Das gefällt den Novartis-Bossen gar nicht: Findige Basler haben ein SchlupÁoch entdeckt, das Normalsterblichen ermöglicht, doch in die abgeschottete Firmenlandschaft von Novartis zu gelangen. Neben einem Fitnessstudio, Solarien und einem medizinischen Zentrum verfügt die »Stadt in der Stadt« nämlich auch über eine eigene Apotheke. Und laut Gesetz muss jede Apotheke in der Schweiz öffentlich zugänglich sein. Folge: Wer an der gläsernen Pforte des Campus Einlass begehrt, weil er ein Medikament benötigt, muss hereingelassen werden. Ein Sicherheitsmann begleitet ihn dann zur Campus-Apotheke und wieder zurück. Verständlich, dass die Konzernleitung hofft, dass sich dieser Trick unter der Bevölkerung nicht herumspricht.

gen aus dem eigenen Sack. Ein Klacks für ein Unternehmen, das jährlich gegen 60 Milliarden Dollar Umsatz macht. Und so Àndet sich im abgeschirmten Gelände ebenso selbstverständlich auch eine öffentlich nicht zugängliche Filiale der Schweizer Post, während das Staatsunternehmen in den Nachbarquartieren aus Ànanziellen Gründen immer mehr kleine PostÀlialen dicht macht.

Milliarden für Luxus und Urwaldbäume aus Thailand Für die Erweiterung seines Campus’ nach US-Modell kaufte Novartis der Stadt komplette Strassenzüge ab, privatisierte und umzäunte ehemals öffentliche Wege. Alte Häuser wurden dem Erdboden gleichgemacht: »So verschwinden – mit staatlicher Hilfe – erneut günstige Wohnungen zu Gunsten einer hübschen Grünanlage für die Topmanager aus aller Welt«, beklagte sich bereits 2005 der Basler Mieterverband. »Wenn Novartis ruft, springt der Staat«, seufzen kritische Basler schon lange.

Knapp zwei Milliarden Euro hat sich der Multi die Luxuswelt bereits kosten lassen. Und das ist erst der Anfang: Bis 2030 will Novartis ihre Privatstadt weiter ausbauen. Gerade erst hat sie dem Kanton Basel-Stadt für über 80 Millionen Euro ein an den Campus angrenzendes Hafenareal abgekauft. Riesige Hochhäuser von bis zu 120 Metern Höhe sollen hier demnächst aus dem Boden gestampft werden, gegen 13'000 Menschen mittelfristig in dieser neuen Siedlung arbeiten. Unter modernsten und komfortabelsten Bedingungen – koste es was es wolle.

Für die edlen Parks liess das Unternehmen extra mächtige Regenwaldbäume aus Thailand nach Basel einÁiegen. In durchgestylten Teichanlagen dürfen teure Koi-Karpfen schwimmen. Stardesigner wie Frank O. Gehry, José Rafael Moneo Vallés, Eduardo Souto de Mouro, Fumihiko Maki oder die ArchitekturÀrma SANAA entwarfen die diversen Firmengebäude, wodurch auf kleinstem Raum eine Ansammlung von Spitzenarchitektur entstand, die weltweit ihresgleichen sucht. Ein verschwenderischer Gigantismus, der so manchem übel aufstösst, angesichts stetig steigender Gesundheitskosten – auch aufgrund wachsender Ausgaben Bürogebäude von Stararchitekt Frank O. Gehry. Die»Cloud « wurde im Spätsommer 2009 auf dem Campus eröffnet.

Ausgabe 1/2014 für teure Medikamente von Konzernen wie Novartis. Aufkommen muss dafür schlussendlich die Allgemeinheit: in Form von explodierenden Krankenkassenbeiträgen. Dass Novartis ihrem abtretenden Konzernchef Daniel Vasella 2013 zudem eine Ab-Àndung von knapp 60 Millionen Euro angeboten hatte, mag die Volksseele bis heute ebenfalls nicht nachvollziehen.

Parallelgesellschaft mitten in der Stadt Reichlich hochnäsig empÀnden weite Teile der Bevölkerung das öffentliche Auftreten des Pharmakonzerns. Denn wer als Aussenstehender die architektonischen Meisterwerke mitten in der Stadt bestaunen möchte, wird von Campus-Pförtnern und uniformierten Sicherheitskräften brüsk weggewiesen. Nur wer Novartis genehm ist, darf das rund 20 Hektar grosse, neue Quartier mittels Sondergenehmigung betreten.

Selbst Journalisten werden bei Besuchsanfragen nach Gut und Böse sortiert, wie »mysteries« erfahren musste.

Oder wie es Firmensprecher Claudio Beccarelli in seiner Antwort auf eine entsprechende Anfrage formulierte: »Wir erhalten wöchentlich verschiedene Medienanfragen aus aller Welt zum Novartis Campus in Basel. Medienanfragen, deren inhaltliche Ausrichtung einen direkten Beitrag zur Mission von Novartis als Gesund-An Wochenenden eine Geisterstadt.

Der abgeschirmte»Campus des Wissens « von Novartis mitten in Basel.

heitsunternehmen aufweisen, werden dabei bevorzugt behandelt. Es tut mir leid, Ihnen eine Absage erteilen zu müssen.« Anders formuliert:»Wir bezweifeln, dass Sie so berichten würden, wie wir es uns wünschen, also bleiben Sie bitte gefälligst draussen, damit wir unsere Mission ungestört weiterverfolgen können!« Und Pressefotos aus dem Innern? Die gibts von Novartis ebenfalls nicht.

Kein Wunder schiessen die Spekulationen über das Treiben der mehrheitlich ausländischen Angestellten in der »verbotenen Stadt« angesichts von so viel Geheimniskrämerei immer öfter ins Kraut.

SüfÀsant resümierte unlängst einer der vielen Leserbriefschreiber in den regionalen Medien: »Ich bin froh, dass diese Leute ihr Gehege nicht verlassen müssen. Wir dürfen ja auch nicht auf den Campus.« Global und international orientiert, übersehen die hochbezahlten Novartis-Bosse, wie sich die Stimmung in der Basler Bevölkerung zunehmend gegen sie richtet. In ihrer missionarischen Abgehobenheit und Entrücktheit will die Konzernleitung partout nicht verstehen, warum beim Thema »Campus« immer wieder von einer verbotenen Stadt gesprochen wird. Das stimme doch gar nicht: Das städtische Tourismusbüro organisiere schliesslich Leben und arbeiten im goldenen Käfig.

Die privilegierten Novartis-Angestellten aus aller Welt in ihrem Campus.

52 Ausgabe 1/2014 Überwachungskameras und Stahlzäune. Die klare Botschaft an die Stadtbevölkerung:»Ihr müsst hier leider draussen bleiben. « regelmässig Führungen, argumentieren die Manager. Und tat- FotograÀeren sei auf dem Campus für alle streng verboten, ersächlich: »Mit uns dürfen Sie den Novartis Campus betreten«, innern die Exkursionsveranstalter stets. Selbst Mitarbeitern ist heisst es beim Basler Fremdenverkehrsamt auf telefonische dies strikt untersagt.»Und wann würde die nächste Besichti-Anfrage hin höÁich. Jeweils an arbeitsfreien Samstagen – dann gungstour stattÀnden? «, fragt»mysteries « abschliessend. »Analso, wenn der Campus einer Geisterstadt gleicht. »Zuvor benötigesichts der aktuellen Wartezeiten frühestens in etwa drei gen wir allerdings eine gut lesbare Kopie Ihres Ausweises sowie Monaten«, so die freundliche Antwort.

Noch ein Schattenstaat: Neues Buch beleuchtet den Turm von Basel Nicht nur Novartis – sondern auch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) geniesst in Basel weitreichende Sonderrechte. Als Bank aller weltweiten Nationalbanken und »internationale Organisation« residiert sie direkt neben dem Hauptbahnhof auf exterritorialem Gebiet. Zu ihrem Grundstück hat nicht einmal die Schweizer Polizei Zutritt. Selbst im Falle eines Mordes dürfen Justizbeamte das riesige Turmgebäude nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Bank betreten.

Das mächtigste Geldhaus der Welt verfügt über einen eigenen Sicherheitsdienst und eine eigene Gerichtsbarkeit. Oder wie es ofÀziell heisst:»Die Bank übt die Aufsicht und polizeiliche Kontrolle in ihren Räumlichkeiten aus.« BIZ-Banker haben Diplomatenstatus und können sich somit sogar ausserhalb ihres Territoriums dem Zugriff der Behörden entziehen. Trotz fürstlicher Gehälter zahlen sämtliche Angestellten keinerlei Steuern – ebenso wenig wie das Unternehmen selbst! (»mysteries« Nr. 6/2011) Erstmals setzt sich nun ein kritisches Sachbuch mit der BIZ auseinander. In »Tower of Basel« rekonstruiert der britische Wirtschaftskenner Adam Lebor die nach eigenen Worten »nebulöse Geschichte einer geheimen Bank, welche die Welt regiert«.

Bis ins letzte Detail beleuchtet er die fragwürdige Rolle der BIZ im Zweiten Weltkrieg und während der jüngsten Bankenkrise. Dazu wälzte der Investigativjournalist jahrelang Akten, sprach mit führenden Bankern und Ex-Managern und traf anonyme Informanten. VorläuÀg ist das hochgelobte Werk leider nur auf Englisch erhältlich (ISBN 978-1610392549).

Der »Sesam öffne dich«-Trick – Abbildung 2
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Der »Sesam öffne dich«-Trick – Abbildung 6

Nr. 1/Jan. Februar 2014

Zwerge & Zauberer Fantastischer Fantastischer Märchen-Schatz Märchen-Schatz aufgetaucht aufgetaucht

Pyramiden-Eklat und Monster-Särge: Brisante Entdeckungen in Ägypten FIFA-MaÀa Das miese Spiel von König Sepp Zeit-Kapseln Botschaften für die Zukunft

Der Cheops-Skandal – Abbildung 2
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Erfolgsduo: Erich von Däniken und sein Verleger Jochen Kopp.

Nr. 49 (1-2012) Das Wissen des letzten Sonnenpriesters Ex-Politiker enthüllt: «Die Sandoz-Katastro phe war Brandstiftung!» Die UFO-Lichter von Knittelfeld Die heilende Kraft des Wassers Regisseur Roland Em merich: «Ich bewundere Erich von Däniken» Das Geheimnis des Goldenen Felsens von Burma Nr. 50 (2-2012) Der mumiÀzierte Riesen-Finger von Kairo Nestlé: Dreckige Geschäfte mit sauberem Wasser Deutschlands grösste Kirchen-Rätsel Katzen-Schnurren hilft Kranken Harmonischer Zauberklang dank geheimer Mathematik-Formel RTL-Lügen: Deutscher Immobilen-Makler packt aus Nr. 51 (3-2012) Droht uns bald ein solarer Supersturm?

Deutschlands Alien-Akten: Geheimarchiv in NATO-Zentrale?

Turbo-PÁanzen dank Indianer-Dünger Die grössten Food-Mythen Vatikan AG: Dubiose Geschäfte im Namen Gottes Der Fluch des Attila Schweizer Hellseher verblüfft TV-Team Nr. 52 (4-2012) Exklusiv enthüllt: Die Bilderberg-Akten von Bundespräsident Walter Scheel Fünf Wunderplanzen halten Sie gesund!

Der Geheimbund des Märchenkönigs Relikte aus Atlantis?

LSD: Der Albtraum vom Wahrheitsserum Energiesparlampen: Vorsicht vor giftigen Quecksilberdämpfen!

Nr. 53 (5-2012) Die vergessenen Geheimnisse der allerersten Seefahrer Dubiose Hightech-Waffen: Mit Schallkanonen gegen Wutbürger Kennedy-Mord: Fidel Castro wusste Bescheid!

Spukforscher aus Deutschland öffnet sein Archiv Gab es einst Basilisken?

«Alien-Leiche»: DNA-Test soll Klarheit bringen Nr. 54 (6-2012) Unterschätztes Weltwunder: Das riesige Höhlen-Labyrinth von China Olympia-Attentat: War alles ganz anders? Geheime Basis im ewigen Eis Gaunerzinken an der Haustüre Embryo-Transfer im alten Indien Strom-Mann verblüfft Dieter Bohlen & Co.

Däniken: Neue Göt terspuren in Italien Nr. 55 (1-2013) Gratis-Strom für jedermann? Geheimnis des Bessler-Rads gelüftet Schützt Fieber vor Krebs?

Vampire: Der Untergang der Blutsauger Hagelraketen: Fluch oder Segen?

Mormonen-Tempel: Kein Zutritt für Ungläubige Der vergoldete Mumienkopf US-Army sponsert Kriegsspiele für Kinder Nr. 56 (2-2013) «Inferno»: Dan Brown und das Ei des Kolumbus Goldmänner: Die machtgeilsten Banker der Welt Die BILD-Zeitung der Stasi Gibt es Phantom-Inseln?

Bienensterben: Naht das Ende?

Der Fluch des schwarzen Buddhas U-Boot-Wunderwaffen: Geheimpläne in Bayern aufgetaucht Nr. 57 (3-2013) Atlantis im Regenwald: Das verschollene Paradies der blonden Inka-Indianer Das Geheimnis der neuen Papst-Prophezeiung Spuk im Pfarrhaus Die Rückkehr der Riesenaffen Chinas Wunderkraut Eingang zur Hölle entdeckt?

Jeans im alten Rom Startete 1933 die erste bemannte Rakete?

Nr. 58 (4-2013) Schwarze Messen unter Bad Tölz?

Der geheime Sternen-Atlas der Kelten im Schwarzwald UFOs über Deutschland: Die rätselhaftesten Fälle Der ErÀnder aus der Heilanstalt Die letzten Rätsel der Indianer MMS-Wunderwasser: Rotes Kreuz heilt und schweigt Feuerkugeln: Bomben aus dem All Nr. 59 (5-2013) Millionenraub: Wer klaute die»Gerechten Richter «?

Lichter auf dem Mars: Vulkane oder Aliens?

EU-Irrsinn: Was uns Brüssel alles verbieten will Astronauten in der Steinzeit Meuterei auf der Bounty: Mythos und Wahrheit Verschollener Eismensch aufgetaucht Spitzel beim Europa-Park Nr. 60 (6-2013) Exklusivfotos: Neues Versteck für die Bundeslade Pyramiden in Bosnien: Kontroverse um Energiestrahl Maya-Heiler lüften ihre Geheimnisse Goldkessel aus dem Chiemsee droht Einschmelzung Neue Hinweise auf Chemtrails Nazi-UFOs von Viktor Schauberger: Und sie Áogen doch!

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Am 26. Oktober 2013 lud Erich von Däniken Freunde und Interessierte zum grossen Kongress und Gedankenaustausch über E.T.’s nach Ulm. Unter den rund 400 Gästen befanden sich Mystery-Autoren wie Ulrich Dopatka, Hartwig Hausdorf oder auch Reinhard Habeck.

Trotz Dauerstress das Herz stets am rechten Fleck: Autor Andreas von Rétyi (l.)

und von Dänikens Sekretär Ramon Zürcher.

▲ Stammgäste: Fotografin Tatjana Ingold und Raumfahrt-Legende Professor Harry O. Ruppe (TU München).

◄ Frauenpower am Büchertisch: Karola und Däniken-Enkelin Dana (r.).

◄ Faible für Monster und Riesen: Roman-Autor Gregor Spörri.

mysteries-archiv archiv Nr. 31 (1-2009) Freimaurer: Jörg Haiders geheimes Doppelleben Rebellen gegen den Krebs und ihre alternativen Therapi en Roche-Konzern: Wasser dank Wünschelrute Geheimer Inka-Schatz im Keller Märchenkönig Ludwig II.: Suchte er nach dem Heiligen Gral?

Zu Besuch bei TV-Pionier Rainer Holbe Nr. 32 (2-2009) Facebook: CIA & Co. gieren nach unseren Daten Neuer Zoff um Goldkessel Planen UNO und NATO eine Weltregierung?

Phylos von Atlantis: Sah er unsere Zukunft voraus?

Liegt Maria Magdalena in Frankreich?

Die Wahrheit über den Strom-Mann DDR-Gold: Wo liegt Schalcks Schatz?

Nr. 33 (3-2009) Geheime Grabungen im Tal der Könige: Wonach wird gebuddelt?

So belügt uns die BILD-Zeitung Excalibur: BeÀndet sich das Zauberschwert in Italien?

Sind Schlafwandler hellsichtig?

Schweizerin: «KZ-Arzt Mengele wohnte bei uns!»

Goethe und das übersinnliche Dajo-Film im Internet Nr. 34 (4-2009) Das verschollene Buch von Nostradamus Udo Ulfkotte warnt: «Vorsicht: Bürgerkrieg!»

Herr der Ringe: Elben-Paradies wiederentdeckt Fabrik-Käse: So werden wir für dumm verkauft DelÀne: Japans blutiges Geheimnis Professor Jung und die UFO-Akten Hilfe: Spitalärzte machen uns krank Nr. 35 (5-2009) Verbotene Bücher Kosmonaut enthüllt: «NASA hat getrickst!»

Kirchenpatriarch: «Ich habe die Heilige Lade gesehen!»

Washingtons düsteres Geheimnis Ica-Steine: Sind sie doch echt?

Neue Beweise: Zellen Áüstern via Licht Oak Island im SchatzÀeber Unterwegs auf dem Pfad der Kraft Nr. 36 (6-2009) Faszinierender Himmels-Code entdeckt Exklusiv: Erich von Däniken im grossen Interview Deutschland bald in MaÀa-Hand?

Wunderkraut heilt die Leber Top-Experten beweisen: Beten hilft!

Wetterexperimente über unseren Köpfen Das Geheimnis von Pater Ernettis Zeitmaschine Nr. 37 (1-2010) Hightech-Geldscheine: Bald mit Funk-Chips?

13 Fragen, die keine deutsche Partei beantworten mag Saurier-Jagd in Acambaro Sieben Milliarden Menschen: Wie wird das enden?

Trübt die Sonne unsere Laune?

Geheimer Zahlencode in der Thora Zauber-Salbe: Hilft und heilt sie tatsächlich?

Nr. 38 (2-2010) Teufels-Labyrinth in Österreich entdeckt TV-Pfarrer setzt auf Wunderlampe «Gläserne Blume» der DDR aufgespürt Geheimtreffen in der Schweiz aufgeÁogen Das Geheimnis von Hitlers Talisman Blutiger Kali-Kult UFO-Relikt im Tatra-Gebirge Avatar-Film: Warum unsere Erde weint… Nr. 39 (3-2010) Brisanter UFO-Report aus dem Bundestag 9/11-Attacken: Chemiker entdeckt Sprengstoffspuren Neue Hinweise auf verschollene Stadt ZHeimlicher Krieg in der Antarktis Vergessene Genies: Androiden im Mittelalter HAARP-Terror: Professorin warnt vor dubiosen Wetter-Experimenten Nr. 40 (4-2010) Afghanistan: So manipuliert die CIA das deutsche Volk Auf Stippvisite bei Deutschlands Top-Hackern Das Geheimnis von Glozel Nixen-Mumie: Ist sie echt? Mord im Vatikan Faszination Mossad Eugen Drewermann im Exklusivinterview «Toblerone»: Schokolade eines Logenbruders Nr. 41 (5-2010) Ararat: Schiffswrack auf 4000 Metern Höhe entdeckt!

So kuschen TV-ProÀs vor den Bilderbergern Wunderheiler: Operation ohne Narkose und Skalpell UFOs über der Air Base von Ramstein Gottes Hand am Himmel:Das Wundervon Waldenburg Deutscher Áog als Erster!

Voodoo am Mississippi Nr. 42 (6-2010) Atlantis im Tibet: Das geheime Wissen der Mönche Nazi-Gold: Neue Funde in Bayern und Bühl Jesus-Geburtsstätte: Beten wir vor einer Fälschung?

Giftwolken: So verpestet das Militär unseren Lebensraum Risikofaktor Radon Strom zum Nulltarif: Die Wundermaschine im Emmental Nr. 43 (1-2011) Maya-Prophezeiung neu entschlüsselt Geheimcode in Goethes Faust: Schiller wurde ermordet!

Stimmen aus dem Jenseits Die Insel des Todes Der erste Kalender der Menschheit Zeitriss: Bilder, die es nicht geben dürfte Bertelsmann-Stiftung: Die Strippenzieher der deutschen Politik Nr. 44 (2-2011) Ist das der 13. Kristallschädel? Brisante Schätze von Hitler und Himmler in Bayern entdeckt!

Dioxin-Skandal von Seveso: Gehei me Akten aufgetaucht Der verschollene Donnervogel Das Münster mit dem Teufelsfenster UFO-Schwindler Billy Meier entlarvt Laos und das Rätsel der Tonkrüge Nr. 45 (3-2011) Das letzte Geheimnis der Cheops-Pyramide Ausserirdische auf dem Mond Kaderschmiede für Top-Spione: Via Hochschule zum ProÀ-Spitzel Deckname Shakespeare: Wer war sein Ghostwriter?

Der Zar aus der Schweiz Das Spukschloss im Regenwald Was erwartet uns in der Zukunft?

Nr. 46 (4-2011) Das verschollene Maya-Manuskript Brisante UFO-Akten: So schlampen Schweizer Behörden Der rätselhafte Tatzelwurm Mona Lisa: Eine Fälschung?

Jagd auf die Schattenmänner: Bilderberg-Treffen in St. Moritz Fukushima: Mit Homöopathie gegen Strahlung Die Sonnensteine der Wikinger Nr. 47 (5-2011) Die geheime Metallbibliothek des Messias Zu Besuch bei Erich von Däniken Apokalypse oder Revolution? Mystery-Experten blicken in die Zukunft Buddhas Wunderperlen Also doch: Nazi-Gral ist gefälscht!

Spione auf Sendung – via Kurzwelle Das Geheimnis der zweiten Schatzinsel Nr. 48 (6-2011) Nazi-Super-Schatz in Bayern aufgetaucht Das Geheimnis von Hangar 112 Mini-Spange heilt Schnarcher Die Mystery-Detektive der EMPA Skandalös: Top-Banker müssen keine Steuern zahlen Wikipedia: So schlampt das Internet-Lexikon Klartext: Die «Söhne Mannheims» klagen an Ausgabe 1/2014

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Wie bringt man Hühner dazu, Eier mit zwei Dottern zu legen? Dies fragte sich bereits der Autor und Schauspieler Curt Goetz (1888–1960), bis ihm ein US-Farmer ein altes Geheimnis verriet: Ein Bio-Kniff, der GeÁügelexperten bis heute verwirrt.

Ältere Zeitgenossen nennen ihn in einem Atemzug mit Heinz Rühmann. Zudem gilt Curt Goetz bis heute als einer der brillantesten Komödienschreiber im deutschsprachigen Raum (»Dr.

Hiob Prätorius«, »Das Haus in Montevideo«). Was kaum einer weiss: Das deutsch-schweizerische Multitalent war nicht nur für die Leinwand tätig, sondern auch in der Hennenzucht erfolgreich. In den 1940er-Jahren betrieb Goetz in den USA sogar eine eigene Hühnerfarm. Spezialität: Eier mit zwei Dottern!

Das Geheimnis dieser aufsehenerregenden Eier-Produktion plauderte seine 1986 verstorbene Ehefrau Valérie von Martens erst Jahre später in ihrer Biographie »Curt’s Geschichten« aus – wies dabei aber auch darauf hin,»dass nicht alle unserer Hühner so begabt waren, und die Begabten ihr Talent auch nicht jeden Tag an den Tag und ein Ei mit zwei Dottern legten.« Dass sie es dennoch auffällig oft taten, sei dem Tipp eines befreundeten Farmers (»Mr.

Purdy«) zu verdanken gewesen, der das Paar darauf einschwor, aus Konkurrenzgründen dicht zu halten. Zumindest, so lange sie in Amerika weilten. Zurück in der Schweiz enthüllte Valérie von Martens den Trick dennoch. So habe Mr. Purdy nach einem abendlichen Trinkgelage ein altes Notizbüchlein seines Vaters gezückt. Um dann zu murmeln: »Ziegenmilch ist das Geheimnis für ihre Swiss Farm! Mischen Sie das Hühnerfutter in ihren Trögen mit teurer Ziegenmilch. Das macht sich bezahlt…« Ohne zu zögern habe sich Curt Goetz eine braune Ziege angeschafft, um diese fortan eifrig zu melken. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten, wie sich seine Frau erinnerte. Die Kunden, darunter auch Hoteliers, standen offenbar Schlange. Tatsächlich hätten die derart gezüchteten Doppeldottereier ihren Mann damals »in den Ruf einer Art Wunder-Tierdoktor gebracht«, so Valérie von Martens.

Heutige GeÁügelexperten wie Michael Grashorn von der Universität Hohenheim können sich darauf keinen Reim machen.

Die Dotteranzahl habe »mehr mit Hormonen als mit der Ernährung zu tun«, betont er gegenüber »mysteries«. Tendenziell seien es zudem eher junge Hennen, die zweidottrige Eier legten.

Konkret: Jede Henne hat von Geburt an Tausende von Eizellen.

Durch Einlagerung von Nährstoffen werden daraus Dotterkugeln.

Zwar verlässt in der Regel nur ein Dotter oder Follikel am Tag den Eierstock. »Bei jungen Hennen ist das Hormonsystem aber noch nicht darauf eingestellt«, so Grashorn. »BeÀnden sich dann zwei Kugeln im Eileiter, werden sie gemeinsam verpackt.« Welcher Bauer macht die Probe aufs Exempel?

Bäuerin Ursula Polster, die ihren Hof bei Feuchtwangen hat, verkauft seit Jahren doppeldottrige Eier. Wie sie das macht, fragten sie Nürnberger Journalisten im letzten Jahr. »Es hat mit der Mauser zu tun. Wenn Hühner ihre Federn verlieren, legen sie vier bis acht Wochen keine Eier. Nach dieser Pause kommen Eier mit zwei Dottern.« Verantwortlich sei letztendlich der natürliche Hormonschub in dieser Zeit.

Und das Geheimnis von Curt Goetz? Kein Landwirt scheint je die Probe aufs Exempel gemacht zu haben. Dabei könnte sich der Trick mit der Ziegenmilch durchaus auszahlen – auch wenn heutige GeÁügelexperten skeptisch abwinken.

Zu vorschnell?

ste. ■

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Curt Goetz: Zweidottrige Eier dank Ziegenmilch? – Abbildung 3
Curt Goetz: Zweidottrige Eier dank Ziegenmilch? – Abbildung 4
Curt Goetz: Zweidottrige Eier dank Ziegenmilch? – Abbildung 5
Curt Goetz: Zweidottrige Eier dank Ziegenmilch? – Abbildung 6
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Curt Goetz: Zweidottrige Eier dank Ziegenmilch? – Abbildung 8

Deutsche Forscher sorgen in Ägypten für Empörung

Der

Stammt die Cheops-Pyramide gar nicht von Cheops? Ohne Genehmigung nahmen Deutsche in der obersten Kammer winzige Farbproben der einzigen Inschriften im gesamten Bauwerk, um deren Alter zu bestimmen. Nach Androhung von Haftbefehlen durch Ägyptens Behörden wird nun auf höchster Ebene verhandelt. Seinen Anfang nahm der Eklat just an jenem Morgen, als »mysteries« das Bauwerk mit einer kleinen Reisegruppe auf eigene Faust erkunden wollte.

von Luc Bürgin

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Infotafeln sucht man vergebens. Touristenbroschüren schweigen sich darüber aus, und selbst Fachleute zucken ratlos mit den Schultern: Von blossem Auge kaum erkennbar, prangen im megalithisch anmutenden Osireion (Bild) neben dem Sethos-Tempel von Abydos griechische Inschriften aus alter Zeit. Unmittelbar daneben: Komplexe geometrische Zeichnungen. Stammen sie von Pythagoras?

Riesige Steinquader, manche bis zu 50 Tonnen schwer und vier Meter hoch: Bis heute bereitet das Osireion von Abydos Fachleuten Kopfzerbrechen. Rund 160 Kilometer von Luxor entfernt, scheint die einst unterirdisch angelegte Anlage deutlich älter als der daneben liegende Sethos-Tempel. Womöglich entstand sie bereits vor 5000 Jahren oder noch früher und wurde von Pharao Sethos I. (1306– 1290 v. Chr.) zweckentfremdet und umgenutzt. Wie wurden die riesigen Granitblöcke von unseren steinzeitlichen Vorfahren bewegt? Wozu diente die monumentale Anlage einst tatsächlich?

Einiges hat sich seit meinem letzten Besuch getan. Einst war der Boden hier staubtrocken. Heute schlängelt sich das Grundwasser, von Algen dunkelgrün verfärbt, rund einen Meter hoch um die tonnenschweren Steinblöcke. Als ob es jemand chemisch koloriert hätte. Auch links von der Anlage lerne ich das Staunen wieder: Wo früher nur eine quadratische Schachtöffnung samt länglicher Abdeckung zu sehen war, tut sich nun ein res taurierter Gang auf, samt prächtigen Hieroglyphen-Inschriften.

Gespannt suchen meine Kollegen und ich nach der »Blume des Lebens«: Ein uraltes geometrisches Symbol, das oben auf einem der Osireion-Monolithen verewigt ist. Bekannt gemacht hatte die faszinierende Darstellung um das Jahr 2000 der US-Autor Drunvalo Melchizedek. Von blossem Auge ist die »Blume« aus der Entfernung kaum zu erkennen, weshalb ich sie bei meinem ersten Besuch im Jahr 1992 wie viele andere übersehen hatte – obwohl ich sie später in schwächster AuÁösung auf meinen damaligen Fotos wiederfand.

Mindestens zwölf kreisförmige Muster Ebenfalls kaum bekannt: Weitere identische Darstellungen Ànden sich auf dem gegenüberliegenden Steinblock. Mindestens zehn bis zwölf grössere und kleinere »Blumen« haben aufmerksame Beobachter mittlerweile allein auf den beiden Stützpfeilern gezählt. Manche besser, manche wegen der Verwitterung schlechter zu erkennen. Ihr komplexes geometrisches Muster entspricht nichts Vergleichbarem im alten Ägypten, weshalb sie nach wie vor ein Mysterium bleiben.

Neuere Fachpublikationen dazu gibts nicht. Dafür kürzlich wiederentdeckte Ausgrabungsfotos der britischen »Egypt Exploration Society« von 1910/1920. Deutlich sind dort auf den erwähnten Stützpfeilern etliche altgriechische Schriftzeichen und Ausgabe 1/2014 19 Schiffsdarstellungen zu erkennen, während sich die verblassten und offensichtlich älteren »Blumen« bereits auf den damaligen Schwarzweissabbildungen nur noch undeutlich abzeichnen.

Da wir an diesem Tag die einzigen Touristen sind, dürfen wir den mit Stacheldraht gesperrten Holztsteg ausnahmsweise hinunterklettern, um die Darstellungen aus kleinstmöglicher Distanz in höchstmöglicher AuÁösung zu knipsen (siehe übernächste Seiten). Kein leichtes Unterfangen, denn von blossem Auge bleiben die Muster selbst aus der Nähe so gut wie unsichtbar.

Mit Müh’ und Not gelingt es mir später, sie bei extremster Vergrösserung zumindest am PC-Bildschirm sichtbar zu machen.

Wer die Àligranen, ockerbraunen Kreisstrukturen wann und wie in den Stein ritzte oder zeichnete, bleibt umstritten. Über Umwege gelingt es einem meiner Reisegefährten, die ungelenk verewigte Inschrift »IXCX…« (Jesus) oberhalb der »Blumen« fotograÀsch festzuhalten: Ein griechisches »Christogramm«, das vermutlich nachträglich hinzugefügt wurde – allerspätestens im 5.

oder 6. Jahrhundert n. Chr., also noch vor der Islamisierung der einst christlichen Gegend durch die Araber.

Weitere – für uns aufgrund der Distanz zwischen Holzsteg und Monolithen leider unsichtbare – altgriechische Buchstaben lassen laut dem britischen Autor David Furlong sogar über einen Entstehungszeitraum um das Jahr 0 bis 500 vor Christus spekulieren. Kurioser Zufall: Just ab 547 vor Christus soll sich der griechische Philosoph und Mathematiker Pythagoras längere Zeit in Ägypten aufgehalten haben. Verdanken wir die faszinierenden geometrischen »Blumen« ihm oder seinen Schülern?

lb. ■

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TOP-15 der aktuellen Verkaufsschlager

Kräfte aus dem Nichts? Werner Betz

Warum wurde die Kathedrale von Chartres exakt an jenem Platz erbaut, an dem sie heute steht? Und wie entstand in einem Megalith-Bauwerk eine Temperatur von 2000 Grad Celsius, so dass die OberÁächen der Steine verglasen konnten? Auf der Suche nach der Ursache der Kräfte, die an besonderen Orten wie Kultstätten oder Wallfahrtsorten wirken, decken Werner Betz und seine Begleiterin Sonja Ampssler Zusammenhänge auf, die nahelegen, dass hier tatsächlich eine Energie im physikalischen Sinn im Spiel war – und ist.Zu diesem Zweck haben die beiden eine Messmethode entwickelt, mit welcher sie nachweisen können, dass der Ausschlag einer Wünschelrute nichts mit Esoterik zu tun hat, sondern das Ergebnis einer messbaren Kraft ist.

Raunächte Christopher Weidner, 7.95 EUR Unmögliche Wahrheiten Erich von Däniken, 19.95 EUR Politische Korrektheit M. Brückner & U. Ulfkotte, 19.95 EUR Selbstversorgung mit Wildpflanzen Constanze v. Eschbach, 14.95 EUR Deutschland vor dem Kollaps Michael Grandt, 19.95 EUR Das grosse Buch der 1000 Kräuter Dr. Hans W. Kothe, 9.95 EUR Gold, Weihrauch und Myrrhe Brigitte Hamann, 14.95 EUR Kokosöl – Das Geheimnis Bruce Fife, 14.95 EUR Energie ohne Ende Andreas von Rétyi, 19.95 EUR Die 50 besten Superfoods Brigitte Hamann, 12.95 EUR Überleben in Krisenzeiten Herbert Rhein, 24.95 EUR Ihre Wohnung als Kraftort Christopher Weidner, 7.95 EUR Selbstheilungskräfte aktivieren Brigitte Hamann, 19.95 EUR Köstliche Rezepte mit Kokosöl Constanze v. Eschbach, 9.95 EUR Vorabend des Dritten Weltkriegs Peter Orzechowski, 19.95 EUR

1 2 3 4 Ancient Mail, ISBN 978-3956520563, EUR 19.50 5»Ihr seid Lichtwesen« Armin Risi 6 Der Autor provoziert mit seinem neuesten Werk sowohl die Wissenschaft als auch die Religionen. Für ihn ist klar: In der Frage nach der Herkunft des Menschen macht die heutige Wissenschaft einen Fehler, weil sie von einem ma- 7 terialistischen Weltbild ausgeht und die höheren Dimensionen des Kosmos ausblendet. Doch die Zeit steht nicht still. Gemäss Armin Risi beÀnden wir 8 uns in einer Wendezeit, und mit dieser erwacht die Erinnerung an unsere geistige Herkunft und Berufung als Menschen:»Ihr seid Lichtwesen « (Johannes 10,34). Die Menschen der früheren Zeitalter waren nicht primitiv. Sie kannten 9 die Wissenschaft des Lebens, die wir heute ganzheitlich – im Zusammenhang des Materiellen mit dem Spirituellen – neu entdecken.

10 Govinda, ISBN 978-3905831276, EUR 24.00 11 Discovering Tutankhamun: From Howard Carter to DNA Zahi Hawass 12 Zahi Hawass ist zurück: In seinem neusten Buch berichtet der entmachtete Pyramiden-Boss über DNA-Analysen, die er vor wenigen Jahren an einer Reihe altägyptischer Pharaonenmumien durchführen liess. Dazu gehören die Über- 13 reste Tutanchamuns und einiger seiner vermutlichen Familienangehörigen.

Die »Ältere Dame « etwa, so Hawass, sei Königin Teje, die Mutter Echnatons 14 und Grossmutter Tutanchamuns. Ebenso beantwortet wird die Frage, wessen Überreste sich in dem Grab mit der Bezeichnung KV 55 im Tal der Könige verbergen. Seit der Entdeckung vor mehr als einem Jahrhundert gab es heftige 15 Debatten darüber. Die Erkenntnis, dass es sich dabei um Echnaton zu handeln scheint, könnte – laut Hawass – einen lang währenden Streit beenden.

American University in Cairo Press, ISBN 978-9774166372, EUR 32.05 Bestsellerliste basiert auf den Verkaufszahlen des Kopp Fachbuchversands – www.kopp-verlag.de

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Europäische Märchen oder fantastische britische Geschichten (»Der Hobbit«, »Die Chroniken von Narnia«, »Harry Potter«) stehen bei US-Filmstudios mangels eigener Ideen hoch im Kurs. Zumindest als grosszügig interpretierte Inspirationsquelle für potenzielle Blockbuster (»Hänsel und Gretel: Hexenjäger«, »Brothers Grimm«). Und so dürfte es nicht lange dauern, bis auch Hollywood auf den neu entdeckten Märchenschatz in der Oberpfalz aufmerksam wird. Wetten, dass sich der eine oder andere Kinoriese bald um die Rechte bemüht?

schen Sage, Legende, Märchen oder Schwank mochte Schönwerth dabei nicht gross unterscheiden. Vielmehr notierte er wie ein Besessener, welche Fabeln das gemeine Volk zu seiner Zeit bewegten – als Chronist der »Anderswelt« im 19. Jahrhundert.

Erzählungen über Zwerge und Bergmännlein schienen auf den Mann eine ganz besondere Faszination ausgeübt zu haben.

Oder wie seinen handschriftlichen Notizen wörtlich zu entnehmen ist: »Bei den vielen Hammerwerken in der Oberpfalz ist der viele weitere Erzählungen Ànden sich im 2010 erschienenen Märchenbuch »Prinz RoßzwiÁ« – einer ersten Auswahl aus der Sammlung Franz Xaver von Schönwerths, »ans Licht gebracht von Erika Eichenseer«, wie der Untertitel ergänzt.

Anfragen aus aller Welt Zwei Jahre später stöberte eine englische Journalistin in den Erzählungen und begann sich über den vergessenen deutschen»Märchenonkel« zu informieren. Im März 2012 erschien in der Glaube an das Dasein dieser kleinen Wesen sehr allgemein; sie erscheinen wie die Hüttenleute, mit Schurzfell um den Leib und der Schmerkappe auf dem Kopfe, dabei klein wie alle ihres Geschlechtes und grau von Farbe.«»Fliegendes Kästchen« Stoff für Spekulationen bieten Mystery-Freunden aber auch andere Erzählungen wie etwa Schönwerths Mär vom »Fliegenden Kästchen«: »Ein Schreiner, der im Kerker sass, liess dem König sagen, wenn er ihn am Leben liesse, wolle er ein Kunststück machen, wie es die Welt noch nicht gesehen. Es geschah. Der Schreiner brachte ein Kästchen zum König und setzte sich darauf; das Àng zu brausen an und erhob sich und trug den Schreiner bei einem Fenster hinaus, bei dem andern wieder herein. Der König liess das Kästchen renommierten britischen Tageszeitung »The Guardian« dann ein grosser Artikel. »500 neue Märchen in Deutschland entdeckt«, titelte das Blatt in grossen Lettern – und sorgte damit weltweit für Aufsehen. Weitere englischsprachige Medien nahmen den Ball auf, und die Geschichte breitete sich international aus.

»Es entstand eine riesige Welle von Anfragen und Übersetzungswünschen aus ganz Europa, aber auch aus Brasilien, Venezuela, den USA, Kanada und Australien«, berichtet Märchenforscherin Eichenseer. Folge: Einladungen zu Interviews, Konferenzen und sogar zu einem Vortrag an der Uni Dublin.

Buchcover von Schönwerths Geschichtensammlung (2010).

Im Gegensatz zum Ausland stossen seine Märchen in Deutschland derzeit leider nur auf bescheidenes Interesse.

im Raritätensaal verwahren…« Diese und Verhalf Schönwerth zum Comeback: Erika Eichenseer im Archiv, wo die vergessenen Märchen lagern.

Faible für alte Fabeln: Stolz präsentiert Eichenseer die von ihr wiederentdeckten Hand schriften. (Foto: Markus Burke) Während die halbe Welt angesichts des neuen Geschichten-Fundus verrückt spielt, scheint die Entdeckung der neuen Schönwerth-Märchen ausgerechnet die Deutschen eher kaltzulassen. Nur wenige Journalisten und Medien berichteten bislang darüber.

»Dass Schönwerth endlich die ihm gebührende Anerkennung auch im Ausland erfährt, freut die Schönwerth-Gesellschaft und mich natürlich«, sagt Erika Eichenseer. Und verrät dabei, dass für 2014 eine englische Märchen-Ausgabe unter dem Titel »The Enchanted Quill« (»Die Zauberfeder«) bei Penguin Random House in Planung sei – übersetzt und kommentiert von einer renommierten Professorin der Harvard University. Auch weitere Publikationen von bislang unbekannten Schönwerth-Geschichten im deutschen Sprachraum will deren Wiederentdeckerin nicht ausschliessen.

Warum liess sich der Meister nicht porträtieren?

Wie der offenbar äusserst attraktive Märchenchronist konkret ausgesehen hat, bleibt bis heute übrigens ein Mysterium. »Leider, leider gibt es kein Bild von Franz Xaver Schönwerth«, bedauert Expertin Erika Eichenseer. »Es scheint, dass es ihm seine Wesensart nicht erlaubt hat, ein Porträt machen zu lassen.« Trotz intensiver Suche der Nachfahren, selbst im Umkreis von König Maximilian II., bei dem Schönwerth unter anderem als Privatsekretär gearbeitet hat, sei bis heute kein einziges Bildnis des Gelehrten aufgetaucht.

Überliefert ist lediglich die Personenbeschreibung eines unbekannten Zeitzeugen: »Die Natur hatte Schönwerth ausserordentlich günstig ausgestattet. Seit drei Jahrzehnten hatte Schreiber (ein Zeitgenosse) (…) Gelegenheit, die stattliche, männlich schöne Erscheinung desselben zu verfolgen. Von weisser, blühender Gesichtsfarbe, blauen Augen, blondem Haupthaare und ebensolchem Schnupf- und Knebelbarte, hoher Gestalt, raschem und elastischem Gange bot derselbe so recht das Bild eines mit den Vorzügen der germanischen Rasse ausgestatteten Mannes.« ■

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