Von Rauch oder gar einem Feuer war weit und breit nichts zu sehen.‹ Der merkwürdige Knall gibt der Polizei Rätsel auf.« (»Westfalen-Blatt« vom 1. Februar 2013) ►»Ein mysteriöser Knall hat am Dienstagabend in Karlsruhe Polizei und Feuerwehr auf Trab gehalten. Nachdem mehrere aufgeschreckte Bürger den Notruf wählten, suchten Beamte und Feuerwehrleute nach der Ursache, wie die Polizei mitteilte. Der Verdacht auf einen Gasunfall bestätigte sich nicht. Schliesslich brachen die Einsatzkräfte die Suche erfolglos ab. Es blieb zunächst völlig unklar, woher die Explosionsgeräusche kamen.« (»dapd« vom 21. Februar 2012) ►»Ein explosionsartiges Geräusch hat Leisniger und Gäste der Bergstadt aufgeschreckt. Auch in Döbeln wurde zur gleichen Zeit ein lauter Knall vernommen. Noch ist unklar, um was es sich dabei gehandelt hat. Ein stärkeres Erdbeben im Vogtland ereignete sich erst eine Nacht später.« (»Leipziger Volkszeitung« vom 5. Juli 2011) ►»Nach drei Schlägen wie von einem Kanonenfeuer bebte am Dienstag in Altentreptow die Erde. Die Geräuschbeschreibung lasse auf ÜberschallÁüge schliessen, hiess es auf Nachfrage von der deutschen Flugsicherung. Allerdings sei am Dienstag kein ÜberschallÁug in der Umgebung von Altentreptow registriert worden.« (»Nordkurier« vom 21. Oktober 2010) ►»Eine seltsame Knallerscheinung hielt gestern die Bewohner im Elbtal in Atem. Bei der Rathaussprecherin riefen aufgeregte Coswiger an: ›Die ganze Stadt hat gewackelt‹, sagte einer. Doch das Ganze wird wohl ein Rätsel bleiben. Denn nach einem Behördenmarathon der SZ durch alle in Frage kommenden Ämter steht fest: Keiner weiss etwas, und nirgends ist etwas gemeldet worden. Einige tippten auf einen Düsenjet. Doch der typische Überschallknall entsteht nur, wenn mit Überschall geÁogen wird. ›Das ist über deutschem Boden aber verboten‹, sagt Gerhard Schanz von der Deutschen Flugsicherung in Berlin.« (»Sächsische Zeitung« vom 28. Oktober 2003)

und Himmelstrompeten – Abbildung 2
und Himmelstrompeten – Abbildung 3
und Himmelstrompeten – Abbildung 4
und Himmelstrompeten – Abbildung 5
und Himmelstrompeten – Abbildung 6
und Himmelstrompeten – Abbildung 7
und Himmelstrompeten – Abbildung 8
und Himmelstrompeten – Abbildung 9
und Himmelstrompeten – Abbildung 10
und Himmelstrompeten – Abbildung 11
und Himmelstrompeten – Abbildung 12
und Himmelstrompeten – Abbildung 13
und Himmelstrompeten – Abbildung 14

Königreich Shambhala: Mehr als nur ein Mythos? 6 Kontroverses hat der Dalai Lama über Shambhala zu berichten. Mehrere buddhistische Schriften erwähnen dieses mythische Königreich, das »irgendwo in den Einöden Nordtibets versteckt liegen« soll. Shambhala existiere tatsächlich, »wenn auch nicht im herkömmlichen Sinne«, so Seine Heiligkeit auf Anfrage, reichlich geheimnisvoll. Das sagenumwobene Reich habe eine materielle Existenz und sei auf dieser Welt angesiedelt, zitiert ihn dagegen das unter seiner Schutzherrschaft stehende Tibetische Zentrum e.V. in Hamburg. Ob es sich nun um ein reales oder ein imaginäres Reich beziehungsweise um beides handelt, lässt der Dalai Lama im Zweifelsfall offen. Ergänzend hält er gerne fest: »Gleichgültig ob Shambhala ein Ort irgendwo auf diesem Planeten ist oder nicht, so kann er dennoch nur von denen gesehen werden, deren Geist und karmische Tendenzen rein sind.« In seinem Buch »Die Welt in einem einzigen Atom« berichtet der Dalai Lama von einem weiteren Mysterium: »Ling Rinpoche (1903–1983), mein Lehrer, verweilte dreizehn Tage im klaren Licht des Todes. Obwohl er klinisch bereits tot war und aufgehört hatte zu atmen, ruhte er in der Meditationshaltung und sein Körper zeigte keinerlei Anzeichen des Zerfalls.« Oder wie Kundun an anderer Stelle präzisierte: »Lings lebloser Körper zersetzte sich trotz des warmen Klimas erst 13 Tage, nachdem er klinisch für tot erklärt worden war.« Selbstverständlich wäre es interessant gewesen, wissenschaftlich zu prüfen, »was in dieser Zeit auf der physiologischen Ebene geschieht und ob es noch zu nachweisbaren, biochemischen Prozessen kommt«.

Der berühmte US-Psychologe und Psychiater Professor Richard J. Davidson (University of Wisconsin-Madison) führte dazu in Tibet sogar Studien durch, wie der Dalai Lama ergänzt. »Doch starb damals – ich weiss nicht, ob ich sagen soll, glücklicher- oder unglücklicherweise – kein Meditierender.« Damit nicht genug. Lings Geist sei mittlerweile wieder in einem neuen Körper geboren worden. Besagter Junge und er begegneten sich dabei von Beginn weg wie zwei alte Bekannte, so Kundun: »Als ich ihn das erste Mal sah, hatte ich keinen Zweifel über seine Identität. So wie er sich benahm, war es ganz offensichtlich, dass er mich kannte, obwohl er mir den grössten Respekt entgegenbrachte. Als ich den kleinen Jungen dann zu Hause empÀng und er an meine Tür gebracht wurde, verhielt er sich genauso, wie sich sein Vorgänger verhalten hatte. Als er in mein Arbeitszimmer kam, erkannte er meinen Diener Lobsang Gawa wieder, der sich gerade von einem Beinbruch erholte.« Unzertrennliches Trio: Der Dalai Lama (Mitte) mit seinen Lehrern Ling Rinpoche (links) und Trijang Rinpoche in den 1950er-Jahren.

Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 2
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 3
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 4
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 5
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 6
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 7
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 8
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 9
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 10
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 11
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 12
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 13
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 14
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 15
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 16
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 17
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 18
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 19
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 20
Kundun und der aussergewöhnliche Tod seines persönlichen Lehrmeisters Ling Rinpoche – Abbildung 21

Stand auf dem Gizeh-Plateau einst eine vierte grosse Pyramide? Schön wärs, dachte sich Manfred Dimde und publizierte darüber ein ganzes Buch. Leider sass er bei seiner Beweisführung einer Fälschung auf.

Ohne nähere Angaben zeigte der deutsche Autor Manfred Dimde in seinem Buch »Die vierte Pyramide« 2002 eine Skizze, auf der unter anderem vier Dreiecke zu sehen sind. Laut Dimde das»Fragment eines rund 7000 Jahre alten« ägyptischen Vasenornaments. »Welche Funktion hatte die verschwundene Pyramide?« spekulierte er munter drauf los. »Warum wurde sie beseitigt?« Woher die Zeichnung stamme, wisse er leider nicht mehr, erklärt Dimde gegenüber »mysteries«. Über Umwege gelang es dennoch, sein Corpus Delicti erstmals dingfest zu machen: Konkret handelt es sich um eine Keramikvase aus der Sammlung von Flinders Petrie (1853–1942), die sich heute unter Archivnummer UC15343 im Petrie Museum of Egyptian Archaeology in London beÀndet (Bild rechts). Dazu Museumskuratorin Alice Stevenson: »Während die Vase selber echt ist und zweifellos aus der Zeit um 3400 vor Christus stammt, ist die darauf beÀndliche Zeichnung leider eine moderne Fälschung. Das Stück wurde von Petrie auch nicht ausgegraben, sondern vermutlich erworben.« Noch verwirrender: Aus der besagten, prädynastischen Naqada-Periode (4500–3000 v. Chr.) liegen etliche weitere verzierte Vasen vor – mit authentischer Bemalung. Fast alle sind sie mit Dreiecken unterschiedlichster Anzahl dekoriert. Manche davon sogar mit Dutzenden von vermeintlichen »Pyramiden«…

lb. ■

»Vierte Pyramide«: Diese Vase ist leider eine Fälschung – Abbildung 2
»Vierte Pyramide«: Diese Vase ist leider eine Fälschung – Abbildung 3
»Vierte Pyramide«: Diese Vase ist leider eine Fälschung – Abbildung 4
»Vierte Pyramide«: Diese Vase ist leider eine Fälschung – Abbildung 5
»Vierte Pyramide«: Diese Vase ist leider eine Fälschung – Abbildung 6
»Vierte Pyramide«: Diese Vase ist leider eine Fälschung – Abbildung 7
»Vierte Pyramide«: Diese Vase ist leider eine Fälschung – Abbildung 8
»Vierte Pyramide«: Diese Vase ist leider eine Fälschung – Abbildung 9
»Vierte Pyramide«: Diese Vase ist leider eine Fälschung – Abbildung 10
»Vierte Pyramide«: Diese Vase ist leider eine Fälschung – Abbildung 11
»Vierte Pyramide«: Diese Vase ist leider eine Fälschung – Abbildung 12

Da staunten selbst altgediente Wetterfrösche: Eine vermeintliche Regenfront in perfekter S-Form! Keine Laune der Natur, wie Australiens Militärs einräumen mussten. Spekulation bleibt dagegen eine mögliche Verbindung zur MH370-Katastrophe.

Registriert hatte die knapp 100 Kilometer von der australischen Westküste entfernte »Regenfront« am 12. Februar 2014 die Radarstation des Wetterbüros von Perth. Dass die S-förmige Struktur alles andere als eine Laune der Natur sein konnte, schien offensichtlich. Also fragte der australische Fernsehsender ABC News beim Verteidigungsministerium nach, ob an der Westküste militärische Operationen durchgeführt würden. Kernfrage: Handelte es sich womöglich um eine so genannte Düppelwolke?

Also um Glasfaser-Aluminimum-Partikel, die Schiffe oder Kampfjets versprayen, um fremde Radare zu täuschen?

Antwort des Militärs: »Das ungewöhnliche Muster, das auf dem Wetterradar erschien«, sei tatsächlich Resultat einer Verteidigungsübung vor der Westküste. Es handle sich um ein »reguläres Training mit Schiffen und Flugzeugen, das dazu dient, ein Kriegsschiff für einen operativen Einsatz vorzubereiten.« Die Übung dauere noch an, hiess es weiter. Die vorherrschenden Wetterbedingungen, ergänzte ein Sprecher scheinheilig, hätten eine »einmalige Gelegenheit geboten, diese Routine-Übung auf dem Wetterradar zu sehen«.

Nähe zum MH370-Absturzort nur ein Zufall?

Der pensionierte US-Marine-Flug-OfÀzier Mark Wood bleibt dennoch kritisch – auch wenn ihm die Düppelerklärung grundsätzlich einleuchtet. Misstrauisch macht ihn vor allem die auffällig markante S-Struktur der Wolke, so Wood gegenüber dem alternativen US-Newsportal »EarthÀles«. Für eine Radar-Täuschung S-Wolke: Verlängert man die Gerade zwischen Perth und ihrem Mittelpunkt nach links, landet man direkt im MH370-Suchsektor.

sei diese Buchstabenform als Tarnung denkbar ungeeignet, da sie als solche selbst für Laien erkennbar sei. Er könne folglich die »taktische Absicht« dahinter nicht verstehen.

Stutzig macht zudem, dass die Geisterwolke kaum 1700 Kilometer vom neu deÀnierten MH370-Absturzsektor entfernt registriert wurde – westlich der australischen Stadt Perth: Verlängert man die Gerade zwischen Perth und dem Mittelpunkt der S-Struktur waagrecht durch den Ozean, landet man direkt im vermuteten Katastrophengebiet. Vielleicht nur ein Zufall. Immerhin liegen zwischen den zwei Ereignissen vier Wochen. Dennoch bleiben beide Vorfälle zumindest teilweise mysteriös. Und so scheinen weitere Überraschungen programmiert.

red. ■

Kuriose Geisterwolke verwirrt Meteorologen in Australien – Abbildung 2
Kuriose Geisterwolke verwirrt Meteorologen in Australien – Abbildung 3
Kuriose Geisterwolke verwirrt Meteorologen in Australien – Abbildung 4

In Ekstase: Ältere Fotografie des tibetischen Orakels.

einen begünstigenden Effekt auf den ekstatischen Zustand des Mediums haben, konnte Schüttler nachweisen. Aber auch er muss einräumen: »Auf der Suche nach psychophysischen Korrelationen wird stets ein ungeklärter Rest zurückbleiben.« Bis heute wird das Orakel-Ritual traditionellerweise am tibetischen Neujahrstag im Frühling durchgeführt. Der Dalai Lama Der Dalai Lama war noch nie verliebt 2 Als man ihn als Prediger der Liebe und Barmherzigkeit einmal fragte, ob er schon einmal verliebt gewesen sei, lachte der Dalai Lama und sagte, »er hätte zwar von diesem Gefühl gehört, es aber nie erlebt«, berichtet Andreas Hilmer vom Tibetischen Zentrum Hamburg über ein vertrauliches Gespräch mit Seiner Heiligkeit.

»Man habe ihm auch zugetragen, dass das alles recht schwierig sei«, so der Dalai Lama weiter. In jedem Fall ziehe er das einfache, klare Leben eines Mönches vor.

Warum kichert der Dalai Lama so häufig? 1 Unbedarften westlichen Menschen ist der tibetische Religionsführer vor allem als stets gut gelaunter, unbekümmert schmunzelnder »Kicher-Mönch« bekannt. Dabei hat das Lachen des Dalai Lama oft gegenteilige Gründe. »Es ist ein Zeichen seiner Überlegenheit«, wie seine langjährige Dolmetscherin und Weggefährtin SoÀa Stril-Rever weiss. So breche der Dalai Lama regelmässig in Lachen aus, »wenn er die Naivität und Fehler der Menschen anspricht«. Sein sympathisches Gekicher sei »eine Belehrung in der Belehrung und führe uns die inkarnierte Dimension der Weisheit vor Augen«. Salopp formuliert kichert der sympathische Mönch also schlicht deshalb, weil er die Dummheit seines Gegenüber nicht fassen kann.

wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 2
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 3
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 4
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 5
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 6
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 7
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 8
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 9
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 10
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 11
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 12
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 13
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 14
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 15
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 16
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 17
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 18
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 19
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 20
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 21
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 22
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 23
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 24
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 25
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 26
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 27
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 28
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 29
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 30
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 31
wissenswerte Kuriositäten rund um Seine Heiligkeit – Abbildung 32